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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Epstein und Gates beteiligten sich an Finanzierung eines Forschungsportals

Die vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten offenbaren laut The Defender, dass Jeffrey Epstein, Bill Gates und andere mit der Gates Foundation verbundene Personen an der Finanzierung von ResearchGate beteiligt waren. Dabei handelt es sich um ein Online-Portal für wissenschaftliche Forschung.

Gates habe ResearchGate beispielsweise im Jahr 2013 mit zehn Millionen Dollar finanziert. Dies sei Teil einer von Gates angeführten Finanzierungsrunde gewesen, die ResearchGate Investitionen in Höhe von 35 Millionen Dollar eingebracht hätte, so The Defender.

In der Zusammenfassung des Fonds heiße es, dass ResearchGate darauf abziele, «Suchende und Wissenschaftler miteinander zu verbinden, um Erkenntnisse auszutauschen, zu entdecken, zu nutzen und zu verbreiten». Laut ScienceGuardians wurde die Plattform jedoch tatsächlich «als gewinnorientiertes Unternehmen entwickelt, um mit Wissenschaft viel Geld zu verdienen» – mit der Absicht, «den Fluss wissenschaftlicher Ideen zu kontrollieren» und Einfluss auf den wissenschaftlichen Diskurs zu nehmen. Karl Jablonowski, leitender Wissenschaftler bei Children's Health Defense (CHD), und der Epidemiologe M. Nathaniel Mead teilen diese Einschätzung.

Gates hätte zusammen mit Epstein und anderen mit der Gates Foundation verbundenen Personen auch dabei geholfen, Investoren und Werbekunden zu gewinnen, darunter große Pharmaunternehmen und die Investmentbank Goldman Sachs, erklärt The Defender. Im Jahr 2017 hätte sich Gates an einer neuen Finanzierungsrunde für ResearchGate beteiligt, bei der Investitionen in Höhe von 52,6 Millionen Dollar zusammengekommen seien.

Gates und Epstein trugen The Defender zufolge zudem dazu bei, Partnerschaften mit den Herausgebern bedeutender wissenschaftlicher Zeitschriften zu schließen, darunter das renommierte Nature.

In diesem Zusammenhang weist The Defender auf eine 2022 veröffentlichte, begutachtete Studie hin, die ergab, dass Forscher «aufgrund ihrer kritischen und unorthodoxen Positionen zu COVID-19» während der «Pandemie» einer «Vielzahl von Zensur- und Unterdrückungstaktiken ausgesetzt waren». Zu diesen Taktiken gehörte auch «die Rücknahme wissenschaftlicher Arbeiten nach ihrer Veröffentlichung».

Auch im 2023 erschienenen Buch «The Bill Gates Problem: Reckoning with the Myth of the Good Billionaire» werde der Einfluss von Persönlichkeiten wie Gates auf wissenschaftliche Veröffentlichungen kritisiert. Eine 2024 in Nature veröffentlichte Buchrezension habe festgestellt, dass die Verteilung dieser Gelder «hauptsächlich von den persönlichen Interessen einer Handvoll superreicher Personen bestimmt wird». ScienceGuardians meint dazu:

«Es handelt sich nicht um harte Zensur – es ist eine subtile, unsichtbare Steuerung von Ideen, Trends und Wahrheiten.»

Jablonowski stimmt dem zu:

«Algorithmische Kontrolle ist autoritäre Kontrolle, und zwar weitgehend ohne Rechenschaftspflicht.»

Er vergleicht diese Kontrolle mit der Zensur durch die großen Tech-Unternehmen in Zeiten der «Pandemie» und ergänzt:

«Mit ein paar kleinen Änderungen an den Algorithmen konnten Facebook und Google die Informationen steuern und kontrollieren, die die meisten Amerikaner während der Pandemie konsumierten: Google, YouTube, Facebook, Instagram usw. – von denen CHD entweder gesperrt oder shadowbanned wurde.»

Die Involvierung in die Finanzierung von ResearchGate seitens von Epstein und Gates erhält zusätzliche Brisanz, wenn man berücksichtigt, dass die Epstein-Akten auch eine Kommunikation zwischen den beiden über Pandemiesimulationen und Impfstoffe enthüllen (wir berichteten).

