Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / III / Arbeitsquantum
220 | 220 | sie sich in ihrer Grösse von anderen unterscheiden, das ist das |
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221 | 221 | Maass des von ihnen verkörperten Arbeitswertes. Die gewonnenen |
222 | 222 | Verhältniszahlen benötigen des Ausdrucks, und dieser ist eine |
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immer gleiche Menge Arbeitswert, eine G |
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223 | immer gleiche Menge Arbeitswert, eine Gvvrvvösse, die, wir wissen es | |
224 | 224 | bereits, vom Svvtvvaate irgendwann einmal willkürlich gesetzt wurde, |
225 | 225 | die zu berücksichtigen im ferneren Verlauf unnötig und sogar |
226 |
unpraktisch wäre. A |
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226 | unpraktisch wäre. Avvuvvch bei reiner Goldwährung mit **P**rägefreiheit | |
227 | 227 | verschwindet die reale Befriedung, die das Gold verleiht, gegen- |
228 | 228 | über der zirkulatorischen Befriedigung, die allein das Rad der |
229 | 229 | Wirtschaft in Bewegung zu setzen vermag. Dass jeder gewonnene |
… | … | … |
254 | 254 | Wie könnten wir es noch deutlicher werden lassen, dass das Geld |
255 | 255 | nicht das eigentliche Maass sein kann, sondern nur Ausdrucks- |
256 | 256 | mittel der auf der Zahl der Arbeitswerteinheuten [sic] basierten Rela- |
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tionen. |
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von einem Quantum Edelmetall, so sind wir in unserer |
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nicht bis zum Kern durchgedrungen.Wir müssen sage |
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260 |
Teil oder V |
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261 |
quantum zur Förderung beanspruchte. Arbeitsenergie ist eine |
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257 | tionen. Wenn wir sagen, alle Güter sind ein Teil oder Vielfaches | |
258 | von einem Quantum Edelmetall, so sind wir in unserer **Be**trachtung | |
259 | nicht bis zum Kern durchgedrungen.Wir müssen sagen, die Güter sind | |
260 | Teil oder V**ie**lfaches von dem Arbeitsaufwand, den ein Edelmetall- | |
261 | quantum zur Förderung beanspruchte. Arbeitsenergie ist eine **g**e- | |
262 | 262 | dankliche Grösse, die uns messbar und vorstellbar erscheint,- |
263 | 263 | das sei als historische Notwendigkeit anerkannt - wenn wir sie |
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auf ein Gutsqua |
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264 | auf ein Gutsquamtum [sic], auf die vergegenständlichte Arbeit beziehen. | |
265 | 265 | Die Relationen aber, welche die Wirtschaft zusammen schweissten, |
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die einzelnen Preise, die Additionen der verschieden |
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sind niemal |
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268 |
Edelmetall, sondern Zvvuvvsammenf |
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266 | die einzelnen Preise, die Additionen der verschiedensten Dienste | |
267 | sind niemals in ihren Einzelposten Resultat des Vergleichs mit dem | |
268 | Edelmetall, sondern Zvvuvvsammenf**ü**gen von Arbeitswerteinheiten, die | |
269 | 269 | nicht nur im Golde, sondern in all den vielen näher liegenden |
270 |
Dingen uns vorstellbar werden. Wenn dann jeder einzelne Prei |
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270 | Dingen uns vorstellbar werden. Wenn dann jeder einzelne Prei**s** mit | |
271 | 271 | dem Goldwerte dennoch übereinstimmt, so ist das nichts verwunder- |
272 |
liches und nicht |
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272 | liches und nichts, was denen recht geben müsste, die den Vergleich | |
273 | 273 | am Golde verkünden; es ist vielmehr nur eine logische Folge, dass, |
274 |
wenn tausend Rel |
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274 | wenn tausend Rel**at**i**o**nen richtig sind, auch darunter die eine, auf | |
275 | 275 | das Gold bezogene richtig sein muss. |
276 |
Bvvivvsher galt u |
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276 | Bvvivvsher galt u**n**sere Betrachtung immer noch Zuständen | |
277 | 277 | der Goldwährung, die im besonderen geeignet wäre, den Metallismus |
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279 | 279 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s73.png |
… | … | … |
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287 | 287 | |
288 | 288 | zu rechtfertigen. Nvvuvvn wollen wir als erste Abstraktion annehmen, |
289 |
der Staat gin |
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289 | der Staat ginge aus freiem Willen zur Papier-, zur freien Währung | |
290 | 290 | über. Wir setzen voraus, es geschieht ohne jegliche Notwendigkeit, |
