Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / II
246 | 246 | Wir mögen die Wirtschaft beleuchten, von welcher Seite |
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247 | 247 | wir auch immer wollen, das Zentralproblem werden wir in der Güter- |
248 | 248 | verteilung zu suchen haben und der Schlüssel, der uns die Pforten |
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zum K |
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249 | zum Kvvovvnsum öffnet, den finden wir im Einkommen. Der Konsumtrieb | |
250 | 250 | ist das Schwungrad für jegliche Produktion, für jegliche Bewegung |
251 | 251 | im Wirtschaftskörper überhaupt. Er ist immer das primäre Moment |
252 | 252 | und er allein diktiert die Produktion, mag er auch wieder in seiner |
253 | 253 | möglichen Höhe an die Grösse der derzeitigen Produktion eng ge- |
254 | bunden sein. Eine Vorauseskomptierung des wahrscheinlichen Konsums | |
255 | ist in der Wirklichkeit denn doch immer vom wirklichen Konsum | |
256 | abhängig und folgt ihr der nicht, so entsteht mangels Abnahme derenWare, wenn auch möglicherweise nur ganz lokal, so doch immerhin | |
254 | bunden sein. Eine Vvvorvvauseskomptierung des wahrscheinlichen Konsums | |
255 | ist in der Wirklichkeit denn doch immer vom wirklichen Kvvovvnsum | |
256 | abhängig und folgt ihr der nicht, so entsteht mangels Abnahme der | |
257 | Ware, wenn auch möglicherweise nur ganz lokal, so doch immerhin | |
257 | 258 | dem Wesen nach eine Krise. |
258 | 259 | Was wir heute verzehren wollen, muss wohl das Erzeugnis |
259 | 260 | einer früheren Produktion gewesen sein, aber eben einer solchen |
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die vom erfahrungsgemäs |
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geschrieben wurde. |
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261 | die vom erfahrungsgemäss vorauserwartetem heutigen Kvvovvnsum vor- | |
262 | geschrieben wurde. Mit dem Einkommen, das wir heute ausgeben, kau- | |
262 | 263 | fen wir die Güter früherer Produktionsepochen. Dazu ist nötig, dass |
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264 | 265 | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/wesenundinhaltderwerteinheit_s26.png |
… | … | … |
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274 | 275 | |
275 | 276 | die Wirtschaft stets von einem konstinuierlich fortlaufenden Gü- |
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K |
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los finden wir hier die Erklärung mancher Krise: |
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wenn wir aus der M |
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277 | tvvervvstrom durchflutet ist, in dem Ein-und Abfluss, Produktion und | |
278 | Kvvovvnsumtion in gewissen Gvvrvvnzen sich die Wage halten müssen. Zwang- | |
279 | los finden wir hier die Erklärung mancher Krise: nämlich dann, | |
280 | wenn wir aus der Mvvüvvndung mehr Kvvovvnsumgüter erwarten, als diese uns | |
280 | 281 | für den Augenblick zuführen kann, oder in anderer Variation, wenn |
281 | wir einen späteren Kuuouunsum gewaltsam und stossweise hinaufzuschrau- | |
282 | ben versuchen und für diese dahin zielende, sich aber erst später realisierende Tätigkeit heute schon konsumreife Equivalente ver- | |
283 | langen. Hier der wirtschaftlichen Entwicklung keine Fesseln anzu- | |
282 | wir einen späteren Kvvovvnsum gewaltsam und stossweise hinaufzuschrau- | |
283 | ben versuchen und für diese dahin zielende, sich aber erst später | |
284 | realisierende Tätigkeit heute schon konsumreife Equivalente ver- | |
285 | langen. Hier der wirtschaftlichen Evvnvvtwicklung keine Fesseln anzu- | |
284 | 286 | legen und ihr auf der anderen Seite doch auch wieder schwere |
285 | 287 | Krisen zu ersparen, hier eine wahre Formel zu entdecken, das sind die |
286 |
S |
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auf die Geldschöpfung als auch hinsichtlich der Bank-- |
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288 | Svvovvrgen und zugleich die Streitpunkte der Geldpolitik in bezug | |
289 | auf die Geldschöpfung als auch hinsichtlich der Bank-- und beson- | |
288 | 290 | ders der Diskontopolitik. |
289 | 291 | Wir stellen für unsere Uvvnvvtersuchung der modernen Wirt- |
290 | 292 | schaft fest, dass wir in ihr mit dem Faktum von Geldpreisen zu |
291 | 293 | rechnen haben, die uns in ihren Zahlenausdrücken zwar keinen Auf- |
292 | 294 | schluss über deren absolute Werte, wohl aber über das gegenseitige |
293 | 295 | Verhältnis ihrer absoluten Werte geben. Wir wissen, dass diese Preise |
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einmal historisch |
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296 | einmal historisch--o--aus dem direkten Tauschverkehr, dann aber als | |
295 | 297 | eine gesellschaftliche Erscheinung begriffen werden müssen, ohne |
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indes an dem Kern des Wert |
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298 | indes an dem Kern des Wert**g**ebr**i**ffes rütteln zu wollen, der als | |
297 | 299 | Maass des gegenseitigen Abwägens nur die wirtschaftlich notwen- |
298 | 300 | dige, wertvolle und anerkannte Arbeit zulässt. Wenn nicht grundle- |
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