Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / III / Arbeitsquantum
9 | |
---|---|
10 | |
11 | |
12 | Der Begriff W |
13 | Zahlungs- oder Tauschmittel, hier wird er nur zum bewegenden |
14 | Motor, in der ganzen Wirtschaft aber haucht er materiellen und |
15 | indellen Dingen erst das Leben ein und lässt sie und sinnfällig |
16 | erscheinen. Ein Etwas also muss im Wesen dieser Werteinheit ver- |
17 | borgen liegen, etwas Ueberstaatliches, alle |
18 | dauerndes, etwas in jeder Geldverfassung Erhabenes, der Ausdruck |
19 | und Widerschein eines ewigen Naturgesetzes, dem wir nicht ent_ |
20 | rinnen können. |
21 | Als solches stellen wir hin die Bestimmungsgründe des |
22 | Wertes [hand. ergänzt |
23 | Wertlehre, wonach wir einstweilen nur |
24 | Oekonomie [hand. ergänzt ,] bei wirtschaftlichen Gütern nur Maass und Energie der |
25 | angewandten Arbeit [hand. ergänzt ,] uns Aufschluss über die Höhe des Wertes zu |
26 | geben vermag. Welche Variante wir dann innerhalb der objektiven |
27 | Wertlehre wählen wollen, ob Arbeitsmengen, Arbeitszeit oder Ar- |
28 | beitswerttheorie ist erstvwieder eine Uvvnvvterfrage, denn eben in |
29 | der Reinheit der Oekonomik, in der U |
30 | Gleichen fallen diese drei Richtungen in ihre |
31 | verkörperten Arbeitsmengen |
32 | entwickelten Arbeitswerttheorie ist, da sie auch der modernsten |
33 | |
34 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s66.png |
35 | || |
36 | ||# |
37 | ===67=== |
38 | #|| |
39 | || |
40 | |
41 | - 67 - |
42 | |
43 | Entwicklung in der Berücksichtigung der immer schä |
44 | prägenden Qualifikation und der sich zum sträksten [sic] Machtfakto- |
45 | ren entwickelnden Monopo |
46 | Art gerecht wird, der Vorrang einzuräumen; ganz besonders auch |
47 | deshalb, weil sie bei der Betrachtung der Dienste, wo nicht der |
48 | schlechtest Qualifizierte, wie bei den Gütern der Ungünstigst |
49 | vv |
50 | beitszeit und -wert die Uvvnvvstimmigkeit der reinen Arbeitsmengen- |
51 | oder Arbeitszeittheorie ausschaltet. In der Gesellschaft der |
52 | |
53 | dass die Aufwandmöglichkeit bei gleich aufgewandter Arbeits- |
54 | zeit und gleicher Qualifikation, so verschieden jene auch unter |
55 | einander sein mögen, vom nationalökonomischen Standpunkt als |
56 | intersubjektiv gleich anzusehen ist. Die angewandte Arbeit hat |
57 | in jedem verschiedenen Fall doch gleiche Werte erzeugt, denn |
58 | wäre das nicht der Fall, dann wäre das minder geschätzte Ein- |
59 | kommen, dargestellt in einer |
60 | tuiert worden. Wenn der vorwirtschaftliche Mensch, um unser altes |
61 | Beispiel anzuführen, in gleicher Zeit entweder eine Tonschale |
62 | oder einen K |
63 | naturnotwendig gleichen Wert haben, und zwar ist es hier noch in |
64 | Reinheit die Arbeitsleistung einer bestimmten Zeit. Wenn nun |
65 | beispielsweise der G |
66 | ten Zeit eine Menge von X g Gold erwirbt, so müssen, immer noch |
67 | die Gesellschaft der Gleichen vorausgesetzt, diese X g Gold |
68 | |
… | … |
83 | Beziehungen der aufgewendeten Arbeitsmengen verbindend zwischen |
84 | allen Gütern stehen. Wird die Berufsgliederung stärker, der Tausch |
85 | allgemeiner und erhält so ein Gut eine Sonderstellung als das |
86 | allgemein beliebte T |
87 | Arbeitskraft, die in Hvvivvnsicht eines ganz bestimmten Bedarfes aufge- |
88 | wandt wurde, hingegen die Verkörperung anderer Arbeitskraft, die, |
89 | weil in allgemeiner Gvvuvvnst steht, mi |
90 | Gelegenheit zu weiterem Tvvavvusche bietet und mir die Wege zu allen |
91 | Erzeugnissen ebnet. Es tauschen sich gleiche Werte, gemessen an der |
92 | Arbeitszeit. Tritt nun der Staat in Aktion und verkündet er, dass |