291 | 291 | allein aus theoretisch begründeter Bevorzugung des Papiergeldes, |
292 |
wie denn überhaupt gleich hier erwähnt sei |
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292 | wie denn überhaupt gleich hier erwähnt sei, dass die Betrachtung | |
293 | 293 | der Geldverfassung unter dem Gesichtspunkt geordneter oder zer- |
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rütteter F |
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Falle zieht etwadder Staat seine Gol |
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296 |
Werte in Papier ein, im übrigen ver |
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294 | rütteter Finanzen eine falsche Verknüpfung bedeutet. In unserem | |
295 | Falle zieht etwadder Staat seine Gol**dm**ünzen für gleich nominelle | |
296 | Werte in Papier ein, im übrigen ver**f**ahre er wie bisher und lasse | |
297 | 297 | durch Kreierung von Bankgeld der Wirtschaft in gewissen Gvvrvvenzen |
298 |
freie Hand |
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nicht statt. |
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298 | freie Hand**.** Eine Nvvavvmensänderung der Werteinheit findet ebenfalls | |
299 | nicht statt. Und nun fragen wir, washhat sich durch diese staat- | |
300 | 300 | lichen Massnahmen ökonomisch geändert? Der strenge Metallist wird |
301 | 301 | überhaupt kein Geld mehr sehen und vielleicht sagen, dass immer |
302 | 302 | noch das Gold das Wertmaass sei, auch wenn es entthront wurde. In |
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322 | 322 | |
323 | 323 | obwohl dieses Problem eigentlich schon vorher bei der Ausein- |
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andersetzung mit der G |
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324 | andersetzung mit der Gvvovvldwährung mit Teildeckung fällig wäre. | |
325 | Wir müssen uns hier der Kürze halber auf das Gesagte im Kapitel | |
326 | 326 | vom Kreislauf der Wirtschaft stützen. Wie, fragen wir, gelangt das |
327 | 327 | Geld in den Verkehr, wie der einzelne in dessen Besitz? Wir |
328 | 328 | sprechen hier im Zeichen der Warenwerttheoretiker, wenn wir sagen, |
… | … | … |
330 | 330 | geleistet, müssen ein wirtschaftliches Gut hergestellt oder dazu |
331 | 331 | beigetragen haben, um des Geldbesitzes uns freuen zu können. Haben |
332 | 332 | wir das staatliche Gvvevvld im Auge, so können wir es begrifflich |
333 |
bis auf die Geburtsstunde s |
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333 | bis auf die Geburtsstunde seiner Zvvivvrkulation zurückverfolgen | |
334 | 334 | und müssen dort auf eine Leistung stossen; nach uns setzt es sei- |
335 | 335 | ne Zirkulation fort,-die ewige Zirkulation ist seine Aufgabe und |
336 | 336 | Funktion. Denken wir dagegen an das Bankgeld, so werden wir bei ihm |
… | … | … |
339 | 339 | onierend wie das staatliche Papiergeld. Nvvuvvr ist hier die Zirku- |
340 | 340 | lation eine zeitlich beschränkte. Das ergibt sich aus dem Wesen |
341 | 341 | des Bankgeldes, die elastische Verlängerung des wegen seiner re- |
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lativ geringfügigen M |
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342 | lativ geringfügigen Menge irrelevant bleibenden staatlichen | |
343 | 343 | ewig kreisenden Geldes zu sein. Hahn hat dieses staatliche Geld |
344 | 344 | in der Literatur den eisernen Bestand der Wirtschaft genannt. |
345 | 345 | Soweit das Bankgeld, durch wirtschaftliche Berechtigung gedeckt, |
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neben dem staatlichen P |
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sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn ü |
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346 | neben dem staatlichen Pvvavvpiergelde auftritt, müssen wir es als die- | |
347 | sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn überhaupt alle tech- | |
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349 | 349 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s75.png |
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358 | 358 | nischen Möglichkeiten, Werteinheiten zu bewegen, die auf Grund von |
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359 | vvLvveistungen als individuelle Einko**mme**n möglich werden könnten. | |
360 | 360 | Zwar leistet das Geld, wenn die Güter innerhalb der Wirtschaft le- |
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diglich ihren Besitzer we |
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361 | diglich ihren Besitzer we**c**hseln, auch eine Funktion in der Fähig- | |
362 | 362 | keit, Werte auszudrücken und zu bewegen. Was wir aber jetzt im |
363 | 363 | Gelde betrachten wollen, seine Gebundenheit an die Warenwelt, an |
364 |
die Arbeitsleistung der |
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364 | die Arbeitsleistung der **V**olksgenossen und damit an die Einkommen, | |
