Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / III / Arbeitsquantum
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Der Begriff W |
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12 | Der Begriff Wvvevvrteinheit ist nicht beschränkt auf | |
13 | 13 | Zahlungs- oder Tauschmittel, hier wird er nur zum bewegenden |
14 | 14 | Motor, in der ganzen Wirtschaft aber haucht er materiellen und |
15 | 15 | indellen Dingen erst das Leben ein und lässt sie und sinnfällig |
16 | 16 | erscheinen. Ein Etwas also muss im Wesen dieser Werteinheit ver- |
17 |
borgen liegen, etwas Ueberstaatliches, alle |
|
17 | borgen liegen, etwas Ueberstaatliches, alle **K**ulturepochen vvUvveber- | |
18 | 18 | dauerndes, etwas in jeder Geldverfassung Erhabenes, der Ausdruck |
19 | 19 | und Widerschein eines ewigen Naturgesetzes, dem wir nicht ent_ |
20 | 20 | rinnen können. |
21 | 21 | Als solches stellen wir hin die Bestimmungsgründe des |
22 |
Wertes [hand. ergänzt |
|
23 |
Wertlehre, wonach wir einstweilen nur |
|
22 | Wertes [hand. ergänzt: ,] und wir stehen rückhaltlos auf dem Bvvovvden der objektiven | |
23 | Wertlehre, wonach wir einstweilen nur --in-- [hand. darüber bei] Betrachtung der reinen | |
24 | 24 | Oekonomie [hand. ergänzt ,] bei wirtschaftlichen Gütern nur Maass und Energie der |
25 | 25 | angewandten Arbeit [hand. ergänzt ,] uns Aufschluss über die Höhe des Wertes zu |
26 | 26 | geben vermag. Welche Variante wir dann innerhalb der objektiven |
27 | 27 | Wertlehre wählen wollen, ob Arbeitsmengen, Arbeitszeit oder Ar- |
28 | 28 | beitswerttheorie ist erstvwieder eine Uvvnvvterfrage, denn eben in |
29 |
der Reinheit der Oekonomik, in der U |
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30 |
Gleichen fallen diese drei Richtungen in ihre |
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31 |
verkörperten Arbeitsmengen |
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29 | der Reinheit der Oekonomik, in der Uvvrvvform der Gesellschaft der | |
30 | Gleichen fallen diese drei Richtungen in ihre**m** Enderfolg, der | |
31 | verkörperten Arbeitsmengen [hand. ergänzt ,] noch zusammen. Der von Oppenheimer | |
32 | 32 | entwickelten Arbeitswerttheorie ist, da sie auch der modernsten |
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34 | 34 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s66.png |
… | … | … |
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43 |
Entwicklung in der Berücksichtigung der immer schä |
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43 | Entwicklung in der Berücksichtigung der immer schärfer sich aus- | |
44 | 44 | prägenden Qualifikation und der sich zum sträksten [sic] Machtfakto- |
45 |
ren entwickelnden Monopo |
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45 | ren entwickelnden Monopo**l**en persönlicher und gesellschaftlicher | |
46 | 46 | Art gerecht wird, der Vorrang einzuräumen; ganz besonders auch |
47 | 47 | deshalb, weil sie bei der Betrachtung der Dienste, wo nicht der |
48 | 48 | schlechtest Qualifizierte, wie bei den Gütern der Ungünstigst |
49 |
vv |
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49 | vvPvvroduzierenden den Preis bestimmt, in der Verquickung von Ar- | |
50 | 50 | beitszeit und -wert die Uvvnvvstimmigkeit der reinen Arbeitsmengen- |
51 | 51 | oder Arbeitszeittheorie ausschaltet. In der Gesellschaft der |
52 |
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52 | vvGvvleichen, in der vorgeldlichen Zeit ist besonders deutlich, | |
53 | 53 | dass die Aufwandmöglichkeit bei gleich aufgewandter Arbeits- |
54 | 54 | zeit und gleicher Qualifikation, so verschieden jene auch unter |
55 | 55 | einander sein mögen, vom nationalökonomischen Standpunkt als |
56 | 56 | intersubjektiv gleich anzusehen ist. Die angewandte Arbeit hat |
57 | 57 | in jedem verschiedenen Fall doch gleiche Werte erzeugt, denn |
58 | 58 | wäre das nicht der Fall, dann wäre das minder geschätzte Ein- |
59 |
kommen, dargestellt in einer |
|
59 | kommen, dargestellt in einer vvGüvvtermenge, durch das höhere substi- | |
60 | 60 | tuiert worden. Wenn der vorwirtschaftliche Mensch, um unser altes |
61 | 61 | Beispiel anzuführen, in gleicher Zeit entweder eine Tonschale |
62 |
oder einen K |
|
62 | oder einen Kvvovvrb herstellen kann, so müssen diese beiden Dinge | |
63 | 63 | naturnotwendig gleichen Wert haben, und zwar ist es hier noch in |