93 | hinfort ein Pfund Gold gleich 1395 Werteinheiten gelten sollen, |
94 | so ist damit am ökonomischen Geschehen natürlich nicht das mindes- |
95 | te geändert worden. Nvvuvvr stärker prägen sich jetzt die Geldpreise |
96 | vorher noch Ausdrücke in Gewichtmengen Gold und ursprünglich nur |
97 | g[hand. drüber e?]egen-einandersetzten absoluter Werte, Pr |
98 | wir sie so nennen wollen, in ihrer Relativität aus. Der im Jahre, |
99 | nach Abzug seiner Unkosten X g Gold fördert und laut staatlicher |
100 | Kreierung dadurch ein Einkommen von Werteinheiten geniesst ist |
101 | gleich gestellt mit dem, der im Jahr |
102 | fertigt und für diese dann den Preis von a Werteinheiten geteilt |
103 | |
104 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s68.png |
… | … |
111 | - 69 - |
112 | |
113 | durch die Anzahl der Produkte zu fordern berechtigt ist, da auf |
114 | dieser B |
115 | gleicher Grössen - da gleicher Arbeitsaufwand - sich vollzieht. |
116 | Auf diese Weise steht natürlich jede einzelne Werteinheit auch |
117 | in Beziehung zu jedem beliebigen einzelnen Produkt und da die |
118 | Menge der getätigten Arbeit den |
119 | Preis bestimmt, auch in weiterer Bvvevvziehung zu jeder Dienstleistung, |
120 | sei sie selbstständiger oder unselbständiger Art. |
121 | Wir stehen nun an der Svvtvvelle, wo auf die Dauer auch durch |
122 | die Häufigkeit der Uvvevvbung die Preisrelationen immer festere und |
123 | allgemein |
124 | Güter in Beziehung zum G |
125 | einer Eigenschaft oder besser nach einem allen innewohnenden In- |
126 | halt, so sind natürlich auch alle Güter unter einander nach diesem |
127 | gleichen Masstab, der verausgabten Arbeitsmenge, gemessen. |
128 | ter im Verhältnis: eine Werteinheit zu zwei Werteinheiten besagen |
129 | uns somit nichts anderes als das Verhältnis X Arbeitsmenge zu |
130 | 2 X Arbeitsmengen; |
131 | leben benötigen, müssen wir in der staatlichen Bvvivvndung der Wert- |
132 | einheit an das Währungsmetall uns suchen. Uns interessiert vor- |
133 | läufig aber nur, dass in Preisrelationen verkörperte Arbeitsmengen- |
134 | relationen gegeben sind. |
135 | so alle tausendfältige Beziehungen zu einander, die in diesem uns |
136 | besseren Aufschluss über ihre Grösse geben, als die einzelnen Be- |
137 | ziehungen zu einer Gewichtsmenge Gold. Je mehr noch die Unkenntnis |
… | … |
139 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s69.png |
140 | || |
141 | ||# |
142 | ===70== |
143 | #|| |
144 | || |
145 | |
… | … |
150 | doch nur diese letzthin das Maass des Wertes bilden, - darum |
151 | sagen uns die mannigfachen Bvvevvziehungen zu anderen Wertdingen, |
152 | die eher wir nach ihrer Wertgrösse schätzen können, besseren |
153 | Bescheid über den wahren I |
154 | in völliger U |
155 | Preise unsere Zvvuvvflucht beim Golde suchen müssten. Man mag ein- |
156 | wenden und behaupten, dass Gvvovvld die grösste Gewähr für Stabilität |
157 | biete, dass heisst nichts anderes [hand. ergänzt |
158 | sich nicht ändere [hand. ergänzt |
159 | später noch mehr zu sagen sein wird, hier einmal zustimmen; den- |
160 | noch wäre dann immerhin noch zu prüfen, ob nicht alle anderen |
161 | Güter zusammengenommen uns sinnfälliger |
162 | stab wären. Wir wollen dabei nicht vergessen, dass der Staat be- |
163 | strebt ist mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ein |
164 | Schwanken unmöglich zu machen und wir lassen des weiteren unbe- |
165 | rücksichtigt die neuen Momente, die sich für die Währung in ihrer |
166 | Bedeutung zu den anderen Valuten ergeben. Das sei aber nur aufge- |
167 | schoben. Vorläufig interessiert uns das Gold oder eig |
