Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / III / Arbeitsquantum
321 | 321 | - 75 - |
---|---|---|
322 | 322 | |
323 | 323 | obwohl dieses Problem eigentlich schon vorher bei der Ausein- |
324 |
andersetzung mit der G |
|
325 |
|
|
324 | andersetzung mit der Gvvovvldwährung mit Teildeckung fällig wäre. | |
325 | Wir müssen uns hier der Kürze halber auf das Gesagte im Kapitel | |
326 | 326 | vom Kreislauf der Wirtschaft stützen. Wie, fragen wir, gelangt das |
327 | 327 | Geld in den Verkehr, wie der einzelne in dessen Besitz? Wir |
328 | 328 | sprechen hier im Zeichen der Warenwerttheoretiker, wenn wir sagen, |
… | … | … |
330 | 330 | geleistet, müssen ein wirtschaftliches Gut hergestellt oder dazu |
331 | 331 | beigetragen haben, um des Geldbesitzes uns freuen zu können. Haben |
332 | 332 | wir das staatliche Gvvevvld im Auge, so können wir es begrifflich |
333 |
bis auf die Geburtsstunde s |
|
333 | bis auf die Geburtsstunde seiner Zvvivvrkulation zurückverfolgen | |
334 | 334 | und müssen dort auf eine Leistung stossen; nach uns setzt es sei- |
335 | 335 | ne Zirkulation fort,-die ewige Zirkulation ist seine Aufgabe und |
336 | 336 | Funktion. Denken wir dagegen an das Bankgeld, so werden wir bei ihm |
… | … | … |
339 | 339 | onierend wie das staatliche Papiergeld. Nvvuvvr ist hier die Zirku- |
340 | 340 | lation eine zeitlich beschränkte. Das ergibt sich aus dem Wesen |
341 | 341 | des Bankgeldes, die elastische Verlängerung des wegen seiner re- |
342 |
lativ geringfügigen M |
|
342 | lativ geringfügigen Menge irrelevant bleibenden staatlichen | |
343 | 343 | ewig kreisenden Geldes zu sein. Hahn hat dieses staatliche Geld |
344 | 344 | in der Literatur den eisernen Bestand der Wirtschaft genannt. |
345 | 345 | Soweit das Bankgeld, durch wirtschaftliche Berechtigung gedeckt, |
346 |
neben dem staatlichen P |
|
347 |
sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn ü |
|
346 | neben dem staatlichen Pvvavvpiergelde auftritt, müssen wir es als die- | |
347 | sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn überhaupt alle tech- | |
348 | 348 | |
349 | 349 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s75.png |
350 | 350 | || |
… | … | … |
356 | 356 | - 76 - |
357 | 357 | |
358 | 358 | nischen Möglichkeiten, Werteinheiten zu bewegen, die auf Grund von |
359 |
|
|
359 | vvLvveistungen als individuelle Einko**mme**n möglich werden könnten. | |
360 | 360 | Zwar leistet das Geld, wenn die Güter innerhalb der Wirtschaft le- |
361 |
diglich ihren Besitzer we |
|
361 | diglich ihren Besitzer we**c**hseln, auch eine Funktion in der Fähig- | |
362 | 362 | keit, Werte auszudrücken und zu bewegen. Was wir aber jetzt im |
363 | 363 | Gelde betrachten wollen, seine Gebundenheit an die Warenwelt, an |
364 |
die Arbeitsleistung der |
|
364 | die Arbeitsleistung der **V**olksgenossen und damit an die Einkommen, | |
365 | 365 | das können wir nur finden an den Produktionsstätten der Güter, in |
366 | 366 | deren Kalkulationen. Prüfen wir eine solche auf ihre Einzelgrös- |
367 | 367 | sen, so offenbart sie uns nur Arbeitswertgrössen. Rohstoffe und |
368 |
Material lassen si |
|
369 |
jene teilen, Beheizung und |
|
368 | Material lassen sich in ihrer Substanzzerlegung wiederum in | |
369 | jene teilen, Beheizung und Bvvlvveuchtung [sic] lösen sich auf in Arbeits- | |
370 | 370 | leistungen und Einkommen, Abschreibungen sind wiederum nichts |
371 | 371 | anderes als Arbeitswerte und Einkommen, die, wenn auch im einzel- |