64 | 64 | Reinheit die Arbeitsleistung einer bestimmten Zeit. Wenn nun |
65 |
beispielsweise der G |
|
65 | beispielsweise der G**o**ldsucher oder Goldgräber in einer bestimm- | |
66 | 66 | ten Zeit eine Menge von X g Gold erwirbt, so müssen, immer noch |
67 | 67 | die Gesellschaft der Gleichen vorausgesetzt, diese X g Gold |
68 | 68 | |
… | … | … |
83 | 83 | Beziehungen der aufgewendeten Arbeitsmengen verbindend zwischen |
84 | 84 | allen Gütern stehen. Wird die Berufsgliederung stärker, der Tausch |
85 | 85 | allgemeiner und erhält so ein Gut eine Sonderstellung als das |
86 |
allgemein beliebte T |
|
86 | allgemein beliebte Tvvavvuschgut, so gebe ich nur ein Erzeugnis meiner | |
87 | 87 | Arbeitskraft, die in Hvvivvnsicht eines ganz bestimmten Bedarfes aufge- |
88 | 88 | wandt wurde, hingegen die Verkörperung anderer Arbeitskraft, die, |
89 |
weil in allgemeiner Gvvuvvnst steht, mi |
|
89 | weil in allgemeiner Gvvuvvnst steht, mir wiederum ohne Schwierigkeit | |
90 | 90 | Gelegenheit zu weiterem Tvvavvusche bietet und mir die Wege zu allen |
91 | 91 | Erzeugnissen ebnet. Es tauschen sich gleiche Werte, gemessen an der |
92 | 92 | Arbeitszeit. Tritt nun der Staat in Aktion und verkündet er, dass |
93 | 93 | hinfort ein Pfund Gold gleich 1395 Werteinheiten gelten sollen, |
94 | 94 | so ist damit am ökonomischen Geschehen natürlich nicht das mindes- |
95 |
te geändert worden. Nvvuvvr stärker prägen sich jetzt die Geldpreise |
|
95 | te geändert worden. Nvvuvvr stärker prägen sich jetzt die Geldpreise [handschr. ergänzt: ,] | |
96 | 96 | vorher noch Ausdrücke in Gewichtmengen Gold und ursprünglich nur |
97 |
g[hand. drüber e?]egen-einandersetzten absoluter Werte, Pr |
|
97 | g[hand. drüber e?]egen-einandersetzten absoluter Werte, Pr**e**ise von Fall zu Fall, wenn | |
98 | 98 | wir sie so nennen wollen, in ihrer Relativität aus. Der im Jahre, |
99 | 99 | nach Abzug seiner Unkosten X g Gold fördert und laut staatlicher |
100 | 100 | Kreierung dadurch ein Einkommen von Werteinheiten geniesst ist |
101 |
gleich gestellt mit dem, der im Jahr |
|
101 | gleich gestellt mit dem, der im Jahre 100 Tonschalen oder 150 Körbe | |
102 | 102 | fertigt und für diese dann den Preis von a Werteinheiten geteilt |
103 | 103 | |
104 | 104 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s68.png |
… | … | … |
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112 | 112 | |
113 | 113 | durch die Anzahl der Produkte zu fordern berechtigt ist, da auf |
114 |
dieser B |
|
114 | dieser Bvvavvsis der Austausch gleicher Wvvevvrte, im Sinne **o**bjektiv | |
115 | 115 | gleicher Grössen - da gleicher Arbeitsaufwand - sich vollzieht. |
116 | 116 | Auf diese Weise steht natürlich jede einzelne Werteinheit auch |
117 | 117 | in Beziehung zu jedem beliebigen einzelnen Produkt und da die |
118 |
Menge der getätigten Arbeit den |
|
118 | Menge der getätigten Arbeit den Wert des Gutes, seinen statischen | |
119 | 119 | Preis bestimmt, auch in weiterer Bvvevvziehung zu jeder Dienstleistung, |
120 | 120 | sei sie selbstständiger oder unselbständiger Art. |
121 | 121 | Wir stehen nun an der Svvtvvelle, wo auf die Dauer auch durch |
122 | 122 | die Häufigkeit der Uvvevvbung die Preisrelationen immer festere und |
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allgemein |
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124 |
Güter in Beziehung zum G |
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123 | allgemein bekannte Grössen werden. Da wir, genetisch gesehen, alle | |
124 | Güter in Beziehung zum Gvvovvlde gesetzt haben und gemessen nach | |
125 | 125 | einer Eigenschaft oder besser nach einem allen innewohnenden In- |
126 | 126 | halt, so sind natürlich auch alle Güter unter einander nach diesem |
127 |
gleichen Masstab, der verausgabten Arbeitsmenge, gemessen. |
|
127 | gleichen Masstab, der verausgabten Arbeitsmenge, gemessen. Zwei Gü- | |
128 | 128 | ter im Verhältnis: eine Werteinheit zu zwei Werteinheiten besagen |
129 | 129 | uns somit nichts anderes als das Verhältnis X Arbeitsmenge zu |
130 |
2 X Arbeitsmengen; |
|
130 | 2 X Arbeitsmengen; das absolute Maass, sofern wir es im Wirtschafts- | |
131 | 131 | leben benötigen, müssen wir in der staatlichen Bvvivvndung der Wert- |
132 | 132 | einheit an das Währungsmetall uns suchen. Uns interessiert vor- |
133 | 133 | läufig aber nur, dass in Preisrelationen verkörperte Arbeitsmengen- |
