Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / Volltext
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!!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s152.png [S. 152]))!! Währung Raum hat, ist die wirtschaftliche Not; die Inflation war gewissermassen nur ein mit Notwendigkeit ausbrechendes Mittel, sie uns fühlbar werden zu lassen, und sie hatte im Gefolge die wirtschaftliche und gesellschaftliche Schädigung, wie wir sie bei unserer Betrachtung kennen lernten. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s153.png [S. 153]))!! !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s154.png [S. 154]))!! begreifen wollen, ohne eine lange vorhergehende [ergänzt: unleserlich ....] Entwicklung? Und wenn wir diese zu ihrem Begriffe für [ergänzt: unleserlich ....] ansehen, müssen wir dann sie nicht auch dem Gelde zugestehen? Das ist ja wohl ohne weiteres deutlich, dass das Geld die Wirtschaft in jeder Entwicklung, sie sei wie immer sie will, begleitet als ihr treuester Diener, aber nicht als ihr Herr. Das ist wohl das Wesentliche, was heute die Lehrmeinungen scheidet, dass die einen glauben, was ehedem einmal wirksam war, das müssen wir auch heute anerkennen und muss uns unverändert Regel sein; – das sind die strengen Metallisten, die einen Stoffwert des Geldes verlangen. Ihnen gegenüber die anderen, die da sagen: Was in der Historie zurücklag, ist in unsere Wirtschaft übergegangen, die ja alle diese Phasen durchmaass, und wie ihre Entwicklung, so auch mit ihr die des Geldes. Wenn, um vom Einzelindividuum zur Gemeinschaft, um vom Einzeltausch, vom Zufälligen zur Wirtschaft und zum Marktmässigen zu gelangen, ehedem ein reales Gut nötig war, so ist, das zu beschreiben, Angelegenheit der Entwicklungsgeschichte und es ist dadurch noch keineswegs bewiesen, dass wir auch heute noch im Gelde eines solchen realen Gutes bedürfen. Alle weiteren Ausführungen sind uns ja bekannt. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s155.png [S. 155]))!! schlechthin als Technik verstehen, die dessen Bestandteile mobil macht. Das ganze Problem ist doch in jeder Wirtschaft, – das ist unverrückbar – roh ausgedrückt dieses: die von einer Gruppe erzeugten Güter nach irgendeinem Schlüssel wieder unter sie zu verteilen; in unserem Falle, die in arbeitsteiliger Produktion erstellten Waren gemäss den Prinzipien der kapitalistischen Wirtschaft als ganzes unter die Einzelglieder aufzuteilen. Das Geld ist das Instrument der Distribution. Wo eine Verteilung notwendig wird, gleich in welcher Wirtschaftsordnung das wäre, da muss Geld in diesem Sinne, und wäre es nur ein blosses Abrechnungsverfahren in Funktion treten. Erscheint es nicht sinnlos, über den Stoff des Geldes zu streiten da, wo es in dem, dem Sprachgebrauch nach angewandten Sinne des chartalen Geldes nur eine Untergruppe des wirklich wirksamen, weit reichenden gedanklichen "Geldes" bedeutet? Und doch, auch wenn wir dieses grosse "Geld" in eine einzige Bewegungsform zusammenfassen könnten, auch dann wäre wohl der Stoff nicht von so weittragender Bedeutung. Im Gelde aber lebt die Idee der Werteinheit, es lautet auf solche und da ist nun wieder die Frage: Wenn schon der Stoff des Geldes nicht entscheidend und unterscheidend sein soll, wie aber soll denn die Werteinheit definiert werden; welches ist ihr Wert und mit ihr der des auf ihre Einheiten gestellten Geldes? Wenn die verschiedensten Währungen nebeneinander bestehen können, – hier haben wir reinen Metallismus und ausschliessliches Stoffgeld, dort huldigen wir dem Nominalismus und kennen nur Papier – wenn diese !