Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / II




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52 kehr innerhalb einer Wirtschaftgemeinschaft zu verwirklichen,
53 wie in allen Stufen und in jeder Phase der Wirtschaft stets noch
54 die Werteinheit den Körper, d.i. die Technik annahm, die vonnöten
55 war, sollte von dieser Sevvevvite die Entwicklung nicht gehemmt werden,
56 so wird auch der schon heiraus erkennbare Geieraus erkennbare Gvvevvist der Werteinheit
57 gleich in welcherlei Gestalt er uns in der Geldform begegnen mag,
58 auch in der modernsten arbeitsteiligen Verkehrswirtschaft dazu be-
59 rufen sein, um Produktion, Distribution und Konsumtion ein alles
60 verbindendes Band zu schlingen, mit anderen Wovvavvnd zu schlingen, mit anderen W**o**rten, dem ganzen
61 wirtschaftlichen Leben, das jetzt scharf getrennt in diesen deut-
62 lich unterscheidbaren drei Begriffen aufgehen muss, zu einer flüs-
63 sigen Abwicklung zu verhelfen. Wi**i**r sprechen in jener Zeit von Welt-
64 wirtschaft und sagen damit, dass die einzelnen Glieder derselben
65 nur um so fester verbundene, geschlossenere Gebilde darstellen müs-
66 sen, die den anderen gegenüber als eine solidarisch haftende Ein-
67 heit in die E^^r^^scheinung tritt. U^^n^^vvrvvscheinung tritt. Uvvnvvd jede dieser Einheiten hat wieder-
68 um ihre eigene Wirtschaftsordnung, ihre eigene Wert-oder Rechnungs-
69 einheit, lebt ihr eigenes Leben und muss die Kräfte dazu aus sich
70 selbst schöpfen. Diese Krvvrvväfte so in Bewegung zu setzen, dass ein
71 relatives Mavvavvximum an Gütern erzeugt, dieser Vorrat wiederum nach
72 einem, alle beteiligten Faktoren gleich wertenden Schlüssel ver-
73 teilt und dabei noch das notwendige " volkwirtschaftliche Kapi**i**tal "
74 erübrigt wird, diesen Mechanismus i**i**nsgesamt wollen wir den Kreis-
75 lauf der Wirtschaft nenn. So kam man dazu, je nachdem wohin man
76 das wesentliche Moment und den Nachdruck verlegte, von einer Geld-
77 wirtschaft, von einer Kreditwirtschaft und schliesslich doch auch
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90 noch von einer Tavvavvuschwirtschaft zu sprechen, wobei aber bei letz-
91 terer Ausdrucksweise nicht ohne weiteres ersichtlich ist, ob der
92 Tausch bereits bei Hingabe des Geldes oder erste bei Wiederein-
93 lösung desselben in Waren als vollendet zu gelten hat. Mag eine
96 losen Gelde alle Gesetze eines realen Tausches, gleich wie bei
97 zwei stofflichen Gütern obwalten; bei der Betrachtung der Wirt-
98 schaft müssen wir uns wieder begegnen, in deren Grenzen innerhalb
99 einer bestimmten Periode alles zum letzten definitiven Tausche ,
100 zum Kovvovvnsum drängt. Nur dadurch wird die Wirtschaft wieder in das
101 Gleichgewicht gebracht und zugleich zu neuer Leistung angefacht.
102 Und zu diesem letzten Konsumakte gehören von der volkwirtschaft-
103 lichen Perspektive aus gesehen alle Güter die verzehrt oder doch
104 nicht mehr mobil gemacht und nimmer in die Zukunft wirken können.
105 Auch wenn das Gevvevvld stoffwertvolles Gut und etwas die zeitlich
106 beschränkten Produktionsphasen Überdauerndes, gewissermassen
107 Ewiges darstellt und immer auf´'s neue gegen Genussgüter zu tau-
108 schen bereit ist, auch dann wird, natürlich immer nur periodisch
109 gesehen, dieses Stoffgeld zum Stillstand verurteilt sein, wenn
110 die über den Eigenbedarf verfügungsfreien Waren gegen andere
111 ebensolche sich ausgetauscht haben und so innerhalb der vorhan-
112 denen Möglichkeiten der grösste Sättigungsgrad des Kovvovvnsums er-
113 reicht ist. Von diesem Augenblicke an ist das Geld begrifflich
114 nicht mehr T a u s c hgut, sondern einfach Gut, ein Besitz wie
115 irgend ein anderer, der in der Hand des Wirtschafters nach vol-
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