Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / Volltext




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622 622 !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenundinhaltderwerteinheit_s157.png [S. 157))!!menge begreifen müssen? Kann uns in diesem Falle eine historische Tatsache, wie es der Preise und die in ihm wirksame Werteinheit ist, dazu verführen, das Ursprünglichste nimmer zu erkennen. Wir bekümmern uns jetzt nicht darum, wie diese Einheit entstanden ist, welche Grösse sie verkörpert; wir begreifen nur, dass, wenn Güter auf solche Einheiten lauten und wenn die Zahl dieser Einheiten das Unterscheidungsmerkmal jener untereinander bedeuten, dann muss jede solche Einheit wenigstens gedanklich eine bestimmte Menge Arbeit vorstellen. Um weiter, wenn wir den Stoff unserer angewandten Arbeit nimmer in Händen, vielmehr ihn hingegeben haben für eine gesellschaftlich garantierte Bescheinigung, für die wir dann wieder das gleiche Gut oder andere solche gleicher vergegenständlichter Arbeit erlangen können; ist es nicht selbstverständlich, dass die Bescheinigung gleichnamig sein muss mit den Gütern, muss sie nicht auf solche Einheiten lauten, in ihnen eben jene gleiche Menge Arbeit versinnbildlichen? Das letztere ist eine abgeleitete Erscheinung und logische Folge der unumstösslichen ewig bestehenden Tatsache, dass die Arbeit allein das Maass des Wertes bedeutet. Eine Geldpolitik, dem gegenüber eine moderne Erscheinung, sie mag im Laufe der Zeiten und der Entwicklung sich wandeln noch weiter, als unsere Phantasie sich träumen lässt; nimmermehr wird sie, solange es ihrer Aufgabe obliegt, Güter zur Verteilung bringen, diese nach einem anderen Modus in Bewegung setzen und sie anders differenzieren können als nach dem Maasse der in ihnen vergegenständlichten Arbeit.
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  624 !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenundinhaltderwerteinheit_s158.png [S. 158))!! Wenn wir nicht die Arbeits m e n g e als Einheit der Güter, der Einkommen und damit auch des Geldes in Anwendung brachten, sondern diese Menge noch verknüpften mit dem W e r t e der Arbeit, so bedeutet das nur einen Korrekturposten, den einzusetzen uns die kapitalistische Wirtschaft zwingt, beruhend auf der Verschiebung der Einkommensarten untereinander. Die Güter selbst werden sich in ihrem wirklichen Arbeitswerte nicht zu sehr und nur selten entfernen können, die Nominaleinkommen dagegen, die in der reinen Oekonomie auch im einzelnen die genauen Gegengrössen zum einzelnen Arbeitsaufwand darstellen, sind in der kapitalistischen Wirtschaft auf Grund eines gesellschaftlichen Monopols zu Gunsten der Kapitalbesitzer verkürzt. Darum erkannten wir auch in der Definition auf Arbeits w e r t menge und verstehen dabei unter Wert eigentlich nur die falsche Wertung einer gewissen Wirtschaftsordnung. Es bedeutet einen Schönheitsfehler dieser Aera, der mit Ueberwindung derselben wenigstens in diese Form in Wegfall geraten würde. Alles Streben drängt zur reinen Oekonomie.  
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  626 Betrachten wir nun noch zuletzt die intervalutaren Verhältnisse und was sie uns zu sagen wissen. Namen sind Schall und Rauch; auch andere Namen von Werteinheiten geben uns doch keine neuen Inhalte. Auch hier wie überall walten diese besagten gleichen Gesetze und auch von Land zu Land ist keine andere Bewegung der Güter möglich, kein anderes Vergleichsmaass gegeben, als die menschliche Arbeit. Was innerhalb der Staatsgrenzen die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung erreicht, die Störung des reinen  
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