134 |
relationen gegeben sind. |
|
134 | relationen gegeben sind. Die auf dem Markte anwesenden Güter haben | |
135 | 135 | so alle tausendfältige Beziehungen zu einander, die in diesem uns |
136 | 136 | besseren Aufschluss über ihre Grösse geben, als die einzelnen Be- |
137 | 137 | ziehungen zu einer Gewichtsmenge Gold. Je mehr noch die Unkenntnis |
… | … | … |
139 | 139 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s69.png |
140 | 140 | || |
141 | 141 | ||# |
142 |
===70== |
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142 | ===70=== | |
143 | 143 | #|| |
144 | 144 | || |
145 | 145 | |
… | … | … |
150 | 150 | doch nur diese letzthin das Maass des Wertes bilden, - darum |
151 | 151 | sagen uns die mannigfachen Bvvevvziehungen zu anderen Wertdingen, |
152 | 152 | die eher wir nach ihrer Wertgrösse schätzen können, besseren |
153 |
Bescheid über den wahren I |
|
154 |
in völliger U |
|
153 | Bescheid über den wahren I**n**halt der Werteinheit. Wir müssten denn | |
154 | in völliger U**n**kenntnis des Marktes verharren, wenn wir bei jedem | |
155 | 155 | Preise unsere Zvvuvvflucht beim Golde suchen müssten. Man mag ein- |
156 | 156 | wenden und behaupten, dass Gvvovvld die grösste Gewähr für Stabilität |
157 |
biete, dass heisst nichts anderes [hand. ergänzt |
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158 |
sich nicht ändere [hand. ergänzt |
|
157 | biete, dass heisst nichts anderes [hand. ergänzt: ,] als in seinen Produktionskosten | |
158 | sich nicht ändere [hand. ergänzt: ,] und wir wollen sogar dieser Fiktion über die | |
159 | 159 | später noch mehr zu sagen sein wird, hier einmal zustimmen; den- |
160 | 160 | noch wäre dann immerhin noch zu prüfen, ob nicht alle anderen |
161 |
Güter zusammengenommen uns sinnfälliger |
|
161 | Güter zusammengenommen uns sinnfälligerer und deutlicherer Maass- | |
162 | 162 | stab wären. Wir wollen dabei nicht vergessen, dass der Staat be- |
163 | 163 | strebt ist mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ein |
164 | 164 | Schwanken unmöglich zu machen und wir lassen des weiteren unbe- |
165 | 165 | rücksichtigt die neuen Momente, die sich für die Währung in ihrer |
166 | 166 | Bedeutung zu den anderen Valuten ergeben. Das sei aber nur aufge- |
167 |
schoben. Vorläufig interessiert uns das Gold oder eig |
|
167 | schoben. Vorläufig interessiert uns das Gold oder eig**e**ntlich | |
168 | 168 | die Goldgrundlage im inneren Verkehr. Solange nur das Gold als |
169 | 169 | Tauschmittel im Umlauf ist, konnten wir immer noch streiten, ob |
170 | 170 | nicht in jedem einzelnen Fall auch wirklich das Gold die einzel- |
… | … | … |
191 | 191 | Preisgebung, ihre Einreichung in das weite Netz der Relationen |
192 | 192 | sicherlich auf diesem, nicht auf den in der Historienzurücklie- |
193 | 193 | gendem Weg des Abschätzens am Golde geschieht. Auch in unserer |
194 |
Betrachtungsweise sind alle T |
|
194 | Betrachtungsweise sind alle Tvvavvuschmittel nebeneinander gleich | |
195 | 195 | berechtigt und in jedem Falle von gleichem Ivvnvvhalt. Wäre die Ge- |
196 | 196 | sellschaft der Gleichen eine ewige Kategorie, dann wäre es uns |
197 |
möglich, die Werteinheit als A |
|
197 | möglich, die Werteinheit als Avvuvvsdruck einer gewissen Arbeitszeit | |
198 | 198 | zu analysieren und wir bräuchten in jedem einzelnen Falle nur zu |
199 | 199 | fragen, wieviel Zeit die Herstellung eines Produktes benötigte. |
200 | 200 | Die Zwischenschaltung des Schätzgutes liesse sich dann erübrigen. |
201 |
I |
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201 | Ivvmvv Grunde genommen aber wäre das nur eine andere Auslegung, als | |
202 | 202 | die, da wir die Werteinheit auf ein kostendes Gut stellen. Wir |
203 | 203 | setzen Oppenheimers Arbeitswerttheorie voraus und können es da- |
204 | 204 | her unterlassen, des näheren auszuführen, dass in der heutigen, |
… | … | … |
220 | 220 | sie sich in ihrer Grösse von anderen unterscheiden, das ist das |
221 | 221 | Maass des von ihnen verkörperten Arbeitswertes. Die gewonnenen |
222 | 222 | Verhältniszahlen benötigen des Ausdrucks, und dieser ist eine |
223 |
immer gleiche Menge Arbeitswert, eine G |
|
223 | immer gleiche Menge Arbeitswert, eine Gvvrvvösse, die, wir wissen es | |
224 | 224 | bereits, vom Svvtvvaate irgendwann einmal willkürlich gesetzt wurde, |
225 | 225 | die zu berücksichtigen im ferneren Verlauf unnötig und sogar |
