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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Wikipedia nennt «Transition News» «verschwörungsideologisches Desinformationsportal»

Sie gilt vielen immer noch als zuverlässige Informationsquelle. Möchte man zum Beispiel wissen, wie viele Einwohner die Stadt Cochabamba in Bolivien hat oder wo die Drehfrequenz von Flagellen liegt, ist sie das auch, soweit möglich. Doch längst ist klar, dass die Online-«Enzyklopädie» Wikipedia bei umstrittenen Themen Mainstream-Narrative wiedergibt und alles andere als ausgewogen oder gar möglichst objektiv ist.

Das zeigt zum Beispiel schon der Eintrag über den Schweizer Historiker Daniele Ganser. So meint Wikipedia etwa: «Er verbreitet Verschwörungstheorien, besonders zum 11. September 2001 und zum Russisch-Ukrainischen Krieg.» Und das, obwohl schon öfter versucht wurde, diesen Satz zu ändern.

Gute Arbeit, um die manipulative Struktur hinter Wikipedia aufzudecken, hat der deutsche Biologe Markus Fiedler geleistet. Im Film «Die dunkle Seite der Wikipedia» hat er exemplarisch seine Recherchen über die Seite von Ganser und deren Resultate aufgezeigt. Im Gespräch mit Kayvan Soufi-Siavash, damals «KenFM», hatte er sich 2022 ausführlich dazu geäußert. Auch der Journalist Michael Brückner hat sich mit «falschen Informationen und Propaganda in der Online-Enzyklopädie» befasst, in seinem Buch «Die Akte Wikipedia».

Transition News hat zwar (noch) keinen eigenen Eintrag bei diesem globalen Wahrheitshüter, doch geadelt wird unser Portal darin dennoch, wie uns kürzlich aufgefallen ist. So heißt es auf der Seite über die deutsche Lyrikerin und Musikerin Alexa Rodrian:

«In einem Interview beim verschwörungsideologischen Desinformationsportal ‹Transition News›, geführt von einem Autor der ‹NachDenkSeiten›, führt Rodrian nicht nur aus, dass Israel die gesamte Region besetzt halte, sondern ferner, dass der Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 ‹eine unvermeidbare Folge dieser andauernden Menschenrechtsverletzungen› sei.»

Volle Breitseite also, fast ein Zungenbrecher: «Verschwörungsideologisches Desinformationsportal»! DAS ist in Wahrheit Desinformation, doch man kennt ja diese Kampfbegriffe – in diesem Fall kommen sie sogar gerattert. Der Witz ist aber, dass Wikipedia unser Nachrichtenportal an anderer Stelle selbst als offenbar vertrauenswürdige Quelle verwendet.

Interessanterweise geht es auch in diesem Fall um Israel beziehungsweise um die Havas Group, ein globales Mediennetzwerk mit Hauptsitz in Frankreich. Wir hatten berichtet, dass dessen deutscher Ableger, die Havas Media Germany GmbH, von der israelischen Regierung mit der Koordination und Durchführung einer Medienkampagne in den USA beauftragt wurde.

Dem Vertrag zufolge ist das Ziel, «eine landesweite Kampagne zur Bekämpfung von Antisemitismus in den USA durchzuführen». Und was «antisemitisch» in den Augen mancher israelischer Politiker bedeutet, ist klar: jegliche internationale Kritik an der israelischen Regierung und deren Armee. Unseren Beitrag benutzt Wikipedia nun als eine der Quellen für den folgenden Absatz mit dem Titel «Verträge mit Israel»:

«Im Oktober 2025 wurde bekannt, dass aufgrund von Verträgen zwischen der israelischen Regierung und mit Donald Trump verbundenen Unternehmen Werbekampagnen für Israel unternommen werden sollen, die Millionen von evangelikalen Christen in den USA ansprechen, Bots einsetzen, Influencer engagieren und versuchen, ChatGPT pro-israelischer zu gestalten; für diese Hasbara-Offesive, um das Image Israels nach den Vorwürfen des Völkermordes in Gaza zu verbessern, bezahlte die israelische Regierung Millionen US-Dollar an die Havas Media Germany GmbH. Seit 2018 erhielt Havas zumindest 100 Millionen US-Dollar, um Tourismus-Werbung für Israel in den USA zu betreiben.»

Dass wir für Wikipedia ein «verschwörungsideologisches Desinformationsportal» sind, hat uns sehr amüsiert. Denn wir sind immer darauf bedacht, ausschließlich geprüfte Informationen zu veröffentlichen. Auch fügen wir jeweils unsere Quellen an, inklusive Originalquellen – im Gegensatz zu den meisten Systemmedien. Und sollte sich im Nachhinein dennoch herausstellen, dass etwas Falsches geschrieben wurde, dann korrigieren wir das und weisen in einer Anmerkung auf die Änderung hin, wie es beispielsweise kürzlich geschehen ist. Jedem Journalisten passieren gelegentlich Fehler. Wichtig sind dann die Korrektur und die Transparenz.

Doch das alles hilft nichts, denn «Verschwörungsideologe» wird man bekanntlich, wenn man Fakten verbreitet, die dem «Establishment» unangenehm sind. Das entspricht einem Zitat, das oft George Orwell zugeschrieben wird, aber wahrscheinlich vom US-amerikanischen Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst stammt: «Nachrichten sind etwas, das jemand nicht gedruckt sehen will; alles andere ist Werbung.» Und je mehr Reichweite man hat, desto mehr wird man angefeindet.

Daher ist zu hoffen, dass auch Transition News irgendwann genügend Reichweite für einen eigenen Eintrag auf Wikipedia hat. Das würde wiederum mehr Bekanntheit bringen – und vermutlich mehr zum Lachen. Dieser «Informationskrieg» ist zwar bitterernst, doch auch oder gerade in schwierigen Zeiten sollte man bekanntlich den Humor nicht verlieren. Da könnten wir von den Russen sicherlich dazulernen: beim Galgenhumor.