Australien: 98 Prozent der überzähligen Todesfälle in hochgeimpften Regionen nicht durch «COVID-19» verursacht

Der australische Pharmazeut Raphael Lataster hat in einer neuen Studie nahelegt, dass 98 Prozent der unerwarteten und zusätzlichen Todesfälle im Jahr 2021 in vier Regionen des Landes nicht durch «COVID-19» oder lange Lockdowns verursacht wurden. Stattdessen scheinen sie in direktem Zusammenhang mit den Impfkampagnen zu stehen. Seine «ökologische Analyse» publizierte Lataster im International Journal of Risk & Safety in Medicine (SAGE).

In seiner Arbeit untersuchte Lataster die Übersterblichkeit in Queensland, Western Australia, South Australia und dem Northern Territory. Diese Regionen hatten 2021 eine sehr geringe «COVID-Zirkulation» und umgingen lange Lockdowns, trotzdem ließ sich fast die gesamte Bevölkerung die experimentellen «Impfstoffe» verabreichen.

Ende 2021 wurde die Impfquote (≥1 Dosis, Alter 16+) in diesen Regionen wie folgt beziffert:

  • Queensland: 90,8 %
  • Western Australia: 92,1 %
  • South Australia: 92,5 %
  • Northern Territory: 89,3 %

In allen Gebieten wurde also «schnell und gründlich geimpft» – trotz geringer «COVID-Ausbreitung». Die Übersterblichkeit stieg laut Lataster erst nach den Impfkampagnen. Nach offiziellen Angaben lag die Zahl der unerwarteten zusätzlichen Todesfälle in Queensland bei 361 Personen, nur vier davon wurden als Todesfälle «durch oder mit COVID» eingestuft. Somit können 99 Prozent der Übersterblichkeit nicht auf die Virusinfektion zurückgeführt werden.

In Western Australia wurden 140 zusätzliche Todesfälle registriert, «COVID-Todesfälle» gab es keine. 100 Prozent der Übersterblichkeit können demnach nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. In South Australia wurden 68 unerwartete Todesfälle gemeldet, davon wurden nur vier durch COVID verursacht. 94 Prozent der Übersterblichkeit hatten also nichts mit dem Virus zu tun. Im Northern Territory wurden 76 zusätzliche Todesfälle verbucht, davon wurden zwei als COVID-Todesfälle eingestuft, 97 Prozent waren somit nicht COVID-bedingt.

Insgesamt wurden in den vier Regionen offiziell 645 zusätzliche und unerwartete Todesfälle gemeldet. Nur zehn davon wurden als «durch oder mit COVID» klassifiziert. Was bedeutet, dass 635 von 645 zusätzlichen Todesfällen (98,4 Prozent) nicht auf «COVID» zurückzuführen waren.

Da die «COVID»-Last in allen Regionen eher niedrig war und die Lockdowns kurz, zieht Lataster den Schluss, dass nur die Massenimpfung für die Übersterblichkeit verantwortlich sein kann. Die Abfolge sei unverkennbar: Eine schnelle, nahezu universelle Einführung der «Impfstoffe», gefolgt von einem messbaren Anstieg der Übersterblichkeit.

«Diese Studie hilft, zu erklären, warum die USA schätzungsweise 470.000 bis 840.000 mRNA-‹Impfstoff›-Todesfälle verzeichneten. Eine ganze Population dazu zu zwingen, nicht-menschliche, pathogene Proteine in ihrem Körper zu produzieren, hat Konsequenzen», resümiert der US-Epidemiologe Nicolas Hulscher, der auf Latasters Studie hingewiesen hat.

Südkorea probt künftige «Pandemie»

Am 5. Februar 2026 fand in Südkorea eine fiktive Pandemie-Simulationsübung statt, um die schnelle Entwicklung und Erprobung neuer Impfstoffe im Falle einer zukünftigen «Pandemiebedrohung» zu testen. Die Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations/CEPI) bezeichnete die Veranstaltung auf ihrer Website als «bahnbrechend».

