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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Kennedy treibt umfassende Untersuchung zur Sinnhaftigkeit von Impfstoffen voran

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat seine öffentliche Kritik an Impfstoffen in den vergangenen Monaten auf Anweisung des Weißen Hauses deutlich gedĂ€mpft. Das Weiße Haus fĂŒrchtet negative Auswirkungen auf die Republikaner bei den anstehenden Midterm-Wahlen. Gleichzeitig leitet er intern eine breit angelegte Forschungsinitiative in den ihm unterstellten Behörden, die seine langjĂ€hrigen Bedenken zur Impfstoffsicherheit untersuchen soll. Dies berichtet die New York Times.

Kritiker des Impfens wie Joseph Mercola sprechen sogar von einer regelrechten «Impfexplosion» bei Kindern und dem «grĂ¶ĂŸten Gesundheitsverfall der Menschheitsgeschichte». So lag in den USA in den 1980er Jahren, als «nur» 11 Dosen verabreicht wurden, die Rate der chronischen Krankheiten bei knapp 13 Prozent. Mittlerweile erhalten die Kleinen 73 Impfdosen, und die Rate der chronischen Krankheiten liegt bei mehr als 54 Prozent.

Zugleich gibt es etliche Untersuchungen, die aufzeigen, dass geimpfte Kinder gesundheitlich deutlich besser dastehen als ungeimpfte. Darunter befindet sich eine laut Karl Jablonowski, leitender Wissenschaftler bei Children's Health Defense, «unanfechtbare» Studie, derzufolge geimpfte Kinder ein 170 Prozent höheres Autismus-Risiko aufweisen als ungeimpfte. Dem peer-reviewten Paper zufolge weisen geimpfte Kinder zudem eine um 212 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit auf, andere neurologische Entwicklungsstörungen zu entwickeln wie ADHS, Epilepsie und GehirnentzĂŒndungen. Die Arbeit basiert ausschließlich auf Regierungsdaten.

Auch eine stattliche Zahl weiterer Analysen zeigt dies auf. So offenbarte eine wissenschaftliche Arbeit, die 2012 im Fachmagazin Human & Experimental Toxicology erschien: Je mehr in den USA geimpft wurde, umso mehr kam es in statistisch signifikanter Weise zu Krankenhauseinweisungen und TodesfÀllen.

Die Initiative hat fĂŒr Kennedy höchste PrioritĂ€t. Beteiligt sind Wissenschaftler der FDA und CDC sowie externe Datenkontraktoren mit Zugang zu Millionen von Patientenakten. Die Leitung liegt beim Biostatistiker Martin Kulldorff, der sich noch in der Zeit, als er Medizinprofessor an der Harvard University war (bis 2024) mit Aussagen hervortat wie: «Durch die Vermeidung von Lockdowns hatte Schweden die niedrigste Übersterblichkeit in Europa.»

Im Fokus des von RFK Jr. initiierten Forschungsvorhabens stehen Vergleiche zwischen geimpften und ungeimpften Kindern, der gesamte Kindheitsimpfplan, mögliche ZusammenhÀnge mit Autismus sowie die Rolle von Thimerosal. Die geschÀtzten Kosten allein bei der CDC liegen bei 40 bis 50 Millionen Dollar.

In einem ausfĂŒhrlichen Interview mit dem Tucker Carlson Network Ende 2024 hatte Kennedy die Zulassungspraxis von Impfstoffen bereits scharf kritisiert. Er betonte vor allem das Fehlen echter Sicherheitsstudien:

«Keiner der verabreichten Impfstoffe hat je eine echte Placebostudie durchlaufen.» Das sei ein unhaltbarer Zustand. Denn das bedeute, dass niemand wisse, wie die Risikoprofile dieser Produkte sind. Folglich «kann niemand sagen, ob das Produkt mehr Probleme abwendet, als es verursacht.»

