172 |
|
- 94 -
|
173 |
|
|
174 |
|
Innenverkehr zusammenhän[übertippt g]enden Berührungspunkte aufzeigen. Die
|
175 |
|
letzte Entscheidung spricht immer die Zahlungsbilanz, aber der
|
176 |
|
wesentlichste Faktor der Zahlungsbilanz ist wiederum die Handels-
|
177 |
|
bilanz, und sie eben ist bedingt durch die Preishöhe.
|
178 |
|
Wir fassen noch einmal zusammen: Die Aufgabe der Valuta
|
179 |
|
besteht darin, dort, wo der überstaatliche Tausch nicht mehr sich
|
180 |
|
zwischen gleichen verkörperten Arbeitswelten abspielt, den als
|
181 |
|
tertium comparationis der Werteinheit geschalteten intervaluta-
|
182 |
|
ren Kurs so umzuändern, dass der Tausch zwischen objektiv glei-
|
183 |
|
chen [g übertippt mit G]rössen wieder verwirklicht ist. Weiter sollte unsere Betrach-
|
184 |
|
tung vorläufig nicht führen. Es sollte nur kurz dargetan sein,
|
185 |
|
dass auch der internationale Verkehr über die Grenzen der ver-
|
186 |
|
schiedensten Währungsländer hinaus keine Brechung der von uns er-
|
187 |
|
klärten Sätze bedeutet und der Begriff der Werteinheit keine
|
188 |
|
Biegung dadurch erfährt. Was im einzelnen über die [übertippt V]aluten noch
|
189 |
|
zu sagen sein wird, das sei jetzt bei der Betrachtung der Währungs-
|
190 |
|
formen ergänzt.
|
191 |
|
|
192 |
|
Die W ä h r u n g s f o r m e n .
|
193 |
|
|
194 |
|
__Goldwährung:__ Es könnte scheinen, als ob wir in der Kritik des
|
195 |
|
Metallismus damit auch gleichzeitig die Goldwährung schlechthin
|
196 |
|
negieren wollten. Das aber ist nicht der Fall; - wir anerkennen
|
197 |
|
vielmehr die ungeheuer praktische Bedeutung, die der Goldwährung
|
198 |
|
innewohnte und erkennen ihre Segnung im vollen Maasse an.
|
199 |
|
|
200 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s94.png
|
201 |
|
||
|
202 |
|
||#
|
203 |
|
#||
|
204 |
|
||
|
205 |
|
|
206 |
|
- 95 -
|
207 |
|
|
208 |
|
Nur, und das trennt uns trotz scheinbaren Gleichlauts vom
|
209 |
|
Metallismus, suchen wir aus ihr nicht die Stützen metallisti-
|
210 |
|
scher Lehre zu gewinnen. Was jenen das A und O bedeutet, ist in
|
211 |
|
unserer Avvnvvschauungsweise erstvsekundärer Natur; uns interessiert
|
212 |
|
in diesem Zusammenhange weder die Notendeckung noch innerer Gold-
|
213 |
|
umlauf, wir fragen nichts nach der Basierung der Werteinheit Mark
|
214 |
|
au`f das Gold, soweit sie zur Erklärung des Eigenwertes dienlich
|
215 |
|
sein soll. Wir betrachten einmal die Goldwährung als die von den
|
216 |
|
wirtschaftlich führenden Ländern angewandte Währung, werden dabei
|
217 |
|
vielen gemeinsam bindenden Gesichtspunkten auf die Spur kommen
|
218 |
|
und auf diesem Wege von aussen nach innen endlich auch die wirt-
|
219 |
|
schaftliche Bedeutung der Gvvovvldwährung im Innenverkehr würdigen.