168 | die Goldgrundlage im inneren Verkehr. Solange nur das Gold als |
169 | Tauschmittel im Umlauf ist, konnten wir immer noch streiten, ob |
170 | nicht in jedem einzelnen Fall auch wirklich das Gold die einzel- |
… | … |
191 | Preisgebung, ihre Einreichung in das weite Netz der Relationen |
192 | sicherlich auf diesem, nicht auf den in der Historienzurücklie- |
193 | gendem Weg des Abschätzens am Golde geschieht. Auch in unserer |
194 | Betrachtungsweise sind alle T |
195 | berechtigt und in jedem Falle von gleichem Ivvnvvhalt. Wäre die Ge- |
196 | sellschaft der Gleichen eine ewige Kategorie, dann wäre es uns |
197 | möglich, die Werteinheit als A |
198 | zu analysieren und wir bräuchten in jedem einzelnen Falle nur zu |
199 | fragen, wieviel Zeit die Herstellung eines Produktes benötigte. |
200 | Die Zwischenschaltung des Schätzgutes liesse sich dann erübrigen. |
201 | I |
202 | die, da wir die Werteinheit auf ein kostendes Gut stellen. Wir |
203 | setzen Oppenheimers Arbeitswerttheorie voraus und können es da- |
204 | her unterlassen, des näheren auszuführen, dass in der heutigen, |
… | … |
220 | sie sich in ihrer Grösse von anderen unterscheiden, das ist das |
221 | Maass des von ihnen verkörperten Arbeitswertes. Die gewonnenen |
222 | Verhältniszahlen benötigen des Ausdrucks, und dieser ist eine |
223 | immer gleiche Menge Arbeitswert, eine G |
224 | bereits, vom Svvtvvaate irgendwann einmal willkürlich gesetzt wurde, |
225 | die zu berücksichtigen im ferneren Verlauf unnötig und sogar |
226 | unpraktisch wäre. A |
227 | verschwindet die reale Befriedung, die das Gold verleiht, gegen- |
228 | über der zirkulatorischen Befriedigung, die allein das Rad der |
229 | Wirtschaft in Bewegung zu setzen vermag. Dass jeder gewonnene |
… | … |
254 | Wie könnten wir es noch deutlicher werden lassen, dass das Geld |
255 | nicht das eigentliche Maass sein kann, sondern nur Ausdrucks- |
256 | mittel der auf der Zahl der Arbeitswerteinheuten [sic] basierten Rela- |
257 | tionen. |
258 | von einem Quantum Edelmetall, so sind wir in unserer |
259 | nicht bis zum Kern durchgedrungen.Wir müssen sage |
260 | Teil oder V |
261 | quantum zur Förderung beanspruchte. Arbeitsenergie ist eine |
262 | dankliche Grösse, die uns messbar und vorstellbar erscheint,- |
263 | das sei als historische Notwendigkeit anerkannt - wenn wir sie |
264 | auf ein Gutsqua |
265 | Die Relationen aber, welche die Wirtschaft zusammen schweissten, |
266 | die einzelnen Preise, die Additionen der verschieden |
267 | sind niemal |
268 | Edelmetall, sondern Zvvuvvsammenf |
269 | nicht nur im Golde, sondern in all den vielen näher liegenden |
270 | Dingen uns vorstellbar werden. Wenn dann jeder einzelne Prei |
271 | dem Goldwerte dennoch übereinstimmt, so ist das nichts verwunder- |
272 | liches und nicht |
273 | am Golde verkünden; es ist vielmehr nur eine logische Folge, dass, |
274 | wenn tausend Rel |
275 | das Gold bezogene richtig sein muss. |
276 | Bvvivvsher galt u |
277 | der Goldwährung, die im besonderen geeignet wäre, den Metallismus |
278 | |
279 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s73.png |
… | … |
286 | - 74 - |
287 | |
288 | zu rechtfertigen. Nvvuvvn wollen wir als erste Abstraktion annehmen, |
289 | der Staat gin |
290 | über. Wir setzen voraus, es geschieht ohne jegliche Notwendigkeit, |
291 | allein aus theoretisch begründeter Bevorzugung des Papiergeldes, |
292 | wie denn überhaupt gleich hier erwähnt sei |
293 | der Geldverfassung unter dem Gesichtspunkt geordneter oder zer- |
294 | rütteter F |
295 | Falle zieht etwadder Staat seine Gol |