372 | 372 | nen nicht jährlich sich kristallisieren und verzehren, doch in |
373 |
der Gesamtheit den Ausgleich finden. |
|
373 | der Gesamtheit den Ausgleich finden. Steuern sind Abtretungen von | |
374 | 374 | Arbeitserfolgen für die öffentliche Tätigkeit der Beamten zu |
375 |
unser aller Nutzen |
|
375 | unser aller Nutzen, Arbeitslohn und Gehälter, Profit, Rente, Unter- | |
376 | 376 | nehmerlohn, Risikoprämien, - sie alle lassen sich ohne weiteren |
377 | 377 | Zwang als Arbeitsgrössen erkenntlich in die Kalkulation einfü- |
378 | 378 | gen. Das fertige Produkt ist eine Additionsgrösse aus Arbeitswer- |
379 |
ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im |
|
379 | ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im [sic] geld oder geld- | |
380 | 380 | gleicher Form dafür zur Verteilung und zur Verfügung gelangen. |
381 | 381 | Mit dem Preis, einer Relation im Verhältnis zu anderen Preisen |
382 | 382 | auf Grund des Wertes der darin verkörperten Arbeitsenergie, sind |
… | … | … |
392 | 392 | |
393 | 393 | ebenfalls die gleich fundierten Einzelbestandteile als Teile des |
394 | 394 | Gesamtpreises in ihrer Höhe stipuliert und haben ihren Ausdruck |
395 |
in g |
|
395 | in geldlichen Wert -, in Arbeitswerteinheiten gefunden. Nicht im | |
396 | 396 | einzelnen wollen wir hier wieden [sic] den Mechanismus dieses Gesche- |
397 | 397 | hens in der Geldschöpfung mittels des Warenwechsels aufzählen. |
398 | 398 | Zeigen wollten wir hier nur wiederum die enge, ja sogar die kon- |
399 | 399 | gruent sich deckende Verknüpfung von bereits mit der Erzeugung |
400 | 400 | festgelegter Preisbildung mit dem Einzel- und Gesamteinkommen auf |
401 | 401 | Grund von Arbeitsleistung. Diese alle zusammengenommen ergeben |
402 |
sowohl die Gesamtsumme |
|
402 | sowohl die Gesamtsumme der Warenpreise als auch die Gesamtsumme | |
403 | 403 | der kauffähigen und kaufberechtigten Einkommen. Hierin decken wir |
404 |
uns mit Schumpeters Einkommens |
|
404 | uns mit Schumpeters Einkommenseinheit, die nichts anderes ist als | |
405 | 405 | die, auf einer historisch gegebenen, praktisch und täglich unend- |
406 |
lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f |
|
406 | lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f**u**ssende Werteinheit. Selbst | |
407 | 407 | wenn Hahn's Auffassung richtig ist, dass die Kreditgewährung von |
408 | 408 | aller Spartätigkeit unbeeinflusst der Produktion vorausgeht, so |
409 |
wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko |
|
409 | wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko**m**men verändert, Be- | |
410 | 410 | standteil des Preises von Gütern zu sein, deren wir im gleichen |
411 |
Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markt |
|
411 | Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markte | |
412 | 412 | wieder habhaft werden können, denn Hahn hat hier Kredit im Auge |
413 | 413 | in Form des Darlehenskredits, er bewegt sich also in der Sphäre |
414 |
des Kreditverkehrs. Alles Bankg |
|
415 |
Kredit-Geld |
|
414 | des Kreditverkehrs. Alles Bankgeld aber, und hier stehen wir im | |
415 | Kredit-Geld**v**erkehr, gleichviel aus welchen theoretischen Ueber- | |
416 | 416 | legungen heraus es ausgegeben wurde, muss mit den Gütern, die es |
417 | 417 | haben entstehen lassen und die nun durch die Weggabe der Einkom- |
418 | 418 | |
… | … | … |
426 | 426 | - 78 - |
427 | 427 | |
428 | 428 | men verzehrt sind, begrifflich seinen Lauf beschliessen, denn die- |
429 |
