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Radio München · Das Corona-Unrecht und seine Täter: Die Aufarbeitung beginnt.
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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE
# Libera Nos A Malo (Deliver us from evil)

Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Jeremy Farrar tritt von WHO-Posten zurück

Jeremy Farrar, der bekannteste Wissenschaftler Großbritanniens, ist als stellvertretender Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückgetreten. Farrar, ehemaliger Chef des Wellcome Trust, der zweitgrößten Pharmalobby nach der Gates-Stiftung, war während der «Pandemie» Mitglied der Scientific Advisory Group for Emergencies (Sage), die die britische Regierung beriet. Im Mai 2020 hatte die Regierung ihn zudem in die Impfstoff-Taskforce und die Serology Working Group der Gesundheitsbehörde Public Health England berufen. Diese half dabei, die Teststrategie des Vereinigten Königreichs zu steuern.

Farrar kam 2023 als Chefwissenschaftler zur WHO, nachdem er fast ein Jahrzehnt beim Wellcome Trust tätig gewesen war. Im Mai 2025 wurde er zum stellvertretenden Generaldirektor befördert. Laut dem Springer-Blatt The Telegraph ist unklar, was Farrars Rücktritt ausgelöst hat. Allerdings hätten einige seiner Kollegen erklärt, er sei innerhalb der Organisation schon seit einiger Zeit «unzufrieden und zunehmend frustriert über deren interne Politik und Bürokratie» gewesen.

Der überraschende Schritt erfolge zu einer schwierigen Zeit für die WHO, die nach Kürzungen und einem massiven Finanzierungsdefizit infolge des WHO-Austritts der USA eine umfassende Umstrukturierung durchlaufen habe, lamentiert The Telegraph. In diesem Rahmen habe die WHO fast ein Viertel ihrer weltweiten Belegschaft abbauen und ihren Hauptsitz in Genf verkleinern müssen. Die neue Organisationsstruktur habe es erforderlich gemacht, zehn Abteilungen zu vier zusammenzulegen.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, gab Farrars Entscheidung am Dienstagmorgen in einer E-Mail an alle Mitarbeiter bekannt und erklärte, der britische Wissenschaftler werde mit Wirkung zum 30. September aus der WHO «in den Ruhestand treten». «Dr. Tedros» schrieb:

«Dr. Farrar hat auf höchster Ebene ein außergewöhnliches Engagement für Wissenschaft und öffentliche Gesundheit gezeigt, und wir sind dankbar, dass er sich dafür entschieden hat, seine Erfahrung, Energie und Überzeugungskraft in die WHO einzubringen. Im Namen der gesamten Organisation spreche ich Dr. Farrar meinen aufrichtigen Dank aus ... [und wünsche] ihm viel Erfolg in seinem nächsten Lebensabschnitt und einen wohlverdienten Ruhestand.»

Nach Angaben der WHO wird Bruce Aylward nun Farrars Position als stellvertretender Generaldirektor für Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention und Versorgung übernehmen.

Farrar und Fauci pflegten Kontakt während der «Pandemie»

Farrar ist einer von mehreren Wissenschaftlern, die in einem E-Mail-Verlauf mit Anthony Fauci, dem ehemaligen Covid-Chefberater des Weißen Hauses, auftauchen. Auch nahm er an einer Telefonkonferenz mit Fauci teil. Letzterer verweigerte kürzlich vor dem US-Kongress bei der Befragung über seine Rolle während der Virus-Hysterie bei allen Fragen die Aussage. Nun könnte er wegen Missachtung des Kongresses strafrechtlich verfolgt werden, sein Verhalten könnte mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet werden (wir berichteten hier, hier, hier, hier, hier und hier).

Obendrein hat sich der Ex-Fauci-Berater, David Morens, gerade vor einigen Tagen schuldig bekannt, die Verschleierung von Bundesunterlagen im Zusammenhang mit der Erforschung der Ursprünge von SARS-CoV-2 geplant zu haben (wir berichteten). Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

The Telegraph erwähnt diese Aspekte nur am Rande. Die Zeitung teilt stattdessen lapidar – und in bekannter Verschleierungs-Manier – mit, dass «Kritiker und Verschwörungstheoretiker» aufgrund der E-Mails und der Telefonkonferenz behaupten würden, dass es einen orchestrierten Versuch gegeben habe, die Labortheorie über den Ursprung des Virus herunterzuspielen.