226 |
unpraktisch wäre. A |
|
226 | unpraktisch wäre. Avvuvvch bei reiner Goldwährung mit **P**rägefreiheit | |
227 | 227 | verschwindet die reale Befriedung, die das Gold verleiht, gegen- |
228 | 228 | über der zirkulatorischen Befriedigung, die allein das Rad der |
229 | 229 | Wirtschaft in Bewegung zu setzen vermag. Dass jeder gewonnene |
… | … | … |
254 | 254 | Wie könnten wir es noch deutlicher werden lassen, dass das Geld |
255 | 255 | nicht das eigentliche Maass sein kann, sondern nur Ausdrucks- |
256 | 256 | mittel der auf der Zahl der Arbeitswerteinheuten [sic] basierten Rela- |
257 |
tionen. |
|
258 |
von einem Quantum Edelmetall, so sind wir in unserer |
|
259 |
nicht bis zum Kern durchgedrungen.Wir müssen sage |
|
260 |
Teil oder V |
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261 |
quantum zur Förderung beanspruchte. Arbeitsenergie ist eine |
|
257 | tionen. Wenn wir sagen, alle Güter sind ein Teil oder Vielfaches | |
258 | von einem Quantum Edelmetall, so sind wir in unserer **Be**trachtung | |
259 | nicht bis zum Kern durchgedrungen.Wir müssen sagen, die Güter sind | |
260 | Teil oder V**ie**lfaches von dem Arbeitsaufwand, den ein Edelmetall- | |
261 | quantum zur Förderung beanspruchte. Arbeitsenergie ist eine **g**e- | |
262 | 262 | dankliche Grösse, die uns messbar und vorstellbar erscheint,- |
263 | 263 | das sei als historische Notwendigkeit anerkannt - wenn wir sie |
264 |
auf ein Gutsqua |
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264 | auf ein Gutsquamtum [sic], auf die vergegenständlichte Arbeit beziehen. | |
265 | 265 | Die Relationen aber, welche die Wirtschaft zusammen schweissten, |
266 |
die einzelnen Preise, die Additionen der verschieden |
|
267 |
sind niemal |
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268 |
Edelmetall, sondern Zvvuvvsammenf |
|
266 | die einzelnen Preise, die Additionen der verschiedensten Dienste | |
267 | sind niemals in ihren Einzelposten Resultat des Vergleichs mit dem | |
268 | Edelmetall, sondern Zvvuvvsammenf**ü**gen von Arbeitswerteinheiten, die | |
269 | 269 | nicht nur im Golde, sondern in all den vielen näher liegenden |
270 |
Dingen uns vorstellbar werden. Wenn dann jeder einzelne Prei |
|
270 | Dingen uns vorstellbar werden. Wenn dann jeder einzelne Prei**s** mit | |
271 | 271 | dem Goldwerte dennoch übereinstimmt, so ist das nichts verwunder- |
272 |
liches und nicht |
|
272 | liches und nichts, was denen recht geben müsste, die den Vergleich | |
273 | 273 | am Golde verkünden; es ist vielmehr nur eine logische Folge, dass, |
274 |
wenn tausend Rel |
|
274 | wenn tausend Rel**at**i**o**nen richtig sind, auch darunter die eine, auf | |
275 | 275 | das Gold bezogene richtig sein muss. |
276 |
Bvvivvsher galt u |
|
276 | Bvvivvsher galt u**n**sere Betrachtung immer noch Zuständen | |
277 | 277 | der Goldwährung, die im besonderen geeignet wäre, den Metallismus |
278 | 278 | |
279 | 279 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s73.png |
… | … | … |
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287 | 287 | |
288 | 288 | zu rechtfertigen. Nvvuvvn wollen wir als erste Abstraktion annehmen, |
289 |
der Staat gin |
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289 | der Staat ginge aus freiem Willen zur Papier-, zur freien Währung | |
290 | 290 | über. Wir setzen voraus, es geschieht ohne jegliche Notwendigkeit, |
291 | 291 | allein aus theoretisch begründeter Bevorzugung des Papiergeldes, |
292 |
wie denn überhaupt gleich hier erwähnt sei |
|
292 | wie denn überhaupt gleich hier erwähnt sei, dass die Betrachtung | |
293 | 293 | der Geldverfassung unter dem Gesichtspunkt geordneter oder zer- |
294 |
rütteter F |
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295 |
Falle zieht etwadder Staat seine Gol |
|
296 |
Werte in Papier ein, im übrigen ver |
|
294 | rütteter Finanzen eine falsche Verknüpfung bedeutet. In unserem | |
295 | Falle zieht etwadder Staat seine Gol**dm**ünzen für gleich nominelle | |
296 | Werte in Papier ein, im übrigen ver**f**ahre er wie bisher und lasse | |
297 | 297 | durch Kreierung von Bankgeld der Wirtschaft in gewissen Gvvrvvenzen |
298 |
freie Hand |
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299 |
nicht statt. |
|
298 | freie Hand**.** Eine Nvvavvmensänderung der Werteinheit findet ebenfalls | |
299 | nicht statt. Und nun fragen wir, washhat sich durch diese staat- | |
