Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / VI
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14 | 18 | sche Beschreibung hinaus kommen werden. Wenn wir streiten über |
15 | 19 | Metallismus oder Nominalismus, so wollen wir doch nicht vergessen, |
16 | 20 | dass diese Namen eben nur Währungs f o r m e n sein sollen, und |
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wir wissen nicht ein |
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21 | wir wissen nicht einmal, in welch' hohem Maasse sie durch die | |
18 | 22 | äusseren Bedingtheiten der Wirtschaftsordnung der Gesellschaft |
19 | 23 | der Technik und der Entwicklung jeweils bedingt sind. Ist es |
20 | 24 | nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich, dass irgendeine |
… | … | … |
23 | 27 | Muscheln, Salz, Felle oder dergl. als solches verwandten? Müssen |
24 | 28 | wir nicht, wenn wir den Naturaltausch, wenn wir das allein herr- |
25 | 29 | schende, vollwertige Metallgeld, wenn wir das reine Papiergeld |
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untersuchen, müssen wir da nicht |
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30 | untersuchen, müssen wir da nicht **xx** uns in die Zeit heinein stel- | |
27 | 31 | len, aus der wir die zu betrachtende Geldform entnehmen und |
28 | 32 | sollten wir da nicht erkennen, dass hier eine dauernde Fortent- |
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wicklung notwendig |
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33 | wicklung notwendig dauernd neue Formen des Geldes schaffen | |
30 | 34 | muss? Können wir unsere heutige Wirtschaft und ihren Kreislauf |
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begreifen wollen, ohne eine lange vorhergehende |
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46 | begreifen wollen, ohne eine lange vorhergehende .... Ent- | |
43 | 47 | wicklung? Und wenn wir diese zu ihrem Begriffe für ... |
44 | 48 | ansehen, müssen wir dann sie nicht auch dem Gelde zugestehen? Das |
45 | 49 | ist ja wohl ohne weiteres deutlich, dass das Geld die Wirtschaft |
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50 | 54 | erkennen und muss uns unverändert Regel sein; - das sind die |
51 | 55 | strengen Metallisten, die einen Stoffwert des Geldes verlangen. |
52 | 56 | Ivvhvvnen gegenüber die anderen, die da sagen: Was in der Historie |
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zurücklag, ist in unsere Wirtschaft übergegangen, die ja alle die |
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57 | zurücklag, ist in unsere Wirtschaft übergegangen, die ja alle die**-** | |
54 | 58 | se Phasen durchmaass, und wie ihre Entwicklung, so auch mit ihr |
55 | 59 | die des Geldes. Wenn, um vom Einzelindividuum zur Gemeinschaft, |
56 | 60 | um vom Einzeltausch, vom Zvvuvvfälligen zur Wirtschaft und zum Markt- |
57 |
mässigen zu gelangen, ehedem ein r |
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61 | mässigen zu gelangen, ehedem ein r**ea**les Gut nötig war, so ist, das | |
58 | 62 | zu beschreiben, Angelegenheit der Entwicklungsgeschichte und es |
59 | 63 | ist dadurch noch keineswegs bewiesen, dass wir auch heute noch |
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im Gelde eines solchen realen Gutes bedürfen. Alle we |
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führungen sund |
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64 | im Gelde eines solchen realen Gutes bedürfen. Alle we**i**teren Aus- | |
65 | führungen sund [sic] uns ja bekannt. | |
62 | 66 | Wenn wir die heutige Wirtschaft zu Grunde legen und wenn |
63 | 67 | unsere Betrachtung dabei überhaupt Sinn haben soll, dann müssen |
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wir sie über das chartale Geld hinaus ausdeh |
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68 | wir sie über das chartale Geld hinaus ausdehnen, denn dieses ist | |
65 | 69 | nur Bestandteil eines übergeordneten Sammelbegriffs, das kaufkräf- |
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tigen und - berechtigten Evvivvnkommens oder wir |
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70 | tigen und - berechtigten Evvivvnkommens oder wir müssen unter Geld | |
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78 | 82 | schlechthin als Technik verstehen, die dessen Bestandteile mobil |