ses Kreditg |
|
429 | ses Kreditgeld ist das Beförderungsmittel**s** [sic] des modernen Waren- | |
430 | 430 | verkehrs, unlösbar mit ihm verknüpft. Die Bvvivvndungen sind so streng, |
431 | 431 | dass wir ohne Schwierigkeit die geradezu verschwindende Bedeutung |
432 | 432 | erkennen können, die dem Gelde als solchen dabei zukommt. Das Opfer, |
… | … | … |
434 | 434 | dazu leisten, die gilt nicht dem Geldbesitz, die gilt dem Kvvovvnsum der |
435 | 435 | übrigen Güter, welche andere für uns schufen, gleich wie wir in ar- |
436 | 436 | beitsteiliger Tätigkeit ihre Bedürfnisse mit befriedigen. Wesent- |
437 |
lich ist nur, dass a |
|
437 | lich ist nur, dass a**l**s Tvvävvtigikeit nach einem gleichen Maasse bewer- | |
438 | 438 | tet wurde, damit die volkswirtschaftliche Gesamtverteilung, durch |
439 | 439 | den Geldverkehr bewerkstelligt, restlos aufgehen kann. Dabei ist |
440 | 440 | es nicht notwendig, dass jedes Gvvuvvt genau seinen wahren, objektiven |
441 | 441 | Beschaffungswert erreicht - obwohl das dem Idealzustand gleich |
442 |
käme, wenn dabei auch bei den Einzelaufwendungen das gleich |
|
442 | käme, wenn dabei auch bei den Einzelaufwendungen das gleiche | |
443 | 443 | Gesetz den Verteilungsschlüssel abgäbe - aber innerhalb der gan- |
444 | 444 | zen Volkswirtschaft können wir es wohl gelten lassen, dass nur |
445 | 445 | die objektiven Werte im ganzen erzielt sein müssen und plus und |
446 | 446 | minus zur geraden Mvvivvttellinie tendiert. Die Auspendelungen werden |
447 | 447 | wohl, soweit persönliche Machtpositionen in Frage kommen, immer nur |
448 |
beschränkte |
|
448 | beschränkte**n** Rahmen bleiben, da die Einkommen auf gegenseitige | |
449 | 449 | Ausgleichung hinstreben. Darüber hinaus auch noch die Störungen, |
450 | 450 | durch das gesellschaftliche Monopol erzeugt, näher auszuführen, |
451 | 451 | würde uns zu weit abführen. |
… | … | … |
460 | 460 | |
461 | 461 | - 79 - |
462 | 462 | |
463 |
wieder betont, weil es den Kern der v |
|
464 |
gi |
|
463 | wieder betont, weil es den Kern der v**o**rgetragenen Auffassung wieder- | |
464 | gi**b**t, nicht ein Vergleich am Gvvovvlde nötig; der würde selbst die gröss | |
465 | 465 | ten Schwankungen im Gvvevvfolge haben. Notwendig dagegen ist das Zerle- |
466 | 466 | gen der Güter in Arbeitswerteinheiten, für deren Grösse wir so vie- |
467 | 467 | le Anhaltspunkte haben, als es nur Güter und Dienste in einem Lande |
468 |
gibt |
|
468 | gibt**.** **B**ei so geordneter Bankgeldschöpfung, und diese fordert ja auch | |
469 | 469 | die Warenwerttheorie, müssen wir beim Gelde immer nach der Kaufkraft |
470 | 470 | fragen, müssen diese nicht als Ergebnis eines Austauscheyperiments [sic] |
471 | 471 | zwischen Geld und Ware betrachten. Ivvnvv diesem Falle ist vielmehr die |
472 |
Kaufkraft des Geldes schon fest fixiert, mit der Ent |
|
473 |
ter. Sie |
|
474 |
welches Einkommen verkörpert, sich in der H |
|
475 |
begrifflich deckt mit der H |
|
472 | Kaufkraft des Geldes schon fest fixiert, mit der Ent**ste**hung der Gü- | |
473 | ter. Sie ist die logische Folge, dass Geld in diesem weiten Sinne, | |
474 | welches Einkommen verkörpert, sich in der H**öh**e der Werteinheiten | |
475 | begrifflich deckt mit der Hvvövvhe aller Gvvüvvterpreise, denn beide sind | |
476 | 476 | nur verschiedenartige Zvvuvvsammenfaltungen der aufgewandten Arbeits- |
477 |
wertmengen und Einheiten. Da ist kein quantitätstheoretisches Aus |
|
477 | wertmengen und Einheiten. Da ist kein quantitätstheoretisches Aus**-** | |