«Grausamer als der Tod»

Es wird viel über «Aufarbeitung» der politisch verursachten Corona-Krise geredet. Inzwischen gibt es einige parlamentarische Kommissionen und Ausschüsse dafür. Doch es gibt kaum tatsächliche Aufklärung der Vorgänge, Zusammenhänge, Verantwortlichkeiten und Interessen im Hintergrund des Geschehens.

Selbst große Teile der politischen Opposition in den Parlamenten machen bei der Verschleierung weitgehend weiter mit. Die AfD ist dabei eine Ausnahme, aber auch einzelne Abgeordnete anderer Parteien. Zu ihnen gehört Alexander King vom BSW, der diese Partei allein im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt. Zuvor gehörte er bis 2023 zur Fraktion der Linkspartei.


Dr. Alexander King bei der Buchvorstellung im «Sprechsaal» (Fotos: Tilo Gräser)

Am Montag stellte King gemeinsam mit dem Arzt und früheren Linkspartei-Abgeordneten Wolfgang Albers im «Sprechsaal» in Berlin-Mitte das Buch «Corona in Berlin – ein Schwarzbuch» vor. Darin zeichnen die beiden Autoren die Missstände des Corona-Krisenmanagements in der Hauptstadt nach. Albers war selbst zehn Jahre lang (2011 bis 2021) Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses.

Das Buch setzt sich nicht nur mit den offiziellen Corona-Narrativen auseinander, mit denen auch in Berlin die Menschen von der regierenden Politik in Geiselhaft genommen wurden. Es belegt mit zahlreichen Fakten das tatsächliche Geschehen, das der herrschenden Angstpolitik widersprach, ob es sich nun um die Auslastung der Krankenhäuser oder die Zahl der tatsächlichen «COVID»-Behandlungsfälle handelte.

Ein eigenes Kapitel ist dem «Phantom-Krankenhaus» gewidmet, das der Berliner Senat auf dem Messegelände der Hauptstadt errichten ließ und das nie einen «COVID-Kranken» gesehen hatte – und nicht einmal Personal hatte. «Während die Klinik leer stand, liefen die Millionen weiter», heißt es dazu im Buch.

Dessen zweiter Teil gibt die schriftlichen Anfragen Kings an den Berliner Senat zur Corona-Krise wieder, die Albers inhaltlich mit vorbereitete. Damit werden zum einen die politischen Entscheidungen der Landesregierung hinterfragt. Zum anderen wird damit deutlich, dass die politisch verordneten Corona-Maßnahmen in dieser Zeit ohne faktische Grundlage und zuweilen mehr als absurd waren, weil sie mehr Schaden anrichteten, als irgendeinen Nutzen zu stiften.

Politische Ignoranz

Mitautor Albers sagte am Montag, das Buch sei über Berlin hinaus wichtig, da es Anstöße geben könne, um auch in den anderen Bundesländern für Aufklärung zu sorgen. Er trug mit seiner direkten Erfahrung als Ausschussvorsitzender zum Inhalt bei.

Die wenigen ausgewählten Fakten, die King und Albers ausschnittsweise im «Sprechsaal» präsentierten, machten allein deutlich, um welchen politisch verursachten Irrsinn es sich handelte, aber auch um welches Verbrechen. Doch zugleich zeigten beide ihr Erschrecken, dass so viele mitgemacht hatten – von den Abgeordneten, die unsinnige Verordnungen abwinkten, und den Medien, die die Panik-Politik unterstützten, über Mediziner, die an der «Impfkampagne» verdienten, und Prominente, die sie propagierten, bis hin zu Bürgern, die sich als «Corona-Blockwarte» entpuppten.

Doch King musste feststellen, dass auch nach dem offiziellen Ende der «Pandemie» im Frühjahr 2023 das Interesse in Politik und Gesellschaft, die Vorgänge aufzuklären, kaum vorhanden ist. Es habe im Berliner Stadtparlament bisher keine Fragen und keine Debatte dazu gegeben, berichtete er. So versucht er allein, unterstützt von Albers, «systematisch die Corona-Politik aufzuarbeiten».

«Wenn man die Berliner Politik anschaut, teilweise auch die Medienlandschaft, hat man das Gefühl, Corona liegt Lichtjahre zurück. Das ist eigentlich überhaupt kein Thema mehr. In der Politik, zumindest so wie ich das erlebe im Abgeordnetenhaus, spielt das überhaupt keine Rolle und soll auch gar keine Rolle spielen.»

Komme das Thema doch mal vereinzelt auf, werde nach altem Muster reagiert und Kritiker und Zweifler an der offiziellen Linie immer noch als «Schwurbler» oder «Rechte» und Ähnliches bezeichnet. «Das kann man sich gar nicht vorstellen, dass heute immer noch politisch so diskutiert wird», sagte er.

Auch deshalb versuche er, mit dem Buch Fakten gegen die offizielle Propaganda zu liefern, erklärte King. Es solle einen Beitrag dazu leisten, dass wieder kritisch gedacht wird und den offiziellen Narrativen Fakten entgegengestellt werden.

Autoritäre Debattenkultur

Die in der Corona-Zeit eingeübte Debattenkultur werde bis heute fortgesetzt, stellte der BSW-Abgeordnete fest. Das zeige sich bei anderen politischen Themen wie dem Geschehen in Gaza oder beim Ukraine-Krieg. Mit dieser autoritären Debattenkultur sei es den Herrschenden gelungen, selbst die linke Opposition unter Beibehaltung ihrer rebellischen Rhetorik in die Politik des Mainstreams einzuordnen. Das setze sich leider fort, bedauerte King:

«Kritische Auseinandersetzungen brauchen wir mehr denn je im Grunde in diesen Zeiten, die wir jetzt haben.»

Er fordert für Berlin einen Untersuchungsausschuss zur Corona-Politik, wie es ihn bereits in anderen Bundesländern gab und gibt, so unter anderem in Brandenburg, Sachsen, Hessen oder Thüringen. Doch die anderen Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus würden das bisher nicht mittragen.