Ganz so stimmt das allerdings nicht. TatsĂ€chlich gibt es ganz wenige Studien, bei denen ein Impfstoff tatsĂ€chlich mit einem echten Placebo verglichen wurde, und da kommen die Vakzine schlecht weg. Eines der berĂŒhmtesten Beispiele hierfĂŒr ist ein groß angelegter Feldversuch, den die WHO Ende der 1960er Jahre in Indien umsetzte. Dabei ging es um den BCG-Impfstoff (= Tuberkulose-Impfstoff). Dabei wurde ein großes Kollektiv geimpft, ein gleich großes blieb ungeimpft. Ergebnis des Feldversuchs: Die Impfung zeigte nicht nur keine schĂŒtzende Wirkung gegen Tuberkulose, vielmehr erkrankten und starben in der geimpften Gruppe wesentlich mehr als in der der Ungeimpften.

Eine weitere dieser StudienraritÀten stammt aus dem Jahr 2012. Darin wurde ein Grippeimpfstoff mit echtem Placebo verglichen. Und auch hier ist das Resultat niederschmetternd. Denn nicht nur erzeugte der Influenza-Impfstoff in der Gruppe der Geimpften fast sechsmal so viele Atemwegserkrankungen wie unter denjenigen, die das wirkungslose ScheinprÀparat erhielten. Auch war der Impfstoff kontraproduktiv, weil er das Gripperisiko sogar erhöhte.

Kennedy erklĂ€rte derweil, Impfstoffe seien historisch als Biologika und nationale Sicherheitsmaßnahme gegen biologische Angriffe eingestuft worden und daher von den strengen Zulassungsstandards normaler Arzneimittel ausgenommen. Ein normales Medikament benötige etwa acht Jahre inklusive doppelblinder, placebokontrollierter Studien und Langzeitbeobachtung – bei Impfstoffen habe man diesen Prozess verkĂŒrzt. Er forderte unabhĂ€ngige Studien und Gremien ohne Interessenkonflikte:

«Wenn ich also diesen Job im Weißen Haus bekomme, werde ich dafĂŒr sorgen, dass diese Studien durchgefĂŒhrt werden und dass in den Gremien, die diese Produkte genehmigen, Leute sitzen, die nicht in Interessenkonflikte verwickelt sind.»

Dieses Anliegen hat er dann auch verfolgt, indem er besagten Kulldorff und zum Beispiel auch Robert W. Malone in den Impfberatungsausschuss der CDC beorderte.

Malone wurde sogar dessen Vizevorsitzender, zog sich aber im MĂ€rz dieses Jahres zurĂŒck, vor allem wegen interner Konflikte, eines Gerichtsurteils, das die Arbeit des Komitees stark behinderte, unbezahlter Arbeit, öffentlicher Anfeindungen und eines Streits mit einem HHS-Sprecher.

Kennedy Jr. wiederum empfahl zu Beginn des Jahres 2024 die Masern-Impfung, obgleich er um die Sinnlosigkeit derselben wusste. Hintergrund war, dass in Texas ein Kind an dem, was Masern genannt wird, gestorben sein sollte. Daraufhin erschien es ihm offenbar nicht adÀquat, auf Konfrontationskurs zu gehen mit «Big Vaccine» und den «Dampf machenden» Systemmedien.

Konzentrationskrise bei Kindern: Nicht nur das Smartphone ist schuld, sondern auch fehlende Freiheit

Viele Eltern und PĂ€dagogen beobachten mit Sorge, dass Kinder und Jugendliche zunehmend Schwierigkeiten haben, sich lĂ€nger zu konzentrieren – sei es im Unterricht, bei Hausaufgaben oder beim Lesen. Schnell wird der Verdacht auf Smartphones und Social Media gelenkt. Doch laut Experten wie dem Psychologen Simon MĂŒller und der Erziehungswissenschaftlerin Renate Zimmer liegt ein wesentlicher Teil des Problems auch woanders: in einem durchgetakteten Alltag, der Kindern kaum Raum fĂŒr freies Spiel, Langeweile und selbstgesteuerte Aufmerksamkeit lĂ€sst. Das berichtet die Frankfurter Rundschau.

