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Arbeitsquantum

– 66 –

Die W e r t e i n h e i t ist ein A r b e i t s w e r t –

q u a n t u m .


Der Begriff Werteinheit ist nicht beschränkt auf

Zahlungs- oder Tauschmittel, hier wird er nur zum bewegenden
Motor, in der ganzen Wirtschaft aber haucht er materiellen und
indellen Dingen erst das Leben ein und lässt sie und sinnfällig
erscheinen. Ein Etwas also muss im Wesen dieser Werteinheit ver-
borgen liegen, etwas Ueberstaatliches, alle Kulturepochen Ueber-
dauerndes, etwas in jeder Geldverfassung Erhabenes, der Ausdruck
und Widerschein eines ewigen Naturgesetzes, dem wir nicht ent_
rinnen können.

Als solches stellen wir hin die Bestimmungsgründe des

Wertes [hand. ergänzt, ] und wir stehen rückhaltlos auf dem Boden der objektiven
Wertlehre, wonach wir einstweilen nur [hand. durchgestrichen in und hand. darüber bei] Betrachtung der reinen
Oekonomie [hand. ergänzt, ] bei wirtschaftlichen Gütern nur Maass und Energie der
angewandten Arbeit [hand. ergänzt, ] uns Aufschluss über die Höhe des Wertes zu 
geben vermag. Welche Variante wir dann innerhalb der objektiven
Wertlehre wählen wollen, ob Arbeitsmengen, Arbeitszeit oder Ar-
beitswerttheorie ist erstvwieder eine Unterfrage, denn eben in 
der Reinheit der Oekonomik, in der Urform der Gesellschaft der
Gleichen fallen diese drei Richtungen in ihrem Enderfolg, der 
verkörperten Arbeitsmengen [hand. ergänzt, ] noch zusammen. Der von Oppenheimer
entwickelten Arbeitswerttheorie ist, da sie auch der modernsten


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  • 67 –

Entwicklung in der Berücksichtigung der immer schäfer sich aus-
prägenden Qualifikation und der sich zum sträksten [sic] Machtfakto-
ren entwickelnden Monopolen persönlicher und gesellschaftlicher
Art gerecht wird, der Vorrang einzuräumen; ganz besonders auch
deshalb, weil sie bei der Betrachtung der Dienste, wo nicht der
schlechtest Qualifizierte, wie bei den Gütern der Ungünstigst
produzierenden den Preis bestimmt, in der Verquickung von Ar-
beitszeit und -wert die Unstimmigkeit der reinen Arbeitsmengen-
oder Arbeitszeittheorie ausschaltet. In der Gesellschaft der 
Gleichen, in der vorgeldlichen Zeit ist besonders deutlich,
dass die Aufwandmöglichkeit bei gleich aufgewandter Arbeits-
zeit und gleicher Qualifikation, so verschieden jene auch unter
einander sein mögen, vom nationalökonomischen Standpunkt als
intersubjektiv gleich anzusehen ist. Die angewandte Arbeit hat
in jedem verschiedenen Fall doch gleiche Werte erzeugt, denn
wäre das nicht der Fall, dann wäre das minder geschätzte Ein-
kommen, dargestellt in einer Gütermenge, durch das höhere substi-
tuiert worden. Wenn der vorwirtschaftliche Mensch, um unser altes
Beispiel anzuführen, in gleicher Zeit entweder eine Tonschale
oder einen Korb herstellen kann, so müssen diese beiden Dinge
naturnotwendig gleichen Wert haben, und zwar ist es hier noch in 
Reinheit die Arbeitsleistung einer bestimmten Zeit. Wenn nun
beispielsweise der Goldsucher oder Goldgräber in einer bestimm-
ten Zeit eine Menge von X g Gold erwirbt, so müssen, immer noch
die Gesellschaft der Gleichen vorausgesetzt, diese X g Gold


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