Moderna-Aktie schießt 177 Prozent in die Höhe

Der mRNA-«Impfstoff» gegen «COVID» war das erste Produkt, das die Pharmafirma Moderna auf den Markt brachte. Bereits vor dessen Zulassung schnellte der Aktienkurs des Unternehmens in die Höhe. Die Geschäftslage brach jedoch ein, als die Nachfrage nach den Injektionen drastisch zurückging.

Wie die New York Times berichtet, verunsicherte auch die Feindseligkeit der Trump-Regierung die Anleger. So sei der Aktienkurs bis Dienstag gegenüber seinem Höchststand um fast 90 Prozent gefallen. Das entspreche einem Verlust von 170 Milliarden Dollar an Marktwert. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen mehr als 800 Mitarbeiter entlassen, was einem Zehntel seiner Belegschaft entspreche.

Doch mittlerweile hat Moderna die mRNA-Technologie auch auf Injektionen gegen Grippe, Vogelgrippe, das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) und Krebs angewandt – letztere zusammen mit dem großen Pharmakonzern Merck. Das Grippe-Präparat hat die US-Arzneimittelbehörde FDA Anfang August für Erwachsene ab 50 Jahren zugelassen, obwohl in der entsprechenden klinischen Studie in der mRNA-Gruppe wesentlich mehr Nebenwirkungen festgestellt wurden als unter den Probanden, die eine konventionelle Impfung erhielten (wir berichteten).

Auch das RSV-Präparat erhielt bereits eine Zulassung. Für die anderen beiden Injektionen sind noch klinische Studien am Laufen. Was die Entwicklung der Vogelgrippe-Impfung betrifft, verlor Moderna laut der NYT Aufträge im Wert von mehr als 700 Millionen Dollar, nachdem die Trump-Regierung die Vereinbarungen gekündigt hatte.

Nun gaben Moderna und Merck am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt, dass ihr experimenteller Krebsimpfstoff in einer klinischen Studie angeblich die Zeit bis zum Wiederauftreten eines Melanoms verlängert habe. Dabei handle es sich um die erste erfolgreiche Studie dieser Art im fortgeschrittenen Stadium, stellt die NYT fest. Torsten Engelbrecht hat die klinische Studie auf Transition News allerdings schon im Juni scharf kritisiert. Bei den Erfolgsmeldungen handle es sich um einen «Hype», der «ins Leere» laufe.

Die NYT weist indes darauf hin, dass die beiden Pharmaunternehmen ihren Erfolg bekannt gaben, ohne Zahlen zu nennen, die Aufschluss darüber geben würden, inwieweit die Patienten davon profitiert haben. In der Studie wurde die Injektion in Kombination mit Keytruda verabreicht, der laut NYT «extrem erfolgreichen» Krebsimmuntherapie von Merck. Jedenfalls schloss die Moderna-Aktie am Mittwoch mit einem Plus von 177 Prozent.

Krebsinjektionen auf mRNA-Basis könnten laut der NYT zu einem extrem lukrativen Geschäft werden, sofern der Ansatz bei verschiedenen Krebsarten funktioniere. Hochmoderne Krebsmedikamente würden in der Regel mehrere hunderttausend Dollar pro Jahr kosten.

Für Moderna sei Krebs «bei Weitem die bedeutendste Chance in der Entwicklungspipeline», sagte Tyler Van Buren, Analyst bei der Wall-Street-Bank TD Cowen. Und Stéphane Bancel, der Vorstandsvorsitzende von Moderna, erklärte am Mittwoch gegenüber dem Sender CNBC, dass die Arbeit des Unternehmens an dem Krebsimpfstoff dessen jüngster Versuch sei, «sehr große, wissenschaftlich-klinische Wetten einzugehen».