|
220 |
|
Das den Weltmarkt beherrschende und mit Industrieproduk-
|
221 |
|
ten versorgende Land war England. Hier müssen wir unseren Betrach-
|
222 |
|
tung aufnehmen . In England herrschte die Goldwährung vor, d.h. es
|
223 |
|
wurde proklamiert, dass ein Pfund Sterling einer Gewichtsmenge
|
224 |
|
Feingoldes gleich zu werten und jederzeit in Gold umzutauschen
|
225 |
|
sei. Die Geldpreise waren in diesem System ohne weiteres Goldprei-
|
226 |
|
se, denn einmall hatte das Pfund Sterling eine natürliche Beziehung
|
227 |
|
zum Golde, wie sie die zu allen anderen Gütern auch hatte, und dann
|
228 |
|
aus geldpolitischen Gründen noch eine besondere auf die Dauer
|
229 |
|
mit jener notwendig übereinstimmende Bindung zu diesem Edelmetall,
|
230 |
|
nämlich den Münzfuss. England war wirtschaftlich so gut fundiert,
|
231 |
|
dass es trotz dreimaliger Suspendierung der Peelsacte, der Ein-
|
232 |
|
stellung der Goldeinlösepflicht, doch keine nennenswerten
|
233 |
|
|
234 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s95.png
|
235 |
|
||
|
236 |
|
||#
|
237 |
|
#||
|
238 |
|
||
|
239 |
|
|
240 |
|
- 96 -
|
241 |
|
|
242 |
|
Preisrevolutionen zu erleiden hatte, uns [sic] es konnte immer wieder,
|
243 |
|
denn es war nach wie vor das stärkste Land, und es war die Zeit
|
244 |
|
des ausschliessliche geltenden Metallismus, die Bindungen des
|
245 |
|
Pfund Sterling zum Golde neu begründen. Wenn wir, wenn andere ihre
|
246 |
|
Stimme auf dem Weltmarkte laut werden lassen wollten, so war es
|
247 |
|
tunlich, dem allein herrschenden Pfund Sterling ein gleichwerti-
|
248 |
|
ges und jederzeit vergleichbares entgegen zu setzen. Was ein Pfund
|
249 |
|
Sterling bedeutete, das wusste man ohne weiteres; alles konzen-
|
250 |
|
tr[hand durchgestrichen --e--]ierte sich ja darauf hin. Diese Selbstherrlichkeit zeigt sich
|
251 |
|
heute noch in der englischen Kursnotierung, die als einzige das
|
252 |
|
Pfund Sterling in den Mittelpunkt stellt. Wenn wir unsere Produk-
|
253 |
|
te zum Weltmarkte bringen, so müssen wir unsere Währung zum Pfund
|
254 |
|
Sterling in Vergleich setzen, und, um den Verkehr zu erleich-
|
255 |
|
tern, ein mögli[h übertippt mit c]hst stabiles Verhältnis zu erreichen suchen. Hat
|
256 |
|
nun beispielsweise Deutschalnd [sic] Silber-, England die Goldwährung,
|
257 |
|
so ist diese Verhältniszahl zischen beiden Währungen den
|
258 |
|
verschiedensten Schwankungen ausgesetzt. Einmal ist es die[handsch (]nominel-
|
259 |
|
le Preishöhe schlechthin, die wirksam wird, dann aber vor allem die
|
260 |
|
Wechselwirkungen von dem Münzfuss des Silbers in Deutschland
|
261 |
|
und dem freien Metallpreis des Silbers auf dem englischen Mark-
|
262 |
|
te in englischer Währung ausgedrückt. Aus Produktionsbewegungen
|
263 |
|
der Metalle, wobei das Gold als das immer Starre belassen wird,