King setzt deshalb darauf, dass das Berliner BSW bei den Wahlen im September den Einzug ins Parlament schafft. Gelinge das nicht, gebe es keinen solchen Ausschuss, der sich unter anderem mit der millionenschweren Verschwendung für das «Phantom-Krankenhaus», den fehlenden Datengrundlagen für die Corona-Politik oder den allein in Berlin 75.000 Verfahren wegen Verstößen gegen die Maßnahmen auseinandersetzen müsse.

Mit Blick auf Letzteres sagte er, dass ein Amnestiegesetz notwendig sei, um jene zu entlasten, die bisher bestraft wurden, und die immer noch laufenden tausenden Verfahren endlich zu beenden. Dieses «grobe Unrecht» müsse aufgearbeitet und korrigiert werden, forderte King.

Mitautor Albers berichtete bei der Buchvorstellung vor allem von dem, was er als Abgeordneter und Ausschussvorsitzender erlebt hat. Auf eine Frage aus dem Publikum erklärte er, dass er seine Ablehnung gegen die Maßnahmenpolitik immer deutlich gemacht habe. In der Folge sei er damit selbst in der eigenen Fraktion der Linkspartei allein gewesen.

Bittere Realität

Die Corona-Politik habe wie «absurdes Theater» gewirkt, sei aber «bittere Realität» gewesen, «die viele Menschen in Existenznot gebracht hat, die auch Menschen hat einsam sterben lassen und die vor allen Dingen dazu geführt hat, dass ein tiefer Riss in dieser Gesellschaft entstanden ist». Während die Gesellschaft in «Covidioten» und «die Guten» gespalten wurde und die Politik sich auf den Schutz der Schwächsten berief, seien diese nicht gefragt worden.

«Sondern die hat man in ihren Alten- und Pflegeheimen kaserniert und hat sie einsam sterben lassen», stellte Albers fest. Er berichtete von einem Fall aus dem eigenen Umfeld. Ein Bekannter sei «nicht an und nicht mit Corona gestorben, sondern wegen Corona.»

Der Diabetes-Kranke sei in seinem Pflegeheimzimmer eingesperrt und 14 Tage lang nicht behandelt worden. Als die Pfleger wieder nach ihm schauten, habe er eine tödliche Blutvergiftung gehabt, an der er dann mit 83 Jahren verstorben sei.

«Das war mit Sicherheit kein Einzelschicksal, weil die Hysterie dazu geführt hat, dass man tatsächlich grausamer gewesen ist als der Tod, indem man Leute abgesperrt hat von jeder Kommunikation.»

Der Arzt und frühere Abgeordnete nannte weitere Beispiele, wie durch die Corona-Maßnahmen die Menschen körperlich und psychisch zu Schaden kamen. Oftmals hätten auch die Leitungen von Pflegeeinrichtungen Entscheidungen getroffen, Menschen zu isolieren, die gar nicht verlangt wurden. «Aber dass es überhaupt solche Ideen gibt und dass es Leute gibt, die auf diese Art und Weise diskutieren und argumentieren, ist eine ganz, ganz furchtbare Erfahrung», sagte Albers. Dafür sei die Politik mitverantwortlich:

«Wir haben in 284 Tagen, vom 14. März 2020 bis zum 22. Dezember 2020, 46 Verordnungen bzw. Änderungen zu Verordnungen erlassen. Und es ist 36 Mal vorgekommen, dass wir die Verordnung wieder ändern mussten, in der gleichen Zeit.»

Die Verordnungen und Maßnahmen seien oftmals so unverständlich und unklar formuliert worden, dass selbst Juristen Schwierigkeiten hatten, sie richtig zu deuten. Die Abgeordneten seien mit dem «Regelungswahn» der ständig wechselnden Verordnungen völlig überfordert gewesen. Eine der Folgen: Die Exekutive, der Berliner Senat und seine Behörden, bestimmte das Geschehen ohne jegliche Kontrolle und das Parlament entmachtete sich selbst.

Virologische Blockwarte

Mit den Kontaktbeschränkungen seien im Juni 2020 alle «roten Linien» überschritten worden, erinnerte sich Albers und nannte einige Beispiele für den «realen Irrsinn».

«Das Sitzen auf einer Parkbank war erlaubt, das Sitzen auf der Parkbank mit einem Buch war nicht erlaubt. Die Polizisten sind durch Parks patrouilliert und haben geguckt, ob diese Maßnahme eingehalten wird. Auf dem Weihnachtsmarkt im Prenzlauer Berg durften sie Glühwein trinken. Aber nicht im Stehen. Den mussten sie im Laufen trinken.»

Doch am meisten beschäftigt den früheren Chirurgen, dass «alle mitgemacht haben» beim «ungebremsten Kontrollzwang». Die Menschen hätten sich den verordneten Maßnahmen oft widerspruchslos untergeordnet und sich in zahlreichen Fällen noch als «virologische Blockwarte» betätigt.


Dr. Wolfgang Albers

Menschen seien massenweise zu Denunzianten geworden, was irrwitzige Auswüchse gehabt habe. Sie hätten Nachbarn wegen angeblicher Verstöße so oft angezeigt, dass die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik am 25. März 2020 schon in der ersten Lockdown-Woche freudig mitteilte, die «gesellschaftliche Kontrolle» funktioniere sehr gut.

Aus Sicht von Albers dienten die politisch verordneten Maßnahmen dazu, Angst zu schüren und Folgebereitschaft bei den Menschen zu erreichen – «bedingungslosen Gehorsam, heißt das ja übersetzt». Dem hätten auch propagandistische Floskeln wie «Flatten the Curve» (die Kurve abflachen) gedient, die bar jeder wissenschaftlichen Grundlage gewesen seien.

Der Ex-Politiker erinnerte an das Panik-Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium (BMI) vom März 2020, in dem das Ziel ausgegeben wurde, Angst unter der Bevölkerung zu verbreiten. Rückblickend kritisierte er auch seine damalige Partei, die er 2022 verließ, die mit dem Slogan «Wir retten jedes Leben» die staatliche Corona-Politik mitgetragen habe.