Der Zeitung zufolge befanden sich bereits im vergangenen Jahr mehr als 60 Krebs-«Impfstoffe» auf Basis von mRNA oder ähnlicher Technologie in der Entwicklung. Sie seien in über 120 klinischen Studien getestet worden. Vier große Arzneimittelhersteller würden die Entwicklungsbemühungen anführen. Zwei davon seien Moderna und Merck, deren Zusammenarbeit bei diesem Ansatz bereits ein Jahrzehnt zurückreiche. Derselbe «Impfstoff» werde derzeit auch als Therapie gegen Lungen-, Nieren- und Blasenkrebs getestet.

BioNTech, ein weiterer Entwickler einer mRNA-Injektion gegen «COVID», arbeite mit Roches Genentech-Sparte an der Entwicklung eines Präparats zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs, so die NYT. Die Ergebnisse einer kleinen Sicherheitsstudie dieser Therapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs hätten diesen Frühling für Aufsehen gesorgt.

Neuer Korruptions-Skandal in der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach einer erneuten Razzia der Anti-Korruptions-Behörden die Vizechefin seines Präsidialbüros, Iryna Mudra, entlassen. Ein entsprechendes Dekret veröffentlichte Selenskyj auf der Internetseite des Präsidialamts. Einen Grund für die Entlassung nannte er nicht.

Zuvor hatte die ukrainische Antikorruptionsbehörde laut eigenen Angaben die Häuser von einem Angehörigen des Präsidialamtes und einem Abgeordneten durchsucht. Die Razzia wurde im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen kriminellen Vereinigung durchgeführt. Es wird wegen Geldwäsche ermittelt. Wie einige Medien berichten, gehe es um eine Kaution in Millionenhöhe, mit der im vergangenen Jahr ein anderer Verdächtiger aus dem Gefängnis gekommen sei. Mudra selbst sei von den Ermittlern aber nicht namentlich genannt worden.

Für die EU-Kommission ist alles in bester Ordnung

Lost in Europe kritisiert derweil, dass die EU trotz der grassierenden Korruption in der Ukraine zum Hauptsponsor im Krieg gegen Russland geworden sei. Erst habe Brüssel auf «eingefrorenes» russisches Vermögen zugreifen wollen, um Kiew vor der drohenden Pleite zu retten. Dann habe Ursula von der Leyens Kommission den «Plan B» eingeleitet – in Form eines 90 Milliarden Euro schweren Kriegskredits auf Pump –, weil Belgien Nein gesagt habe.

Das Portal weist darauf hin, dass die neuen Korruptionsskandale Selenskyjs engstes politisches Umfeld betreffen. Nach seiner rechten Hand Andrij Jermak habe er nun auch seine Vize-Präsidialamtschefin Mudra entlassen müssen – erneut wegen Korruptions-Vorwürfen.

Doch die EU-Kommission tue so, als sei alles in bester Ordnung. Die Anti-Korruptionsbehörden in Kiew würden ihre Arbeit machen, heiße es in Brüssel, Selenskyj genieße das volle Vertrauen seiner Partner.

Und so würden die Milliarden-Zahlungen, auf die sich die EU nach monatelangem Streit geeinigt habe, trotz der Skandalserie weitergehen. Das Geld stütze nicht nur Selenskyj, sondern befeuere auch den Krieg gegen Russland. Das Portal warnt:

«Die EU hat sich in eine Eskalationsspirale verstrickt, ungedeckte Milliardenrisiken aufgenommen, auf parlamentarische Kontrolle verzichtet – und ist auch noch die Gefahr eines direkten Kriegseintritts eingegangen.»

Großbritannien sei davon nicht mehr weit entfernt, wie die jüngsten Attacken mit britischen Drohnen auf Russland zeigten. Deutschland offenbar auch nicht – jedenfalls habe sich Berlin prompt hinter London gestellt.