Die Tabletop-Übung war die erste ihrer Art, die in Südkorea durchgeführt wurde. Organisiert wurde sie von der Korea Disease Control and Prevention Agency (KDCA) und dem Ministerium für Lebensmittel, Arzneimittel und Sicherheit (MFDS), einer von der Weltgesundheitsorganisation gelisteten Regulierungsbehörde.

Auch das in Südkorea ansässige International Vaccine Institute (IVI) war mit dabei. Dabei handelt es sich um eine internationale Organisation, die eng mit der CEPI, der WHO und pharmazeutischen Partnern zusammenarbeitet, um Impfstoffforschung und Zulassungsverfahren zu beschleunigen. Die Infrastruktur dafür ist bereits vorhanden, die Simulation testete, wie schnell sie mobilisiert werden kann.

Es handelte sich nicht um eine routinemäßige Notfallübung, sondern um die koordinierte Generalprobe des CEPI-Systems, das auch als «100-Tage-Doktrin» bezeichnet wird. Seine «Mission» ist es, Impfstoffe innerhalb von 100 Tagen nach Identifizierung eines neuen Erregers zu entwickeln und bereitzustellen.

Hintergrund: Die CEPI ist eine weltweite Allianz in öffentlich-privater Partnerschaft zwischen Regierungen, der WHO, der EU-Kommission, Forschungseinrichtungen, der Impfstoff-Industrie und privaten Geldgebern. Sie wurde 2017 als internationale Non-Profit-Organisation auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos gegründet. Führende Mitglieder dieser Impfstoff-Initiative sind zum Beispiel die Regierungen von Norwegen, Indien und Deutschland sowie der britische Wellcome Trust und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung.

Der erklärte Zweck der Übung in Südkorea war laut den Veranstaltern, die Simulation der Ausbreitung eines fiktiven, bislang unbekannten tödlichen Virus in der Bevölkerung. Dabei wurden «die Fähigkeiten, das Wissen und die Pläne einbezogen, die während der «COVID-19-Pandemie» und in den Jahren danach entwickelt wurden.

Die in der offiziellen Beschreibung verwendete Sprache ist aufschlussreich: Das Treffen brachte demnach Organisationen zusammen, die daran arbeiten, den Ablauf «von der Bedrohungserkennung bis zur Zulassung lebensrettender medizinischer Instrumente» zu verbessern. Das betrifft vor allem die Koordination bei der Forschung, Entwicklung und Herstellung von «Impfstoffen». Ziel war es, Engpässe vor einem echten Gesundheitsnotstand zu identifizieren.

«Die schnelle Entwicklung und Bereitstellung von Impfstoffen während einer Pandemie ist eine nationale Priorität, die direkt mit dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung verbunden ist und eine tragende Säule der nationalen Sicherheit darstellt», erklärte Dr. Lim Seung-kwan, Leiter der Korea Disease Control and Prevention Agency.

Der Schatten von Event 201

Für viele Menschen wecken Pandemie-Simulationen eine unangenehme Erinnerung an das «Event 201», das am 18. Oktober 2019 vom WEF, der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung und dem Johns Hopkins Center for Health Security organisiert wurde. Diese Planspielübung simulierte einen globalen Coronavirus-Ausbruch. Wenig später wurde COVID-19 Realität.

Sechs Jahre später sind viele derselben Institutionen weiterhin miteinander vernetzt. Davos beruft ein, Gates finanziert, die WHO integriert, CEPI koordiniert. Die Beschleunigung von Impfstoffen bleibt das Herzstück solcher Initiativen. Der Unterschied heute besteht darin, dass eine schnelle Impfstoffeinführung offen als Teil der nationalen Sicherheitsinfrastruktur dargestellt wird.

«Die Korea-Simulation macht eines deutlich: Die nächste Pandemie-Reaktion wird rund um eine schnelle pharmazeutische Bereitstellung im globalen Maßstab konzipiert. Regulatorische Verdichtung, vorab abgestimmte Produktionsstrukturen und öffentlich-private Koordination werden vorausgesetzt. Das fiktive Virus war imaginär. Der Governance-Rahmen ist es nicht», resümiert Natalie Winters, die auf ihrer Substack-Seite auf die Übung in Südkorea hingewiesen hat.