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s156.png [S. 156]))!! beide in sich durchaus stabil sind und stets das gleiche Verhältnis ( gleiche Wechselkurse ) zu einander aufweisen; ja wir könnten sogar ihre Wirtschaft als kongruent hinstellen, soll da wirklich in jedem einzelnen Falle die Werteinheit etwas grundsätzlich verschiedenes darstellen und, wenn das der Fall wäre, könnte dann die Werteinheit überhaupt noch etwas wesentliches bedeuten? !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s157.png [S. 157]))!!menge begreifen müssen? Kann uns in diesem Falle eine historische Tatsache, wie es der Preise und die in ihm wirksame Werteinheit ist, dazu verführen, das Ursprünglichste nimmer zu erkennen. Wir bekümmern uns jetzt nicht darum, wie diese Einheit entstanden ist, welche Grösse sie verkörpert; wir begreifen nur, dass, wenn Güter auf solche Einheiten lauten und wenn die Zahl dieser Einheiten das Unterscheidungsmerkmal jener untereinander bedeuten, dann muss jede solche Einheit wenigstens gedanklich eine bestimmte Menge Arbeit vorstellen. Um weiter, wenn wir den Stoff unserer angewandten Arbeit nimmer in Händen, vielmehr ihn hingegeben haben für eine gesellschaftlich garantierte Bescheinigung, für die wir dann wieder das gleiche Gut oder andere solche gleicher vergegenständlichter Arbeit erlangen können; ist es nicht selbstverständlich, dass die Bescheinigung gleichnamig sein muss mit den Gütern, muss sie nicht auf solche Einheiten lauten, in ihnen eben jene gleiche Menge Arbeit versinnbildlichen? Das letztere ist eine abgeleitete Erscheinung und logische Folge der unumstösslichen ewig bestehenden Tatsache, dass die Arbeit allein das Maass des Wertes bedeutet. Eine Geldpolitik, dem gegenüber eine moderne Erscheinung, sie mag im Laufe der Zeiten und der Entwicklung sich wandeln noch weiter, als unsere Phantasie sich träumen lässt; nimmermehr wird sie, solange es ihrer Aufgabe obliegt, Güter zur Verteilung bringen, diese nach einem anderen Modus in Bewegung setzen und sie anders differenzieren können als nach dem Maasse der in ihnen vergegenständlichten Arbeit. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s158.png [S. 158]))!! Wenn wir nicht die Arbeits m e n g e als Einheit der Güter, der Einkommen und damit auch des Geldes in Anwendung brachten, sondern diese Menge noch verknüpften mit dem W e r t e der Arbeit, so bedeutet das nur einen Korrekturposten, den einzusetzen uns die kapitalistische Wirtschaft zwingt, beruhend auf der Verschiebung der Einkommensarten untereinander. Die Güter selbst werden sich in ihrem wirklichen Arbeitswerte nicht zu sehr und nur selten entfernen können, die Nominaleinkommen dagegen, die in der reinen Oekonomie auch im einzelnen die genauen Gegengrössen zum einzelnen Arbeitsaufwand darstellen, sind in der kapitalistischen Wirtschaft auf Grund eines gesellschaftlichen Monopols zu Gunsten der Kapitalbesitzer verkürzt. Darum erkannten wir auch in der Definition auf Arbeits w e r t menge und verstehen dabei unter Wert eigentlich nur die falsche Wertung einer gewissen Wirtschaftsordnung. Es bedeutet einen Schönheitsfehler dieser Aera, der mit Ueberwindung derselben wenigstens in diese Form in Wegfall geraten würde. Alles Streben drängt zur reinen Oekonomie. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s159.png [S. 159]))!! Tausches, dass muss im Verhältnis der Länder zu einander ihre Macht besorgen. Handelsverträge, einseitige? Meistbegünstigungs-? klauseln, Ausfuhrabgaben usw., das alles sind als ?dahin zielende? Versuche zu bewerten. Der Idealzustand freilich ist auch hier der der politischen und wirtschaftlichen Freiheit der Länder wie im nationalen Verband der der wirklichen Freiheit und Unabhängigkeit des Einzelindividuums. Wenn das Tatsache ist, wenn die Tausche inner- und ausserwirtschaftlich in Reinheit sich vollziehen können, dann können wir die alles umspannende, die Einzelund die Weltwirtschaft verbindende Einheit einfach als eine Arbeitsmenge schlechthin definieren; als e i n e, sagen wir, denn wir rechnen tatsächlich innerhalb der ganzen Welt mit einer durch die Valuten verbundenen und auf den gleichen Nenner, auf die gleiche Grösse gesetzten Einheit, mit dem Maass der von jeder Nationalität unabhängigen menschlichen Arbeit. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s160_quellenangabe.png [Quellenangabe]))!! #| || | || || __Q u e l l e n a n g a b e :__ || || __Friedrich B e n d i x e n :__ <# <br></br> #> __Dr. A. H a h n :__ <# <br></br> #> __Dr. Otto H e y n :__ <# <p></p> #> __Dr. Friedrich K n a p p :__ <# <p></p> #> __Franz Oppenheimer :__ <# <br></br> #> __David R i c a r d o :__ <# <br></br> #> __Friedrich S c h m i d t :__ <# <p></p> #> __Joseph S c h u m p e t e r :__ <# <p></p> #> __Adam S m i t h :__ | " Währungspolitik und Geldtheorie im Lichte des Weltkriegs [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV014229201))]]] " Geld und Kapital " [ergänzt [[^ online verfügbar unter https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV006452623]]] " Das Wesen des Geldes [ergänzt [[^ online verfügbar unter https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV008466335]]] ___ " Volkswirtschaftliche Theorie des Bankkredits " [ergänzt [[^ online bestellbar unter: https://d-nb.info/362494967]]] ___ " Zur Valutafrage " [ergänzt [[^ online bestellbar unter https://d-nb.info/57325883X]]] ___ " Staatliche Theorie des Geldes " [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/staatlichetheori00knap_0/page/n1/mode/2u p)) ]]] ___ "System der Soziologie" [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.90195/mode/2up))]]] " Wert __ und __ Kapitalprofit" [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/wertundkapitalpr00oppe))]]] ___ " Grundsätze der Volkswirtschaft und Besteu- erung " [ergänzt [[^ online bestellbar unter https://d-nb.info/1208715291/34]]] ___ " Der nationale Zahlungsverkehr " [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/derzahlungsverk00schmgoog))]]] " Der interationale Zahlungsverkehr " [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/derzahlungsverke02schm/mode/2up))]]] ___ " Sozialprodukt und die Rechenpfenninge " [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/archiv-fur-sozialwissenschaft-und-sozial politik-44/page/626/mode/2up))]]] ___ " Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Volkswohlstandes " [ergänzt [[^ online verfügbar unter ((https://archive.org/details/untersuchungbe1v2smit))]]] || |# -oOo-
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!!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s152.png [S. 152))!! Währung Raum hat, ist die wirtschaftliche Not; die Inflation war gewissermassen nur ein mit Notwendigkeit ausbrechendes Mittel, sie uns fühlbar werden zu lassen, und sie hatte im Gefolge die wirtschaftliche und gesellschaftliche Schädigung, wie wir sie bei unserer Betrachtung kennen lernten. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s153.png [S. 153))!! !