Versionsunterschiede von Informationssammlung Corona / Nachrichten




← Vorherige Änderung
NĂ€chste Änderung →


||allow="autoplay" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/1369730806&color=%234c4c54&auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false&show_teaser=true">
Radio MĂŒnchen · Das Corona-Unrecht und seine TĂ€ter: Die Aufarbeitung beginnt.
|
Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE
# Libera Nos A Malo (Deliver us from evil)

Corona Transition

XML

Feed Titel: Transition News


Überfall auf den Iran: Ein klares Verbrechen

Es gibt keine Rechtfertigung fĂŒr den Angriff der USA und Israels auf den Iran und die Ermordung zahlreicher fĂŒhrender Personen dieses Landes – es handelt sich um ein Verbrechen, das auch durch nichts zu entschuldigen ist. Auch die politische Verfasstheit der Islamischen Republik Iran rechtfertigt nicht den erneuten Bruch jeglichen Völker- und internationalen Rechts sowie die begangenen Mordtaten.

Wer wie fĂŒhrende deutsche Politiker dieses erneute Verbrechen der US-FĂŒhrung unter Donald Trump und der israelischen Regierung rechtfertigt oder auch nur relativiert, macht sich mitschuldig. Er ist mitverantwortlich dafĂŒr, dass der Mittlere Osten in Brand gesteckt wurde, und fĂŒr alle daraus entstehenden Folgen, die ĂŒber die Region hinauswirken.

Ich muss das so klar benennen, weil es so klar ist. Ich muss kein Völkerrechtsexperte sein, um zu erkennen, wie Trump und sein «Partner in Crime» Benjamin Netanjahu das Völkerrecht nicht nur missachten, sondern zerstören. Sie treten mit FĂŒĂŸen, was nach dem Sieg ĂŒber den Faschismus 1945 aufgebaut und entwickelt wurde, so unvollkommen es bis heute ist.

Die Frage des politischen Systems des Iran kann nicht durch einen Angriff von außen beantwortet werden. Die Antwort darauf mĂŒssen die Menschen im Land finden. DarĂŒber zu urteilen, steht einem US-PrĂ€sidenten nicht zu, der die iranische FĂŒhrung als «eine bösartige Gruppe von brutalen und grausamen Menschen» bezeichnete.

Solche Aussagen zeugen nicht nur von dem unglaublich tiefen Niveau Trumps und seiner Sicht auf die Welt. Sie ignorieren auch die Rolle der USA beim Zustandekommen der politischen VerhĂ€ltnisse im Iran. Die reicht vom Sturz des iranischen Regierungschefs Mohammad Mossadegh 1953 bis zum Wirtschaftskrieg gegen das Land nach der Revolution 1979, die den von den USA gestĂŒtzten Schah entmachtete.

Dass der Iran zur Islamischen Republik wurde, ist eine der Folgen des US-Imperialismus, der sich wieder mit nackter Gewalt in der Welt zeigt. Der renommierte US-Journalist Stephen Kinzer hat kĂŒrzlich an die Verbrechen der USA in anderen LĂ€ndern erinnert:

«Schauen Sie sich Syrien an, schauen Sie sich den Irak an, schauen Sie sich Libyen und Afghanistan an. Ich glaube nicht, dass es jemals ein Ziel der Vereinigten Staaten war, Demokratie zu etablieren. Wir haben das Gegenteil getan. In LĂ€ndern wie Guatemala und Iran haben wir junge Demokratien gestĂŒrzt, um Diktaturen zu errichten.»

Der nach der islamischen Revolution gegen den Iran erneut begonnene Wirtschaftskrieg der USA gehört mit zu den Ursachen der Lage im Land. So galten die nach durch westlichen Druck gescheiterten Atom-Verhandlungen 2025 erlassenen UN-Sanktionen gegen den Iran laut Neuer ZĂŒrcher Zeitung als die «schĂ€rfsten seit zehn Jahren». Hinzu kommen in der Folge zahlreiche interne Probleme wie eine anhaltende Wasserversorgungskrise sowie steigende Inflation und sinkende LuftqualitĂ€t in Teheran und anderen GroßstĂ€dten.