Lost in Europe hat deshalb ein Dossier veröffentlicht, das dokumentiert, wie die EU nach dem Rückzug der USA zum Hauptsponsor der Ukraine im Krieg gegen Russland aufgestiegen ist – und welche riskante Strategie sie dabei verfolgt. Hier die Details:

  • Militarisierung der Hilfe: Von den bewilligten 90 Milliarden Euro sind allein 60 Milliarden Euro für die Verteidigung vorgesehen. Damit wird eine neue Aufrüstungswelle finanziert, bei der die Ukraine ihren Wehretat mit EU-Hilfe auf eine Rekordsumme von fast 50 Prozent des Gesamthaushalts aufstockt.
  • Fehlende Kontrolle und Korruption: Die Vergabe dieser gewaltigen Summen erfolgt trotz der grassierenden Korruption, die bis in die Spitze des ukrainischen Staates reicht. In Brüssel und Kiew mangelt es an effektiven Kontrollmechanismen; so ist die Ukraine lediglich angehalten, «Unregelmäßigkeiten» zu melden, während interne Machtkämpfe um die Verteilung der EU-Milliarden bereits zu Krisen in der ukrainischen Militärführung geführt haben.
  • Strategischer Kurswechsel zum Angriff: Die Quellen belegen eine Verschiebung von der Verteidigung hin zum Angriff mit weitreichenden Waffensystemen. Deutschland und andere EU-Staaten investieren massiv in Langstreckendrohnen, mit denen die Ukraine Angriffe tief im russischen Hinterland und im Baltikum ausführt. Präsident Selenskyj droht offen damit, dass nach den ukrainischen Städten nun auch «Moskau brennen wird».
  • Deutschland als Führungsmacht: Unter Kanzler Friedrich Merz hat Deutschland seine Militärausgaben auf den Rekordwert von 124,7 Milliarden Euro gesteigert. Berlin festigt seine Rolle als wichtigster Partner Kiews so stark, dass bereits die Frage im Raum steht, ob die Ukraine faktisch zu einem deutschen Protektorat geworden ist.
  • Politische Verrohung: Der Druck auf Abweichler innerhalb der EU nimmt zu. So drohte Selenskyj dem ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán unverhohlen mit dem Einsatz ukrainischer Kämpfer, sollte dieser die 90-Milliarden-Hilfe weiterhin blockieren.

Lost in Europe resümiert: «Zusammenfassend beleuchten die vorliegenden Analysen ein Europa, das sich in einer Eskalationsspirale befindet, Milliardenrisiken aufnimmt und dabei zunehmend die demokratische Kontrolle sowie die Gefahr eines direkten Kriegseintritts aus den Augen verliert.»

Angespannte Lage in Lugano vor dem Fußballspiel gegen Maccabi Tel Aviv

In der beliebten Touristendestination Lugano herrscht Spannung. Heute Abend findet in der Tessiner Stadt nämlich das Conference-League-Spiel zwischen dem FC Lugano und Maccabi Tel Aviv statt. Besorgnis löst dabei nicht nur die Tatsache aus, dass das Spiel vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges und der Konflikte im Westjordanland stattfindet, sondern vor allem, weil es unter den Maccabi-Fans eine Gruppe gibt, die für ihre Gewalttätigkeit bekannt ist.

Wie Ticinonline schreibt, handelt es sich dabei um die politisierten «Maccabi Fanatics», die wichtigste Ultras-Gruppe des Vereins, deren Ideologie auf die radikale israelische Rechte zurückgeht.

So hat die Tessiner Sektion der Bewegung für den Sozialismus (Movimento per il Socialismo – MPS) dem Portal zufolge die Kantonsregierung gefragt, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um «Unruhen, Gewalt und rassistisches Verhalten zu verhindern». Daraufhin habe Gaza Action Ticino unter dem Motto «Nein zum Spiel der Schande» zu einer Mobilisierung aufgerufen. Die Stadt Lugano habe ihrerseits wissen lassen, dass die Situation «nicht leicht zu bewältigen» sein werde.

