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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


30-mal mehr Todes-Verdachtsfälle nach mRNA-Covid-«Impfung» als bei klassischen Impfstoffen

Der Mathematiker Dr. Robert Rockenfeller von der Universität Koblenz und der Physiker Dr. Michael Günther von der Universität Stuttgart haben zwei öffentlich einsehbare Datensätze des Spontanmeldesystems für Nebenwirkungen des Paul-Ehrlich-Instituts (SafeVac 2.0) ausgewertet und dabei eine alarmierende Zahl von Verdachtsfällen für Tod nach einer Corona-«Impfung» festgestellt.

Wie der Journalist Bastian Barucker berichtet, kamen sie zu dem Schluss, dass im ersten Corona-Impfjahr bis zu 30-mal so viele Todes-Verdachtsfälle nach mRNA-Corona-Injektion gemeldet wurden wie bei klassischen Impfstoffen. Das sei eindeutig ein «Alarmsignal» gewesen, konstatiert er.

Die Wissenschaftler, die sich bereits mit den Nebenwirkungsraten der mRNA-Produkte in der Zulassungsstudie beschäftigten, seien überrascht gewesen, dass das PEI gleich zwei Datensätze zur selben Thematik und zudem in einem für die Auswertung ungünstigen PDF-Format veröffentlicht habe.

Letzterer Umstand hatte zur Folge, dass die Daten von Rockenfeller und Günther in wochenlanger, mühevoller Kleinarbeit ausgewertet werden mussten. Einer der Datensätze ist auf Deutsch, der zweite auf Englisch angelegt. In letzterem fehlen ungewöhnlicherweise die Verdachtsfälle für Tode in den Altersgruppen 3–11 sowie 18–59 Jahre komplett. Außerdem kommen beide Datensätze zu sehr unterschiedlichen Zahlen bezüglich der Anzahl der Todesfälle nach Impfung.

Barucker wirft dem PEI deshalb vor, mit Verzögerung, Schlamperei und unverständlichen Datenformaten bewusst Daten zurückzuhalten. So entstünden «verschleierte» Sicherheitsbewertungen. Der Journalist schreibt:

«Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in Deutschland für die Überwachung der Impfstoffsicherheit zuständig ist, verschleppt seit Jahren die Auswertung relevanter Daten im Zusammenhang mit der Sicherheit der mRNA-Impfstoffe. Weder die Auswertung der Krankenkassendaten, zu der das Institut gesetzlich verpflichtet ist, noch die Veröffentlichung der SafeVac2.0-Studie sind bisher erfolgt. Dies geschieht im Kontext einer Impfkampagne historischen Ausmaßes, bei der ein wenig erprobtes Medizinprodukt millionenfach angewendet wurde. Laut den geleakten RKI-Protokollen wurden zu diesem Produkt ganz bewusst erst nach der Marktzulassung (Post-Marketing) relevante Daten erhoben.»

Als skandalös erachtet Barucker auch, dass Rockefeller und Günther die modRNA-Impfstoffe nach ihrer Analyse als wenig erprobt und massiv untererfasst bei Nebenwirkungen bezeichneten, das PEI selbst aber nach wie vor kein Sicherheitsrisiko sehe.

Hier geht es zum kompletten Artikel von Barucker.

«Wir sind ins Zeitalter der sauberen Energie eingetreten»

Die UN ist eine Organisation, die von niemandem gewählt wurde, dennoch maßt sie sich an, die Direktiven für die Zukunft der Menschheit vorzugeben. So hat Generalsekretär António Guterres auf der Ministertagung der Internationalen Energieagentur (IEA) kundgetan, dass wir ins Zeitalter der sauberen Energie eingetreten seien. In diesem Rahmen behauptete er, dass die erneuerbaren Energien inzwischen «fast überall die günstigste, schnellste und sicherste Quelle für neue Stromerzeugung sind».

Eine Aussage, der Kritiker widersprechen. Sie betonen, dass erneuerbare Energien nicht so umweltfreundlich sind, wie behauptet wird, und sich nur durch hohe öffentliche Subventionen tragen. Auch hat der EU-Parlamentarier Gerald Hauser Ende 2025 aufgedeckt, dass es beim «Green Deal» der EU-Kommission, der angeblich dem Klima zugutekommen soll, vor allem ums Geschäft und um sehr viel Geld geht. «Grüne» Lobbyisten würden die politischen Entscheidungen maßgeblich beeinflussen (wir berichteten).