365 | 365 | das können wir nur finden an den Produktionsstätten der Güter, in |
366 | 366 | deren Kalkulationen. Prüfen wir eine solche auf ihre Einzelgrös- |
367 | 367 | sen, so offenbart sie uns nur Arbeitswertgrössen. Rohstoffe und |
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Material lassen si |
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jene teilen, Beheizung und |
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368 | Material lassen sich in ihrer Substanzzerlegung wiederum in | |
369 | jene teilen, Beheizung und Bvvlvveuchtung [sic] lösen sich auf in Arbeits- | |
370 | 370 | leistungen und Einkommen, Abschreibungen sind wiederum nichts |
371 | 371 | anderes als Arbeitswerte und Einkommen, die, wenn auch im einzel- |
372 | 372 | nen nicht jährlich sich kristallisieren und verzehren, doch in |
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der Gesamtheit den Ausgleich finden. |
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373 | der Gesamtheit den Ausgleich finden. Steuern sind Abtretungen von | |
374 | 374 | Arbeitserfolgen für die öffentliche Tätigkeit der Beamten zu |
375 |
unser aller Nutzen |
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375 | unser aller Nutzen, Arbeitslohn und Gehälter, Profit, Rente, Unter- | |
376 | 376 | nehmerlohn, Risikoprämien, - sie alle lassen sich ohne weiteren |
377 | 377 | Zwang als Arbeitsgrössen erkenntlich in die Kalkulation einfü- |
378 | 378 | gen. Das fertige Produkt ist eine Additionsgrösse aus Arbeitswer- |
379 |
ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im |
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379 | ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im [sic] geld oder geld- | |
380 | 380 | gleicher Form dafür zur Verteilung und zur Verfügung gelangen. |
381 | 381 | Mit dem Preis, einer Relation im Verhältnis zu anderen Preisen |
382 | 382 | auf Grund des Wertes der darin verkörperten Arbeitsenergie, sind |
… | … | … |
392 | 392 | |
393 | 393 | ebenfalls die gleich fundierten Einzelbestandteile als Teile des |
394 | 394 | Gesamtpreises in ihrer Höhe stipuliert und haben ihren Ausdruck |
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in g |
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395 | in geldlichen Wert -, in Arbeitswerteinheiten gefunden. Nicht im | |
396 | 396 | einzelnen wollen wir hier wieden [sic] den Mechanismus dieses Gesche- |
397 | 397 | hens in der Geldschöpfung mittels des Warenwechsels aufzählen. |
398 | 398 | Zeigen wollten wir hier nur wiederum die enge, ja sogar die kon- |
399 | 399 | gruent sich deckende Verknüpfung von bereits mit der Erzeugung |
400 | 400 | festgelegter Preisbildung mit dem Einzel- und Gesamteinkommen auf |
401 | 401 | Grund von Arbeitsleistung. Diese alle zusammengenommen ergeben |
402 |
sowohl die Gesamtsumme |
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402 | sowohl die Gesamtsumme der Warenpreise als auch die Gesamtsumme | |
403 | 403 | der kauffähigen und kaufberechtigten Einkommen. Hierin decken wir |
404 |
uns mit Schumpeters Einkommens |
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404 | uns mit Schumpeters Einkommenseinheit, die nichts anderes ist als | |
405 | 405 | die, auf einer historisch gegebenen, praktisch und täglich unend- |
406 |
lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f |
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406 | lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f**u**ssende Werteinheit. Selbst | |
407 | 407 | wenn Hahn's Auffassung richtig ist, dass die Kreditgewährung von |
408 | 408 | aller Spartätigkeit unbeeinflusst der Produktion vorausgeht, so |
409 |
wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko |
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409 | wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko**m**men verändert, Be- | |
410 | 410 | standteil des Preises von Gütern zu sein, deren wir im gleichen |
411 |
Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markt |
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411 | Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markte | |
412 | 412 | wieder habhaft werden können, denn Hahn hat hier Kredit im Auge |
413 | 413 | in Form des Darlehenskredits, er bewegt sich also in der Sphäre |
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des Kreditverkehrs. Alles Bankg |
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Kredit-Geld |
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414 | des Kreditverkehrs. Alles Bankgeld aber, und hier stehen wir im | |
415 | Kredit-Geld**v**erkehr, gleichviel aus welchen theoretischen Ueber- | |
416 | 416 | legungen heraus es ausgegeben wurde, muss mit den Gütern, die es |
417 | 417 | haben entstehen lassen und die nun durch die Weggabe der Einkom- |
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