Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / II
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276 | 276 | die Wirtschaft stets von einem konstinuierlich fortlaufenden Gü- |
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K |
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los finden wir hier die Erklärung mancher Krise: |
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wenn wir aus der M |
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277 | tvvervvstrom durchflutet ist, in dem Ein-und Abfluss, Produktion und | |
278 | Kvvovvnsumtion in gewissen Gvvrvvenzen sich die Wage halten müssen. Zwang- | |
279 | los finden wir hier die Erklärung mancher Krise: nämlich dann, | |
280 | wenn wir aus der Mvvüvvndung mehr Kvvovvnsumgüter erwarten, als diese uns | |
281 | 281 | für den Augenblick zuführen kann, oder in anderer Variation, wenn |
282 | wir einen späteren Kuuouunsum gewaltsam und stossweise hinaufzuschrau- | |
283 | ben versuchen und für diese dahin zielende, sich aber erst später realisierende Tätigkeit heute schon konsumreife Equivalente ver- | |
284 | langen. Hier der wirtschaftlichen Entwicklung keine Fesseln anzu- | |
282 | wir einen späteren Kvvovvnsum gewaltsam und stossweise hinaufzuschrau- | |
283 | ben versuchen und für diese dahin zielende, sich aber erst später | |
284 | realisierende Tätigkeit heute schon konsumreife Equivalente ver- | |
285 | langen. Hier der wirtschaftlichen Evvnvvtwicklung keine Fesseln anzu- | |
285 | 286 | legen und ihr auf der anderen Seite doch auch wieder schwere |
286 | 287 | Krisen zu ersparen, hier eine wahre Formel zu entdecken, das sind die |
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auf die Geldschöpfung als auch hinsichtlich der Bank-- |
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288 | Svvovvrgen und zugleich die Streitpunkte der Geldpolitik in bezug | |
289 | auf die Geldschöpfung als auch hinsichtlich der Bank-- und beson- | |
289 | 290 | ders der Diskontopolitik. |
290 | 291 | Wir stellen für unsere Uvvnvvtersuchung der modernen Wirt- |
291 | 292 | schaft fest, dass wir in ihr mit dem Faktum von Geldpreisen zu |
292 | 293 | rechnen haben, die uns in ihren Zahlenausdrücken zwar keinen Auf- |
293 | 294 | schluss über deren absolute Werte, wohl aber über das gegenseitige |
294 | 295 | Verhältnis ihrer absoluten Werte geben. Wir wissen, dass diese Preise |
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einmal historisch |
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296 | einmal historisch--o--aus dem direkten Tauschverkehr, dann aber als | |
296 | 297 | eine gesellschaftliche Erscheinung begriffen werden müssen, ohne |
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indes an dem Kern des Wert |
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298 | indes an dem Kern des Wert**g**ebr**i**ffes rütteln zu wollen, der als | |
298 | 299 | Maass des gegenseitigen Abwägens nur die wirtschaftlich notwen- |
299 | 300 | dige, wertvolle und anerkannte Arbeit zulässt. Wenn nicht grundle- |
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… | … | … |
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313 | 314 | gende Produktionsänderungen eintreten und besonders dann, wenn |
314 | 315 | wir in einen Weltmarkt verflochten sind, werden wir in den Preisen |
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mit gegebenen Grössen zu rechnen haben |
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316 | mit gegebenen Grössen zu rechnen haben . Die Werteinheit hat die | |
316 | 317 | Bedeutung, - das sei hier wiederholt - uns nur relative Werte |
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aufzuzeigen. |
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318 | aufzuzeigen. Wohl aber muss jedes Gvvuvvt seinen absoluten Wert aus | |
318 | 319 | dem oben besagten Arbeitsfaktor ableiten und wie das im einzelnen, |
319 | 320 | so gilt es natürlich für jedes andere Gut und alle Güter, für die |
320 | 321 | ganze Produktion der Volkswirtschaft überhaupt. Die wirtschaftlich |
321 | 322 | wertvolle und anerkannte Arbeit, das sind in der modernen Wirtschaft |
322 | 323 | die Produktionskosten der Güter und diese Aufwende insgesamt das |
323 | 324 | ist das Einkommen der Nation. |
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Die Kalkulation ist nicht |