|
264 |
|
muss sich jeder golche [sic] Aenderung als ein Schwanken des Silber-
|
265 |
|
wertes bemerkbar machen und die valutarischen Verhältnisse be-
|
266 |
|
einflussen. So wird der Staat, der die Kraft fühlt, Englands
|
267 |
|
|
268 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s96.png
|
269 |
|
||
|
270 |
|
||#
|
271 |
|
#||
|
272 |
|
||
|
273 |
|
|
274 |
|
- 97 -
|
275 |
|
|
276 |
|
Konkurrent auf dem Wletmarkte zu werden, aus praktischen Gründen
|
277 |
|
notwendig zur Goldwährung getrieben. Dass bei solcher Währungsän-
|
278 |
|
derung nichts Grundlegendes geschieht, sondern lediglich ein Rechen-
|
279 |
|
exempel zur Ausführung gelangt, das kann uns jeder Wirklich-
|
280 |
|
keit entnommene Fall deutlich machen. Ivvnvv Ansehen der schon geschil-
|
281 |
|
derten Punkte galt das Pfund Sterling in deutschem Silbergeld
|
282 |
|
6,81 Taler. Ein Taler sei drei Mark, ergibt durch Multiplikation
|
283 |
|
3 mal 6,81 ist gleich 20,43 ℳ für ein Pfund Sterling. Damit ist
|
284 |
|
uns nun noch der Goldgehalt der Mark genauest vorgeschrieben und
|
285 |
|
wir haben den Anschluss an den Weltmarkt erreicht. Die Goldwährung
|
286 |
|
ist das gemeinsame Band, das die Weltmarktkonkurrenten aneinander-
|
287 |
|
schweisst [, übertippt mit .] Nicht, dass ein Pfund Sterling, eine Mark und ein Schwei-
|
288 |
|
zer Franken gleiche y und z gramm [sic] Gold wären [handsch ,] und jede Wirtschaft
|
289 |
|
an dieser jeweiligen Gewichtsmenge ihre Werte messe; nein, dass wir
|
290 |
|
jetzt unter den konkurrierenden Nationen in jedem Augenblick im
|
291 |
|
Münzfuss ei[übertippt n] Vergleichsmaass haben, das den Leistungsfähigsten zum
|
292 |
|
Zuge kommen lässt, und zudem noch die Preishöhe auf die wirklich
|
293 |
|
notwendigen Herstellungskosten herabzudrücken geeignet ist, -
|
294 |
|
das ist der erste wesentliche Inhalt, den wir in die Goldwährung
|
295 |
|
legen wollen. Die Goldwährung gab uns Auskunft über die Qualität
|
296 |
|
eines Landes, denn Goldwährungsland sein, heisst, die Kraft aufzu-
|
297 |
|
bringen, ihr Tempo mitzuleben. Der billigste Preis trägt auf dem
|
298 |
|
weltmarkt den Sieg davon. Wer, - sei es aus natürlichen oder ge-
|
299 |
|
sellschaftlichen bedingten Gründen, nicht fähig ist, mit den anderen
|
300 |
|
Schritt zu halten, der kann auf die Dauer nicht Goldwährung be-
|
301 |
|
|
302 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s97.png
|
303 |
|
||
|
304 |
|
||#
|
305 |
|
#||
|
306 |
|
||
|
307 |
|
|
308 |
|
- 98 -
|
309 |
|
|
310 |
|
sitzen. Die Bedingungen werden nicht in [übertippt j]edem Lande die gleichen
|
311 |
|
sein. Das aber gilt nach aussen gleich. Zur Nivellierung müssen
|
312 |
|
möglicherweise dann im Innern Opfer gebracht werden, sei es an
|
313 |
|
verminderter Lebenshaltung, sei es an erhöhter Arbeitsleistung.