MĂŒller erklĂ€rt, dass eine echte Kindheit einer natĂŒrlichen Entwicklungslogik folge, die vor allem aus freiem Spiel, Wiederholung und dem selbststĂ€ndigen Entwickeln von Ideen bestehe. Kinder lernen Aufmerksamkeit vor allem dadurch, dass sie diese selbst halten und lenken dĂŒrfen. Ein stĂ€ndig von außen strukturierter und reizintensiver Alltag – mit mehreren Terminen pro Woche – fĂŒhre dazu, dass Aufmerksamkeit «von außen gesteuert» werde, statt sich von innen zu entwickeln.

Langfristig leide darunter innere Motivation, Frustrationstoleranz und die FĂ€higkeit, sich aus eigenem Antrieb mit einer Sache zu beschĂ€ftigen. Auch Zimmer warnt: Kinder gewöhnen sich daran, stĂ€ndig unterhalten oder angeleitet zu werden. Langeweile werde dann nicht mehr als Chance fĂŒr KreativitĂ€t gesehen.

Experten empfehlen daher maximal zwei bis drei geplante AktivitĂ€ten pro Woche und viel freie, begleitete, aber nicht stĂ€ndig eingreifende Zeit (siehe dazu auch den TN-Artikel «Mentale StĂ€rken einer vergangenen Ära: Was die Generation der 60er- und 70er-Jahre durch fehlende Technik lernte»).

Diese Erkenntnisse relativieren die oft pauschale Schuldzuweisung an digitale Medien. Dennoch bleibt die Debatte um die Auswirkungen von Social Media hochaktuell. Politiker wie Schleswig-Holsteins MinisterprĂ€sident Daniel GĂŒnther (CDU) fordern ein Verbot sozialer Netzwerke fĂŒr Unter-16-JĂ€hrige, um Kinder vor Cybermobbing, Sucht und psychischer Belastung zu schĂŒtzen, und verweisen dabei auf Modelle wie in Australien (TN berichtete).

Kritiker halten solche Verbotsforderungen jedoch fĂŒr unangebracht und verlogen. Wissenschaftliche Stimmen, darunter Analysen des britischen South West Grid for Learning (SWGfL) und des Science Media Centre, betonen, dass die Evidenz fĂŒr positive Effekte eines pauschalen Verbots fehle. Zugleich wĂŒrden potenzielle Vorteile sozialer Medien – wie soziale Teilhabe, Informationszugang und Ausdrucksmöglichkeiten – ĂŒbersehen.

Ein Verbot könne Kinder von wichtigen Chancen abschneiden und sie daran hindern, digitale Kompetenzen zu erlernen. Zudem werde Social Media oft als alleiniger Verursacher von Problemen wie Einsamkeit, Angst oder Konzentrationsstörungen dargestellt, obwohl familiÀre, schulische und gesellschaftliche Faktoren mindestens ebenso bedeutsam seien.

Hinzu kommt die Inkonsequenz der Politik: WĂ€hrend Verbote gefordert werden, treibt Deutschland weiterhin den «DigitalPakt Schule» mit Milliardeninvestitionen in Hardware voran – ein Ansatz, dessen Nutzen fĂŒr das Lernen begrĂŒndet bezweifelt wird. Experten wie Ralf Lankau sehen darin eher einen Irrweg, der die Digitalisierung in Schulen ĂŒberbetont.

Statt simpler Verbote plĂ€dieren viele Fachleute fĂŒr nuanciertere AnsĂ€tze: bessere Plattformregulierung, Förderung von Medienkompetenz, datenschutzkonforme Altersverifikation und vor allem die StĂ€rkung von SelbststeuerungsfĂ€higkeiten durch ausreichend freie Zeit im echten Leben. Denn ob mit oder ohne Smartphone – Kinder brauchen vor allem Raum, um ihre Aufmerksamkeit selbst zu lenken.

Die NDR-Journalistin Annika Feldmann hat den Spieß in einem Kommentar sogar einmal umgedreht und meint:

«Social-Media-Verbot? Lieber fĂŒr Erwachsene statt fĂŒr Kinder!»

