Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit
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- 40 - der Kvvovvnsumtion, gleich wie uns ein grosses Feuerwerk eine dauernde Helle vorspiegelt, die durch tausende von Raketen, die nacheinander aufsteigen und wieder in's Nichts zurückfallen, verursacht wird. Es könnte hier natürlich nicht unsere Aufgabe sein, die Technik genau auseinander zu setzen; was wir vielmehr schildern wollen, das sind die Zvvuvvsammenhänge, sowiet sie das gezeichnete Bild vollenden müssen. Zvvuvvr Verteidigung des Wechsels wollen wir aber doch die Hauteinwände betrachten. Seine Sicherheit und seine Eig- nung zur Geldschöpfung, d.h., ob er wirklich absatzfähige Konsum- güter repräsentiert, das können wir ruhig xxx dem viel bekritelten Profitstreben der Privatwirtschaft überlassen. Sie hat selbst das denkbar grösste Interesse daran, Gnade vor den Augen ihrer Mitmenschen zu finden. Die grösste Sicherheit liegt nicht etwa in den geforderten prima Unterschriften, sondern in der wirt- schaftlichen Uvvnvvmöglichkeit, dass auch nur eine nennenswerte Anzahl von Wechseln notleidend würde. Die Gefahr auch, dass mehrere Wech- sel für ein und dieselbe Ware im Umlaufe sind, ist nicht so hoch zu bewerten, denn der erste Wechselschuldner, der darauf Gläubiger wird, kann den diskontierten Wechselbetrag nucht als Einkommen geltend werden lassen, d.h. konsumieren; muss er doch sein Accept wieder einlösen. Im übrigen gelangt immer nur ein Prozentsatz von Wechseln bis zum obersten Organ der Reichsbank, die übrigen können aus dem Uvvmvvlaufe der gerade freien Gelder gespeist werden. Doch zurück zu unserer Betrachtung: Die Einkommensgrösse, die wir mit dem gesamten erzeugten Gütervorrat gegenüber stellen, eben in dem Sinne, dass beide nur neben einander zur Entstehung - 41 - kommen können, kann uns nur eine gedanklich mögliche Grösse sein. Wenn wir das Geldeinkommen mit Nominaleinkommen gleich setzen und es in Paralelle stellen zum gesamten Realeinkommen, dann müssten wir fordern, dass jegliche Einkommen in neu geschöpf- ter Geldform zur Verteilung gelangen. In Wahrheit wird aber Pro- duktion in Natura verteilt, es wird mit noch umlaufendem Gelde bezahlt, es werden Gegenforderungen au--s--[ergänzt handschriftl.]fgerechnet, Wechsel dienen als Zahlungsmittel, Giroguthaben ersetzen neues Geld und so kommt es, dass wir in diesem ganzen Konglomerat die Einkommensgrösse zu suchen haben. Was das Geld anlangt, so ist in der Grösse der Produktion wohl eine obere Gvvrvvenze geschaffen. nach unten aber ist der Verkehr souverän. Denken wir nun daran, dass das gleiche Geld teilweise als blosses Rechengeld z.B. an den Quartalsterminen aufzutreten pflegt, des weiteren auch mit tätig ist, den Kapital- markt zu speisen. In diesen Fällen steht das Geld fern seiner eigentlichen primären Funktion. Das Geld ist auf der einen Seite Bescheinigung für unsere Leistung, die sich in realem Gute hat niederschlagen müssen, das uf dem Markte erscheinen wird, auf der anderen Seite ist es eine Anweisung auf wieder ein reales Gut ; verbunden also, vermittelt uns das Geld den Austausch zwischen den realen Gütern. Das Nominaleinkommen schiebt sich nur dazwischen als eine Folgeerscheinung der heutigen Produktionsweise. Diesen Dienst vermag das Geld, das haben wir bereits im ersten Abschnitt gesehen, zu leisten, weil es im Zvvuvvsammenfügen und Teilen von Wert- einheiten auch die Güter vergleichbar und teilbar werden lässt. Die Werteinheit schafft Preise und lässt durch sie den Güter-