Allein die Lobby-Organisation «WindEurope» hat zum Beispiel 137 Termine mit der EU-Kommission wahrgenommen. Dazu kamen weitere Termine mit Abgeordneten und weiteren Lobbyisten, die dieses Thema verfolgen. Sogar die IEA sei «auf den Zug der Klimabewegten aufgesprungen», hatte Hauser informiert. Für sie seien saubere Energien plötzlich «nicht nur ein Gebot des Klimaschutzes, sondern auch ein dringendes Gebot der nationalen Sicherheit».

US-Präsident Donald Trump sieht das anders. Er hat gerade letzte Woche im Handumdrehen den «Klimaschutz» gekippt: Treibhausgase werden in den USA ab sofort nicht mehr als gesundheitsschädlich eingestuft (wir berichteten). Ein schwerer Schlag für von der Leyens Lieblingsprojekt.

Auch Guterres machte in seiner Rede deutlich, dass es bei seiner «grünen» Ideologie nicht um die Rettung des Klimas oder das Wohl der Menschen geht, sondern um den schnöden Mammon. So sind nach seinen Angaben im vergangenen Jahr zwei Billionen Dollar in saubere Energie geflossen – fast doppelt so viel wie in fossile Brennstoffe. Investoren wüssten das. Guterres betonte:

«Wer diesen Übergang anführt, wird die Weltwirtschaft der Zukunft anführen.»

Gleichzeitig diskreditierte Guterres diejenigen, die sich kritisch zur Netto-Null-Strategie äußern: Diese würden «Desinformation verbreiten und vorgeben, ein Übergang sei unrealistisch oder unbezahlbar». Zudem erklärte der UN-Chef:

«Die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen ist eine der größten Bedrohungen für globale Stabilität und Wohlstand (…). Wir müssen aufhören, den Übergang weg von fossilen Brennstoffen als Tabu zu behandeln. Verzögerungen werden nur Instabilität hervorrufen. Die Geschichte ist übersät mit den Trümmern gescheiterter Übergänge – zerstörte Volkswirtschaften, gezeichnete Gemeinschaften und verpasste Chancen. Wir stehen vor einer Entscheidung: Den Übergang gemeinsam gestalten – oder durch Krise und Chaos in ihn hineinstolpern.»

Dass die Abhängigkeit von erneuerbaren Energien auch zu Krisen und Chaos führen kann, erwähnte Guterres dagegen nicht. Dabei hat der spanische Blackout im April 2025 klargestellt, dass «grüne Energie» keine sichere Stromversorgung leisten kann.

Übrigens deuten unzählige Indizien darauf hin, dass dieser massive Stromausfall von der links-sozialistischen Regierung rund um Pedro Sánchez bewusst herbeigeführt wurde, um den nächsten Schritt der WEF-Globalisten einzuleiten, nämlich die Rückkehr zur Atomenergie, im Speziellen zu Miniatomkraftwerken, die von Bill Gates und anderen Milliardären als «Klimaretter» propagiert werden (hier, hier, hier und hier).

Anekdote am Rande: Schon 2022 hat Ursula von der Leyens EU-Kommission die Atomkraft als «grüne und nachhaltige» Energie eingestuft. Über Pläne für die Entsorgung des radioaktiven Mülls wurde dagegen nicht berichtet. Allerdings propagierte das WEF im gleichen Jahr, man könne diesen ins All schießen oder in den Tiefen der Meere vergraben.

Auch in Schweden wurde Ende 2025 bestätigt, dass politische Entscheidungsträger völlig verantwortungslos Milliarden öffentliche Gelder in «grüne Unternehmen» investieren, die dann pleite gehen. Deshalb sind in Schweden jetzt die Rentenersparnisse von Millionen Menschen gefährdet (wir berichteten).

Trotzdem hat Guterres in seiner Rede «zur Einrichtung einer speziellen globalen Plattform für einen ehrlichen Dialog über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen» aufgerufen. Diese Plattform müsse Produzenten und Verbraucher, Industrie- und Entwicklungsländer, öffentliche und private Finanzinstitutionen sowie die Zivilgesellschaft zusammenbringen.

Sie müsse ein Raum sein, um den Rückgang von Investitionen in fossile Brennstoffe mit dem raschen Ausbau sauberer Energien zu koordinieren. Ein globaler Übergangsplan müsse entwickelt werden, der Investitionen, Energiesicherheit und Klimaziele in Einklang bringe – mit konkreten Meilensteinen und solider Finanzierung, insbesondere für Entwicklungsländer.