Die neuen Angriffe der USA und Israels waren angekĂŒndigt, unter anderem vom US-Journalisten Seymour Hersh. Er hatte im Dezember 2025 geschrieben, Israel plane «im FrĂŒhjahr einen neuen, massiven Angriff auf den Iran», bevor die iranische Luftabwehr wieder aufgebaut ist. Das wurde nun umgesetzt, bei geringer iranischer Gegenwehr, die die Morde an fĂŒhrenden Personen des Landes nicht verhindern konnte.

Die irrationale und mörderische Politik von Trump und Netanjahu hat eine Region in Brand gesetzt, die seit mehr als einem Jahrhundert an der unseligen Einmischung westlicher Staaten leidet. Wie lange der Iran zu GegenschlÀgen auf US- und andere westliche Einrichtungen in anderen arabischen LÀndern, die ihn umzingeln, fÀhig ist, wird sich zeigen.

Es wird sich auch zeigen, ob zutrifft, wovor unter anderem der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs der USA, General Dan Caine, Berichten zufolge noch im Februar warnte: Dass ein erneuter Einsatz gegen den Iran die FĂ€higkeiten der US-StreitkrĂ€fte insgesamt zu ĂŒberdehnen drohe. Als «politisch am brisantesten» sieht der Analytiker und ehemalige NATO-Mitarbeiter Rainer Rupp an, dass General Caine im Falle eines groß angelegten Angriffs auf den Iran nicht bereit war, «Àhnliche Erfolgsgarantien zu geben, wie sie etwa vor der Operation zur Festnahme NicolĂĄs Maduros im Januar 2026 formuliert worden waren».

US-PrĂ€sident Trump hatte den neuen Angriff mit einer klassischen KriegslĂŒge begrĂŒndet: Irans «bedrohliche AktivitĂ€ten gefĂ€hrden direkt die Vereinigten Staaten, unsere Truppen, unsere StĂŒtzpunkte im Ausland und unsere VerbĂŒndeten auf der ganzen Welt». Abgesehen von der AbsurditĂ€t dieses Vorwurfs wurde inzwischen bekannt, dass das US-Kriegsministerium Pentagon ĂŒber keinerlei Informationen eines bevorstehenden Angriffs des Iran auf die USA verfĂŒgte, der Trumps «PrĂ€ventivschlag» rechtfertigen wĂŒrde. Auch fĂŒr den Bau einer iranischen Atombombe gibt es bis heute keinerlei Beweise.

Sie produzieren mit ihrer Politik das, was sie zu bekĂ€mpfen vorgeben: Terrorismus. Und sie machen damit allen anderen LĂ€ndern klar: Atomwaffen – die der ermordete Khameini als «SĂŒnde» bezeichnete, weshalb er sie fĂŒr den Iran ablehnte – sind so etwas wie eine Lebensversicherung.

Dass auch deutsche Politiker die LĂŒgen von der iranischen Gefahr wiederholen, kĂŒndet von deren ebenfalls tiefen Niveau und was von ihren Reden von der «regelbasierten internationalen Ordnung» zu halten ist. Sie machen sich wie erwĂ€hnt mitschuldig und geben wieder einmal Beweise fĂŒr ihre DoppelzĂŒngigkeit und Verlogenheit ab.