«Wenn man dann in dieses Buch reinguckt und sich die faktischen Grundlagen anguckt, die konkreten Zahlen, dann wird die Fassungslosigkeit nur noch größer und dann muss sich eigentlich jeder fragen: Warum haben wir das mit uns machen lassen?»

Aktuelle Wiederholung

Auf die Frage, was getan werden könne, um eine Wiederholung dieser Geiselnahme der Gesellschaft durch die Politik zu verhindern, sagte Albers, das passiere «gerade neu». Er verwies dabei auf die Debatte über den Ukraine-Krieg und über die «Kriegstüchtigkeit». Vieles von dem, was in der Corona-Krise geschah, wie die Ausgrenzung Andersdenkender, „das passiert aktuell gerade wieder».

Er befürchte, „dass die Kriegsvorbereitung im Grunde genommen in der damaligen Zeit schon eingeübt wurde“. Das erwähnte BMI-Papier habe bereits auf zukünftige Katastrophen und Probleme orientiert. Der ehemalige Abgeordnete sagte:

«Also man muss sich jetzt wehren und man kann sich jetzt auch noch wehren.»

Doch er gestand auch ein, «fassungslos» zu sein angesichts dessen, was die Politik mit der Kriegshysterie und Aufrüstung treibt. In der Diskussion mit dem Publikum erklärte er, das Virus SARS-CoV-2 habe zwar Menschen krank gemacht, hätte aber nie «dämonisiert» werden dürfen.

Alle bekannten Daten und Fakten würden zeigen, dass es kein «Killer» sei. Stattdessen habe es zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung des deutschen Gesundheitssystems gegeben, erinnerte Albers und verwies auf die dazu im Buch aufgeführten Zahlen und Fakten.

Die beiden Autoren sehen wie Verleger Thomas Kubo das Buch als Unterstützung für die notwendige Debatte um die Corona-Politik und ihre Folgen. Es macht auf die Verantwortung der Politik für die massiven Schäden durch die Corona-Maßnahmen, einschließlich der massiv durchgesetzten «Impfkampagne», aufmerksam und belegt sie mit Fakten. Verleger Kubo sieht sie als „Eisbrecherargumente“ in größeren und kleineren Diskussionen, die helfen könnten, diese auch mit Tatsachengrundlagen zu führen.

Das Buch gehört in die Reihe der wichtigen kritischen Literatur über das Verbrechen der politisch ausgelösten Corona-Krise. Weil es sich auf das Geschehen in der Hauptstadt konzentriert, ist es zum einen überschaubar. Zum anderen zeigt es damit exemplarisch, was konkret geschah. Es ist auch eine notwendige Ergänzung zu den wissenschaftlichen Analysen und Berichten von Betroffenen über die Corona-Politik.

Alexander King/Wolfgang Albers: «Corona in Berlin. Ein Schwarzbuch»
Verlag Thomas Kubo 2026. 197 Seiten; ISBN 978-3-96230-031-9; 10 Euro

Geplauder aus dem Nähkästchen: Die Enquête-Kommission im Deutschen Bundestag

Der Mediziner und Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls hat kürzlich sein Amt als Sachverständiger in der Enquête-Kommission des Deutschen Bundestags niedergelegt – und an die Rechtswissenschaftlerin Dr. Beate Sibylle Pfeil übergeben. In einem Interview mit Transition News hat Nehls bereits darüber berichtet, dass er seine Aufgabe durchaus mit Erwartungen übernommen habe, aber schon nach kurzer Zeit erkannt habe, dass er seine Herzensanliegen dort nicht durchbringen könnte. Zudem stellte er fest, dass die Kommission «nur Show ist und die nächste Pandemie juristisch vorbereiten soll».

Jetzt hat Nehls in einem Gespräch mit seiner Nachfolgerin weitere Informationen zur Übergabe seines Mandats innerhalb einer Arbeitsgruppe preisgegeben, in der vor allem juristische Fragen und mögliche Weichenstellungen für zukünftige Pandemien behandelt werden.

Beide berichten über ihre Erfahrungen in der Kommission und sind sich einig, dass die kritischen Sachverständigen viel Nervenkraft benötigen, weil sie Menschen gegenübersitzen, die überhaupt keine Einsicht zeigen und auch gar nicht wissen wollen, was während der «Pandemie» schiefgelaufen ist. Die Atmosphäre in den Sitzungen beschreiben sie als frustrierend, das sei kein Spaß.

Nehls und Pfeil sprechen über Zeitdruck, den begrenzten Raum für Nachfragen sowie über Themen, die aus ihrer Sicht nicht ausreichend behandelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zur parlamentarischen Kontrolle während der Corona-Zeit, zur Rolle von Exekutive und Legislative, zur Bewertung von Grundrechtseingriffen und zur Bedeutung von Informationsfreiheit und öffentlichem Diskurs.

Ein größerer Teil des Gesprächs bezieht sich auf Aussagen eines Sachverständigenbeitrags von Dr. Hans-Georg Maaßen, der eine Verschiebung von Entscheidungsprozessen hin zur Exekutive, Defizite bei Transparenz und parlamentarischer Kontrolle sowie Auswirkungen auf Meinungsfreiheit, Medien und Justiz beschreibt. Außerdem werden europäische und internationale Regelwerke wie der Digital Services Act (DSA) sowie WHO-bezogene Vorgaben zur Bekämpfung von «Fehl- und Desinformation» im Hinblick auf demokratische Grundprinzipien diskutiert.

Das Gespräch endet mit einem Ausblick auf die weitere Arbeit in der Enquête-Kommission und der Absicht, öffentliche und interne Entwicklungen weiterhin zu begleiten und einzuordnen.

Der störende Normalmensch

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Manova. Transition News durfte ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors übernehmen.

Die UN ist dabei, rapide an Bedeutung zu verlieren. Das mag mancher nicht bedauern, hat sich die Organisation doch als ein Vehikel erwiesen, um die Nationalstaaten nach Maßgabe «elitärer» Pläne zu gängeln. Doch was könnte auf die UN folgen? US-Präsident Trump hat es mit dem von ihm kreierten «Board of Peace» vorgemacht: Ein exklusiver Club, besetzt nach den Gusto des Initiators, tagt ohne eine Spur demokratischer Legitimation unter Ausschluss der Nichtmitglieder.