Feldmann plĂ€diert also fĂŒr einen Perspektivwechsel in der Debatte um Social-Media-Verbote, um die Debatte umzukehren und die eigentlichen Verantwortlichen in den Fokus zu rĂŒcken. Nicht nur widerspreche ein solches Verbot fĂŒr Kinder dem Recht auf digitale Teilhabe.

Auch sollten stattdessen die Plattformbetreiber stĂ€rker in die Verantwortung genommen werden, die vor allem auch Erwachsene in die Bredouille bringen, indem sie sie durch Desinformationen, KI-Fakes, Verschwörungstheorien und Love Scamming* gefĂ€hrdeten und sie dazu veranlassten, sich stundenlang durch «MĂŒll» zu scrollen, wĂ€hrend die Algorithmen der Plattformen gezielt suchterzeugende und extreme Inhalte pushen – rein aus Gewinninteresse. Der Algorithmus bestimme, was Nutzer sehen, und kenne eben keine Moral, sondern nur Aufmerksamkeitsmaximierung.

ZusĂ€tzlich argumentiert sie mit einer TĂ€ter-Opfer-Umkehr: Kinder mĂŒssten vor allem vor Erwachsenen geschĂŒtzt werden, die sie online belĂ€stigen, zu freizĂŒgigen Fotos auffordern oder zu Treffen locken. Statt die TĂ€ter (Erwachsene) zur Verantwortung zu ziehen, wolle man lieber die Opfer (Kinder) aussperren – deshalb ergebe ein Verbot fĂŒr «Boomer» ironischerweise mehr Sinn als eines fĂŒr Jugendliche.

* Ein Love Scammer (deutsch: LiebesbetrĂŒger) ist ein Krimineller, der auf Dating-Plattformen oder in sozialen Netzwerken gefĂ€lschte Profile nutzt, um Opfer emotional zu manipulieren und ihnen Geld zu entlocken. Die BetrĂŒger tĂ€uschen wahre Liebe vor, um Vertrauen aufzubauen, und bitten spĂ€ter unter VorwĂ€nden wie Notsituationen um finanzielle Hilfe.

«Europas Vorstoß fĂŒr eine EU-Armee signalisiert den Beginn der Zersplitterung der NATO»

Der spanische MinisterprĂ€sident Pedro SĂĄnchez hat offen die Schaffung einer europĂ€ischen Armee gefordert und gewarnt, dass Europa angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen seine kollektiven VerteidigungsfĂ€higkeiten stĂ€rken mĂŒsse. Laut dem US-Finanzanalytiker Martin Armstrong ist dies «Teil eines viel umfassenderen Wandels, der sich hinter den Kulissen vollzieht, wĂ€hrend sich Europa still und leise auf eine Welt vorbereitet, in der die NATO in ihrer derzeitigen Form möglicherweise nicht mehr funktionieren wird». Diese vor wenigen Jahren politisch undenkbare Debatte habe an Dynamik gewonnen, da das Vertrauen in die Nachkriegsordnung bröckle. Armstrong erlĂ€utert:

«Ich habe wiederholt davor gewarnt, dass die NATO nie dafĂŒr gedacht war, auf unbestimmte Zeit zu bestehen. Sie war ein BĂŒndnis des Kalten Krieges, das um die sowjetische Bedrohung herum aufgebaut und ĂŒberwiegend von den Vereinigten Staaten finanziert wurde. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verlor die NATO ihren ursprĂŒnglichen Zweck. Anstatt sich aufzulösen, dehnte sie sich nach Osten aus und wandelte sich von einem VerteidigungsbĂŒndnis zu einem geopolitischen Instrument, das dazu dient, Einfluss in ganz Europa und darĂŒber hinaus auszuĂŒben.»