Im Sinne der UN-Agenda 2030 propagierte Guterres natürlich auch, dass «dieser Wandel gerecht, geordnet und bezahlbar sein – und mit dem 1,5-Grad-Ziel im Einklang stehen muss». Er müsse Arbeitnehmer und Gemeinschaften schützen und Hunderte Millionen Menschen an moderne Energiedienstleistungen anschließen. Dass für diese Pläne, an denen sich wie immer die gleichen internationalen Investmentunternehmen und Ultrareichen bereichern, letztendlich der Steuerzahler aufkommen muss, erwähnte Guterres nicht.

Dafür lobte der UN-Generalsekretär die Internationale Energieagentur. Diese habe entscheidend dazu beigetragen, «die Energiewende unumkehrbar zu machen». Damit müsse man nun «unaufhaltsam weitermachen». Kein Wunder also, dass die IEA bereits verkündet hat, der «Green Deal» der EU sei «ein dringendes Gebot der nationalen Sicherheit».

Alice Schwarzer zu Weidel als Kanzlerin: «Trotz allem ermutigend für Frauen»

Um es vorweg zu betonen: Es wäre naiv, in der AfD einen politischen Heilsbringer zu sehen. Man denke nur daran, wie die Grünen und die Linke, sobald sie in Regierungsverantwortung gekommen sind, eingenordet wurden (siehe dazu etwa meinen Newsletter «Als die Grünen noch systemkritisch und lustig waren»). Vergessen wir auch nicht, dass die AfD, so Corona-kritisch sie sich gibt, «zunächst Einschnitte lautstark gefordert hatte. Das ‹Nichtstun der Bundesregierung gefährdet Leib und Leben der Menschen›, warnte etwa Fraktionschefin Weidel im März 2020».

Auch gibt es einschneidende Kritik an der AfD. So meinte Hansjörg Müller, innerhalb der AfD-Bundestagsfraktion von 2017 bis 2019 parlamentarischer Geschäftsführer, Anfang des Jahres, Weidel sei eine von den Eliten ausgesuchte Repräsentantin der AfD, die AfD sei an vielen Stellen von Geheimdienstlern unterwandert und nur noch linientreue AfDler seien auf den Listen zu finden.

Zugleich wird der Umgang mit der Partei selbst von Leuten, die in etablierten Kreisen Anerkennung genießen, kritisiert. So beklagte «Spiegel»-Erbe Jakob Augstein im Podcast von Bild-Vize Paul Ronzheimer den Realitätsverlust der vermeintlich «linken» SPD, die «woke» Verengung öffentlicher Debatten und den Einfluss prominenter Meinungsmacher wie Jan Böhmermann. Die SPD «hat fertig», so der 58-Jährige, und der AfD-Umgang sei eine «Vollkatastrophe».

Ähnlich verblüffend hat sich jetzt Alice Schwarzer geäußert, und zwar im jüngsten Spiegel-Talk mit Markus Feldenkirchen. So fragte dieser hypothetisch, ob eine Kanzlerschaft von Alice Weidel nach Angela Merkel gut für die Sache der Frauen wäre. Zunächst zögerte Schwarzer und sagte: «Schwierig, ne?» Doch dann fuhr sie fort, dies hätte trotz aller politischen Differenzen vermutlich einen ermutigenden Effekt für Frauen, einfach weil eine Frau das höchste Amt erreicht – symbolisch ein Signal für weibliche Macht.

Gleichzeitig betonte sie klar, dass die AfD für sie eine Katastrophe sei und sie die Partei insgesamt ablehne, vor allem wegen ihrer Positionen zu Frauenrechten, Migration und rechter Ideologie. Später widersprach sie Medienberichten, die den Satz als positives Votum missverstanden hätten, und nannte ihn aus dem Kontext gerissen. Diese Mischung aus Klartext und Unbeugsamkeit zieht sich durch das gesamte einstündige Gespräch.

Die 82-Jährige zieht darin eine scharfe Bilanz nach Jahrzehnten Feminismus und kritisiert die Gegenwart, die gekennzeichnet sei durch knappe, ungeschminkte Statements. Zur Trans-Debatte und dem Selbstbestimmungsgesetz erklärte sie:

«Es gibt nur zwei biologische Geschlechter.»