«Wiederaufrüstung ist keine Kriegstreiberei»

Nach Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz haben Großbritanniens Generalstabschef Marshal Richard Knighton und der Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr, Carsten Breuer, die Bevölkerung aufgefordert, das «moralische» Argument für eine Wiederaufrüstung zu akzeptieren. In einem gemeinsamen schriftlichen Appell warnten sie davor, dass Russlands militärische Ausrichtung sich «entscheidend nach Westen verschoben» habe, und Europa einen «grundlegenden Wandel» in Verteidigung und Sicherheit benötige.

Die Öffentlichkeit müsse verstehen, warum sich das Vereinigte Königreich und Deutschland «zu den größten dauerhaften Steigerungen der Verteidigungsausgaben seit dem Ende des Kalten Krieges verpflichtet haben». Ihren Appell an die Bevölkerung würden sie nicht nur als militärische Führer richten, sondern «als Stimmen für ein Europa, das sich nun unbequemen Wahrheiten über seine Sicherheit stellen muss».

«Es gibt eine moralische Dimension dieses Vorhabens. Wiederaufrüstung ist keine Kriegstreiberei; sie ist das verantwortungsvolle Handeln von Nationen, die entschlossen sind, ihre Bevölkerung zu schützen und den Frieden zu bewahren», schreiben die hochrangigen Militärchefs.

Denn wenn Russland Europa als schwach oder gespalten wahrnehme, könne es sich ermutigt fühlen, seine Aggression über die Ukraine hinaus auszuweiten. Die Geschichte lehre uns, dass Abschreckung versage, wenn Gegner Uneinigkeit und Schwäche witterten. Sie wüssten, dass russische Aggression und Absichten über die Ukraine hinausgehen.

Sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland gebe es unter den Wählerinnen und Wählern erhebliche Zurückhaltung, wirtschaftliche Einbußen zugunsten der Wiederaufrüstung hinzunehmen, informiert The Guardian in diesem Zusammenhang. Selbst wenn Mehrheiten in beiden Ländern glauben würden, dass der Ausbruch eines dritten Weltkriegs in den nächsten fünf Jahren eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich sei.

In Großbritannien habe eine YouGov-Umfrage in diesem Monat ergeben, dass nur eine Minderheit Steuererhöhungen (25%) oder Ausgabenkürzungen (24%) befürworte, um höhere Verteidigungsausgaben zu finanzieren – selbst unter jenen, die eine Stärkung der militärischen Schlagkraft des Vereinigten Königreichs für sehr wichtig hielten.

Auch deutsche und französische Wähler seien laut einer Politico-Umfrage in diesem Monat weniger bereit als noch im vergangenen Jahr, höhere Verteidigungsbudgets zu unterstützen, wenn diese mit Kürzungen in anderen Bereichen einhergehen würden.

Knighton und Breuer finden dagegen, dass die Komplexität der Bedrohungen «ein ehrliches, europaweites Gespräch mit unseren Bevölkerungen darüber erfordert, dass Verteidigung nicht allein Sache uniformierten Personals sein kann».

Deshalb propagieren sie eine «gesamtgesellschaftliche Verteidigung» mit widerstandsfähiger Infrastruktur, Forschung und technologischer Entwicklung aus dem privaten Sektor sowie staatlichen Institutionen, die unter zunehmenden Bedrohungen funktionsfähig bleiben. Das Vereinigte Königreich und Deutschland hätten deshalb vereinbart, ihre Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit zu vertiefen, und 2024 das sogenannte Trinity-House-Abkommen unterzeichnet.

WHO sucht «Einhorn» für Nachfolge von «Dr. Tedros»

Tedros Adhanom Ghebreyesus, derzeitiger WHO-Generaldirektor, wird im August 2027 aus seinem Amt scheiden. In den «Fluren Genfs und in den Hauptstädten weltweit» hätten deshalb «die hochrangigen Manöver» um seine Nachfolge begonnen, verrät das Portal Health Policy Watch. Die globale Gerüchteküche im Gesundheitsbereich laufe derzeit auf Hochtouren.

