Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / VI




← Vorherige Änderung
Nächste Änderung →




80      - 155 -
81
82 schlechthin als Technik verstehen, die dessen Bestandteile mobil
83 macht. Das ganze Problem ist doch in jeder Wirtschaft , - das ist
84 unverrückbar - roh ausgedrückt dieses: die von einer Gruppe er-
85 zeugten Güter nach irgendeinem Schlüssel wieder unter sie zu
86 verteilen; in unserem Falle, die in arbeitsteiliger Produktion
87 erstellten Waren gemäss den Prinzipien der kapitalistischen
88 Wirtschaft als ganzes unter die Einzelglieder aufzuteilen. Das
89 Geld ist das [übertippt I]**I**nstrument der Distribution. Wo eine Verteilung not-
90 wendig wird, gleich in welcher Wirtschaftsordnung das wäre, da muss
91 Geld in diesem Sinne, und wäre es nur ein blosses Abrechnungsver-
92 fahren in Funktion treten. Evvrvvscheint es nicht sinnlos, über den
93 Stoff des Geldes zu streiten da, wo es in dem, dem Sprachgebrauch
94 nach angewandten Sinne des chartalen Geldes nur eine Untergruppe
95 des wirklich wirksamen, weit reichenden gedanklichen "Geldes" be-
96 deutet? Und doch, auch wenn wir dieses grosse "Geld" in eine einzi-
97 ge Bewegungsform zusammenfassen könnten, auch dann wäre wohl der
98 Stoff nicht von so weittragender Bedeutung. Ivvmvv Gelde aber lebt
99 die Idee der Wertei nheit, es lautet auf solche(und da ist nun
116      - 156 -
117
118 beide in sich durchaus stabil sind und stets das gleiche Ver-
119 hältnis (gleiche Wechselkurse gleiche Wechselkurse ) zu einander aufweisen; ja wir könn-
120 ten sogar ihre Wirtschaft als kongruent hinstellen, soll da wirk-
121 lich in jedem einzelnen Falle die Werteinheit etwas grundsätz-
122 lich verschiedenes darstellen und, wenn das der Fall wäre, könnte
123 dann die Werteinheit überhaupt noch etwas wesentliches bedeuten?
124      Es lautet nicht nur das Geld auf Werteinheiten, sondern
125 das ist Merkmal aller Dinge um uns, und nichts ist, was nicht in
126 [übertippt sol]**sol**chen ausdrückbar und durch sie vergleichbar wäre. Fügen wir
127 dazu noch, was wir als Aufgabe des Geldes erkannt haben, die Güter-
128 distribution durchzuführen, so kann uns nichts mehr den wahren In-
129 halt der Werteinheit verschleiern. Die Grundlage jederbWirtschaft
130 und jeder Konsummöglichkeit ist die vorher getätigte Arbeit; sie
131 allein kann uns den toten Stoff der Natur in bedürfnisbefriedigen-
132 de Güter umwandeln. All dieses insgesamt, die Art der Produktion
133 ist nebensächlich, sofern nur ein Zvvuvvsammenarbeiten stattfand, unter
134 die Erzeuger aufzuteilen, das ist Sache des Geldes. Die Güter unter
135 sich, das geht daraus hervor, sind nur Verkörperung eines gewissen
136 Arbeitsaufwandes und nur diese Menge allein bildet gegenseitiges
137 Unterschieeidungsmerkmal. Sollen wir(uns täuschen lassen dadurch, dass
138 die GüternPreise haben, die uns nicht ohne weiteres den Zusammen-
139 hang mit menschlicher Arbeit auch gleich äusserlich erkennen las-
140 sen ? Ist nicht das, was wir eben sagten, so primär, so unumstösslich