|
314 |
|
Die Goldwährung schraubte also die Preise auf dem Weltmarkt
|
315 |
|
mit zwingender Notwendigkeit bei strafe des Währungsverfalls
|
316 |
|
eng aneinander. Bvvevvi Rohproduktion tritt das am stärksten zu Tage,
|
317 |
|
aber auch die Fertigfabrikate waren in allerdings locke-
|
318 |
|
ren Banden eingehängt. Die Fvvrvvage, wieviel Geld ein Land zur Siche-
|
319 |
|
rung siner Währung an Edelmetall vorrätig halten müsse, ist in
|
320 |
|
diesem Zusammenhang weder eine solche, die von der Golddeckung
|
321 |
|
der Noten abhängig wäre und mit der umlaufenden Notenmenge in
|
322 |
|
Verbindung gebracht werden müsse, sie ist überhaupt keine Erör-
|
323 |
|
terung, welche die Theorie angeht, sondern ausschliesslich eine
|
324 |
|
Machtfrage. Wir können sagen, dass, je enger ein Land mit der Gold-
|
325 |
|
währung verflochten ist, je grössere Rolle es in diesem Verbande
|
326 |
|
spielt, desto weniger Gold hat es begrifflich nötig, und mag es auch
|
327 |
|
im Innenverkehr den grössten Notenumlauf haben, mag dem Gesetz
|
328 |
|
nach die volle Deckung vorgeschrieben sein. Ja, wenn wir rein theo-
|
329 |
|
retisch sprechen wollen, so müssen die Goldwährungsländer ohne
|
330 |
|
jeglichen Goldschatz ihr [sic] Währung behaupten können. Wo die Zahlungs-
|
331 |
|
bilanz dauernd eine passive ist, das ist dort, wo Import nicht
|
332 |
|
durch Export oder sonstige Aktivposten gedeckt ist, da muss jede
|
333 |
|
Goldwährung in absehbarer Zvvevvit aufhören; vorübergehende Saldie
|
334 |
|
aber könnten buchhaltungsmässig gestundet werden, da sie bei Auf-
|
335 |
|
|
336 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s98.png
|
337 |
|
||
|
338 |
|
||#
|
339 |
|
#||
|
340 |
|
||
|
341 |
|
|
342 |
|
- 99 -
|
343 |
|
|
344 |
|
rechterhaltung der Goldwährung notwendigerweise wieder abgetragen
|
345 |
|
werden müssen. Die Goldwährung ist nur das Äusserste Ventil,
|
346 |
|
das der Währungspolitik zum halten des intervalutaren Paris
|
347 |
|
zur Verfügung steht. Praktisch waren es die Gold[übertippt p]unkte, -die Ver-
|
348 |
|
sendungskosten von Land zu Land, die das [übertippt i]ntervalutare Pari mit
|
349 |
|
dem Münzpari eng verbanden.
|
350 |
|
Die alten Fäden wieder aufnehmend, können wir sagen, dass
|
351 |
|
als Folge der absoluten Vergleichbarkeit die Goldwährung unser
|
352 |
|
ganzes Preisniveau auf dem Uvvmvvwege üder [sic] den Weltmarkt von aussen
|
353 |
|
herein beeinflusst habe, so dass jede Stimme wohl gehört wird, aber
|
354 |
|
doch immer alle gegen einen stehen und dessen Wirtschaft beein-
|
355 |
|
flussen. Was aber ist mit diesem Ereignis weiter gewonnen? Zunächst
|
356 |
|
einmal: eine allgemeine Preisänderung kann nur statthaben in Ge-
|
357 |
|
meinsamkeit mit dem ganzen Weltmarkt. Wir können unsere Produktions
|
358 |
|
kosten in der Gesamthöhe, soweit sie den Preis bestimmen, nicht än-
|
359 |
|
dern, ohne dass dies allgemeine Regel wäre, und dazu liegen noch
|
360 |
|
hemmend die Bindungen an das Gold vor, dessen Gebrauchswert sich
|
361 |
|
bei Innehaltung des alten Münzfusses gegenüber dem erhöhten Preis-
|
362 |
|
niveau auflehnen würde. Schwanken können also nur die einzelnen
|
363 |
|
Produktionsgrössen, das sind die Einkommen untereinander. Von ihnen
|
364 |
|
können wir wohl sagen, dass in längeren Zeitabläufen genommen durch
|
365 |
|
die gegenseitige Konkurrenz und abwanderung, Stabilität sowohl im
|
366 |
|
allgemeinen, alsnauch in ihrem gegenseitigen Verhältnis obwaltet.