Von einer Gleichberechtigung aller Länder kann keine Rede sein – schon gar nicht von demokratischer Mitbestimmung der Staatsvölker. Die Begründung für diese Form der illegitimen Machtergreifung ist immer dieselbe: Effizienz im Sinn der zu erreichenden Ziele, welche eine nach eigener Auffassung mit überlegener Erkenntnis begabte Machtclique festlegt.

«Demokratie muss abgeschafft werden, damit es endlich vorangeht – so das Credo der Techno-Oligarchen.» So beschreibt Autor Hermann Ploppa die wahren Absichten der Weltenlenker. Und er macht auf eine weitere besorgniserregende Entwicklung aufmerksam: Zunehmend werden Dienstleistungen, die früher staatlich waren, von Privatfirmen zur Verfügung gestellt. Oder eben verweigert. Wer die Kreise der Mächtigen stören könnte, muss von jeder Mitwirkungsmöglichkeit abgeschnitten werden. Und das betrifft in erster Linie uns, die «dummen» Normalmenschen.

Der vom US-Präsidenten Donald Trump ins Leben gerufene sogenannte Board of Peace hat jetzt seine Arbeit aufgenommen (1). Eigentlich sollte dieses Gremium nur den Friedensprozess im Gazastreifen koordinieren und dann langfristig verwalten. Dazu ist dieser Friedensrat tatsächlich von den Vereinten Nationen ermächtigt worden. Jedoch übernimmt ein Unterausschuss dieser neuartigen Institution die Verwaltung des Gazastreifens. Während sich der Board of Peace bereits um weltweite Brandherde kümmert, und der Eindruck nicht ganz von der Hand zu weisen ist, dass er langfristig den Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen ersetzen soll (2).

Dazu passt natürlich exakt die Mitteilung des UNO-Generalsekretärs Antonio Guterres, dass die Vereinten Nationen Mitte dieses Jahres insolvent sein werden. Besonders die Vereinigten Staaten von Amerika haben schon seit vielen Jahren ihre Mitgliedsbeiträge nicht mehr entrichtet. Die UNO müsse dann bereits im Juli 2026 ihre Pforten schließen. Das kurze schmähliche Ende einer Institution, die 80 Jahre lang der zentrale diplomatische Knotenpunkt von 193 Staaten dieser Erde gewesen ist. Besteht eigentlich zwischen der Gründung des Board of Peace und der systematischen Austrocknung der Vereinten Nationen ein Zusammenhang?

Da mögen manche Beobachter jubeln. War doch die UNO zunehmend in negative Schlagzeilen geraten. Von Korruption und moralischen Verfehlungen im Stab der UNO war immer wieder die Rede. Immer wieder ließ sich die UNO willig einspannen, wenn die US-Regierung mit brutalen Sanktionen Länder in Hungersnöte und in den Zusammenbruch der lokalen Infrastrukturen trieb. Der Stempel der UNO verlieh auch völkerrechtswidrigen Angriffskriegen der westlichen Wertegemeinschaft die unverdiente Legitimation. Dennoch laufen über diese UNO immer wieder wichtige Kontaktlinien, um Konflikte auf niederer Stufe diplomatisch zu bereinigen. In der UNO sind Staaten unterschiedlichster Systeme miteinander verbunden.

Haben Sie sich schon mal ausgemalt, was bleibt, wenn diese traditionsreiche Instanz ersatzlos wegfällt? Und dann an ihre Stelle die Privatveranstaltung von Trumps Board of Peace tritt? Das ist, mit Verlaub, ein Alptraum.

Denn dieser Friedensrat ist besetzt mit lauter Spezis aus Trumps Familie und der dazugehörigen Oligarchenclique. Trump ist Chef auf Lebenszeit. Er kann aus eigenem Gutdünken bestimmen, wer seinem Board angehören darf und wer nicht. Und wer länger als eine Gnadenzeit von drei Jahren diesem Rat angehören will, der muss eine Milliarde Dollar bei Trump treuhänderisch hinterlegen.

Diese ganze Konzeption des Board of Peace ist eine nackte Provokation für jeden verantwortungsbewussten Menschen. Eine derart grobe Provokation ist auch ein Versuchsböller, wie die Weltöffentlichkeit auf diesen Exzess des Neuen Feudalismus reagieren wird. Das pro forma immer noch kommunistische Vietnam hat indes seine Mitarbeit in Trumps privater Friedensfirma sofort zugesagt.

Russlands Wladimir Putin sagte, er könne sich vorstellen, dem Board beizutreten. Das Geld müsse allerdings aus in den USA festgehaltenen russischen Geldern aufgebracht werden. Und China hat sich bisher vornehm herausgehalten. Was natürlich nicht heißt, dass China untätig bleibt. Die Volksrepublik China webt weiter an ihren neuen Netzwerken von BRICS, Shanghai Cooperation Organization und der Seidenstraße. Wohl wissend, dass die USA sich mit der Zerschlagung der UNO selber eines wichtigen Hegemonie-Instruments beraubt.

Die verborgene Agenda der Staatszerstörer

Dabei begreift die Weltöffentlichkeit offenbar gar nicht, dass die Zerstörungswut der Trumpisten ein wichtiges Element zur radikalen Neugestaltung der Welt ist. Es geht um ein Konzept ungehemmter Investitionen und Innovationen durch die Techno-Oligarchen der USA. Sie wollen nicht mit dem Volk teilen. Die berühmte Aussage von Peter Thiel, Freiheit und Demokratie seien nicht miteinander vereinbar, bedeutet, dass die Volksherrschaft die Freiheit der Superreichen beeinträchtigt. Der Konsens aller Mitglieder einer Gesellschaft stört den genialen Innovator-Start-Up-Unternehmer daran, den technischen Fortschritt in jenem Tempo voranzutreiben, das er persönlich für durchführbar und zwingend notwendig hält.

