Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / Volltext




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572 !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenundinhaltderwerteinheit_s144.png [S. 144]))!! Tendenz die Löhne zu erhöhen und das fort zu Angestellten und wieder weiter bis alle Berufsgruppen erhöhtes Nominaleinkommen bezogen haben. Es ist wie wenn durch einen Steinwurf die konzentrischen Ringe auf der WasserflĂ€che sich mehr und mehr erweitern. Mit einem Preise hĂ€ngen alle Preise zusammen und ziehen sich gegenseitig gleich wie auch die Einkommen nach. Zwar herrschte auf der Angebotsseite immer wieder das Streben nach Preiserhöhung und Anpassung an den jeweiligen gerechtfertigten Stand, auf den der Ausgleich zwischen Einkommen und GĂŒtern gegeben wĂ€re, aber Inflationwelle auf Welle lĂ€sst den Ruhezustand nie eintreten. Bei einer einmaligen VerrĂŒckung und nachheriger automatischer Anpassung hĂ€tte die Werteinheit wohl wieder stabil sein können; – ein immerwĂ€hrendes und sich immer wiederholendes VerĂ€ndern bedingte den bekannten Zustand der dauernden UnstabilitĂ€t. AllmĂ€hlich lĂ€sst sich Ursache und Wirkung nicht mehr als primĂ€r und sekundĂ€r scheiden. In der immerwĂ€hrenden Wechselwirkung zeigt sich die vergebliche Jagd nach dem eigenen Schaffen. Die beiden Pole der Wirtschaft, Einkommen und Preise, vordem durch die GoldwĂ€hrung gebunden, sind nun völlig frei und streiten sich um die PrioritĂ€t. Dass die Politik der Höchstpreise zusammenbrechen musste, ist uns selbstverstĂ€ndlich und das ganz besonders, wenn diese nur auf bestimmte GĂŒterarten angewandt werden sollen. Die Erzeuger der HöchstpreisgĂŒter erhalten ihr Einkommen ja in Preisen ihres Produktes abzĂŒglich ihrer Unkosten. Da kann es praktisch vorkommen, dass die Unkosten ĂŒber den Produktpreis zu stehen kommen; in jedem Falle 572 !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenundinhaltderwerteinheit_s144.png [S. 144]))!! Tendenz die Löhne zu erhöhen und das fort zu Angestellten und wieder weiter bis alle Berufsgruppen erhöhtes Nominaleinkommen bezogen haben. Es ist wie wenn durch einen Steinwurf die konzentrischen Ringe auf der WasserflĂ€che sich mehr und mehr erweitern. Mit einem Preise hĂ€ngen alle Preise zusammen und ziehen sich gegenseitig gleich wie auch die Einkommen nach. Zwar herrschte auf der Angebotsseite immer wieder das Streben nach Preiserhöhung und Anpassung an den jeweiligen gerechtfertigten Stand, auf den der Ausgleich zwischen Einkommen und GĂŒtern gegeben wĂ€re, aber Inflationwelle auf Welle lĂ€sst den Ruhezustand nie eintreten. Bei einer einmaligen VerrĂŒckung und nachheriger automatischer Anpassung hĂ€tte die Werteinheit wohl wieder stabil sein können; – ein immerwĂ€hrendes und sich immer wiederholendes VerĂ€ndern bedingte den bekannten Zustand der dauernden UnstabilitĂ€t. AllmĂ€hlich lĂ€sst sich Ursache und Wirkung nicht mehr als primĂ€r und sekundĂ€r scheiden. In der immerwĂ€hrenden Wechselwirkung zeigt sich die vergebliche Jagd nach dem eigenen Schaffen. Die beiden Pole der Wirtschaft, Einkommen und Preise, vordem durch die GoldwĂ€hrung gebunden, sind nun völlig frei und streiten sich um die PrioritĂ€t. Dass die Politik der Höchstpreise zusammenbrechen musste, ist uns selbstverstĂ€ndlich und das ganz besonders, wenn diese nur auf bestimmte GĂŒterarten angewandt werden sollen. Die Erzeuger der HöchstpreisgĂŒter erhalten ihr Einkommen ja in Preisen ihres Produktes abzĂŒglich ihrer Unkosten. Da kann es praktisch vorkommen, dass die Unkosten ĂŒber den Produktpreis zu stehen kommen; in jedem Falle
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    574 !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenundinhaltderwerteinheit_s145.png [S. 145]))!! aber muss sich das fragliche Einkommen auflehnen gegen die ĂŒbrigen, die ringsherum sich frei entfalten. Es wird gleichartige Arbeit nach verschiedenem Maasse gewertet und gerade das Bestehen und Anwenden des gleichen Maasstabs derart, !!dass die Erzeuger gleicher Arbeitswerte gleiches Einkommen beziehen, das ist das Kriterium der gesunden Wirtschaft.!!
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    576 Wenn wir nun, wie vordem bei der stabilen Wirtschaft die gedankliche Division des Nominaleinkomens in die Gesamtpreishöhe der KonsumgĂŒter vornehmen, so ergibt sich nimmer die Zahl eins. DarĂŒber oder darunter bietet sie den Anreiz zu Preis- oder Einkommenserhöhung. Jede Einkommenserhöhung ohne erhöhte Leistung ist als Versuch zu bewerten, GĂŒtermengen, die einem bestimmten Stande zufliessen sollen, sich selbst anzueignen. Dieses Bestreben wurde zur dauernden Uebung ohne dass die teils sich dadurch selbst schĂ€digenden Parteien die tatsĂ€chliche Wirkung gewahr wurden. Jede Kalkulation als Preis- und Einkommensgrundlage erfuhr im Laufe des Herstellungsprozesses so vielfache Verschiebungen, dass wir darin auch mit den verschiedensten Wertgrössen rechneten. Der so entstandene Preis war ein Mittelpreis einer gewissen Zeitspanne, ebenso die dafĂŒr erstatteten Einkommen. Gut und Einkommen gelangen nicht gleichzeitig auf den Markt, zudem stand es von papiernen Gesetzen abgesehen frei, die GĂŒterpreise von der vorhergehenden nominellen Kalkulation zu lösen und darum finden auch die Grössen, die sich negieren sollen, sich als gleichnamig nicht vor.
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