Flyer von Gaza Action Ticino

Laut dem MPS entspringt die Besorgnis «der Erinnerung an die schwerwiegenden Vorfälle in Amsterdam» anlässlich des Europa-League-Spiels gegen Ajax im November 2024, die «gezeigt haben, wie schnell sich ein Fußballspiel zu einer Situation schwerwiegender Störung der öffentlichen Ordnung entwickeln kann, wenn sich die sportliche Rivalität mit den Spannungen im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt überschneidet» (wir berichteten).

Damals wurden die Ereignisse von den Medien zuerst als antisemitisch dargestellt. Dann stellte sich jedoch heraus, dass die Gewalt und die Provokationen von den israelischen Fans ausgingen. So hatten sie zum Beispiel eine palästinensische Fahne von einem Haus im Stadtzentrum der niederländischen Metropole gerissen und rassistische Parolen gegrölt. Laut Zeugen hatten sie auch unschuldige Menschen auf der Straße, Eigentum und Taxifahrer angegriffen.

Das alles geschah bereits am Vorabend des Spiels. Nach dem Schlusspfiff, als die israelischen Fans die Johan-Cruyff-Arena verließen, wurden sie von einigen lokalen Gruppen angegriffen. Ticinonline erinnert daran, dass infolge der Zusammenstöße sieben Personen ins Krankenhaus eingeliefert, fast dreißig verletzt und über 50 festgenommen wurden.

Das Portal weist auch auf einen politischen Eklat hin, der ein Jahr später von einem weiteren Auswärtsspiel von Maccabi Tel Aviv ausgelöst wurde. Anlass war erneut ein Spiel in der Europa League, diesmal jedoch bei Aston Villa Anfang November 2025. Bei dieser Gelegenheit kündigten die Behörden der Stadt Birmingham einige Wochen vor dem Spiel aus Angst vor antisemitischen Angriffen an, dass den israelischen Fans der Zugang zum Stadion verwehrt sein werde. Der Beschluss wurde ein paar Wochen nach einem Anschlag auf eine Synagoge in Manchester gefasst.

Die Entscheidung wurde sowohl von der israelischen als auch von der britischen Regierung scharf kritisiert. Sie sorgte auch nach dem Spiel für Aufsehen, als bekannt wurde, dass die lokalen Behörden ihren Beschluss mit Informationen begründet hatten, die sich später als falsch herausstellten und unter anderem mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt worden waren.

Doch zurück in die Schweizer «Sonnenstube»: Dort gab es in den letzten Tagen Ticinonline zufolge sowohl vonseiten der Kantonspolizei als auch vom FC Lugano beruhigende Signale. Die Behörden hätten zwar wie üblich keine Details zum Einsatzkonzept bekanntgegeben, würden die Lage jedoch seit Tagen beobachten.

Der Fußballverein habe am vergangenen Dienstag hingegen in einer kurzen Pressemitteilung erklärt, dass «alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durch ein koordiniertes und den Umständen angemessenes Einsatzkonzept getroffen werden, wobei Personal und Einrichtungen einsatzbereit sind». Der Club relativierte aber die Befürchtungen, indem er wissen ließ, dass «keine nennenswerte Anzahl israelischer Fans erwartet» werde.

Biologie-Fachjournal zieht wegen manipulierter Peer-Reviews mehr als 100 Studien zurück

Das von Elsevier herausgegebene International Journal of Biological Macromolecules hat seit Juni 120 Studien wegen manipulierter Peer-Review-Verfahren in von Gastherausgebern betreuten Sonderausgaben zurückgezogen – Tendenz steigend. Bei Sonderausgaben handelt es sich um Publikationen, die sich mit einem bestimmten Thema befassen. Wie Retraction Watch mitteilt, steht laut dem Verlag mindestens ein weiterer Rückzug bevor.

Dem Portal zufolge hat das Journal eine «systematische, koordinierte und weitverbreitete Manipulation des Peer-Review-Prozesses» festgestellt. Ein Sprecher von Elsevier erklärte gegenüber Retraction Watch, dass der Verlag im Jahr 2025 «auf mögliche systematische Manipulationen und andere Probleme wie Plagiate, Bildduplikation und Autorenschaftsfragen in einer Reihe von Artikeln aufmerksam wurde, die in Sonderausgaben veröffentlicht wurden». Dies habe zu einer umfassenderen Untersuchung weiterer aktueller Sonderausgaben geführt.