Die USA wĂŒrden sich zunehmend auf China und innenpolitische InstabilitĂ€t konzentrieren, so der Finanzanalytiker weiter. Europa sehe sich gleichzeitig mit wirtschaftlicher Stagnation, Migrationskrisen, Staatsschuldenproblemen und Energieknappheit konfrontiert. Den europĂ€ischen Regierungen werde zudem bewusst, dass sie sich möglicherweise nicht mehr auf Washington als unangefochtenen Garanten ihrer Sicherheit verlassen können. Diese Erkenntnis sei der Grund fĂŒr die Forderungen nach einer europĂ€ischen MilitĂ€rstruktur.

Der Zeitpunkt sei entscheidend: Die MilitĂ€rausgaben auf dem gesamten Kontinent steigen explosionsartig. Die NATO-Mitglieder stĂŒnden unter Druck, ihre Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent des BIP anzuheben. Armstrong gibt zu bedenken:

«Was dies besonders gefĂ€hrlich macht, ist, dass es Europa an politischer Einheit mangelt, wĂ€hrend es ĂŒber militĂ€rische Einheit spricht. Spanien selbst hat sich im Iran-Konflikt bereits öffentlich von Teilen der NATO distanziert, indem es eine offensive Beteiligung ablehnte und sich von Washingtons Position abgrenzte. Das offenbart die zentrale SchwĂ€che innerhalb des BĂŒndnisses. Sobald die Mitgliedstaaten bei großen Konflikten unterschiedliche Positionen einnehmen, beginnt der Zusammenhalt zu bröckeln.
Frankreich strebt nach strategischer Autonomie. Deutschland will die militĂ€rische FĂŒhrungsrolle ĂŒbernehmen. Osteuropa wĂŒnscht sich eine maximale Konfrontation mit Russland. SĂŒdeuropa ist eher besorgt ĂŒber wirtschaftliche InstabilitĂ€t und Migration. Großbritannien bleibt Washington verbunden, hat aber selbst mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kĂ€mpfen. Das sind keine einheitlichen Ziele. Es handelt sich um konkurrierende Interessen, die vorĂŒbergehend durch Angst und Unsicherheit zusammengehalten werden.»

Der Finanzanalytiker weist darauf hin, dass sich Europas wirtschaftliche Grundlage gleichzeitig abschwĂ€cht. Die Netto-Null-Politik habe die Energiepreise in die Höhe getrieben, die Industrie wandere ab, die Verschuldung steige weiter an und das Wachstum stagniere in weiten Teilen des Kontinents. Dennoch wĂŒrden die Regierungen gleichzeitig eine massive militĂ€rische AufrĂŒstung diskutieren. Historisch gesehen fĂŒhre diese Kombination eher zu innerer InstabilitĂ€t als zu langfristiger StĂ€rke.

Die Ironie sei, dass Europa Jahrzehnte damit verbracht habe, Grenzen abzubauen, nationale Armeen zu verkleinern und die Idee zu fördern, dass Krieg zwischen GroßmĂ€chten ĂŒberholt sei. Nun diskutiere dieselbe politische Klasse ĂŒber «MilitĂ€r-Schengen»-Systeme, um Truppen schnell durch Europa zu verlegen, und debattiere offen ĂŒber nukleare Abschreckung unabhĂ€ngig von den USA. Armstrong stellt fest:

«Der Kriegszyklus dreht sich schon seit Jahren, und was Sie derzeit beobachten, ist die Reaktion der Institutionen darauf. Die Regierungen spĂŒren, dass sich das geopolitische Umfeld verschlechtert, und versuchen daher, die militĂ€rische Macht zu zentralisieren, bevor die Krise voll ausbricht. Historisch gesehen fĂŒhrt die Schaffung grĂ¶ĂŸerer supranationaler MilitĂ€rstrukturen jedoch oft zu einer VerschĂ€rfung der Spannungen, da sie die Ängste unter den Rivalen schĂŒrt und die FlexibilitĂ€t der Mitgliedstaaten einschrĂ€nkt.»