300 | 300 | lichen Massnahmen ökonomisch geändert? Der strenge Metallist wird |
301 | 301 | überhaupt kein Geld mehr sehen und vielleicht sagen, dass immer |
302 | 302 | noch das Gold das Wertmaass sei, auch wenn es entthront wurde. In |
… | … | … |
321 | 321 | - 75 - |
322 | 322 | |
323 | 323 | obwohl dieses Problem eigentlich schon vorher bei der Ausein- |
324 |
andersetzung mit der G |
|
325 |
|
|
324 | andersetzung mit der Gvvovvldwährung mit Teildeckung fällig wäre. | |
325 | Wir müssen uns hier der Kürze halber auf das Gesagte im Kapitel | |
326 | 326 | vom Kreislauf der Wirtschaft stützen. Wie, fragen wir, gelangt das |
327 | 327 | Geld in den Verkehr, wie der einzelne in dessen Besitz? Wir |
328 | 328 | sprechen hier im Zeichen der Warenwerttheoretiker, wenn wir sagen, |
… | … | … |
330 | 330 | geleistet, müssen ein wirtschaftliches Gut hergestellt oder dazu |
331 | 331 | beigetragen haben, um des Geldbesitzes uns freuen zu können. Haben |
332 | 332 | wir das staatliche Gvvevvld im Auge, so können wir es begrifflich |
333 |
bis auf die Geburtsstunde s |
|
333 | bis auf die Geburtsstunde seiner Zvvivvrkulation zurückverfolgen | |
334 | 334 | und müssen dort auf eine Leistung stossen; nach uns setzt es sei- |
335 | 335 | ne Zirkulation fort,-die ewige Zirkulation ist seine Aufgabe und |
336 | 336 | Funktion. Denken wir dagegen an das Bankgeld, so werden wir bei ihm |
… | … | … |
339 | 339 | onierend wie das staatliche Papiergeld. Nvvuvvr ist hier die Zirku- |
340 | 340 | lation eine zeitlich beschränkte. Das ergibt sich aus dem Wesen |
341 | 341 | des Bankgeldes, die elastische Verlängerung des wegen seiner re- |
342 |
lativ geringfügigen M |
|
342 | lativ geringfügigen Menge irrelevant bleibenden staatlichen | |
343 | 343 | ewig kreisenden Geldes zu sein. Hahn hat dieses staatliche Geld |
344 | 344 | in der Literatur den eisernen Bestand der Wirtschaft genannt. |
345 | 345 | Soweit das Bankgeld, durch wirtschaftliche Berechtigung gedeckt, |
346 |
neben dem staatlichen P |
|
347 |
sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn ü |
|
346 | neben dem staatlichen Pvvavvpiergelde auftritt, müssen wir es als die- | |
347 | sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn überhaupt alle tech- | |
348 | 348 | |
349 | 349 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s75.png |
350 | 350 | || |
… | … | … |
356 | 356 | - 76 - |
357 | 357 | |
358 | 358 | nischen Möglichkeiten, Werteinheiten zu bewegen, die auf Grund von |
359 |
|
|
359 | vvLvveistungen als individuelle Einko**mme**n möglich werden könnten. | |
360 | 360 | Zwar leistet das Geld, wenn die Güter innerhalb der Wirtschaft le- |
361 |
diglich ihren Besitzer we |
|
361 | diglich ihren Besitzer we**c**hseln, auch eine Funktion in der Fähig- | |
362 | 362 | keit, Werte auszudrücken und zu bewegen. Was wir aber jetzt im |
363 | 363 | Gelde betrachten wollen, seine Gebundenheit an die Warenwelt, an |
364 |
die Arbeitsleistung der |
|
364 | die Arbeitsleistung der **V**olksgenossen und damit an die Einkommen, | |
365 | 365 | das können wir nur finden an den Produktionsstätten der Güter, in |
366 | 366 | deren Kalkulationen. Prüfen wir eine solche auf ihre Einzelgrös- |
367 | 367 | sen, so offenbart sie uns nur Arbeitswertgrössen. Rohstoffe und |
368 |
Material lassen si |
|
369 |
jene teilen, Beheizung und |
|
368 | Material lassen sich in ihrer Substanzzerlegung wiederum in | |
369 | jene teilen, Beheizung und Bvvlvveuchtung [sic] lösen sich auf in Arbeits- | |
370 | 370 | leistungen und Einkommen, Abschreibungen sind wiederum nichts |
371 | 371 | anderes als Arbeitswerte und Einkommen, die, wenn auch im einzel- |
372 | 372 | nen nicht jährlich sich kristallisieren und verzehren, doch in |
373 |
der Gesamtheit den Ausgleich finden. |
|
373 | der Gesamtheit den Ausgleich finden. Steuern sind Abtretungen von | |
374 | 374 | Arbeitserfolgen für die öffentliche Tätigkeit der Beamten zu |
375 |
unser aller Nutzen |
|
375 | unser aller Nutzen, Arbeitslohn und Gehälter, Profit, Rente, Unter- | |
376 | 376 | nehmerlohn, Risikoprämien, - sie alle lassen sich ohne weiteren |
377 | 377 | Zwang als Arbeitsgrössen erkenntlich in die Kalkulation einfü- |
378 | 378 | gen. Das fertige Produkt ist eine Additionsgrösse aus Arbeitswer- |
379 |
ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im |
|