478 | 478 | schwingen, kein Endresultat, das uns den Geldwert mitteilt, mehr |
479 | 479 | vonnöten. Die Werteinheit hat einen ökonomischen Inhalt, soweit |
480 | 480 | sie Einkommen ist, soweit sie nicht nur eine gedankliche Vorstel- |
… | … | … |
482 | 482 | schaftlich nicht wirksam und darum nicht zu berücksichtigen ist. |
483 | 483 | Wir können den realen Inhalt jeder dieser Einkommenswerteinheiten |
484 | 484 | suchen in irgendeinem Gut oder wir können sie zusammenfassen als |
485 |
das Extrakt aus der gesamten |
|
485 | das Extrakt aus der gesamten vvGvvüterwelt. In jedem Falle werden wir | |
486 | 486 | mit einer gleichen Grösse zu rechnen haben, eben dieser, die sich |
487 |
deckt mit der unserer Werteinheit zu |
|
487 | deckt mit der unserer Werteinheit zu Grunde gelegten Arbeitswert- | |
488 | 488 | |
489 | 489 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s79.png |
490 | 490 | || |
… | … | … |
502 | 502 | Gelde keine selbständige mit den anderen Gütern gleich berechtig- |
503 | 503 | te Ware erkennen wollen. Alle Güter haben einen objektiven Be- |
504 | 504 | schaffungswert; das Geld nur einen davon abgeleiteten Wert. Die |
505 |
Frage nach der A |
|
506 |
ein Abschätzen des Warenwertes am |
|
505 | Frage nach der Avvnvvgemessenheit des Prei**s**es ist darum auch nicht | |
506 | ein Abschätzen des Warenwertes am Geldwert, der losgelöst nur ein | |
507 | 507 | Schatten, nichts als ein Schemen ist, mit dem wir in der Vorstellung |
508 | 508 | keine objektiv messbare Grösse verbinden können, sondern ist ein |
509 | 509 | Abschätzen an den Beschaffungskosten von vielen ähnlichen Dingen; |
510 |
wir vergleichen die A |
|
510 | wir vergleichen die A**r**beitsleistungen gleich - und verschiedenar- | |
511 | 511 | tiger Dinge mit einander. Dvvivve Fvvrvvage, warum für ein bestimmtes Gut |
512 |
eine bestimmte Geldsumme bezahlt wird, |
|
512 | eine bestimmte Geldsumme bezahlt wird, haben wir ja bereits da be- | |
513 | 513 | leuchtet, wo wir die Parallelität der Entstehung von Ware mit Geld |
514 |
in F |
|
515 |
bile Papierwährung, wie wir |
|
514 | in Fvvovvrm von Einkommen erwähnten. Wenigstens gilt das für eine sta- | |
515 | bile Papierwährung, wie wir **s**ie hier schildern. Das allerdings ist | |
516 | 516 | richtig, dass zwei Grössen nicht in einem relativen Verhältnis zu |
517 | 517 | einander stehen können, ohne als absolute Grössen vorhanden zu sein. |
518 | 518 | Auf die Geldverfassung aber ist dieser Satz nur anwendbar bei Gold- |
… | … | … |
530 | 530 | |
531 | 531 | - 81 - |
532 | 532 | |
533 |
|
|
533 | **ni**cht mehr gar der Pol, auf den alle G**l**ieder, um mobil zu werden, | |
534 | 534 | hinstreben. Das Geld ist nur etwas mit den Relationen Gleichna- |
535 | 535 | miges. Während die Werteineheit als Arbeitswertmenge bei den Gütern |
536 |
das Inhaltliche |
|
536 | das Inhaltliche bedeutet, ist sie beim Gelde nur praktisch teil- | |
537 | 537 | bares Bewegungsmittel und hat nur Wert im Hinblick auf ein Gut |
538 | 538 | und das auch nur deshalb, weil die arbeitsteilige Verkehrswirt- |
539 | 539 | schaft Mittel ersinnen musste, um auch hier Tauschhandlungen zu |
540 | 540 | ermöglichen und durch das staatlich gesetzte Tauschmittel dem |
541 |
Geldverkehr ordnungsgemässe Bahnen zuwies. |
|
541 | Geldverkehr ordnungsgemässe Bahnen zuwies. **F**ür uns ist die Wert- | |
542 | 542 | einheit keine beziehungslose, abstrakte Grösse, sondern eine Ar- |
543 | 543 | beitswertgrösse, die sich in jedem Augenblick an ein bestimmtes Gut |