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macht. Das ganze Problem ist doch in jeder Wirtschaft , - |
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83 | macht. Das ganze Problem ist doch in jeder Wirtschaft , - das ist | |
80 | 84 | unverrückbar - roh ausgedrückt dieses: die von einer Gruppe er- |
81 | 85 | zeugten Güter nach irgendeinem Schlüssel wieder unter sie zu |
82 | 86 | verteilen; in unserem Falle, die in arbeitsteiliger Produktion |
83 | 87 | erstellten Waren gemäss den Prinzipien der kapitalistischen |
84 | 88 | Wirtschaft als ganzes unter die Einzelglieder aufzuteilen. Das |
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Geld ist das |
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89 | Geld ist das **I**nstrument der Distribution. Wo eine Verteilung not- | |
86 | 90 | wendig wird, gleich in welcher Wirtschaftsordnung das wäre, da muss |
87 | 91 | Geld in diesem Sinne, und wäre es nur ein blosses Abrechnungsver- |
88 | 92 | fahren in Funktion treten. Evvrvvscheint es nicht sinnlos, über den |
89 | 93 | Stoff des Geldes zu streiten da, wo es in dem, dem Sprachgebrauch |
90 | 94 | nach angewandten Sinne des chartalen Geldes nur eine Untergruppe |
91 | 95 | des wirklich wirksamen, weit reichenden gedanklichen "Geldes" be- |
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deutet? Und doch, auch wenn |
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96 | deutet? Und doch, auch wenn wir dieses grosse "Geld" in eine einzi- | |
93 | 97 | ge Bewegungsform zusammenfassen könnten, auch dann wäre wohl der |
94 | 98 | Stoff nicht von so weittragender Bedeutung. Ivvmvv Gelde aber lebt |
95 | 99 | die Idee der Wertei nheit, es lautet auf solche(und da ist nun |
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114 | 118 | beide in sich durchaus stabil sind und stets das gleiche Ver- |
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hältnis ( |
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119 | hältnis ( gleiche Wechselkurse ) zu einander aufweisen; ja wir könn- | |
116 | 120 | ten sogar ihre Wirtschaft als kongruent hinstellen, soll da wirk- |
117 | 121 | lich in jedem einzelnen Falle die Werteinheit etwas grundsätz- |
118 | 122 | lich verschiedenes darstellen und, wenn das der Fall wäre, könnte |
119 | 123 | dann die Werteinheit überhaupt noch etwas wesentliches bedeuten? |
120 | 124 | Es lautet nicht nur das Geld auf Werteinheiten, sondern |
121 | 125 | das ist Merkmal aller Dinge um uns, und nichts ist, was nicht in |
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126 | **sol**chen ausdrückbar und durch sie vergleichbar wäre. Fügen wir | |
123 | 127 | dazu noch, was wir als Aufgabe des Geldes erkannt haben, die Güter- |
124 | 128 | distribution durchzuführen, so kann uns nichts mehr den wahren In- |
125 | 129 | halt der Werteinheit verschleiern. Die Grundlage jederbWirtschaft |
126 | 130 | und jeder Konsummöglichkeit ist die vorher getätigte Arbeit; sie |
127 | 131 | allein kann uns den toten Stoff der Natur in bedürfnisbefriedigen- |
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de Güter umwandeln. All dies |
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132 | de Güter umwandeln. All diess insgesamt, die Art der Produktion | |
129 | 133 | ist nebensächlich, sofern nur ein Zvvuvvsammenarbeiten stattfand, unter |
130 | 134 | die Erzeuger aufzuteilen, das ist Sache des Geldes. Die Güter unter |
131 | 135 | sich, das geht daraus hervor, sind nur Verkörperung eines gewissen |
132 | 136 | Arbeitsaufwandes und nur diese Menge allein bildet gegenseitiges |
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Untersch |
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137 | Unterscheidungsmerkmal. Sollen wir(uns täuschen lassen dadurch, dass | |
134 | 138 | die GüternPreise haben, die uns nicht ohne weiteres den Zusammen- |
135 | 139 | hang mit menschlicher Arbeit auch gleich äusserlich erkennen las- |
136 | 140 | sen ? Ist nicht das, was wir eben sagten, so primär, so unumstösslich |
… | … | … |
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151 | 155 | menge begreifen müssen? Kann uns in diesem Falle eine histori- |
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sche Tatsache, wie es der Preise und die in ihm wirksame |
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156 | sche Tatsache, wie es der Preise und die in ihm wirksame Wertein- | |