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s154.png [S. 154))!! begreifen wollen, ohne eine lange vorhergehende [ergänzt: unleserlich ....] Entwicklung? Und wenn wir diese zu ihrem Begriffe für [ergänzt: unleserlich ....] ansehen, müssen wir dann sie nicht auch dem Gelde zugestehen? Das ist ja wohl ohne weiteres deutlich, dass das Geld die Wirtschaft in jeder Entwicklung, sie sei wie immer sie will, begleitet als ihr treuester Diener, aber nicht als ihr Herr. Das ist wohl das Wesentliche, was heute die Lehrmeinungen scheidet, dass die einen glauben, was ehedem einmal wirksam war, das müssen wir auch heute anerkennen und muss uns unverändert Regel sein; – das sind die strengen Metallisten, die einen Stoffwert des Geldes verlangen. Ihnen gegenüber die anderen, die da sagen: Was in der Historie zurücklag, ist in unsere Wirtschaft übergegangen, die ja alle diese Phasen durchmaass, und wie ihre Entwicklung, so auch mit ihr die des Geldes. Wenn, um vom Einzelindividuum zur Gemeinschaft, um vom Einzeltausch, vom Zufälligen zur Wirtschaft und zum Marktmässigen zu gelangen, ehedem ein reales Gut nötig war, so ist, das zu beschreiben, Angelegenheit der Entwicklungsgeschichte und es ist dadurch noch keineswegs bewiesen, dass wir auch heute noch im Gelde eines solchen realen Gutes bedürfen. Alle weiteren Ausführungen sind uns ja bekannt. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s155.png [S. 155))!! schlechthin als Technik verstehen, die dessen Bestandteile mobil macht. Das ganze Problem ist doch in jeder Wirtschaft, – das ist unverrückbar – roh ausgedrückt dieses: die von einer Gruppe erzeugten Güter nach irgendeinem Schlüssel wieder unter sie zu verteilen; in unserem Falle, die in arbeitsteiliger Produktion erstellten Waren gemäss den Prinzipien der kapitalistischen Wirtschaft als ganzes unter die Einzelglieder aufzuteilen. Das Geld ist das Instrument der Distribution. Wo eine Verteilung notwendig wird, gleich in welcher Wirtschaftsordnung das wäre, da muss Geld in diesem Sinne, und wäre es nur ein blosses Abrechnungsverfahren in Funktion treten. Erscheint es nicht sinnlos, über den Stoff des Geldes zu streiten da, wo es in dem, dem Sprachgebrauch nach angewandten Sinne des chartalen Geldes nur eine Untergruppe des wirklich wirksamen, weit reichenden gedanklichen "Geldes" bedeutet? Und doch, auch wenn wir dieses grosse "Geld" in eine einzige Bewegungsform zusammenfassen könnten, auch dann wäre wohl der Stoff nicht von so weittragender Bedeutung. Im Gelde aber lebt die Idee der Werteinheit, es lautet auf solche und da ist nun wieder die Frage: Wenn schon der Stoff des Geldes nicht entscheidend und unterscheidend sein soll, wie aber soll denn die Werteinheit definiert werden; welches ist ihr Wert und mit ihr der des auf ihre Einheiten gestellten Geldes? Wenn die verschiedensten Währungen nebeneinander bestehen können, – hier haben wir reinen Metallismus und ausschliessliches Stoffgeld, dort huldigen wir dem Nominalismus und kennen nur Papier – wenn diese !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s156.png [S. 156))!! beide in sich durchaus stabil sind und stets das gleiche Verhältnis ( gleiche Wechselkurse ) zu einander aufweisen; ja wir könnten sogar ihre Wirtschaft als kongruent hinstellen, soll da wirklich in jedem einzelnen Falle die Werteinheit etwas grundsätzlich verschiedenes darstellen und, wenn das der Fall wäre, könnte dann die Werteinheit überhaupt noch etwas wesentliches bedeuten? !