544 | 544 | und an eine bestimmte Menge davon binden lässt, die uns aber nicht |
545 | 545 | deutlich wird bei der losgelösten Geldbetrachtung, sondern nur im |
546 | 546 | Bereiche der Güterwelt. Was bestimmt denn die Höhe eines Güterwer- |
547 |
tes? Ist es wirklich eine Teilgrösse der W |
|
548 |
ma |
|
549 |
jektiven Wertlosigkeit besonders be |
|
547 | tes? Ist es wirklich eine Teilgrösse der Wvvavvre Geld, die uns Wert- | |
548 | maass sein soll für alle übrige Ware, die aber doch in ihrer ob- | |
549 | jektiven Wertlosigkeit besonders be**i**m Monopolgeld der Warenwert- | |
550 | 550 | theorie uns nur einen recht verschwommenen Wertmasstab bieten |
551 | 551 | kann für wirklich reale Güter, die, das ist doch die Grundregel |
552 | 552 | jeder objektiven Werttheorie, ihren Wert nur haben kann aus Menge |
553 | 553 | und Wert der aufgewandten Arbeit? Ist jenes Geld wirklich Wert- |
554 |
maass, so vergleichen wir |
|
554 | maass, so vergleichen wir bildlich gesehen ungleichwertiges mit | |
555 | 555 | einander, wo um uns reale Messwerkzeuge in Hülle und Fülle stehen. |
556 |
Maass der Werte ist von allen An |
|
556 | Maass der Werte ist von allen Anbegi**n**n an die Arbeit und nur | |
557 | 557 | |
558 | 558 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s81.png |
559 | 559 | || |
… | … | … |
575 | 575 | sche, reine, objektive Wert eines Gutes, das wirkliche Maass der an- |
576 | 576 | gewandten Arbeitsenergien nicht mehr in Erscheinung; der ökono- |
577 | 577 | misch reine Wert erhält in der Wirtschaft keinen Ausdruck mehr. |
578 |
|
|
578 | Wir wissen, dass Kvvrvväfteverschiebungen in der verschiedensten Rich- | |
579 | 579 | tung es uns nicht mehr gestatten, von Arbeitsmenge zu sprechen, |
580 | 580 | sondern als ein Korrektposten dazu diesen mit dem Arbeitswert und |
581 |
den nicht nur im Hinblick auf die Qualifikation, sonder |
|
581 | den nicht nur im Hinblick auf die Qualifikation, sondern beson- | |
582 | 582 | ders in Evvrvvwägung der gesellschaftlichen Verteilungsverhältnisse |
583 | 583 | zu verknüpfen. Wenn wir sagen, Preise sind nur anderer Name und |
584 | 584 | Ausdruck für Werte, so haben wir jene verschobenen Werte, die Tausch |
585 |
werte im Auge. Das Geld kann nur |
|
586 |
|
|
587 |
|
|
585 | werte im Auge. Das Geld kann nur Wertmaass sein, insofern es auf | |
586 | Werteinheiten lautet und Werteinheit nur als eine andere Bezeich- | |
587 | **n**ung für eine gewisse Arbeitsmenge zu[b]gelten hat. Das Geld als | |
588 | 588 | das körperliche Zahlungsmittel kann auch nicht das Wertmaass sein, |
589 | 589 | weil es auch nur einen Teil des konsumberechtigten Einkommens |
590 | 590 | darstellt und weil, wenn wir definieren wollten, im Austausch von |
… | … | … |
606 | 606 | nur in jenem weiten Sinne verstanden werden muss. Als Einzelgrös- |
607 | 607 | se sagt das chartale Geld gar nichts und das " Geld " in der |
608 | 608 | Gesamtgrösse der gesamten Einkommen ist uns nicht bekannt und |
609 |
tritt uns, wenn wir die K |
|
610 |
sehen wollen, immer nur erst dann gege |
|
609 | tritt uns, wenn wir die Kvvavvufkraft als Re**s**ultat des Tvvavvuschens an- | |
610 | sehen wollen, immer nur erst dann gege**n**über, wenn diese wirt- | |
611 | 611 | schaftlichen Handlungen der Vergangenheit angehören und ihrer- |
612 | 612 | seits vom Resultat ja nicht mehr beeinflusst werden können. Da- |
613 | 613 | mit wollen wir sagen, dass wir das Geld als Wertmaass scheinbar |
