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===Seite 132=== #|| || - 132 - Die s t a b i l e und u n s t a b i l e W ä h r u n g; Das W e s e n d e r I n f l a t i o n. Jede Wirtschaft muss ihrem wahren Wesen nach eigentlich eine stabile sein, denn Wirtschaften als Zeitwort heisst für das Einzelindivifuum Einkommen und Verbrauch in Gleichklang bringen. Das will bedeuten in der Periode der Naturalwirtschaft die Er- zeugung der für das Leben des Einzelnen oder der Falilie notwen- digen Bedarfsgüter, und auf weiterer Stufe kommt hinzu noch ein gelegentlicher Tausch darüber hinaus. Wo Erzeugung und Verbauch von so kleinem Kreise, möglicherweise gar von der Arbeit und dem Kvvovvnsum ein und derselben Person getätigt wird, wo Ort der Erzeu- gung und der des Verbrauchs Zvvuvvsammenfallsen, da erscheint uns das Wirtschaften, wenn wir von der Art und Weise der Bedarfsbefriedi- gung absehen, nur als der Ablauf eines sich immerfort wiederholen- den Naturgesetzes. Eine unstabile Währung kann nicht existieren, wo nur ein Verzehren des selbst Erarbeiteten stattfindet und an- deres ist uns dort nicht erreichbar. Mit der modernen Entwicklung, ganz besonders der der Arbeitsteilung, müssen wir unsere Produkte nunmehr auf den MArkt bringen, der an den Einzelpreisen die letz- ten Korrekturen trifft und der uns die Güter anbietet, gleichdi- mensionale Dinge, unter denen wir nach freier Wahl unsere Bedürf- nisse de[übertippt c]ken können. Der Marktmechanismus schuf das Geld im Charak- ter des Zauschgutes als auch späterhin in dem des Tauschmittel[übertippt z]. | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s132.png || ||# ===Seite 133=== #|| || Die beiden ewig kreisenden Pole der Wirtschaft, Erzeugung und Verbauch, sind nun weit auseinander gerissen und doch sollen, wie im allerprimitivsten Verhältnis beide in Parallelität ge- bracht werden, sollen durch das Dazwischntreten [sic] des Marktes, des Konkurrenzkampfes, durch die immer grösseren Ausmaasse [durchgestr. handschr. ---(--] der Ge- meinschaften, durch die ganze Art der Einkommenschichtung und -verteilung in Form von in Geld ausgefrückten Nominaleinkommen, die Ha[übertippt r]monie der gerechten Güteraufteilung auf Grund des geleis- teten Beitrages nicht gestört werden. Ivvmvv Verhältnis nach aussen tritt jedes wirtschaftliche Gebilde, das in sich und im Zvvuvvsammenwirken aller den Weg von Er- zeugung zu Verbrauch durchmisst, anderen gleich inhaltlichen For- men als eine selbständige, den Werten nach sich selbst genügende und gleichwertige Grösse entgegen. Damit ist nicht ausgedrückt, dass innerhalb der Gemeinschaft der gerechte Güteraustausch und Einkommensbezug auf Grund des wirklich realen Inhalts jeder Leistung garantiert wäre. Ivvnvv einer i[übertippt r]gendiwe verbundenen Gruppe kann das Sozialprodukt bei Verausgabung aller Einkommen wohl restlos aufgezehrt sein und die Wirtschaft als Einheit genommen erscheint gesund und ausbalanziert; trotzdem kann damit in der Art der Verteilung jeweils ungleiches zu gleichem werden. Denken wir beispielsweise an einen selbständigen Haushalt mit Sklaven- arbeit. Deren Wahren Equivalent wäre meist die ganze Erzeugung; statt dessen erhalten die Sklaven das physische Existenzminimum und der Rest ist arbeitsloses Herreneinkommen. Wer aber wird | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s133.png || ||# ===Seite 134=== #|| || - 134 - sagen, dieser Haushalt sei nicht im Gleichgewicht? Nehmen wir den Mehrwert der kapitalistischen Wirtschaft, der einer Klasse an ihrem wahren Einkommen abgezogen wird und der anderen als "Kapitalprofit" zuzuwachsen; Wir denken noch an Monopolgewinne, wo sie auftreten und dennoch - das Gleichgewicht der Wirtschaft als ganzes braucht dadurch nicht gestört zu werden. Wir können endlich wieder die ganze Welt als e i n e Wirtschaft ansehen, in der Die Nationen die Rolle der Einzelindividuen spielen -. Bilanziert dieses Weltwirtschaftsgebilde nicht auch in dem Sinne, dass es sich selbst genügt und mit seinen Mitteln haushält und sind nicht auch hier die einzelnen Mitglieder, die abhängigen Kolonialländer wie dort durch gesellschaftliche, hier durch macht- politische Momente im wahren Einkommen auf Grund ihrer wirklichen realen Leistung oftmals und möglicher Weise gekürzt, um dem Mutter- lande Kolonialgewinne zu ermöglichen . Alle die erwähnten Fälle aber sind solche, wo es sich um eine Verteilungsfrage handelt, immer aber eine Verteilungsfrage innerhalb der gegebenen wirtschaftliche Möglichkeiten nur auf Grund des vorhandenen Vorrats, und da spielt der Grad, in dem ge- sellschaftliche oder machtpolitische, vielleicht in langer histo-- rischer, immer aber in organischer Entwicklung entstanden[handschr. durchgestr. --d--]e und in dem Wesen des modernen Einkommensbezugs in Geldform wie in der Struktur der Wirtschaft liegenden Momente die Reinheit der Oekonomik zu trübern vermögen, keine Rolle. Ganz besonders ist die Schichtung der Einkommen auf Grund ihrer Entlohnung in sich genau | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s134.png || ||# ===Seite 135=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s135.png || ||# ===Seite 136=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s136.png || ||# ===Seite 137=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s137.png || ||# ===Seite 138=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s138.png || ||# ===Seite 139=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s139.png || ||# ===Seite 140=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s140.png || ||# ===Seite 141=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s141.png || ||# ===Seite 142=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s142.png || ||# ===Seite 143=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s143.png || ||# ===Seite 144=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s144.png || ||# ===Seite 145=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s145.png || ||# ===Seite 146=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s146.png || ||# ===Seite 147=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s147.png || ||# ===Seite 148=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s148.png || ||# ===Seite 149=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s149.png || ||# ===Seite 150=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s150.png || ||# ===Seite 151=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s151.png || ||# ===Seite 152=== #|| || | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/V/wesenundinhaltderwerteinheit_s152.png || ||#