379 | ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im [sic] geld oder geld- | |
380 | 380 | gleicher Form dafür zur Verteilung und zur Verfügung gelangen. |
381 | 381 | Mit dem Preis, einer Relation im Verhältnis zu anderen Preisen |
382 | 382 | auf Grund des Wertes der darin verkörperten Arbeitsenergie, sind |
… | … | … |
392 | 392 | |
393 | 393 | ebenfalls die gleich fundierten Einzelbestandteile als Teile des |
394 | 394 | Gesamtpreises in ihrer Höhe stipuliert und haben ihren Ausdruck |
395 |
in g |
|
395 | in geldlichen Wert -, in Arbeitswerteinheiten gefunden. Nicht im | |
396 | 396 | einzelnen wollen wir hier wieden [sic] den Mechanismus dieses Gesche- |
397 | 397 | hens in der Geldschöpfung mittels des Warenwechsels aufzählen. |
398 | 398 | Zeigen wollten wir hier nur wiederum die enge, ja sogar die kon- |
399 | 399 | gruent sich deckende Verknüpfung von bereits mit der Erzeugung |
400 | 400 | festgelegter Preisbildung mit dem Einzel- und Gesamteinkommen auf |
401 | 401 | Grund von Arbeitsleistung. Diese alle zusammengenommen ergeben |
402 |
sowohl die Gesamtsumme |
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402 | sowohl die Gesamtsumme der Warenpreise als auch die Gesamtsumme | |
403 | 403 | der kauffähigen und kaufberechtigten Einkommen. Hierin decken wir |
404 |
uns mit Schumpeters Einkommens |
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404 | uns mit Schumpeters Einkommenseinheit, die nichts anderes ist als | |
405 | 405 | die, auf einer historisch gegebenen, praktisch und täglich unend- |
406 |
lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f |
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406 | lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f**u**ssende Werteinheit. Selbst | |
407 | 407 | wenn Hahn's Auffassung richtig ist, dass die Kreditgewährung von |
408 | 408 | aller Spartätigkeit unbeeinflusst der Produktion vorausgeht, so |
409 |
wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko |
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409 | wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko**m**men verändert, Be- | |
410 | 410 | standteil des Preises von Gütern zu sein, deren wir im gleichen |
411 |
Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markt |
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411 | Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markte | |
412 | 412 | wieder habhaft werden können, denn Hahn hat hier Kredit im Auge |
413 | 413 | in Form des Darlehenskredits, er bewegt sich also in der Sphäre |
414 |
des Kreditverkehrs. Alles Bankg |
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415 |
Kredit-Geld |
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414 | des Kreditverkehrs. Alles Bankgeld aber, und hier stehen wir im | |
415 | Kredit-Geld**v**erkehr, gleichviel aus welchen theoretischen Ueber- | |
416 | 416 | legungen heraus es ausgegeben wurde, muss mit den Gütern, die es |
417 | 417 | haben entstehen lassen und die nun durch die Weggabe der Einkom- |
418 | 418 | |
… | … | … |
426 | 426 | - 78 - |
427 | 427 | |
428 | 428 | men verzehrt sind, begrifflich seinen Lauf beschliessen, denn die- |
429 |
ses Kreditg |
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429 | ses Kreditgeld ist das Beförderungsmittel**s** [sic] des modernen Waren- | |
430 | 430 | verkehrs, unlösbar mit ihm verknüpft. Die Bvvivvndungen sind so streng, |
431 | 431 | dass wir ohne Schwierigkeit die geradezu verschwindende Bedeutung |
432 | 432 | erkennen können, die dem Gelde als solchen dabei zukommt. Das Opfer, |
… | … | … |
434 | 434 | dazu leisten, die gilt nicht dem Geldbesitz, die gilt dem Kvvovvnsum der |
435 | 435 | übrigen Güter, welche andere für uns schufen, gleich wie wir in ar- |
436 | 436 | beitsteiliger Tätigkeit ihre Bedürfnisse mit befriedigen. Wesent- |
437 |
lich ist nur, dass a |
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437 | lich ist nur, dass a**l**s Tvvävvtigikeit nach einem gleichen Maasse bewer- | |
438 | 438 | tet wurde, damit die volkswirtschaftliche Gesamtverteilung, durch |
439 | 439 | den Geldverkehr bewerkstelligt, restlos aufgehen kann. Dabei ist |
440 | 440 | es nicht notwendig, dass jedes Gvvuvvt genau seinen wahren, objektiven |
441 | 441 | Beschaffungswert erreicht - obwohl das dem Idealzustand gleich |
442 |
käme, wenn dabei auch bei den Einzelaufwendungen das gleich |