Echte Transsexualität unterstütze sie seit den 1980er-Jahren, doch das neue Gesetz ermögliche Minderjährigen – vor allem Mädchen – viel zu schnelle, oft irreversible Schritte ohne ausreichende Prüfung (siehe dazu den TN-Artikel «RFK Jr.: Es ist eine ‹Lüge, dass chemische und chirurgische geschlechtsangleichende Verfahren gut für Kinder sein könnten›). Das sei kein Fortschritt, sondern führe zu einem «Irrenhaus»-Zustand in Gesellschaft und Medien.

Junge Feministinnen und der aktuelle Feminismus schmerzten sie besonders. So habe sie nichts gegen Freiheit – sie habe selbst dafür gekämpft. Doch «Fotzen-Rap» und substanzlose Poserinnen seien keine Emanzipation, sondern Selbstentblößung.

Zur Migration seit 2015 urteilte sie hart:

«Die Integration ist gescheitert.»

Deutschland habe zu viele Menschen aus Kulturen aufgenommen, in denen Frauenrechte systematisch missachtet würden; das Kopftuch sei kein harmloses Kleidungsstück, sondern Symbol der Ungleichheit und politischen Islamisierung.

Ihre eigenen Meilensteine bleiben für sie derweil unantastbar: Die 1971er Stern-Aktion, bei der 374 Frauen öffentlich zu ihrer Abtreibung standen und ein riesiges Tabu brachen, sowie die Gründung von Emma 1977 als Zeitschrift für alle Frauen von 18 bis 80, nicht nur für Akademikerinnen.

Zu Liebe und Beziehungen sagte sie:

«Liebe ist für Frauen gefährlich, weil sie zur Selbstaufgabe neigt.»

One-Night-Stands und unverbindliche «Situationships», also romantische oder sexuelle Beziehungen ohne klare, gegenseitige Verpflichtung, Bezeichnung oder Zukunftsplanung, lehne sie ab, da sie Frauen benachteiligten. 2018 heiratete sie trotzdem als «konventionelle Absicherung» für langfristige Partnerschaften.

Politisch würdigte sie Angela Merkel als großes Vorbild, kritisierte Annalena Baerbock wegen ihrer gescheiterten «feministischen Außenpolitik» und Friedrich Merz wegen konservativer Fehlgriffe. Am Ende steht die Titelfrage des Talks im Raum: «Sind wir eigentlich im Irrenhaus?» Und Schwarzer lässt keinen Zweifel daran, dass sie diese Diagnose für weite Teile der aktuellen Geschlechter- und Identitätsdebatte für zutreffend hält – und dass sie weiterhin dagegen anschreiben wird, unversöhnlich und unbequem wie eh und je.

Ein Beispiel dafür ist die Verleihung des «Sexist Man Alive»-Award von Alice Schwarzers Emma-Redaktion an Jan Böhmermann. Begründung: Er sei der «Gipfel aufgeblasener Männlichkeit». Sein «Schmierentheater erhellt nicht, sondern verdunkelt». Und: «Dieses Arschloch ohne Herz ist kein Aufklärer, sondern ein Demagoge; ein Biedermann und Brandstifter.»

Starmer Regierung im Zwielicht: Löschung des Grooming Archivs und jahrzehntelanges Wegsehen

Großbritannien steht erneut im Zentrum einer tiefen innenpolitischen Krise: Die Regierung von Premierminister Keir Starmer hatte angeordnet, ein umfangreiches Gerichtsarchiv mit über 25 .000 dokumentierten Fällen sexuellen Missbrauchs durch sogenannte Grooming Gangs zu löschen – ein Schritt, den Kritiker als Versuch werten, belastendes Material zu tilgen, bevor es vollständig ausgewertet und öffentlich gemacht wird. Nach massivem Druck aus Medien, Politik und Öffentlichkeit wurde die Löschung jedoch vorerst gestoppt.

Das betroffene Archiv, das von der Firma Courtsdesk gepflegt wurde, enthält detaillierte Akten, mit denen sich wiederkehrende Muster, Verknüpfungen von Tätern und lokale Hotspots von Gruppenvergewaltigungen und sexuellem Kindesmissbrauch analysieren lassen – ein Instrument, das längst zur Aufklärung struktureller Fehler im Polizeivollzug hätte genutzt werden sollen.