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s157.png [S. 157))!!menge begreifen müssen? Kann uns in diesem Falle eine historische Tatsache, wie es der Preise und die in ihm wirksame Werteinheit ist, dazu verführen, das Ursprünglichste nimmer zu erkennen. Wir bekümmern uns jetzt nicht darum, wie diese Einheit entstanden ist, welche Grösse sie verkörpert; wir begreifen nur, dass, wenn Güter auf solche Einheiten lauten und wenn die Zahl dieser Einheiten das Unterscheidungsmerkmal jener untereinander bedeuten, dann muss jede solche Einheit wenigstens gedanklich eine bestimmte Menge Arbeit vorstellen. Um weiter, wenn wir den Stoff unserer angewandten Arbeit nimmer in Händen, vielmehr ihn hingegeben haben für eine gesellschaftlich garantierte Bescheinigung, für die wir dann wieder das gleiche Gut oder andere solche gleicher vergegenständlichter Arbeit erlangen können; ist es nicht selbstverständlich, dass die Bescheinigung gleichnamig sein muss mit den Gütern, muss sie nicht auf solche Einheiten lauten, in ihnen eben jene gleiche Menge Arbeit versinnbildlichen? Das letztere ist eine abgeleitete Erscheinung und logische Folge der unumstösslichen ewig bestehenden Tatsache, dass die Arbeit allein das Maass des Wertes bedeutet. Eine Geldpolitik, dem gegenüber eine moderne Erscheinung, sie mag im Laufe der Zeiten und der Entwicklung sich wandeln noch weiter, als unsere Phantasie sich träumen lässt; nimmermehr wird sie, solange es ihrer Aufgabe obliegt, Güter zur Verteilung bringen, diese nach einem anderen Modus in Bewegung setzen und sie anders differenzieren können als nach dem Maasse der in ihnen vergegenständlichten Arbeit. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s158.png [S. 158))!! Wenn wir nicht die Arbeits m e n g e als Einheit der Güter, der Einkommen und damit auch des Geldes in Anwendung brachten, sondern diese Menge noch verknüpften mit dem W e r t e der Arbeit, so bedeutet das nur einen Korrekturposten, den einzusetzen uns die kapitalistische Wirtschaft zwingt, beruhend auf der Verschiebung der Einkommensarten untereinander. Die Güter selbst werden sich in ihrem wirklichen Arbeitswerte nicht zu sehr und nur selten entfernen können, die Nominaleinkommen dagegen, die in der reinen Oekonomie auch im einzelnen die genauen Gegengrössen zum einzelnen Arbeitsaufwand darstellen, sind in der kapitalistischen Wirtschaft auf Grund eines gesellschaftlichen Monopols zu Gunsten der Kapitalbesitzer verkürzt. Darum erkannten wir auch in der Definition auf Arbeits w e r t menge und verstehen dabei unter Wert eigentlich nur die falsche Wertung einer gewissen Wirtschaftsordnung. Es bedeutet einen Schönheitsfehler dieser Aera, der mit Ueberwindung derselben wenigstens in diese Form in Wegfall geraten würde. Alles Streben drängt zur reinen Oekonomie. !!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenu ndinhaltderwerteinheit_s159.png [S. 159))!! Tausches, dass muss im Verhältnis der Länder zu einander ihre Macht besorgen. Handelsverträge, einseitige? Meistbegünstigungs-? klauseln, Ausfuhrabgaben usw., das alles sind als ?dahin zielende? Versuche zu bewerten. Der Idealzustand freilich ist auch hier der der politischen und wirtschaftlichen Freiheit der Länder wie im nationalen Verband der der wirklichen Freiheit und Unabhängigkeit des Einzelindividuums. Wenn das Tatsache ist, wenn die Tausche inner- und ausserwirtschaftlich in Reinheit sich vollziehen können, dann können wir die alles umspannende, die Einzelund die Weltwirtschaft verbindende Einheit einfach als eine Arbeitsmenge schlechthin definieren; als e i n e, sagen wir, denn wir rechnen tatsächlich innerhalb der ganzen Welt mit einer durch die Valuten verbundenen und auf den gleichen Nenner, auf die gleiche Grösse gesetzten Einheit, mit dem Maass der von jeder Nationalität unabhängigen menschlichen Arbeit.