«Furcht erzeugen, Hoffnung dosieren» – Staatspropaganda-Grundkurs in der Corona-Enquete-Kommission
In einem YouTube-Video kommentieren der Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls und die Rechtswissenschaftlerin Dr. Beate Pfeil den Auftritt der Professorin für Kommunikationswissenschaften Prof. Dr. Doreen Reifegerste vor der Corona-Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag.
Diese erklärt den Abgeordneten, wie «man» in Krisenlagen kommuniziert: Furcht erzeugen, dann Hoffnung dosieren, soziale Zugehörigkeit als Druckmittel einsetzen, vertrauenswürdige Persönlichkeiten instrumentalisieren, abweichende Meinungen als Störfaktor behandeln.
Reifegerste bezeichnet das als «Kommunikation im Krisenfall». Nehls und Pfeil nennen es beim Namen: «waffenfähige Psychologie im Dienst der Staatspropaganda».
Was die Kommunikationswissenschaftlerin beschreibe, sei kognitiver Krieg gegen die eigene Bevölkerung – eine Methodik, die das mentale Immunsystem der Menschen gezielt außer Kraft setze und sie damit unfähig mache, zwischen Wahrheit und Manipulation zu unterscheiden. Die Ergebnisse seien bekannt: Triage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zerrissene Familien, gestiegene Suizidraten.
In ihrem Gespräch mit Nehls analysiert Pfeil die Reifegerste-Thesen im Lichte des Menschenbildes des Grundgesetzes: Der freiheitliche Rechtsstaat lebt vom mündigen, selbstbestimmt denkenden und handelnden Bürger.
Dagegen greift der paternalistisch ausgerichtete Staat auf das Bewusstseinskontroll-Programm der CIA (MK Ultra) zurück und zielt auf den vor allem durch Nudging subtil gelenkten Menschen, dem nicht einmal mehr bewusst ist, dass er längst zum gehorsamen Untertan mutiert ist.