Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / III / Arbeitsquantum
hinzugefĂŒgt:
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gefestigt, dass wir Auspendelungen meist sofort erkennen und fĂŒr
Korrektur Sorge tragen. Auf solche Art wird uns deutlich, ob einÂ
Preis hoch oder niedrig sei, denn im VerhÀltnis der Preise zu ein-
ander ist uns auch mittelbar Aufschluss ĂŒer deren absolute Höhen
gegeben. Das Problem erhÀlt seine Spitze in der Frage, ob zur Ein-
reihung eines Gutes in das Netz der Relationen das Geld als Wert-
maass notwendig ist oder nicht. Dass ursprĂŒnglich ein Gut als
Mittelpunkt der Beziehungen zu deren Gewinnung nötig war, ist von
jeder Richtung anerkannt. Wir betrachten hier den besonderen Fall
der stabilen Papiergeld-MonopolwÀhrung. Sei das neue Produkt ein
Erzeugnis der Metall- oder der Textilbranche; zuerst muss es sich
einmal anlehnen an die vorhandenen gleichartigen Erzeugnisse der
Konkurrenz, und der Preisspielraum ist dadurch schon bedeutend
eingeschrÀnkt. Der Produzent muss zu Grunde legen seine Herstel-
lungskosten, und die Grrenze wird um ein weiteres enger werden. Im
ganzen können wir sagen, dass da zu einem Vergleich und AbschÀtzen
am Gelde wenig Raum mehr bleiben dĂŒrfte und das, wie wir gesehen
haben darum, weil die Bindungen an dieÂ ĂŒbrigen GĂŒter und die wirt-
schaftliche Verpflichtung in der Frage des Arbeitslohnes, der
Steuern, der Versicherungen usw. so enge sind, dass sie den Preis,
die Relation zu den anderen GĂŒtern gebieterisch vorschreiben.
In allen anderen GĂŒtern verkörpert sich in jedem Falle eine be-
stimmte Arbeitswertmenge, und diese bleibt auch das Wertmaass undÂ
ergibt den Preis fĂŒr alle neu hinzutretenden GĂŒter. Das Geld kann