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442 | käme, wenn dabei auch bei den Einzelaufwendungen das gleiche | |
443 | 443 | Gesetz den Verteilungsschlüssel abgäbe - aber innerhalb der gan- |
444 | 444 | zen Volkswirtschaft können wir es wohl gelten lassen, dass nur |
445 | 445 | die objektiven Werte im ganzen erzielt sein müssen und plus und |
446 | 446 | minus zur geraden Mvvivvttellinie tendiert. Die Auspendelungen werden |
447 | 447 | wohl, soweit persönliche Machtpositionen in Frage kommen, immer nur |
448 |
beschränkte |
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448 | beschränkte**n** Rahmen bleiben, da die Einkommen auf gegenseitige | |
449 | 449 | Ausgleichung hinstreben. Darüber hinaus auch noch die Störungen, |
450 | 450 | durch das gesellschaftliche Monopol erzeugt, näher auszuführen, |
451 | 451 | würde uns zu weit abführen. |
… | … | … |
460 | 460 | |
461 | 461 | - 79 - |
462 | 462 | |
463 |
wieder betont, weil es den Kern der v |
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464 |
gi |
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463 | wieder betont, weil es den Kern der v**o**rgetragenen Auffassung wieder- | |
464 | gi**b**t, nicht ein Vergleich am Gvvovvlde nötig; der würde selbst die gröss | |
465 | 465 | ten Schwankungen im Gvvevvfolge haben. Notwendig dagegen ist das Zerle- |
466 | 466 | gen der Güter in Arbeitswerteinheiten, für deren Grösse wir so vie- |
467 | 467 | le Anhaltspunkte haben, als es nur Güter und Dienste in einem Lande |
468 |
gibt |
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468 | gibt**.** **B**ei so geordneter Bankgeldschöpfung, und diese fordert ja auch | |
469 | 469 | die Warenwerttheorie, müssen wir beim Gelde immer nach der Kaufkraft |
470 | 470 | fragen, müssen diese nicht als Ergebnis eines Austauscheyperiments [sic] |
471 | 471 | zwischen Geld und Ware betrachten. Ivvnvv diesem Falle ist vielmehr die |
472 |
Kaufkraft des Geldes schon fest fixiert, mit der Ent |
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473 |
ter. Sie |
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474 |
welches Einkommen verkörpert, sich in der H |
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475 |
begrifflich deckt mit der H |
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472 | Kaufkraft des Geldes schon fest fixiert, mit der Ent**ste**hung der Gü- | |
473 | ter. Sie ist die logische Folge, dass Geld in diesem weiten Sinne, | |
474 | welches Einkommen verkörpert, sich in der H**öh**e der Werteinheiten | |
475 | begrifflich deckt mit der Hvvövvhe aller Gvvüvvterpreise, denn beide sind | |
476 | 476 | nur verschiedenartige Zvvuvvsammenfaltungen der aufgewandten Arbeits- |
477 |
wertmengen und Einheiten. Da ist kein quantitätstheoretisches Aus |
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477 | wertmengen und Einheiten. Da ist kein quantitätstheoretisches Aus**-** | |
478 | 478 | schwingen, kein Endresultat, das uns den Geldwert mitteilt, mehr |
479 | 479 | vonnöten. Die Werteinheit hat einen ökonomischen Inhalt, soweit |
480 | 480 | sie Einkommen ist, soweit sie nicht nur eine gedankliche Vorstel- |
… | … | … |
482 | 482 | schaftlich nicht wirksam und darum nicht zu berücksichtigen ist. |
483 | 483 | Wir können den realen Inhalt jeder dieser Einkommenswerteinheiten |
484 | 484 | suchen in irgendeinem Gut oder wir können sie zusammenfassen als |
485 |
das Extrakt aus der gesamten |
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485 | das Extrakt aus der gesamten vvGvvüterwelt. In jedem Falle werden wir | |
486 | 486 | mit einer gleichen Grösse zu rechnen haben, eben dieser, die sich |
487 |
deckt mit der unserer Werteinheit zu |
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487 | deckt mit der unserer Werteinheit zu Grunde gelegten Arbeitswert- | |
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489 | 489 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s79.png |
490 | 490 | || |
… | … | … |
502 | 502 | Gelde keine selbständige mit den anderen Gütern gleich berechtig- |
503 | 503 | te Ware erkennen wollen. Alle Güter haben einen objektiven Be- |
504 | 504 | schaffungswert; das Geld nur einen davon abgeleiteten Wert. Die |
505 |
Frage nach der A |
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506 |
ein Abschätzen des Warenwertes am |
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505 | Frage nach der Avvnvvgemessenheit des Prei**s**es ist darum auch nicht | |
