Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / V




← Vorherige Änderung
Nächste Änderung →




189 ernden Einkommensverlust unserer Wirtschaft. Wir sehen also,
190 dass das, was wir unter unstabiler Währung verstehen, wohl nach
191 aussen sichtbar wird, aber nicht nach aussen wirken kann. Wir se-
192 hen auch, dass wir die Umlagerung cer wirk[übertippt l]der wirk**l**ichen Einkommen auf
193 Grund des Bestehens von Klassen- oder Personalmonopol nicht als
194 das Kriterium jener unstabilen Währung deuten können. Was also
195 ist Ursache und Wirkung der unstabilen Währung, welche Regeln
196 müssen wir befolgen, um die stabile Währung uns zu erhalten?
217
218      - 138 -
219
220 ankämpfen können. U[übertippt vvnvv]**n**ter der Herrschaftvder Goldwährung war
221 die ganze Volkswirtschaft zu intensiver Arbeitsleistung gezwun-
222 gen aus eigenem Streben heruaaus und gezwungen durch die gleich
223 handelnden Nachbarländer. Die Zahl der Beamten, der Angestellten,
224 der freien Berufe, der Rentner, Berufe, die scheinbar alle frei
225 erwählbar sind, wurden in Menge im Verhältnis doch diktiert von
226 der Zahl der gütererstellenden Arbeiter und von der Intensität
227 ihrer Arbeitsleistung. Wir müssen die Berufsgliederung und die
228 Einkommensschichtung, die Art der Gütererzeugung( wie z.B.**r**zeugung ( wie z.B. die
229 Menge der Konsum- und die der Gütererzeugung ) als etwas in jedem
230 Lande durchaus spezifisches in langer Entwicklung entstandenes
231 Verhältnis auffassen, dann können wir Wirkung der Kriegsumlagerung
232 ermessen. Millionen von Produzenten ersten Grades wurden mit
233 einem Schlage ausschliessliche Konsumenten und nicht nur solche
234 von Genussgütern, darüber hinaus auch Kvvovvnsumenten von Heeresbe-
235 darf wie Munition, Uniform usw. Es konnten darum die in der Pro-
236 duktion verbliebenen Kräfte nicht durchwegs in den Dienst der
237 Kvvovvnsumgütererzeugung gestellt werden; vielmehr mussten Werkan-
238 lagen zum Teil in kostspieliger Umstallung dem Heeresbedarfe
239 nutzbar gemacht werden. Dazu kam als weiteres, dass wir vom Aus-
259 sind also Unkostenfaktoren in der Produktion und Opfer für je-
260 den Beruf; in jedem Falle aber Abtretung eines Anspruches auf den
261 Gütervorrat der Nation. Im Kreislauf der Wirtschaftnwurde darge-
262 tan, wie alle Einkommen in Geld oder geldgleicher Form aus der
263 Genussgüterproduktion hervorgehen, wie sie Bestandteile des Preis-
264 ses jener Produkte sind und wiederum die Gesamteinkommen als
265 Masse in der Gütermasse aufgehen, diese im Kvvovvnsum aufheben müssen.
266 Das sagt soviel, dass das Nominaleinkommen gleich ist dem Realein-
267 kommen, ausgedrückt in der Preissumme. Jedes in der Vorkriegswirt-
268 schaft und in jeder stabilen Wirtschaft in Erscheinung getretene
269 Einkommen und jeder Teil eines solchen hatte seine volle Dek-
270 kung und Gegenüber im Gütervorrat des Landes, jeder Marktbetrag,
271 der zur letzten Kvvovvnsumtion ( Beschaffung zum Zwecke der Weiter-
272 veräusserung blieb wirtschaftlich irrelevant ) auf dem Markte
273 kaufkräftig wurde, hatte die wirtschaftliche Berechtigung dazu,
274 ja die Güter warteten geradezu auf sein Kommen und auf ihre Ab-
275 nahme. Die im Gelde verkörperte oder die im kaufkräftigen Ein-
276 kommen, auch wenn es abstrakter Natur wie das Girokonto ist, ruhen-
277 de Werteinheit bedeutet somit auch etwas durchaus reales, nämlich
278 die Arbeitsleistung angewandt auf ein Nautturgut, die es zum Ent-
279 stehen hat bringen lassen und dann alle die gleichwertigen Güter
280
281 | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s139.png