Das grĂ¶ĂŸere Problem sei, dass eine europĂ€ische Armee die NATO selbst schwĂ€chen wĂŒrde. Mit eigenen Kommandos und unabhĂ€ngigen MilitĂ€rstrukturen wĂŒrde Europa sich von Washington lösen – und die NATO verliere nach und nach an Bedeutung. Armstrong schließt:

«Was Politiker nun öffentlich zugeben, ist, dass sie nicht mehr voll und ganz darauf vertrauen, dass die bestehende Struktur die nĂ€chste große Krise ĂŒberstehen wird. Sobald Allianzen beginnen, ihre eigene Zukunft offen infrage zu stellen, hat die Fragmentierung hinter den Kulissen bereits begonnen.»

«Methodisches Fundament von â€čHantavirusâ€ș-Nachweis ist – bei allem Respekt – erbĂ€rmlich schwach»

In diesen Tagen beherrscht das sogenannte «Hantavirus» die Schlagzeilen. Ein Cluster von Erkrankungen auf dem Expeditionsschiff MV Hondius hat weltweit fĂŒr Aufregung gesorgt. Die WHO informierte ĂŒber den angeblichen «Ausbruch», QuarantĂ€nemaßnahmen wurden eingeleitet – und die Systemmedien schalteten in den Krisenmodus. Und das mRNA-«Impf»-Projekt dazu lĂ€uft schon seit 2023 (TN berichtete).

Das Ganze erinnert arg an die Corona-Inszenierung, und auch hier stellt sich – genau wie bei SARS-CoV-2* – die Frage: Wurde das, was da als Hantavirus prĂ€sentiert wird, ĂŒberhaupt als ein solches solide nachgewiesen? Dieser Frage ist NEXT LEVEL jetzt nachgegangen. Ergebnis:

«Die berĂŒhmte Arbeit von Lee et al. aus dem Jahr 1978 gilt bis heute als PrimĂ€rpublikation zum â€čHantavirusâ€ș. Und wenn man diese Studie genau liest, bleibt von einem Virusnachweis nichts ĂŒbrig. Das methodische Fundament ist – bei allem Respekt – erbĂ€rmlich schwach.»

So gingen die Forscher um Ho Wang Lee folgendermaßen vor: Sie nahmen Lungenhomogenat (zerstampfte Lunge) von wild gefangenen FeldmĂ€usen oder einen Mix aus Patienten-Serum und Maus-Material. Dieses Material wurde intraperitoneal (in die Bauchhöhle) oder auch in andere Bereiche injiziert. Ziel war es, den vermeintlichen Erreger in diesen MĂ€usen zu vermehren.

Danach wurden diese inokulierten MĂ€use nach einigen Wochen getötet, ihre Lungen entnommen, diese in Scheiben geschnitten und als Antigen-PrĂ€paration fĂŒr den Immunfluoreszenz-Test verwendet. Hintergrund: Man ging davon aus, dass die gestreiften FeldmĂ€use das natĂŒrliche Reservoir des Erregers sind. Daraufhin wurden diese Proben mit Patientenseren (als Antikörper-Quelle) vermengt. Die Autoren gingen davon aus, dass diese Seren spezifische Antikörper gegen den hypothetischen Erreger enthalten.

Anschließend wurde ein fluoreszenzmarkierter SekundĂ€rantikörper (anti-human-IgG, chemisch gekoppelt mit einem Fluorochrom, klassischerweise Fluorescein-Isothiocyanat, kurz FITC) hinzugefĂŒgt. Dieser bindet an die menschlichen Antikörper, die sich zuvor an das «Antigen» im MĂ€usegewebe gebunden haben. Unter dem Fluoreszenzmikroskop (mit UV-Licht angeregt) leuchtet dann das gebundene FITC gelb-grĂŒn auf.

Anschließend untersuchten sie die Organe der Versuchstiere mithilfe der Immunfluoreszenz – einer Technik, die im Mikroskop kĂŒnstliche Lichtsignale produziert, wenn bestimmte Antikörper binden.