153 | 157 | heit ist, dazu verführen, das Ursprünglichste nimmer zu erkennen. |
154 | 158 | Wir bekümmern uns jetzt nicht darum, wie diese Einheit entstanden |
155 | 159 | ist, welche Grösse sie verkörpert; wir begreifen nur, dass, wenn |
… | … | … |
162 | 166 | dann wieder das gleiche Gut oder andere solche gleicher vergegen- |
163 | 167 | ständlichter Arbeit erlangen können; ist es nicht selbstverständ- |
164 | 168 | lich, dass die Bescheinigung gleichnamig sein muss mit den Gütern, |
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muss sie nicht auf solche Einheiten lau |
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169 | muss sie nicht auf solche Einheiten lauten, in ihnen eben jene | |
166 | 170 | gleiche Menge Arbeit versinnbildlichen? Das letztere ist eine |
167 | 171 | abgeleitete Erscheinung und logische Folge der unumstösslichen |
168 | 172 | ewig bestehenden Tatsache, dass die Arbeit allein das Maass des |
… | … | … |
171 | 175 | wandeln noch weiter, als unsere Phantasie sich träumen lässt; |
172 | 176 | nimmermehr wird sie, solange es ihrer Aufgabe obliegt, Güter zur |
173 | 177 | Verteilung bringen, diese nach einem anderen Modus in Bewegung |
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setzen und sie ander |
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178 | setzen und sie anders differenzieren können als nach dem Maasse | |
175 | 179 | der in ihnen vergegenständlichten Arbeit. |
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187 | 191 | Wenn wir nicht die Arbeits m e n g e als Einheit der |
188 | 192 | Güter, der Einkommen und damit auch des Geldes in Anwendung brach- |
189 | 193 | ten, sondern diese Menge noch verknüpften mit dem W e r t e der |
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Arbeit, so bedeutet das nur einen Korrekturposten, dein |
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194 | Arbeit, so bedeutet das nur einen Korrekturposten, dein [sic] einzusetzen | |
191 | 195 | uns die kapitalistische Wirtschaft zwingt, beruhend auf der Ver- |
192 | 196 | schiebung der Einkommensarten untereinander. Die Güter selbst |
193 | 197 | werden sich in ihrem wirklichen Arbeitswerte nicht zu sehr und |
194 | 198 | nur selten entfernen können, die Nvvovvminaleinkommen dagegen, die in |
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der reinen Oekonomie auch im einzelnen die genauen Gegengr |
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199 | der reinen Oekonomie auch im einzelnen die genauen Gegengr**ö**ssen | |
196 | 200 | zum einzelnen Arbeitsaufwand darstellen, sind in der kapitalisti- |
197 | 201 | schen Wirtschaft auf Grund eines gesellschaftlichen Monopols |
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zu Gvvuvvnsten der Kapitalbes |
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202 | zu Gvvuvvnsten der Kapitalbesitzer verkürzt. Darum erkannten wir auch | |
199 | 203 | in der Definition auf Arbeits w e r t menge und verstehen dabei |
200 | 204 | unter Wert eigentlich nur die falsche Wertung einer gewissen |
201 | 205 | Wirtschaftsordnung. Es bedeutet einen Schönheitsfehler dieser |
… | … | … |
207 | 211 | neuen Ivvnvvhalte. Auch hier wie überall walten diese besagten glei- |
208 | 212 | chen Gesetze und auch von Land zu Land ist keine andere Bewegung |
209 | 213 | der Güter möglich, kein anderes Vergleichsmaass gegeben, als die |
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menschliche |
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schafts- |
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214 | menschliche Arbeit. Was innerhalb der Staatsgrenzen die Wirt- | |
215 | schafts- und Gesellschaftsordnung erreicht, die Störung des reinen | |
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223 | 227 | Tausches, dass muss im Verhältnis der Länder zu einander ihre |
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Macht besorgen. Handelsverträge, einseitige ? |
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228 | Macht besorgen. Handelsverträge, einseitige ?Meistbegünstigungs-? | |
225 | 229 | klauseln, Ausfuhrabgaben usw., das alles sind als .... ........... |
226 | 230 | Versuche zu bewerten. Der Idealzustand freilich ist auch hier |
227 | 231 | der der politischen und wirtschaftlichen Freiheit der Länder |
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