Nahezu alle zurückgezogenen Arbeiten stammen demnach von Autoren, die mit chinesischen Institutionen verbunden sind, und wurden in den Jahren 2024 und 2025 veröffentlicht. Die Arbeiten würden unter anderem Krebszellmutationen und molekulare Ursachen chronischer Leiden wie Schlafapnoe und Schmerzen behandeln.

Retraction Watch stellt fest, dass von Gastherausgebern betreute Sonderausgaben besonders anfällig für Manipulationen zu sein scheinen. So habe der Verlag Hindawi im Jahr 2023 im Zuge der Zurückziehung von mehr als 10.000 Arbeiten zwischen Ende 2022 und Anfang 2024 die Veröffentlichung von Sonderausgaben wegen manipulierter Peer-Review-Verfahren vorübergehend ausgesetzt. Und im Jahr 2024 habe eine Zeitschrift von Springer Nature 34 Arbeiten aus Sonderausgaben wegen «beeinträchtigter redaktioneller Betreuung und Überprüfungsverfahren» zurückgezogen. Im selben Jahr habe die Fachzeitschrift Annals of Operations Research eine gesamte Sonderausgabe aufgrund von Bedenken über ein «beeinträchtigtes» Peer-Review zurückgezogen.

Der Autor mit den meisten zurückgezogenen Arbeiten in der jüngsten Welle, nämlich fünf, war gemäß dem Portal Junkai Qin. Er habe Zugehörigkeiten zum Minzu-Krankenhaus der Autonomen Region Guangxi Zhuang und zum Angegliederten Krankenhaus der Youjiang Medical University for Nationalities angegeben. Die fünf zurückgezogenen Artikel aus dem International Journal of Biological Macromolecules seien die einzigen, die auf Qins ResearchGate-Profil gelistet sind. Weder eine entsprechende digitale Kennnummer noch eine institutionelle Profilseite hätten für den Forscher gefunden werden können. Keiner der korrespondierenden Autoren der fünf Arbeiten habe auf Anfragen per E-Mail reagiert.

Laut Retraction Watch erklärte der Elsevier-Sprecher, dass die Zurückziehungen, «die dieses Schema der Peer-Review-Manipulation betreffen, nun nahezu abgeschlossen sind und die Überprüfungen von Gastherausgebern weiter verschärft wurden, um Probleme so schnell wie möglich zu erkennen».

Fabian Wittmers, ein Postdoktorand an der Oregon State University, habe angegeben, dem Journal seit April 2025 über 300 auffällige Arbeiten gemeldet zu haben, sowohl beim Journal als auch auf der Plattform PubPeer. Und im vergangenen September habe er in einem Blogbeitrag über das Journal geschrieben. Nur eine der von ihm gemeldeten Arbeiten habe zu denjenigen gehört, die wegen Peer-Review-Manipulation zurückgezogen wurden. Elf der von ihm gemeldeten 352 Arbeiten seien aus anderen Gründen zurückgezogen worden.

Retraction Watch stellt fest, dass das Journal sein Veröffentlichungsvolumen von fast 5.000 Artikeln im Jahr 2023 auf über 9.600 im Jahr 2024 nahezu verdoppelt und im Jahr 2025 über 10.300 Artikel veröffentlicht hat.

Auf eine Frage bezüglich dieses Anstiegs habe der Verlag nicht direkt reagiert, jedoch erklärt:

«Angesichts des Anstiegs von Einreichungen im gesamten System des wissenschaftlichen Publizierens und anderer Veränderungen in den letzten Jahren sind die Investitionen der wissenschaftlichen Verlagsbranche zur Sicherung der wissenschaftlichen Integrität höher als je zuvor.»

Im Jahr 2026 habe das International Journal of Biological Macromolecules bislang über 4.000 Artikel veröffentlicht, schließt Retraction Watch.

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