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!!((https://eony.org/WesenUndInhaltDerWerteinheit/SCAN/file?get=wesenundinhaltderwerteinheit_s51.png [S. 51]))!! in der Verteidigung, dass es nur eine historische Tatsache sei, dass das Geld Eigenwert besitzen müsse, und nur einstmals es notwendig war, um in der Beziehungssetzung aller anderen Güter zu jenem beliebtesten und gebräuchlisten Gut, Wertrelationen für jene zu erzielen. Einmal lebendig, leben diese fort und sind schliesslich dann nur noch Zähler zu dem Generalnenner Geld im Ausdruck einer, entweder von der Gemeinschaft oder durch immerwährenden rekurrenten Anschluss vom Staate bezeichneten, immer aber aus dem Gemeinschaftsleben geborenen Werteinheit. Das Geld als abstrakte Werteinheit, als eine nur in der Vorstellung lebende Grösse kann keinen selbständigen, keinen objektiven Wert haben; das Geldstück hat vielmehr nur den Wert, auf den es lautet. Beim Nominalismus versinnbildlicht das Geldstück nur einen Wert, der ihm von ausserhalb zugelegt ist, beim Metallismus ist das Geldstück Träger und Verkörperung des Wertes in sich selbst. Für den Nominalismus muss es darum bedeutungslos, unter Umständen sogar störend sein, wenn seine gedankliche Rechengrösse in ihrer Reinheit durch nur die Erkenntnis trübenden Stoff dargestellt wird;– ist doch für ihn die Art der kursierenden Vermittlungsbehelfe von durchaus nebensächlicher Bedeutung. Die Werteinheit kann nicht aus sich selbst heraus einen Eigenwert haben, denn der so vielfach geänderte rekurrente Anschluss hat die Beziehungen zu dem Urstoff, auf den basiert in erster Tauschgemeinschaft Relationen und Preise zustande kamen, verloren und ist als Grösse darum zu sehr verwischt, als dass wir auch bei Kenntnis des Urstoffs noch einen Wertmesser daraus kon- |