296 | Werte in Papier ein, im übrigen ver |
297 | durch Kreierung von Bankgeld der Wirtschaft in gewissen Gvvrvvenzen |
298 | freie Hand |
299 | nicht statt. |
300 | lichen Massnahmen ökonomisch geändert? Der strenge Metallist wird |
301 | überhaupt kein Geld mehr sehen und vielleicht sagen, dass immer |
302 | noch das Gold das Wertmaass sei, auch wenn es entthront wurde. In |
… | … |
321 | - 75 - |
322 | |
323 | obwohl dieses Problem eigentlich schon vorher bei der Ausein- |
324 | andersetzung mit der G |
325 | |
326 | vom Kreislauf der Wirtschaft stützen. Wie, fragen wir, gelangt das |
327 | Geld in den Verkehr, wie der einzelne in dessen Besitz? Wir |
328 | sprechen hier im Zeichen der Warenwerttheoretiker, wenn wir sagen, |
… | … |
330 | geleistet, müssen ein wirtschaftliches Gut hergestellt oder dazu |
331 | beigetragen haben, um des Geldbesitzes uns freuen zu können. Haben |
332 | wir das staatliche Gvvevvld im Auge, so können wir es begrifflich |
333 | bis auf die Geburtsstunde s |
334 | und müssen dort auf eine Leistung stossen; nach uns setzt es sei- |
335 | ne Zirkulation fort,-die ewige Zirkulation ist seine Aufgabe und |
336 | Funktion. Denken wir dagegen an das Bankgeld, so werden wir bei ihm |
… | … |
339 | onierend wie das staatliche Papiergeld. Nvvuvvr ist hier die Zirku- |
340 | lation eine zeitlich beschränkte. Das ergibt sich aus dem Wesen |
341 | des Bankgeldes, die elastische Verlängerung des wegen seiner re- |
342 | lativ geringfügigen M |
343 | ewig kreisenden Geldes zu sein. Hahn hat dieses staatliche Geld |
344 | in der Literatur den eisernen Bestand der Wirtschaft genannt. |
345 | Soweit das Bankgeld, durch wirtschaftliche Berechtigung gedeckt, |
346 | neben dem staatlichen P |
347 | sem durchaus gleichgestellt werten, wie denn ü |
348 | |
349 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s75.png |
350 | || |
… | … |
356 | - 76 - |
357 | |
358 | nischen Möglichkeiten, Werteinheiten zu bewegen, die auf Grund von |
359 | |
360 | Zwar leistet das Geld, wenn die Güter innerhalb der Wirtschaft le- |
361 | diglich ihren Besitzer we |
362 | keit, Werte auszudrücken und zu bewegen. Was wir aber jetzt im |
363 | Gelde betrachten wollen, seine Gebundenheit an die Warenwelt, an |
364 | die Arbeitsleistung der |
365 | das können wir nur finden an den Produktionsstätten der Güter, in |
366 | deren Kalkulationen. Prüfen wir eine solche auf ihre Einzelgrös- |
367 | sen, so offenbart sie uns nur Arbeitswertgrössen. Rohstoffe und |
368 | Material lassen si |
369 | jene teilen, Beheizung und |
370 | leistungen und Einkommen, Abschreibungen sind wiederum nichts |
371 | anderes als Arbeitswerte und Einkommen, die, wenn auch im einzel- |
372 | nen nicht jährlich sich kristallisieren und verzehren, doch in |
373 | der Gesamtheit den Ausgleich finden. |
374 | Arbeitserfolgen für die öffentliche Tätigkeit der Beamten zu |
375 | unser aller Nutzen |
376 | nehmerlohn, Risikoprämien, - sie alle lassen sich ohne weiteren |
377 | Zwang als Arbeitsgrössen erkenntlich in die Kalkulation einfü- |
378 | gen. Das fertige Produkt ist eine Additionsgrösse aus Arbeitswer- |
379 | ten und damit gleichzeitig aus Einkommen, die im |
380 | gleicher Form dafür zur Verteilung und zur Verfügung gelangen. |
381 | Mit dem Preis, einer Relation im Verhältnis zu anderen Preisen |
382 | auf Grund des Wertes der darin verkörperten Arbeitsenergie, sind |
… | … |
392 | |
393 | ebenfalls die gleich fundierten Einzelbestandteile als Teile des |
394 | Gesamtpreises in ihrer Höhe stipuliert und haben ihren Ausdruck |
395 | in g |
396 | einzelnen wollen wir hier wieden [sic] den Mechanismus dieses Gesche- |