|
367 |
|
Das Real- und das Nominaleinkommen in der Nation sind nur verschie-
|
368 |
|
dene Namen zur Versinnbildlichung eines Vorrates an Gütern, ersteres
|
369 |
|
|
370 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s99.png
|
371 |
|
||
|
372 |
|
||#
|
373 |
|
#||
|
374 |
|
||
|
375 |
|
|
376 |
|
- 100 -
|
377 |
|
|
378 |
|
ist die periodisch erzeugte Gütermenge als Masse, letzteres ist
|
379 |
|
eine gesellschaftliche Kategorie, bedingt dur[übertippt c]h arbeittsteilige
|
380 |
|
Produktion und Privatwirtschaft, - der Anspruch der einzelnen
|
381 |
|
insgesamt auf jenen Vorrat. Mit den Preisen sind die Einkommen
|
382 |
|
gebunden, denn Einkommen sind nichts anderes wie Preise, Preise
|
383 |
|
für geleistet Arbeit, die zusammengenommen in den Warenpreisen
|
384 |
|
das notwendige Gegenüber finden müssen. Das ist der Weg, auf dem
|
385 |
|
die Goldwährung über die Preisbildung und -bindung ihren Weg
|
386 |
|
bis zu den Einkommen findet. Das aber ist etwas durchaus verschie-
|
387 |
|
denes der Bedeutung, die Metallisten dem Gelde imputieren. Wir
|
388 |
|
aber gehen auf unserem Wege noch weiter. !!Es ist klar, dass das
|
389 |
|
Nominaleinkommen der Nation nur geändert werden kann und darf im
|
390 |
|
Einklang mit der Produktionsleistung.!! Nie kann es geändert werden
|
391 |
|
pro Anteil am Produkt, sondern immer nur pro Zahl. So können wir
|
392 |
|
die Fvvrvvage der Arbeitszeit, der Beamtengehälter, denn das sind aus
|
393 |
|
der Produktion geleistete Steuern; wir können das Maass, wie weit
|
394 |
|
soziale Einrichtungen in der Goldwährung möglich sind, begrifflich
|
395 |
|
beantworten. Wir müssen nur immer von aussen nach innen sehen, wir
|
396 |
|
müssen kalkulieren, gewissermaassen von oben nach unten, denn das
|
397 |
|
Oben ist uns durch die Goldwährung gegeben. In jenem fest begrenz-
|
398 |
|
ten Raume muss sich unser Wirtschaftsleben bewegen und einrich-
|
399 |
|
ten und die angeschnittenen Fragen sind as diesen Gesichtspunk-
|
400 |
|
ten heraus zu prüfen und zu beantworten. Während wir auf den Preis
|
401 |
|
kaum einen Einfluss haben, bleibt uns doch als Regulator unserer
|
402 |
|
Einkommen die Höhe der Produktion vorbehalten. Mit beiden gegebenen
|
403 |
|
|
404 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s100.png
|
405 |
|
||
|
406 |
|
||#
|
407 |
|
#||
|
408 |
|
||
|
409 |
|
|
410 |
|
- 101 -
|
411 |
|
|
412 |
|
Grössen haben wir auch die Notenproduktion in die Klammer ein-
|
413 |
|
gezogen. Wir brauchen nur von der Banknote rückwärts zu schreiten
|
414 |
|
über Wechsel zur Forderung, um die Verknüpfung der Note mit der
|
415 |
|
Ware und, was die Höhe und Menge ihres Umlaufs anlangt, mit dem
|
416 |
|
durch den Weltmarkt und Goldwährung uns vorgeschriebenem Preis-
|
417 |
|
niveau gewahr zu werden. Das liegt durchaus im Rahmen der im
|
418 |
|
Kreislauf der Wirtschaft von uns vorgetragenen Auffassung. Mit
|
419 |
|
diesem Eegebnis haben wir eine Waffe gegen die Einlösepflicht
|
420 |
|
und die Deckungsfrage der Noten in der Hand. Lehrt uns der Me-