Das zentrale Problem: Ein echter Virusnachweis im klassischen Sinne gelang nicht. Die Autoren rĂ€umen selbst ein, dass sich der vermeintliche Erreger weder in verschiedenen Zellkulturen noch in Labortieren kultivieren ließ. Und obwohl die MĂ€use mit dem angeblichen «Hantavirus-Material» inokuliert wurden, wurden sie nicht krank. Weder die wild gefangenen noch die experimentell behandelten Tiere entwickelten jemals sichtbare Anzeichen einer Erkrankung – was die Autoren selbst explizit erwĂ€hnen. Es wurde also keine ĂŒbertragbare Krankheit, sondern lediglich ein Labor-Signal erzeugt.

Das HerzstĂŒck der Studie bildet also ein immunfluoreszenzbasiertes «Nachweis»system. Gewebe aus den MĂ€uselungen diente als «Antigen», die Patientenseren als Quelle fĂŒr «Antikörper». Das dabei entstehende Leuchten im Mikroskop wurde als Beleg fĂŒr die Anwesenheit des Erregers interpretiert. Die Autoren selbst beschreiben dieses Vorgehen jedoch offen als «admittedly circular skeleton» – also als zugegebenermaßen zirkulĂ€res GerĂŒst. Denn man verwendete das Signal, um die Existenz des Erregers zu belegen, und definierte den Erreger zugleich ĂŒber eben dieses Signal. Ein klassischer Zirkelschluss.

Hinzu kommen erhebliche Schwierigkeiten bei der Interpretation: Die IntensitĂ€t und Ausdehnung der Fluoreszenz ließen sich nur schwer bewerten, wie die Forscher einrĂ€umen. Auch bei den angeblichen Isolaten aus Patientenseren bleiben Zweifel. Die Autoren schreiben, dass sie diesen nicht mit «unequivocal security» (uneingeschrĂ€nkter Sicherheit) vertrauen könnten, weil fĂŒr die Versuche Tiere vom koreanischen Festland verwendet wurden – aus Regionen, in denen solche Fluoreszenzsignale bei WildmĂ€usen bereits natĂŒrlich vorkommen.

Belastbare Negativkontrollen mit garantiert signalfreien Tieren waren damit nicht gewĂ€hrleistet. Trotz dieser EinschrĂ€nkungen – fehlende Kultivierung, ausbleibende Krankheitssymptome bei den Versuchstieren und ein zirkulĂ€res Nachweissystem – wurde diese Arbeit zum Grundstein des Hantavirus-Konzepts. Sie legte den Grund fĂŒr spĂ€tere Forschungen und die Einordnung des Erregers in die heutige Virologie.

Statt eines klar definierten, isolierbaren Partikels, das bei gesunden Tieren oder Menschen reproduzierbar typische Symptome auslöst, bleibt nur ein indirektes Labor-Signal. Die Debatte um die Hantavirus-Studie von Lee et al. zeigt exemplarisch, wie sehr etablierte virologische Konzepte auf Interpretationen und technischen Signalen beruhen.

* Siehe dazu den OffGuardian-Artikel «Phantom Virus: In search of Sars-CoV-2» von Konstantin Demeter, Stefano Scoglio und mir sowie den TN-Beitrag «Virusnachweis, wo bist du? Teil II – eine Replik auf Michael Palmer» von Marvin Haberland, Konstantin Demeter und mir.

Die NeutralitÀt als Errungenschaft der AufklÀrung

Nach dem 30-jĂ€hrigen Krieg setzte der WestfĂ€lische Friede 1648 unter anderem mit den GrundsĂ€tzen der Amnestie hinsichtlich der Kriegsbeteiligten und der Toleranz gegenĂŒber der Religion wichtige friedenspolitische Akzente. Dies waren auch zentrale Elemente einer FrĂŒhaufklĂ€rung, die spĂ€ter mit der Ausarbeitung des Völkerrechts (u.a. Emer de Vattel als Vertreter der Westschweizer Naturrechtsschule) und mit dem Menschenrechts-Diskurs fortgesetzt wurde.