Der offizielle Aufruf zur Nominierung wird im April 2026 erwartet. Die gute Nachricht für alle, die keine WHO-Fans sind: Wer es schließlich auf die endgültige Liste schafft, wird sich «mit einer existenziellen Häufung von Krisen auseinandersetzen müssen, mit denen die WHO konfrontiert ist».

Die Gründe für diese Krisen sind laut Health Policy Watch: Extern hat das «geopolitische Erdbeben des Rückzugs der USA unter der Trump-Regierung der Organisation eine gewaltige Finanzierungslücke von einer Milliarde Dollar für den Zeitraum 2026–2027 hinterlassen». Zudem würden die USA der WHO weiterhin über 260 Millionen Dollar an Beiträgen schulden.

Intern kämpfe die Organisation nach dem Wegfall der Unterstützung durch die USA mit einem Personalabbau von 25 Prozent, was zu einem Tiefstand der Mitarbeitermoral geführt habe. Entlassungen, mangelnde Transparenz, Skandale um sexuellen Missbrauch sowie die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen bei Mitarbeitern, die Belästigungsvorwürfe erhoben, hätten das Vertrauen in die Führung der Organisation beschädigt.

Vom neuen Generaldirektor wird deshalb erwartet, dass er «starke technokratische Qualifikationen» mitbringt und dass er «langfristig einen Weg für eine Rückkehr Washingtons ebnet». Abgesehen davon muss er «die von Turbulenzen erschütterte Behörde intern wieder stabilisieren und das öffentliche Vertrauen zurückgewinnen».

Deshalb wünscht sich die WHO nun ein «Einhorn» zur Bewältigung dieser Krisen. So wird jedenfalls das ideale Profil für den nächsten WHO-Generaldirektor offiziell beschrieben. Gesucht wird eine Person «mit dem politischen Geschick, sich in einer zersplitterten Welt zu bewegen, und zugleich mit der fachlichen Disziplin, um das ehrgeizige Mandat der Organisation zu fokussieren».

Wer wird Dr. Tedros ablösen?

Als potenzieller Kandidat wird zum Beispiel Deutschlands ehemaliger Gesundheitsminister Karl Lauterbach gehandelt (wir berichteten). Dieser ist laut Health Policy Watch «eine perfekte Mischung aus kompetentem Techniker und Politiker mit herausragendem medizinischen Hintergrund». Allerdings hätten Quellen in Genf angedeutet, dass er aufgrund seines öffentlichen Lobes für die WHO und die Leistung von «Dr. Tedros» während der Pandemie «wenige Chancen» habe.

Der zweite Kandidat auf der Wunschliste der deutschen Regierung ist Paul Zubeil, derzeit stellvertretender Generaldirektor für europäische und internationale Gesundheitspolitik im Gesundheitsministerium. Dieser ist Health Policy Watch zufolge ein «respektierter Technokrat», der für die Koordination der deutschen Gesundheitsfinanzierung für die WHO und UNAIDS verantwortlich ist. Er leitet außerdem die Zusammenarbeit mit den G7 und G20 und wurde vom ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn ernannt. Insider warnen jedoch, dass Zubeils Erfahrung «als Bürokrat nicht ausreicht».

Am Rande: Vor kurzem hat der Deutschlandfunk auch noch den Virologen und Politiker Hendrik Streeck als möglichen Kandidaten erwähnt. Dieser war Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung, ist seit März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Mai 2025 Drogenbeauftragter der Bundesregierung. Streeck wird von Health Policy Watch allerdings übergangen.

Ein weiterer Kandidat ist der Brite Jeremy Farrar, Chefwissenschaftler der WHO und ehemaliger Direktor des Wellcome Trust. Dieser wird von Health Policy Watch als «wissenschaftliches Schwergewicht» und «hochkarätiger Kandidat» bezeichnet. Er habe hohe Erfolgschancen, allerdings könne er durch seine früheren Positionen Spender wie die USA verschrecken, die man zurückgewinnen wolle.

Auch der Belgier Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, wird als hervorragender Kandidat gepriesen. Denn er habe «die europäische Region durch die COVID-19-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und massive gesundheitliche Herausforderungen bei Flüchtlingen geführt». Allerdings sei er nie Minister gewesen und Quellen würden darauf hinweisen, dass Kluge während der Pandemie «mit Generaldirektor Tedros nicht einverstanden war».