397 | hens in der Geldschöpfung mittels des Warenwechsels aufzählen. |
398 | Zeigen wollten wir hier nur wiederum die enge, ja sogar die kon- |
399 | gruent sich deckende Verknüpfung von bereits mit der Erzeugung |
400 | festgelegter Preisbildung mit dem Einzel- und Gesamteinkommen auf |
401 | Grund von Arbeitsleistung. Diese alle zusammengenommen ergeben |
402 | sowohl die Gesamtsumme |
403 | der kauffähigen und kaufberechtigten Einkommen. Hierin decken wir |
404 | uns mit Schumpeters Einkommens |
405 | die, auf einer historisch gegebenen, praktisch und täglich unend- |
406 | lich mal gegebenen Arbeitswertmenge f |
407 | wenn Hahn's Auffassung richtig ist, dass die Kreditgewährung von |
408 | aller Spartätigkeit unbeeinflusst der Produktion vorausgeht, so |
409 | wird doch dadurch nichts an dem Wesen der Einko |
410 | standteil des Preises von Gütern zu sein, deren wir im gleichen |
411 | Werte, von gleich grosser Arbeitsverkörperung später auf dem Markt |
412 | wieder habhaft werden können, denn Hahn hat hier Kredit im Auge |
413 | in Form des Darlehenskredits, er bewegt sich also in der Sphäre |
414 | des Kreditverkehrs. Alles Bankg |
415 | Kredit-Geld |
416 | legungen heraus es ausgegeben wurde, muss mit den Gütern, die es |
417 | haben entstehen lassen und die nun durch die Weggabe der Einkom- |
418 | |
… | … |
426 | - 78 - |
427 | |
428 | men verzehrt sind, begrifflich seinen Lauf beschliessen, denn die- |
429 | ses Kreditg |
430 | verkehrs, unlösbar mit ihm verknüpft. Die Bvvivvndungen sind so streng, |
431 | dass wir ohne Schwierigkeit die geradezu verschwindende Bedeutung |
432 | erkennen können, die dem Gelde als solchen dabei zukommt. Das Opfer, |
… | … |
434 | dazu leisten, die gilt nicht dem Geldbesitz, die gilt dem Kvvovvnsum der |
435 | übrigen Güter, welche andere für uns schufen, gleich wie wir in ar- |
436 | beitsteiliger Tätigkeit ihre Bedürfnisse mit befriedigen. Wesent- |
437 | lich ist nur, dass a |
438 | tet wurde, damit die volkswirtschaftliche Gesamtverteilung, durch |
439 | den Geldverkehr bewerkstelligt, restlos aufgehen kann. Dabei ist |
440 | es nicht notwendig, dass jedes Gvvuvvt genau seinen wahren, objektiven |
441 | Beschaffungswert erreicht - obwohl das dem Idealzustand gleich |
442 | käme, wenn dabei auch bei den Einzelaufwendungen das gleich |
443 | Gesetz den Verteilungsschlüssel abgäbe - aber innerhalb der gan- |
444 | zen Volkswirtschaft können wir es wohl gelten lassen, dass nur |
445 | die objektiven Werte im ganzen erzielt sein müssen und plus und |
446 | minus zur geraden Mvvivvttellinie tendiert. Die Auspendelungen werden |
447 | wohl, soweit persönliche Machtpositionen in Frage kommen, immer nur |
448 | beschränkte |
449 | Ausgleichung hinstreben. Darüber hinaus auch noch die Störungen, |
450 | durch das gesellschaftliche Monopol erzeugt, näher auszuführen, |
451 | würde uns zu weit abführen. |
… | … |
460 | |
461 | - 79 - |
462 | |
463 | wieder betont, weil es den Kern der v |
464 | gi |
465 | ten Schwankungen im Gvvevvfolge haben. Notwendig dagegen ist das Zerle- |
466 | gen der Güter in Arbeitswerteinheiten, für deren Grösse wir so vie- |
467 | le Anhaltspunkte haben, als es nur Güter und Dienste in einem Lande |
468 | gibt |
469 | die Warenwerttheorie, müssen wir beim Gelde immer nach der Kaufkraft |
470 | fragen, müssen diese nicht als Ergebnis eines Austauscheyperiments [sic] |
471 | zwischen Geld und Ware betrachten. Ivvnvv diesem Falle ist vielmehr die |
472 | Kaufkraft des Geldes schon fest fixiert, mit der Ent |
473 | ter. Sie |
474 | welches Einkommen verkörpert, sich in der H |
475 | begrifflich deckt mit der H |