Bei einer Demokratie kommt eben immer nur ein Kompromiss heraus. Und nicht das, was performativ optimal wäre. Demokratie muss abgeschafft werden, damit es endlich vorangeht – so das Credo der Techno-Oligarchen.

Das wird mittlerweile vollkommen ungeniert in die Öffentlichkeit posaunt. Und solange die Menschen draußen im Lande diese Drohung nicht ernst nehmen oder sie sogar naiv bejubeln, kann das Zerstörungswerk, die Disruption, ungestört ihren Fortgang nehmen. Unwidersprochen wird erklärt, dass der Gazastreifen zu einer Zone ungehemmter technologischer und sozialer Experimente genutzt werden soll (3). Und das heißt eben auch, dass die rechtmäßigen Bewohner des Gazastreifens, die Palästinenser, vertrieben werden wie früher die Indianer. Und es kommt auch wenig Widerspruch, wenn Grönland zu einem Experimentierfeld der Technoszene gemacht werden soll (4). In Gaza und Grönland sollen private Sonderwirtschaftszonen entstehen.

Das bedeutet: Noch 2026 wird die seit Jahrhunderten aufgebaute Weltordnung abgerissen. Nicht dass es irgendwie schade ist um die alte Weltordnung. Sie hat viel zu viel Leid, Hunger und Leichenberge verursacht. Sie hat die Willkür der Aggressoren und Imperialisten für gültiges Recht und Gesetz erklärt. Die Normative Kraft des Faktischen. Freie Fahrt für die Mächtigen.

Jedoch würde ich mal die Behauptung wagen: Jetzt wird gerade der Beelzebub mit dem Teufel ausgetrieben. Wo der öffentliche Sektor derart ungeniert ausgeschaltet wird wie in der neuen Pax Trumpicana, wo nur noch die Finanzakrobaten das Sagen haben, da werden sich die geschilderten Übel jener alten Weltordnung noch einmal exponentiell verschlimmern.

Die Hofdichter der dunklen Aufklärung

Diese neue Weltordnung hat bereits ihre eigenen Hofdichter und Ideologen hervorgebracht. Diese Panegyriker des real existierenden Trumpismus sagen ganz ungeniert: Demokratie ist von Übel. Es muss wieder alles so werden wie im Feudalismus. Natürlich nicht auf der Basis von Ackerbau und Viehzucht. Dafür aber auf der Grundlage der Digitaltechnik und Krypto-Währung. Gewählte Regenten und eine Verfassungsordnung hemmen den Fortschritt. Es müssen Führer mit den Machtbefugnissen von absolutistischen Königen her.

Die abrupte Entmachtung des Adels in der Französischen Revolution war für die Adligen ein tiefer Schock. Immer wieder sannen sie auf Rache und auf Wiederherstellung ihrer einstigen Macht. Sie mussten sich aber lange Zeit mit einem immer selbstbewusster werdenden Bürgertum arrangieren. Sie mussten erdulden, dass sogar Menschen aus den untersten Schichten der Bevölkerung in Regierungsverantwortung gelangten.

Pseudowissenschaftlich argumentierte der Adlige Gustave Le Bon, dass die geballte Macht von Menschenmassen wie ein unberechenbares Raubtier sei, das man nur aus vorsichtiger Distanz betrachten kann. Der österreichisch-ungarische Adlige Ludwig Heinrich Edler von Mises gilt als Stammvater der Marktradikalen Österreichischen Schule. In vielen seiner Schriften beschäftigt er sich mit dem Übel der Gemeinwirtschaft und des Gemeinwohls, wie er es wahrnimmt.

Sein Schüler Friedrich August von Hayek entwickelte die Strategie, wie die marktradikalen Neofeudalisten innerhalb von vier Generationen die Diskurshoheit zurückgewinnen konnten. Hayek und der US-Ökonom Milton Friedman haben Diktaturen tatkräftig beraten, wie sie die Gemeinwirtschaft am effektivsten abschaffen konnten. Doch zu Lebzeiten dieser marktradikalen Disruptoren waren die Staaten noch so stark, dass an deren Beseitigung und Ersetzung durch neofeudale Königtümer noch gar nicht zu denken war.

Das änderte sich in dem Maße, in dem marktradikale Seilschaften in den Nationalstaaten immer mehr und immer erfolgreicher die Staatsfinanzen und die Institutionen des Gemeinwohls von innen her zerrütteten. Längst sind viele Nationalwirtschaften insolvent und reif für die Abrissbirne. Das ist die Stunde der Anarchokapitalisten. Der US-Amerikaner Murray Rothbard erklärte, der Staat habe kein Recht, von den Reichen und Tüchtigen Geld abzuziehen und es vermeintlich unwürdigen Faulenzern in den Rachen zu stecken. Rothbards Credo:

«Das ultimative libertäre Programm lässt sich in einem Satz zusammenfassen: die Abschaffung des öffentlichen Sektors, die Umwandlung aller vom Staat erbrachten Tätigkeiten und Dienstleistungen in Aktivitäten, die freiwillig von der Privatwirtschaft ausgeführt werden.» (5)

Eine weitere Steigerung der Staatsverachtung vollzog der im niedersächsischen Peine geborene Hans Hermann Hoppe. Hoppe ist in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt. Jedoch ist er der Leib- und Magen-Guru des Oligarchen Peter Thiel – und auch der Ideologen der dunklen Aufklärung, wie wir noch sehen werden. Hoppe formuliert ganz offen den Salto rückwärts ins Mittelalter, wenn er ausführt:

«Die Institution des modernen, nachmittelalterlichen Staates selbst stellt einen folgenschweren Irrtum dar. Es ginge uns heute besser, was Wohlfahrt und Freiheit anbelangt, als es uns tatsächlich geht, hätten wir das demokratische Modell nie übernommen.» (6)

Und noch einen drauf:

«Wenn es denn schon unbedingt ein Staat sein muss, dann ist die Monarchie immer noch das kleinere Übel, verglichen mit der Demokratie. Denn ein Monarch sieht den gesamten Staat als sein Privateigentum an. Deswegen ist der Monarch auch bemüht, sein Eigentum sorgsam zu hegen und zu pflegen. Demgegenüber hat der Verwalter des demokratischen Staates keine persönliche Beziehung zum Diebesgut der Steuereinnahmen. Er ist auch nicht haftbar für schlechten Umgang mit dem ihm anvertrauten ‚Ungut‘. Da er wiedergewählt werden will, verteilt er aus dem Beutegut viel und reichlich an alle. Staatsinsolvenz und Inflation sind typische Symptome des demokratischen Unwesens.» (7) *

Es ist in diesen Kreisen immer wieder wohlfeil, Übel wie staatliche Verschuldung und Insolvenz der Demokratie anzulasten – und vergessen zu machen, dass genau diese Verschuldung von marktradikal geimpften Politikern wie Ronald Reagan oder George Bush junior ad extremum getrieben wurden. Das ist, als wenn man jemandem ins Bein schießt und dann ruft: «Seht mal her, der kann doch gar nicht laufen! Was will der denn?»

Curtis Yarvin alias Mencius Moldbug

Jedoch blieb es einem amerikanischen Wunderkind, das schon im Teenageralter ein Universitätsstudium absolvierte, vorbehalten, die Blaupause für die trumpistische Weltrevolution zu formulieren. Der Name des Wunderknaben lautet Curtis Yarvin. Heute sieht er aus wie ein in die Jahre gekommener Rockstar. Natürlich stammt auch Yarvin aus der Silicon Valley-Szene. Er unterhielt einen Blog unter dem Pseudonym Mencius Moldbug. Ein Best of von Yarvin alias Moldbug erschien im Jahre 2008 mit dem Titel: «Patchwork – A Political System for the 21st Century» (8). Also: Flickenteppich — Ein politisches System für das 21. Jahrhundert.

Yarvin skizziert hier die Welt als einen Flickenteppich von kleinen Königtümern. Schon das Cover seiner Aufsatzsammlung ziert eine Landkarte der deutschen Duodezfürstentümer aus der frühen Neuzeit. Die Welt soll neu erschaffen werden durch Privatstädte und kommerzielle Sonderwirtschaftszonen. In diesen Zonen gibt es keine demokratisch gewählte Regierung mehr.

An die Stelle des Präsidenten oder des Oberbürgermeisters tritt ein Manager, ein CEO. Statt eines Kämmerers gibt es einen Buchhalter. Und der Bürger ist kein Bürger mehr, sondern der Konsument und Anteilseigner an der privat geführten Stadt-Firma. Dieser Stadt-Konsument kann auch nicht auf demokratische Weise das Gemeinwesen mitgestalten und verändern. Er kann sich ja stattdessen seinen Anteil auszahlen lassen und sich in eine anders geführte Stadtfirma einkaufen, die ihm besser gefällt.

Klingt bizarr. Wird aber heutzutage bereits an vielen Orten dieser Welt praktiziert. Aber im Jahre 2008 war das noch reine Gedankenspielerei. Yarvin hat heute einen immensen Einfluss in Oligarchenkreisen und war auch Ehrengast bei Donald Trumps Inaugurationsfeier. Der Mann ist äußerst einflussreich. Seine Philosophie, Städte und Regionen rein nach privatwirtschaftlichen Kriterien zu führen, nennt man inzwischen Neokameralismus.

Yarvin alias Moldbug entwirft in seinem Essay seine Ideen anhand eines hypothetischen Modells für die Stadt San Francisco, die er sinnvollerweise «Friscorp» nennt – eine Kreuzung aus San Francisco und Corporation, also: Wirtschaftsunternehmen. Es ist für Moldbug klar, dass in Friscorp nur Menschen etwas zu suchen haben, die sich ihr Bürgerrecht mit Geld erkaufen können. Was macht man mit den Besitzlosen von Friscorp? Yarvin/Moldbug gibt zu Bedenken:

«Was tun wir mit ihnen? Ihre Slums unter den Füßen weg verkaufen, ganz klar; alles abreißen, gegen Kakerlaken, Nagetiere und Pitbulls sprühen, den Schutt mit ein oder zwei Bulldozern ebnen, und vielleicht noch ein paar Bombenangriffe aus der Luft durchführen; neue Wohnviertel errichten, die für russische Oligarchen geeignet sind.»

Kommt einem doch irgendwie aus der Gegenwart bekannt vor, oder? Mit Ausnahme der russischen Oligarchen. Aber es geht noch weiter: «Als Abgeordneter von San Francisco, was sollten Sie mit diesen Menschen tun? Ich denke, die Antwort ist klar: alternative Energien. Da die Mündel eine Belastung darstellen, gibt es keinen wirtschaftlichen Grund, sie in ihrer jetzigen, mobilen Form zu behalten. Daher ist die profitabelste Verwendung dieses zweifelhaften Kapitals die Umwandlung in Biodiesel, der die kommunalen Busse antreiben kann.» Yarvin beschwichtigt: «Okay, nur ein Scherz.» Alle mal lachen.

«Die beste humane Alternative zum Völkermord, die mir einfällt, ist nicht die Liquidierung der Gefangenen – weder metaphorisch noch wörtlich –, sondern ihre Virtualisierung. Ein virtualisierter Mensch befindet sich in permanenter Einzelhaft, eingepfercht wie eine Bienenlarve in einer Zelle, die nur in Notfällen geöffnet werden kann. Dies würde ihn in den Wahnsinn treiben, wäre da nicht eine immersive Virtual-Reality-Schnittstelle, die es ihm ermöglicht, ein reiches, erfülltes Leben in einer völlig imaginären Welt zu erleben.»