|
421 |
|
tallismus nicht, dass das Gold als Wertmaass real vorhanden sein
|
422 |
|
müsse und dass die Banknote nur deshalb wie Gold kursiere, weil
|
423 |
|
sie in solches u[übertippt m]wandelbar ist? Wurde uns nicht besonders im
|
424 |
|
Kriege die Dritteldeckung als die Bremse gegen die Inflation
|
425 |
|
hingestellt, um allerdings praktisch in der Art und Weise, wie
|
426 |
|
sie gehandhabt wurde, in der Einbeziehung der assignatenmässig
|
427 |
|
gedeckten Darlehenskassenscheins als Deckungsgrundlage, einen
|
428 |
|
sinnfälligen, wirtschaftlichen Betrug zu begehen. !!Aus unserer
|
429 |
|
Betrachtung erkennen wir, dass, so lange wir an die G[übertippt ol]dwährung
|
430 |
|
angeschlossen waren, eine Inflation als ausgeschlossen anzuse-
|
431 |
|
hen war.!! Wir können das Maass der Noten in der Goldwährung in
|
432 |
|
der Zahl gewiss nicht fixieren, aber wir können ohne weiteres
|
433 |
|
das Maximum angeben, bis zu dessen Höhe, obgleich sie das die
|
434 |
|
Deckung beträchtlich überschreiten würde, eine Notenausgabe ge-
|
435 |
|
fahrlos und von geldtheoretischer Seite nicht zu beanstanden
|
436 |
|
wäre. Der Fall des Maximums an Noten läge da, wo alle Leistungen
|
437 |
|
|
438 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s101.png
|
439 |
|
||
|
440 |
|
||#
|
441 |
|
#||
|
442 |
|
||
|
443 |
|
|
444 |
|
|
445 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s102.png
|
446 |
|
||
|
447 |
|
||#
|
448 |
|
#||
|
449 |
|
||
|
450 |
|
|
451 |
|
|
452 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s103.png
|
453 |
|
||
|
454 |
|
||#
|
455 |
|
#||
|
456 |
|
||
|
457 |
|
|
458 |
|
|
459 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s104.png
|
460 |
|
||
|
461 |
|
||#
|
462 |
|
#||
|
463 |
|
||
|
464 |
|
|
465 |
|
|
466 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s105.png
|
467 |
|
||
|
468 |
|
||#
|
469 |
|
#||
|
470 |
|
||
|
471 |
|
|
472 |
|
|
473 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s106.png
|
474 |
|
||
|
475 |
|
||#
|
476 |
|
#||
|
477 |
|
||
|
478 |
|
|
479 |
|
|
480 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s107.png
|
481 |
|
||
|
482 |
|
||#
|
483 |
|
#||
|
484 |
|
||
|
485 |
|
|
486 |
|
|
487 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s1071.png
|
488 |
|
||
|
489 |
|
||#
|
490 |
|
#||
|
491 |
|
||
|
492 |
|
|
493 |
|
|
494 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s108.png
|
495 |
|
||
|
496 |
|
||#
|
497 |
|
#||
|
498 |
|
||
|
499 |
|
|
500 |
|
|
501 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s109.png
|
502 |
|
||
|
503 |
|
||#
|
504 |
|
#||
|
505 |
|
||
|
506 |
|
|
507 |
|
|
508 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s110.png
|
509 |
|
||
|
510 |
|
||#
|
511 |
|
#||
|
512 |
|
||
|
513 |
|
|
514 |
|
|
515 |
|
| file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s111.png
|
516 |
|
||
|
517 |
|
||#
|
518 |
|
|
|
175 |
{{include page=!/a}}
|
|
176 |
{{include page=!/b}}
|
|
177 |
{{include page=!/c}}
|
|
178 |
{{include page=!/d}}
|
|
179 |
{{paragraphs style=left}}
|