476 | nur verschiedenartige Zvvuvvsammenfaltungen der aufgewandten Arbeits- |
477 | wertmengen und Einheiten. Da ist kein quantitätstheoretisches Aus |
478 | schwingen, kein Endresultat, das uns den Geldwert mitteilt, mehr |
479 | vonnöten. Die Werteinheit hat einen ökonomischen Inhalt, soweit |
480 | sie Einkommen ist, soweit sie nicht nur eine gedankliche Vorstel- |
… | … |
482 | schaftlich nicht wirksam und darum nicht zu berücksichtigen ist. |
483 | Wir können den realen Inhalt jeder dieser Einkommenswerteinheiten |
484 | suchen in irgendeinem Gut oder wir können sie zusammenfassen als |
485 | das Extrakt aus der gesamten |
486 | mit einer gleichen Grösse zu rechnen haben, eben dieser, die sich |
487 | deckt mit der unserer Werteinheit zu |
488 | |
489 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s79.png |
490 | || |
… | … |
502 | Gelde keine selbständige mit den anderen Gütern gleich berechtig- |
503 | te Ware erkennen wollen. Alle Güter haben einen objektiven Be- |
504 | schaffungswert; das Geld nur einen davon abgeleiteten Wert. Die |
505 | Frage nach der A |
506 | ein Abschätzen des Warenwertes am |
507 | Schatten, nichts als ein Schemen ist, mit dem wir in der Vorstellung |
508 | keine objektiv messbare Grösse verbinden können, sondern ist ein |
509 | Abschätzen an den Beschaffungskosten von vielen ähnlichen Dingen; |
510 | wir vergleichen die A |
511 | tiger Dinge mit einander. Dvvivve Fvvrvvage, warum für ein bestimmtes Gut |
512 | eine bestimmte Geldsumme bezahlt wird, |
513 | leuchtet, wo wir die Parallelität der Entstehung von Ware mit Geld |
514 | in F |
515 | bile Papierwährung, wie wir |
516 | richtig, dass zwei Grössen nicht in einem relativen Verhältnis zu |
517 | einander stehen können, ohne als absolute Grössen vorhanden zu sein. |
518 | Auf die Geldverfassung aber ist dieser Satz nur anwendbar bei Gold- |
… | … |
530 | |
531 | - 81 - |
532 | |
533 | |
534 | hinstreben. Das Geld ist nur etwas mit den Relationen Gleichna- |
535 | miges. Während die Werteineheit als Arbeitswertmenge bei den Gütern |
536 | das Inhaltliche |
537 | bares Bewegungsmittel und hat nur Wert im Hinblick auf ein Gut |
538 | und das auch nur deshalb, weil die arbeitsteilige Verkehrswirt- |
539 | schaft Mittel ersinnen musste, um auch hier Tauschhandlungen zu |
540 | ermöglichen und durch das staatlich gesetzte Tauschmittel dem |
541 | Geldverkehr ordnungsgemässe Bahnen zuwies. |
542 | einheit keine beziehungslose, abstrakte Grösse, sondern eine Ar- |
543 | beitswertgrösse, die sich in jedem Augenblick an ein bestimmtes Gut |
544 | und an eine bestimmte Menge davon binden lässt, die uns aber nicht |
545 | deutlich wird bei der losgelösten Geldbetrachtung, sondern nur im |
546 | Bereiche der Güterwelt. Was bestimmt denn die Höhe eines Güterwer- |
547 | tes? Ist es wirklich eine Teilgrösse der W |
548 | ma |
549 | jektiven Wertlosigkeit besonders be |
550 | theorie uns nur einen recht verschwommenen Wertmasstab bieten |
551 | kann für wirklich reale Güter, die, das ist doch die Grundregel |
552 | jeder objektiven Werttheorie, ihren Wert nur haben kann aus Menge |
553 | und Wert der aufgewandten Arbeit? Ist jenes Geld wirklich Wert- |
554 | maass, so vergleichen wir |
555 | einander, wo um uns reale Messwerkzeuge in Hülle und Fülle stehen. |
556 | Maass der Werte ist von allen An |
557 | |
558 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/III/wesenundinhaltderwerteinheit_s81.png |
559 | || |
… | … |
795 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/Arbeitsquantum/wesenundinhaltderwerteinheit_s88.png |
796 | || |
797 | ||# |
798 | {{paragraphs style=left}} |