Der Hintergrund der Kontroverse geht weit über technische oder datenschutzrechtliche Fragen hinaus. Britische Missbrauchsskandale wie in Rotherham offenbarten schon vor Jahren, dass überwiegend junge Mädchen aus einer prekären, oft weißen Unterschicht oder Pflegeheimen Opfer organisierter Gruppen wurden, während Behörden über lange Zeiträume kaum einschritten.

In Rotherham etwa wurden zwischen 1997 und 2013 mindestens 1.400 Kinder systematisch missbraucht, wobei die Mehrheit der Opfer weiß war und die Täter überwiegend aus britisch-pakistanischen Gemeinschaften stammten – doch lokale Behörden und Polizei hatten wiederholt Hinweise ignoriert, aus Angst, als rassistisch zu gelten oder Spannungen zu schüren.

Diese Geschichte ist Teil eines größeren Musters: Jahrzehntelang wurden Vorwürfe über das Versagen von Polizei, Gemeinden und Sozialdiensten laut, weil Hinweise auf ethnische oder kulturelle Hintergründe von Tätern heruntergespielt wurden, um nicht in die Debatte um «politische Korrektheit» zu geraten. Das führte dazu, dass viele weiße, oft sozial schwache Mädchen nicht die erforderliche Aufmerksamkeit oder den nötigen Schutz erhielten – und dass breit nutzbare Daten, wie sie das nun bedrohte Archiv bietet, nicht systematisch erhoben oder ausgewertet wurden.

Starmer selbst war bereits mehrfach in der Kritik, weil sein Kabinett und frühere Labour-Regierungen zögerlich agierten, anstatt frühzeitig eine umfassende nationale Untersuchung dieser Verbrechen einzuleiten. Erst 2025 wurde eine umfassende staatliche Prüfung (die sogenannte Casey Audit) beauftragt, deren Ergebnisse eine gesetzliche, öffentliche Untersuchung nach sich zogen – ein Schritt, der viele Jahre zu spät kam.

Dass nun ausgerechnet ein Archiv, das Licht in das Dunkel dieser Verbrechen bringen könnte, derart rücksichtslos gelöscht werden sollte, hat die Debatte über institutionelles Versagen und politische Verantwortung neu entfacht. Für Opfer, ihre Familien und viele Kritiker bleibt die Frage, ob politische Rücksichtnahme die Sicherheit und Würde der Verletzlichsten systematisch untergraben hat.

Am 13. Februar 2026 hat die unabhängige Untersuchungskommission unter dem Abgeordneten Rupert Lowe die Befragungen von Überlebenden der pakistanischen Vergewaltigungsbanden abgeschlossen. Die Kommission dokumentierte Fälle von mindestens zehntausend, nach manchen Schätzungen bis zu 250.000 minderjährigen weißen Mädchen in mindestens 83 britischen Städten. Politik, Polizei, Justiz und Medien hatten über Jahrzehnte nicht nur weggeschaut, sondern teilweise aktiv vertuscht, um «Islamophobie» nicht zu fördern.

Tommy Robinson, der als Erster die Skandale öffentlich machte, wurde kriminalisiert, während internationale Aufmerksamkeit, u. a. durch Elon Musk und Medienkampagnen, die Geschichten schließlich öffentlich machte. An der unabhängigen Kommission arbeiteten auch Überlebende wie Sammy Woodhouse mit. Die Ermittlungen wurden über Crowdfunding finanziert, unterstützt von Persönlichkeiten wie John Cleese. Nach Abschluss der Anhörungen wird nun ein Bericht erstellt und die nächste Phase vorbereitet: Anklagen gegen Täter und Mittäter in Behörden, ebenfalls durch Crowdfunding unterstützt.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie eng politische Entscheidungen, institutionelles Versagen und der Schutz der Schwächsten miteinander verflochten sind. Die Rolle von Starmer, die Löschung des Archivs anzuordnen, verstärkt den Eindruck, dass politische Rücksichtnahme auf gesellschaftliche «Sensibilitäten» über den Schutz der Opfer gestellt wurde. Die öffentliche Debatte um das Archiv ist damit nicht nur eine Frage der Transparenz, sondern ein Test für Verantwortlichkeit und Rechtsstaatlichkeit in Großbritannien.