Die moralische Empörung ĂŒber diese Politikdarsteller darf nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass – leider – nichts anderes von diesen Vertretern des deutschen Imperialismus, dem kleinen Bruder des US-Imperialismus, zu erwarten war und ist. Der Philosoph Elmar Treptow aus MĂŒnchen stellte 2012 in seinem Buch ĂŒber «Die widersprĂŒchliche Gerechtigkeit im Kapitalismus» fest:

«Unter den Voraussetzungen des Kapitalismus herrscht permanente Friedlosigkeit. Das zeigen die Theorie und die Praxis des Kapitalismus in Geschichte und Gegenwart, einschließlich des Imperialismus damals und heute. Seit Jahrhunderten versuchen die kapitalistischen LĂ€nder, ihr System anderen LĂ€ndern aufzuzwingen, und zwar durch ökonomische Vorherrschaft, politische Gleichschaltung, kulturelle Bevormundung und militĂ€rische Gewalt. Dass Imperialismus und Demokratie sich nicht ausschließen, wurde seit dem Vietnam-Krieg deutlicher als je zuvor.»

Das ist alles mehr als nur politische oder philosophische Theorie, wie der aktuelle US-amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran zeigt. Es geht dabei nicht nur um das «Mullah-Regime», sondern um die Kontrolle des Mittleren Ostens und der Rohstoffströme in alle Welt – und damit auch gegen China, dass der US-Dominanz im Wege steht.

Dass US-PrĂ€sident Trump um sich schießt wie ein außer Kontrolle geratener und zu spĂ€t gekommener Cowboy, hat vermutlich auch mit dem Epstein-Skandal in den USA zu tun, von dem er wahrscheinlich ablenken will. Aber auch dieser Skandal ist nur ein Nebenschauplatz in einem grundlegend verbrecherischen System, das alle Grenzen ĂŒberschreitet und alle Regeln bricht, wenn es um den Profit geht. Nach Venezuela hat es nun den Iran getroffen – welches Land ist als nĂ€chstes dran? Und wer stoppt diese Verbrecher?

ergÀnzt: 3.3.26; 9:35 Uhr

Den Iran verstehen

Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung von l'AntiDiplomatico ĂŒbersetzt und ĂŒbernommen.

********

Wir sind daran gewöhnt, den Iran durch Stereotype zu betrachten, die geschaffen wurden, um farbige Revolutionen und Regimewechsel anzufachen. FĂŒr uns Kinder des Positivismus und der AufklĂ€rung, des suprematistischen Narrativs unserer imperialistischen und kolonialistischen Geschichte, sowie zwanghafte Konsumenten und Sklaven des Neoliberalismus ist es schwer vorstellbar, dass es einen Synkretismus zwischen SpiritualitĂ€t und politischem Handeln geben kann.

Wir Westler glauben, die HĂŒter der Demokratie und Freiheit zu sein: Wir sind mit Nutella, McDonald's und Freiheit aufgewachsen – der Freiheit, sich auf Kosten anderer zu bereichern, der Freiheit, die SchwĂ€cheren auszubeuten, der Freiheit, erfolgreich zu sein und reich zu werden, zu besetzen und zu plĂŒndern, das Recht des StĂ€rkeren durchzusetzen, zu konsumieren und KonsumgĂŒter zu Statussymbolen zu erheben ...

Außerdem dann auch frei zu sein, unseren Arbeitsplatz zu verlieren, niemanden zu finden, der bereit ist, uns zu helfen oder zumindest unser Leid mitfĂŒhlend zu teilen, frei zu sein, zu scheitern, «Verlierer» zu sein, Selbstmord zu begehen oder Drogen und Depressionen zu verfallen (...). Frei, den Körper der Frau zu kommerzialisieren, gleichgĂŒltig zu sein, wenn 20.000 Kinder in Gaza absichtlich getötet werden, wenn unsere MĂ€chtigen (die Epstein-Koalition) MinderjĂ€hrige missbrauchen, sie vergewaltigen, foltern, in kannibalistischen Ritualen töten ...

Im Iran ist alles öffentlich, es ist das Recht und die Pflicht eines jeden, gleichberechtigt am politischen Leben teilzunehmen. Die iranischen BĂŒrger sind ein stolzes Volk, das sich seiner jahrtausendealten und zugleich sehr jungen Kultur bewusst ist, in der Tradition und Innovation stets ein Gleichgewicht und Synkretismus finden.