506 | ein Abschätzen des Warenwertes am Geldwert, der losgelöst nur ein | |
507 | 507 | Schatten, nichts als ein Schemen ist, mit dem wir in der Vorstellung |
508 | 508 | keine objektiv messbare Grösse verbinden können, sondern ist ein |
509 | 509 | Abschätzen an den Beschaffungskosten von vielen ähnlichen Dingen; |
510 |
wir vergleichen die A |
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510 | wir vergleichen die A**r**beitsleistungen gleich - und verschiedenar- | |
511 | 511 | tiger Dinge mit einander. Dvvivve Fvvrvvage, warum für ein bestimmtes Gut |
512 |
eine bestimmte Geldsumme bezahlt wird, |
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512 | eine bestimmte Geldsumme bezahlt wird, haben wir ja bereits da be- | |
513 | 513 | leuchtet, wo wir die Parallelität der Entstehung von Ware mit Geld |
514 |
in F |
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515 |
bile Papierwährung, wie wir |
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514 | in Fvvovvrm von Einkommen erwähnten. Wenigstens gilt das für eine sta- | |
515 | bile Papierwährung, wie wir **s**ie hier schildern. Das allerdings ist | |
516 | 516 | richtig, dass zwei Grössen nicht in einem relativen Verhältnis zu |
517 | 517 | einander stehen können, ohne als absolute Grössen vorhanden zu sein. |
518 | 518 | Auf die Geldverfassung aber ist dieser Satz nur anwendbar bei Gold- |
… | … | … |
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531 | 531 | - 81 - |
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533 |
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533 | **ni**cht mehr gar der Pol, auf den alle G**l**ieder, um mobil zu werden, | |
534 | 534 | hinstreben. Das Geld ist nur etwas mit den Relationen Gleichna- |
535 | 535 | miges. Während die Werteineheit als Arbeitswertmenge bei den Gütern |
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das Inhaltliche |
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536 | das Inhaltliche bedeutet, ist sie beim Gelde nur praktisch teil- | |
537 | 537 | bares Bewegungsmittel und hat nur Wert im Hinblick auf ein Gut |
538 | 538 | und das auch nur deshalb, weil die arbeitsteilige Verkehrswirt- |
539 | 539 | schaft Mittel ersinnen musste, um auch hier Tauschhandlungen zu |
540 | 540 | ermöglichen und durch das staatlich gesetzte Tauschmittel dem |
541 |
Geldverkehr ordnungsgemässe Bahnen zuwies. |
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541 | Geldverkehr ordnungsgemässe Bahnen zuwies. **F**ür uns ist die Wert- | |
542 | 542 | einheit keine beziehungslose, abstrakte Grösse, sondern eine Ar- |
543 | 543 | beitswertgrösse, die sich in jedem Augenblick an ein bestimmtes Gut |
544 | 544 | und an eine bestimmte Menge davon binden lässt, die uns aber nicht |
545 | 545 | deutlich wird bei der losgelösten Geldbetrachtung, sondern nur im |
546 | 546 | Bereiche der Güterwelt. Was bestimmt denn die Höhe eines Güterwer- |
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tes? Ist es wirklich eine Teilgrösse der W |
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ma |
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jektiven Wertlosigkeit besonders be |
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547 | tes? Ist es wirklich eine Teilgrösse der Wvvavvre Geld, die uns Wert- | |
548 | maass sein soll für alle übrige Ware, die aber doch in ihrer ob- | |
549 | jektiven Wertlosigkeit besonders be**i**m Monopolgeld der Warenwert- | |
550 | 550 | theorie uns nur einen recht verschwommenen Wertmasstab bieten |
551 | 551 | kann für wirklich reale Güter, die, das ist doch die Grundregel |
552 | 552 | jeder objektiven Werttheorie, ihren Wert nur haben kann aus Menge |
553 | 553 | und Wert der aufgewandten Arbeit? Ist jenes Geld wirklich Wert- |
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maass, so vergleichen wir |
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554 | maass, so vergleichen wir bildlich gesehen ungleichwertiges mit | |
555 | 555 | einander, wo um uns reale Messwerkzeuge in Hülle und Fülle stehen. |
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Maass der Werte ist von allen An |
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556 | Maass der Werte ist von allen Anbegi**n**n an die Arbeit und nur | |
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