Dafür hat Elon Musk mit Neuralink zumindest die technischen Grundlagen geschaffen.
Doch auch die Kunden der Stadt-Dienstleistung haben eigentlich nichts zu lachen. Denn sie stehen unter strengster Beobachtung: «Alle Einwohner, auch vorübergehende Besucher, tragen einen Ausweis mit RFID-Chip. Alle werden genotypisiert und per Iris-Scan erfasst. Öffentliche Plätze und Verkehrssysteme überwachen jeden. Sicherheitskameras sind allgegenwärtig. Jedes Auto weiß, wo es sich befindet und wer darin sitzt, und teilt beides den Behörden mit. Die Einwohner können diese Daten nicht nutzen, um einander auszuspionieren, aber Friscorp kann sie nutzen, um die Gesellschaft bis ins kleinste Detail zu überwachen.» Sehr anheimelnd.

Sicherheit, so stellt Yarvin klar, geht über Freiheit. Die unerwünschten Habenichtse sperrt man, wie gesagt, ein in einer virtuellen Welt.

«Ich mag Virtualisierung, weil sie skalierbar ist. Ich glaube nicht, dass es ein Szenario gibt, in dem San Francisco mehr als ein paar tausend Sozialfälle hat. Viele andere Regionen der Erde beherbergen jedoch eine große Anzahl von Menschen, deren Existenz sich durchaus als eindeutige Belastung für die Eigentümer von Grundstücken erweisen könnte. In diesem Fall können sie virtualisiert werden, wodurch riesige menschliche Wachowski-Waben ehemaliger Einwohner von San Francisco entstehen, deren Elendsviertel geräumt und zu Villen für pensionierte Führungskräfte von Ölkonzernen umgestaltet werden können.»

Wenn wir uns umschauen in der Welt von heute, nicht nur im Gazastreifen, dann erkennen wir hier die ganze Palette angloamerikanischer Arroganz und Menschenverachtung in Aktion.

Der neue Elitemensch will in seinem kranken Orbit leben und dabei nicht gestört werden von normalen Menschen. Die störenden Normalmenschen müssen eliminiert werden. Der neue technokratische Elitemensch soll ungebremst herrschen können. Dann würden sich alle Übel auflösen.

Wenn nur noch fähige Leistungsträger im Turbomodus durchregieren. Es handelt sich bei dem von Trump zu neuen Herrschern dieser Welt erkorenen modernen Feudalherren allerdings zu einem beträchtlichen Anteil um Personen, die in den Epstein-Akten eine gewisse Rolle spielen. Schwer vorstellbar, dass uns dieser Personenkreis wirklich voranbringen kann.

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/friedensrat-erwartungen-100.html
(2) https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10307
(3) https://apolut.net/macht-netanjahu-die-drecksarbeit-fur-blackrock-von-hermann-ploppa/
(4) https://www.manova.news/artikel/von-gronland-bis-zum-mars
(5) Murray Rothbard: Libertarian Manifesto, S. 248
(6) Hans Hermann Hoppe: Demokratie – Der Gott, der keiner ist. Monarchie, Demokratie und natürliche Ordnung. Waltrop/Leipzig 2003. S. 10
(7) Hoppe, Demokratie a.a.O
(8) https://www.unqualified-reservations.org/2008/11/patchwork-2-profit-strategies-for-our/ Alle nachfolgenden Yarvin-Zitate aus diesem Text.

Spanien: BioNTech startet Medienkampagne für mRNA-Impfstoff gegen Brustkrebs

Das deutsche Biotechnologieunternehmen BioNTech hat in Spanien gerade eine Propaganda-Kampagne für seinen personalisierten mRNA-«Impfstoff» gegen dreifach-negativen Brustkrebs gestartet. Alle einschlägigen Leitmedien, die schon während der «Corona-Pandemie» ihre Linientreue bewiesen haben, beteiligten sich daran (hier, hier, hier und hier). Darunter auch die einst als «renommiert» geltende Zeitung El País.

Unisono wurde verkündet, eine vielversprechende Studie an 14 Patientinnen habe ergeben, dass dieser mRNA-«Impfstoff» «eine starke und langanhaltende Immunität» hervorbringe. Tatsächlich wurde diese Studie, an der die BioNTech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci als Hauptautoren mitwirkten, am 18. Februar 2026 in Nature veröffentlicht.

Interessant ist, dass eine Google-Suche nach deutschsprachigen Artikeln zur BioNTech-Studie bis zum 21. Februar keinerlei aktuelle Ergebnisse brachte. Was daran liegen könnte, dass die Informationslage rund um die experimentellen und gefährlichen mRNA-«Impfstoffe» im deutschsprachigen Raum weitaus besser ist als in Spanien, wo die Genpräparate nach wie vor unangetastet als «Heilsbringer» vermarket werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Übersterblichkeit seit der «Corona-Impfkampagne» oder den Schäden, die sie bei Geimpften ausgelöst haben, findet in den Leitmedien nicht einmal im Ansatz statt.

Auf jeden Fall werden die Ergebnisse der BioNTech-Studie in Spanien als großer Hoffnungsträger bei der Behandlung von Brustkrebs dargestellt. Kritiklos wurde berichtet, dass elf von 14 Frauen, die zuvor eine chirurgische Behandlung sowie eine neoadjuvante oder adjuvante Therapie erhalten hätten – also in der Regel eine vor oder nach einer Operation durchgeführte Chemotherapie, Tumorbestrahlung oder Hormontherapie – sechs Jahre keinen Rückfall erlitten hätten. Denn der Impfstoff trainiere die T-Zellen des Immunsystems, spezifische mutierte Tumorproteine anzugreifen, und schaffe so eine auf jede Patientin zugeschnittene Immunität.

Auch wurde mitgeteilt, dass BioNTech «die klinische Machbarkeit und Sicherheit des Ansatzes» betont hätte und darauf hoffe, dass sein «Impfstoff in vier Jahren die Zulassung erhalte. Am Rande wurde informiert, dass bei dieser Studie auf eine Kontrollgruppe verzichtet wurde. Trotzdem zeigen sich die spanischen Medien davon überzeugt, dass diese «Fortschritte» die Idee stärken würden, dass personalisierte mRNA-«Impfstoffe», die den COVID-19-Präparaten ähnlich seien, auch auf andere Tumorarten wie Haut- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs ausgeweitet werden könnten.


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