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aufzuwendenden |
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325 | Die Kalkulation ist nichts weiter, als eine Addition von | |
326 | aufzuwendenden **P**roduktionskosten, die eben die Einkommensanteile dar- | |
326 | 327 | stellen. Wie sich dann wieder die verschiedenen Einkommenskategorien |
327 | 328 | in die Preise aufteilen, denn meist müssen wir praktisch bei ihnen |
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mit der starren oberen G |
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329 | mit der starren oberen Gvvrvvenze rechnen, das ist eine Machtfrage, die | |
329 | 330 | uns in diesem Falle nicht interessieren kann, insofern als wir nicht |
330 | 331 | die Störungen, die in der Wirtschaftsordnung begründet sind, im ein- |
331 | 332 | zelnen zu untersuchen haben. Für die Betrachtung des Kreislaufes |
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der Wirtschaft und insbesonde |
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333 | der Wirtschaft und insbesondere für das Erkennen des Wesens der | |
333 | 334 | Werteinheit genügt es festgestellt zu haben, dass alle erzeugten |
334 | 335 | Güter, alle Einkommen in sich enthalten müssen, dass aber der Zu- |
335 | 336 | griff zum Realeinkommen, das meist nur aus einer gar nicht mess- |
… | … | … |
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351 | 352 | gen Verkehrswirtschaft auch gar nicht möglich sein kann. Füglich |
352 | 353 | muss jeder sein Einkommen in einer Form zur Verfügung gestellt |
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haben, die es ihm dennoch ermöglicht, de |
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den er i |
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354 | haben, die es ihm dennoch ermöglicht, den realen Wert seines Anteils, | |
355 | den er irgendeinem Gvvutvve zugeführt hat, in anderen gleichen Werten | |
355 | 356 | auf dem Markte zu erreichen. Wir haben alle unsere Arbeitskraft in |
356 | 357 | einen Einheitsstrom von Arbeit zusammen getan, in dem alles Per- |
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sönliche und I |
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358 | sönliche und Ivvnvvdividuelle untertaucht, wo aber dennoch jeder gerade | |
358 | 359 | in dem Verbundensein eine Bereicherung der Gesamtheit wie auch des |
359 | 360 | einzelnen erwartet. Der ganze Arbeitsstrom findet sein Equivalent |
360 | 361 | im ganzen Arbeitsprodukt, mag auch im einzelnen wiederum der eine |
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auf Kvvovvsten des anderen seinen Vvvovvrteil zu erringen s |
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Zum Realeinkommen, zum Kvvovvnsumgütermarkt ist un |
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362 | auf Kvvovvsten des anderen seinen Vvvovvrteil zu erringen s**u**chen. | |
363 | Zum Realeinkommen, zum Kvvovvnsumgütermarkt ist uns das Nomi- | |
363 | 364 | naleinkommen das "Sesam, öffne dich". Mittels dessen müssen wir |
364 | 365 | wieder den Anschluss an die Güterwelt finden, von der wir uns in |
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der arbeitsteiligen W |
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Nominaleinkommen muss insgesamt das R |
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366 | der arbeitsteiligen Wvvivvrtschaft mehr und mehr entfernt haben; das | |
367 | Nominaleinkommen muss insgesamt das Rvvevvaleinkommen vom Markte wie- | |
367 | 368 | der mobil machen. So ist es uns, - gleich in welcher rechnerischen |
368 | 369 | Grösse, -die Anweisung auf den Konsumtionsfond und unter Anerken- |
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nung der Quantitätstheorie muss der A |
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370 | nung der Quantitätstheorie muss der Avvuvvsgleich von Einkommens-und | |
370 | 371 | Preishöhe auf dem Markt sich vollziehen. Betonen wollen wir gleich, |
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dass diese |
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372 | dass dieser* Endzustand zwar in jeder Wirtschaft erreicht sein muss, | |
372 | 373 | dass aber keine dauernden Preisrevolutionen notwendig sind, die |
373 | 374 | Zvvuvvngen der Wirtschaftswage, Nominaleinkommenshöhe und Preisstand zu |
374 | 375 | equilibrieren. |