614 | 614 | benützen können, aber eben nur im Hinblick darauf, dass die Geld- |
615 | 615 | politik bestrebt ist, das Geld in der nominellen Höhe mit der |
616 | 616 | Güterproduktion und deren Preishöhe zu verknüpfen. Darum aber |
617 |
kann auch die |
|
617 | kann auch die **P**reishöhe keine Grösse sein, die durch Abschätzung | |
618 | 618 | am Golde gewonnen wird, sondern die, die wir aus Zvvuvvsammenfügen von |
619 | 619 | Arbeitswertgrössen gewinnen, wie sie uns historisch einmal im |
620 | 620 | Gelde, dann in der Wirtschaft mannigfaltig und somit auch in un- |
621 | 621 | serer Vvvovvrstellung gegeben sind. In der Erklärung, ein bestimmtes |
622 | 622 | Gut sei drei Mark wert, ist in gewissem Sinne doch auch ein ob- |
623 |
jektiver Wert ausgedrückt, da wir uns jederzeit de |
|
623 | jektiver Wert ausgedrückt, da wir uns jederzeit de**n** Warengehalt, | |
624 | 624 | wie Arbeitsenergie zur Evvrvvstattung des dritten Teil eines solchen |
625 |
G |
|
625 | G**u**tes, die Arbeitsmenge, die wir eine Mark nennen, vorstellen können | |
626 | 626 | Wissen wir noch dazu, dass dies und jenes auch eine Mark kostet, |
627 | 627 | |
628 | 628 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s83.png |
… | … | … |
634 | 634 | |
635 | 635 | - 84 - |
636 | 636 | |
637 |
dann wird in uns das Gefüh |
|
638 |
gef |
|
637 | dann wird in uns das Gefüh**l** der Wertgrösse von einer Mark so | |
638 | gef**e**stigt, dass wir Auspendelungen meist sofort erkennen und für | |
639 | 639 | Korrektur Sorge tragen. Auf solche Art wird uns deutlich, ob ein |
640 | 640 | Preis hoch oder niedrig sei, denn im Verhältnis der Preise zu ein- |
641 | 641 | ander ist uns auch mittelbar Aufschluss über deren absolute Höhen |
642 | 642 | gegeben. Das Problem erhält seine Spitze in der Frage, ob zur Ein- |
643 | 643 | reihung eines Gutes in das Netz der Relationen das Geld als Wert- |
644 | 644 | maass notwendig ist oder nicht. Dass ursprünglich ein Gut als |
645 |
Mittelpunkt der Beziehungen |
|
645 | Mittelpunkt der Beziehungen **z**u deren Gewinnung nötig war, ist von | |
646 | 646 | jeder Richtung anerkannt. Wir betrachten hier den besonderen Fall |
647 | 647 | der stabilen Papiergeld-Monopolwährung. Sei das neue Produkt ein |
648 | 648 | Erzeugnis der Metall- oder der Textilbranche; zuerst muss es sich |
649 | 649 | einmal anlehnen an die vorhandenen gleichartigen Erzeugnisse der |
650 | 650 | Konkurrenz, und der Preisspielraum ist dadurch schon bedeutend |
651 | 651 | eingeschränkt. Der Produzent muss zu Grunde legen seine Herstel- |
652 |
lungskosten, und die Gvvrvv |
|
652 | lungskosten, und die Gvvrvvenze wird um ein weiteres enger werden. Im | |
653 | 653 | ganzen können wir sagen, dass da zu einem Vergleich und Abschätzen |
654 |
am |
|
654 | am **G**elde wenig Rvvavvum mehr bleiben dürfte und das, wie wir gesehen | |
655 | 655 | haben darum, weil die Bindungen an die übrigen Güter und die wirt- |
656 | 656 | schaftliche Verpflichtung in der Fvvrvvage des Arbeitslohnes, der |
657 | 657 | Steuern, der Versicherungen usw. so enge sind, dass sie den Preis, |
658 |
die Relation zu den anderen Gütern |
|
659 |
Ivvnvv allen anderen Gütern verkörpert sich i |
|
658 | die Relation zu den anderen Gütern **g**ebieterisch vorschreiben. | |
659 | Ivvnvv allen anderen Gütern verkörpert sich i**n** jedem Falle eine be- | |
660 | 660 | stimmte Arbeitswertmenge, und diese bleibt auch das Wertmaass und |
661 | 661 | ergibt den Preis für alle neu hinzutretenden Güter. Das Geld kann |
662 | 662 |