Weiter geht's mit dem indonesischen Gesundheitsminister Budi Gunadi Sadikin. Dieser entwickelt sich gemäß Health Policy Watch zu einem «starken Anwärter auf das Amt». Von einem hochrangigen Insider werde er als «der echte» bezeichnet, der eine realistische Chance habe, die WHO durch diese turbulenten Zeiten zu führen.

Saudi-Arabien wünscht sich derweil, dass Hanan Balkhy, WHO-Regionaldirektorin für das östliche Mittelmeer (EMRO), in die Fußstapfen von «Dr. Tedros» tritt. Diese wird «als Meisterin der Diplomatie» gelobt. Allerdings wird befürchtet, dass ihre Kandidatur zwangsläufig Widerstand von Mitgliedstaaten hervorrufen könnte, die kritisch sind gegenüber der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien sowie den politischen Positionen zu kontroversen Themen wie sexuellen und reproduktiven Gesundheitsrechten.

Brasilien setzt seine Hoffnung dagegen auf Jarbas Barbosa, Direktor der panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) und WHO-Regionaldirektor der Region. Barbosa wird laut Health Policy Watch «zunehmend als technokratische Lösung für die Glaubwürdigkeitskrise der WHO diskutiert». Allerdings wird bezweifelt, dass er die finanzielle Krise in den Griff kriegen könnte.

Mögliche französische Kandidaten sind Agnès Buzyn, ehemalige französische Gesundheitsministerin und Geschäftsführerin der WHO-Akademie, sowie Anne-Claire Amprou, Frankreichs Botschafterin für globale Gesundheit und «Schlüsselfigur des historischen WHO-Pandemieabkommens von 2025». Dritte im Bunde ist Marisol Touraine, ehemalige französische Ministerin für Soziale Angelegenheiten und Gesundheit und derzeitige Vorsitzende des Exekutivvorstands von Unitaid. Allerdings könnte Frankreich bei der Wahl für den WHO-Posten ganz aussetzen.

Als weitere mögliche Kandidatin wird die Norwegerin Cathrine Lofthus ins Spiel gebracht, die seit 2025 die norwegische Gesundheitsdirektion leitet und von 2021 bis 2025 Generalsekretärin im Ministerium für Gesundheit und Pflegedienste war. In diesem Rahmen wird darauf hingewiesen, dass Norwegen die WHO in der Vergangenheit schon erfolgreich geführt habe.

Als progressives europäisches Land mit einem großen Geberportfolio und starken Positionen zur Unterstützung von Klima, Umwelt und Gesundheitsgerechtigkeit im globalen Süden könne ein norwegischer Kandidat potenziell für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen Anklang finden – wenn auch nicht unbedingt für sozialkonservative oder die Vereinigten Staaten.

Auch Sania Nishtar (Pakistan), CEO der Impfallianz GAVI, wird als potenzielle Kandidatin genannt. Vor allem, weil sie angeblich über die «Bühnenpräsenzfähigkeiten und die daraus resultierende Anziehungskraft verfügt». Als Handicap wird gewertet, dass sie schon 2017 gegen «Dr. Tedros» kandidierte. Zudem stehe ihre Kandidatur vor erheblichen internen und äußeren Hindernissen. So sei es möglich, dass ihre Regierung sie nicht unterstützen werde, auch der regionale Konflikt zwischen Pakistan und Indien erschwere den Koalitionsaufbau.

Der Wahlprozess für den einflussreichen WHO-Posten wird offiziell im April 2026 beginnen. Dann wird «Dr. Tedros» den ersten Aufruf für Kandidatenvorschläge herausgeben, der im Oktober endet. Ende Januar oder Anfang Februar 2027 wird der WHO-Exekutivrat dann die Kandidaten prüfen und bis zu drei Finalisten nominieren. Die Weltgesundheitsversammlung wird im Mai 2027 die entscheidende Stimme abgeben. Der neue Generaldirektor wird im August sein Amt antreten.


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