Und es ist das einzige Volk, das das Leiden des palĂ€stinensischen Volkes tief in sich spĂŒrt. Wenn wir an den Iran denken, haben wir ein stigmatisiertes Bild vor Augen: die verschleierte und unterwĂŒrfige Frau, unwissend und versklavt, getötet, wenn eine HaarstrĂ€hne unter dem Schleier hervorkommt. FĂŒr die Unaufmerksamsten gilt die Verschleierungspflicht nicht mehr.

Die Alphabetisierungsrate unter iranischen Frauen hat seit der Vertreibung des Schahs sehr hohe Zahlen erreicht und wird fĂŒr junge Frauen zwischen 15 und 24 Jahren auf 97 bis 99 % geschĂ€tzt. Frauen stellen die Mehrheit der UniversitĂ€tsstudenten. Im Jahr 2025 waren Berichten zufolge ĂŒber 60 % der Studienbewerber Frauen, und etwa 64,3 % der iranischen Frauen besitzen einen Hochschulabschluss. Iranische Frauen sind in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) stark vertreten und machen etwa 70 % der Absolventen in diesen Bereichen aus. Sie engagieren sich außerdem aktiv in der Politik und bekleiden wichtige Ämter, auch im Parlament.

Die ReligionsausĂŒbung ist frei: Auch Christen gehören dem iranischen Parlament an, und die Verehrung der Jungfrau Maria ist auch unter Muslimen weit verbreitet.

Die tausendjĂ€hrige Geschichte des persischen Volkes ist eng mit der jĂŒngeren Geschichte verflochten, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Regime von Mohammad Reza, das fĂŒr seine politische Polizei Savak und das schreckliche Lager Qasr-e Qajar berĂŒchtigt war, dem Hauptort der Inhaftierung von politischen Gegnern, Intellektuellen und Dissidenten des autoritĂ€ren Regimes der Reza-Pahlavi-Dynastie. WĂ€hrend der Herrschaft von Reza Schah wurde das GefĂ€ngnis zur UnterdrĂŒckung politischer Parteien, Gewerkschaften und Intellektueller genutzt.

Qasr war fĂŒr seine harten Bedingungen bekannt. Zu den berĂŒhmten HĂ€ftlingen dieser Zeit gehörte der Dichter Mohammad Farrokhi Yazdi, der vermutlich dort ermordet wurde. Auch der in Ungnade gefallene Hofminister Abdolhossein Teymourtash wurde 1933 im GefĂ€ngnis von Qasr inhaftiert und ermordet. Der GefĂ€ngnisarzt: Das GefĂ€ngnis von Qasr war berĂŒchtigt fĂŒr die Anwesenheit von Dr. Ahmad Ahmadi, genannt «Mouse» oder «Dr. Ahmadi», der im Auftrag des Regimes politischen Gefangenen tödliche Injektionen verabreichte. Qasr fungierte auch wĂ€hrend der Herrschaft von Reza Shahs Sohn Mohammad Reza Pahlavi weiterhin als politisches GefĂ€ngnis, bevor es 2003, nach der Revolution von 1979 unter der FĂŒhrung von Khomeini, in ein Museum umgewandelt wurde.

Die jĂŒngste Geschichte des Iran ist geprĂ€gt vom Kampf General Soleimanis gegen den IS, der heute als MĂ€rtyrer verehrt wird und 2020 von Trump und Netanjahu bei einem Luftangriff auf den Flughafen von Bagdad getötet wurde, vom «seltsamen Flugzeugunfall», bei dem PrĂ€sident Raisi und der Außenminister ums Leben kamen, sowie von der konkreten und grundlegenden UnterstĂŒtzung der palĂ€stinensischen Sache in all ihren Formen ...