Lagarde will EZB vor Ablauf ihrer achtjährigen Amtszeit verlassen

Die Präsidentin der Europäische Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, wird ihren Posten voraussichtlich vor dem Ende ihrer achtjährigen Amtszeit im Oktober 2027 verlassen. Darüber berichtet die Financial Times, die diese Information angeblich von «einer mit ihren Überlegungen vertrauten Person» erhalten hat.

Die oberste Zentralbankerin Europas, die im November 2019 vom Internationalen Währungsfonds zur in Frankfurt ansässigen EZB wechselte, möchte dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz die Möglichkeit geben, vor der französischen Präsidentschaftswahl im April einen Nachfolger zu bestimmen.

Wann genau Lagardes Abschied erfolgen wird, ist allerdings unklar. Jedenfalls erklärte die EZB gegenüber der Financial Times: «Präsidentin Lagarde ist vollständig auf ihre Aufgabe fokussiert und hat keine Entscheidung bezüglich des Endes ihrer Amtszeit getroffen.»

Als mögliche Nachfolger nennt die Zeitung den ehemaligen spanischen Zentralbankgouverneur Pablo Hernández de Cos und seinen niederländischen Amtskollegen Klaas Knot als Favoriten für die Nachfolge an der Spitze der EZB. Auch Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel habe erklärt, dass sie an dem Amt interessiert sei, ebenso wie Bundesbankpräsident Joachim Nagel.

Laut Quellen der Financial Times will Macron – der im April 2027 nicht noch einmal für eine dritte Amtszeit als französischer Präsident kandidieren darf – seit Monaten Einfluss auf die Wahl von Lagardes Nachfolger nehmen.

Lagardes Entscheidung folge auf die Ankündigung des französischen Zentralbankgouverneurs François Villeroy de Galhau, im Juni zurücktreten zu wollen – 18 Monate vor Ablauf seiner Amtszeit. Obwohl Villeroy de Galhau mitgeteilt habe, er verlasse sein Amt, um zu einer Wohltätigkeitsorganisation zu wechseln, seien Kritiker davon überzeugt, Macron habe damit den Weg freigemacht, um die Neubesetzung beeinflussen zu können.

Die französische Präsidentschaftswahl werde für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone und die gesamte EU von entscheidender Bedeutung sein. Marine Le Pen, Vorsitzende der «rechtsextremen» Partei Rassemblement National, liege in Umfragen konstant vor ihren Rivalen und gelte als Favoritin für die Stichwahl zwischen den beiden verbleibenden Kandidaten.

Zwar könnte Le Pen nach ihrer Verurteilung im vergangenen Jahr wegen Veruntreuung von Geldern des Europäischen Parlaments von einer Kandidatur ausgeschlossen werden, doch habe sie bereits angekündigt, dass in diesem Fall ihr Protegé Jordan Bardella antreten werde. Sowohl Le Pen, die gegen ihre Verurteilung Berufung eingelegt habe, als auch Bardella würden als euroskeptisch gelten, was die Beziehungen zu europäischen Institutionen wie der EZB erschweren könnte.

Lagardes Amtszeit an der Spitze der EZB sei von einer Reihe von Krisen geprägt gewesen, konstatiert die Financial Times, darunter die Covid-19-Pandemie, Russlands Invasion der Ukraine sowie der Handelskonflikt mit den USA. Unter ihrer Führung sei die Inflation in der Eurozone Ende 2022 auf nahezu elf Prozent gestiegen, «nachdem die Energiepreise infolge von Russlands Angriff auf sein Nachbarland stark angestiegen waren und globale Lieferketten pandemiebedingt unter Engpässen litten».

Lagarde ist entschlossene Befürworterin des digitalen Euro. Doch sie ist frustriert, weil die Einführung der Zentralbankwährung so langsam vorangeht. Schuld seien die legislativen und demokratischen Prozesse, die würden viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen, erklärte sie. Seit sechs Jahren setze sie sich für den digitalen Euro ein, aber weil die Angelegenheit noch von der Zustimmung des EU-Parlaments abhänge, komme der Prozess nicht voran. Deshalb könne es sein, dass sie bei seiner Einführung schon nicht mehr im Amt sein werde.

Lagardes Ernennung zur EZB-Präsidentin erfolgte, nachdem Macron und die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel 2019 eine überraschende Einigung erzielt hatten. Sie vereinbarten, dass Lagarde die EZB übernehmen und die damalige deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Präsidentin der Europäischen Kommission werden sollte.

arde_demokratieag.mp4 (video/mp4 1.26)

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