Sie glauben, dass die Enthauptung einer FĂŒhrungsspitze die Institution und das Volk ins Chaos stĂŒrzen kann: Das geschieht nicht in PalĂ€stina, das geschieht nicht im Jemen, das geschieht nicht im Libanon, das kann nicht im Iran geschehen. Sie glauben, dass durch die Ermordung von Khamenei alles auseinanderfĂ€llt und man eine Marionette einsetzen kann, die dem Westen am besten passt, vielleicht einen geputzten Halsabschneider wie in Syrien. Aber sie haben nichts verstanden.

Der MĂ€rtyrer ist ein Zeuge, ein Vorbild, jeder MĂ€rtyrer ist ein Versprechen, seine Mission fortzusetzen. Jeder MĂ€rtyrer vermehrt sich. Soleimani antwortete gerne denen, die ihn fragten, ob er Angst vor dem Tod habe:

«Aber wir alle mĂŒssen sterben, auch diejenigen, die in Luxus leben: Die einzige Wahl, die du treffen kannst, ist, WIE du leben willst.»

***

Agata Iacono ist Soziologin und Anthropologin.

Offener Brief: Europaparlamentarier fordern Friedensdiplomatie der EU

Der Offene Brief von Michael von der Schulenburg und Ruth Firmenich (beide BSW) ist mit Datum vom Montag an die PrĂ€sidentin des EuropĂ€ischen Parlaments, Roberta Metsola, gerichtet. Er ging ebenso an Kaja Kallas, Hohe Vertreterin der EuropĂ€ischen Union fĂŒr Außen- und Sicherheitspolitik und VizeprĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Kommission, sowie an alle Mitglieder des EuropĂ€ischen Parlaments. Wir veröffentlichen den Brief im Wortlaut:

***

Sehr geehrte Frau Metsola,

Wir sind zutiefst besorgt ĂŒber die groß angelegte MilitĂ€roperation, die derzeit von den Vereinigten Staaten und Israel gegen die Islamische Republik Iran durchgefĂŒhrt wird – ein Krieg, der die gesamte Region zu erfassen und die globale Sicherheit zu destabilisieren droht. In diesem fĂŒr den internationalen Frieden kritischen Moment muss das EuropĂ€ische Parlament alle Seiten dazu auffordern, die Feindseligkeiten unverzĂŒglich einzustellen und sofort an den Verhandlungstisch zurĂŒckzukehren. Um die IntegritĂ€t und GlaubwĂŒrdigkeit der EuropĂ€ischen Union zu wahren, muss das Parlament in diesem Zusammenhang vor allem sein unerschĂŒtterliches Bekenntnis zum Völkerrecht und zur Charta der Vereinten Nationen bekrĂ€ftigen.

Aus diesem Grund bitten wir Sie darum, eine Sondersitzung des EuropÀischen Parlaments einzuberufen.

Dieser Angriff stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen dar, denen alle beteiligten Staaten als Vertragsparteien verpflichtet sind. Was diese Entwicklung noch beunruhigender macht, ist die Tatsache, dass sie – genau wie der Angriff auf den Iran im Juni 2025 – stattfand, wĂ€hrend die Vereinigten Staaten und der Iran noch aktive diplomatische BemĂŒhungen um eine friedliche Lösung unternahmen. Nach Angaben des Außenministers von Oman, der bei diesen GesprĂ€chen vermittelt hatte, wurden bei den Verhandlungen konkrete Fortschritte erzielt. Er sprach sogar von einem möglichen Durchbruch. Die Angriffe waren daher ein eklatanter Verstoß gegen die in der UN-Charta geforderten VermittlungsbemĂŒhungen als Mittel zur Beilegung von Konflikten.

Diese Angriffe waren unprovoziert. Der Iran hat keinem seiner Nachbarn, einschließlich Israel, mit militĂ€rischen Maßnahmen gedroht. Auch stellt der Iran keine Bedrohung fĂŒr die Vereinigten Staaten dar. Er entwickelt weder Atomwaffen noch strebt er nach Interkontinentalraketen – Tatsachen, die sogar von US-Geheimdienstberichten bestĂ€tigt wurden. Dieser Angriff zweier AtommĂ€chte ist besonders alarmierend, da er die gefĂ€hrliche EinschĂ€tzung verstĂ€rkt, dass Staaten ohne Atomwaffen willkĂŒrlichen MilitĂ€rschlĂ€gen schutzlos ausgeliefert bleiben. Ein solcher PrĂ€zedenzfall untergrĂ€bt das Vertrauen in den Atomwaffensperrvertrag der Vereinten Nationen und könnte andere Staaten zu dem Schluss veranlassen, dass nur die nukleare AufrĂŒstung – wie im Fall Nordkoreas – ihre Sicherheit garantieren kann.

Ebenso inakzeptabel sind die offenen und wiederholten Forderungen nach einem Regimewechsel im Iran und die gezielten MordanschlĂ€ge auf die iranische FĂŒhrung. Diese Handlungen stellen einen eklatanten Verstoß gegen den Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souverĂ€ner Staaten gemĂ€ĂŸ der Charta der Vereinten Nationen dar. Die jĂŒngste Geschichte bietet kein Beispiel dafĂŒr, dass ein von außen erzwungener Regimewechsel zu StabilitĂ€t oder Wohlstand gefĂŒhrt hĂ€tte. Dort, wo die FĂŒhrung gewaltsam entfernt wurde, war das Ergebnis ausnahmslos jahrelanges Chaos, Anarchie, wirtschaftlicher und sozialer Niedergang und unermessliches menschliches Leid.

Besonders beunruhigend ist, dass dieser Angriff von einem PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten angeordnet wurde, der mit dem Wahlversprechen angetreten war, Kriege zu beenden, anstatt neue Kriege zu beginnen. Mit dieser Entscheidung schlittert die Welt immer schneller in eine internationale Ordnung, die vom Recht des StĂ€rkeren bestimmt wird – eine Ordnung, in der Krieg und Gewalt wieder zu anerkannten Mitteln zur Beilegung von Konflikten und zur Durchsetzung von MachtansprĂŒchen werden. In einer Zeit, geprĂ€gt von immer zerstörerischeren Atomwaffen und immer schnelleren Raketensystemen, ist eine solche Entwicklung mit Gefahren verbunden, die unvorstellbare Risiken fĂŒr das Überleben der Menschheit mit sich bringen könnten.

Die EuropÀische Union muss klar und entschieden gegen diese gefÀhrliche Entwicklung Stellung beziehen.

Wir rufen hiermit alle unsere Kolleginnen und Kollegen im EuropĂ€ischen Parlament auf, unseren Antrag auf eine Sondersitzung zu unterstĂŒtzen.

===Rubikon==

Bitte gib einen Feed mit dem Parameter url an. (z.B. {{feed url="https://example.com/feed.xml"}}


<!markup:1:end> url="https://www.rubikon.news/artikel.atom" max=5}}
===Peter Mayer==

Bitte gib einen Feed mit dem Parameter url an. (z.B. {{feed url="https://example.com/feed.xml"}}


<!markup:1:end> url="http://fetchrss.com/rss/63cd84[...]c5582d2c65728202.xml" max=5}}

Doctors4CovidEthics

:

Kann Feed nicht laden oder parsen
cURL error 22: The requested URL returned error: 404



===NZZ==

Bitte gib einen Feed mit dem Parameter url an. (z.B. {{feed url="https://example.com/feed.xml"}}


<!markup:1:end> url="https://www.nzz.ch/wissenschaft.rss" max=5}}
<!markup:2:begin>===Cane==

:

Kann Feed nicht laden oder parsen
cURL error 22: The requested URL returned error: 404


Verfassungsblog

<!markup:2:end>

Bitte gib einen Feed mit dem Parameter url an. (z.B. {{feed url="https://example.com/feed.xml"}}