Solche Elemente waren auch fĂŒr die neutrale Eidgenossenschaft wichtig, die in die kriegerischen Auseinandersetzungen, vor allem mit den «BĂŒndner Wirren», einbezogen wurde. Die Schweiz wurde zudem mit dem WestfĂ€lischen Frieden ein souverĂ€nes Land. 26 Jahre danach, nĂ€mlich 1674, bezeichnete die eidgenössische Tagsatzung die Schweiz erstmals offiziell als «neutrales Land». Allerdings war der Abschluss von DefensivbĂŒndnissen nach wie vor zulĂ€ssig und die Eidgenossenschaft war in zahlreiche Allianzen verstrickt. Das fĂŒhrte zu WidersprĂŒchen und machtpolitische Interessen lĂ€hmten immer wieder eine friedliche Entwicklung. Trotzdem brachte die erklĂ€rte NeutralitĂ€t der multikulturellen und multireligiösen Schweiz zunehmend die angestrebte Einheit.

Der Eidgenossenschaft gelang es dann auch gut, sich aus den europĂ€ischen Glaubens-, Eroberungs- und Erbfolgekriegen der frĂŒhen Neuzeit herauszuhalten. 1647 hatte auch mit der «Defensionale von Wil», der ersten eidgenössischen Wehrordnung, die bewaffnete NeutralitĂ€t immer mehr Gestalt angenommen. Die Eidgenossenschaft regte auch dank der NeutralitĂ€t im Rahmen der Außenpolitik umfassende Schiedsgerichtsverfahren an und machte sich als Vermittlerin einen Namen. Auch die Solddienste wurden immer mehr kritisiert und schließlich verboten.

Was bedeutet die Schweizer NeutralitÀt?

Der Wiener Kongress 1815 und die GrĂŒndung des Bundesstaates 1848 waren wichtige Wegmarken, um die schweizerische NeutralitĂ€t national und international zu stĂ€rken. Die Haager Friedensordnung von 1907 ergĂ€nzte das neutrale Fundament der Eidgenossenschaft entscheidend. Auch wenn ĂŒber 100 Jahre alt, gilt diese Friedensordnung heute immer noch als Völkergewohnheitsrecht. Darin werden die Rechte und Pflichten eines neutralen Landes festgehalten.

Das sind GrundsĂ€tze, die auf die Errungenschaften der AufklĂ€rung und des modernen Naturrechts hinweisen. Das bedeutet im Kern die Nichtbeteiligung der Schweiz an einem Krieg anderer Staaten (heute zusĂ€tzlich flankiert von einer möglichst strengen Kriegsmaterialgesetzgebung). Sie darf niemanden angreifen und an keinen militĂ€rischen BĂŒndnissen (zum Beispiel heute die NATO) teilnehmen. Die Schweiz muss weiter im Rahmen der bewaffneten NeutralitĂ€t ihre Selbstverteidigung sicherstellen und sie muss die KriegsfĂŒhrenden gleichbehandeln. Sie darf keine Söldner fĂŒr Kriegsparteien stellen. In diesem Zusammenhang sollten auch die «modernen Solddienste» der Swisscoy im Kosovo im Rahmen der NATO endlich hinterfragt werden. Eine weitere Pflicht des neutralen Landes ist es, das eigene Territorium nicht fĂŒr die Kriegsparteien zur VerfĂŒgung zu stellen. Zudem hat es das Recht auf die Unverletzlichkeit des eigenen Territoriums.

Die NeutralitĂ€t fußt auf der Erfahrung, dass sich Konflikte nicht mit Gewalt, sondern nur durch KlĂ€rung der Ursachen lösen lassen. NeutralitĂ€t verlangt, Konflikte aufmerksam zu verfolgen, zu verarbeiten und nicht «wegzuschauen». Nur die konsequente Haltung des Neutralen kann die Schweiz aus Konflikten heraushalten. Der neutrale Staat muss auf den Konflikt an sich zielen und nicht auf einen bestimmten Beteiligten eines Konfliktes. Indem die neutrale Schweiz nicht einseitig eine Konfliktpartei unterstĂŒtzt, kann sie mit dem Angebot der Vermittlung zur Konfliktlösung beitragen und ihre Rolle als Schutzmacht bekrĂ€ftigen.

Bundesrat und Parlament mĂŒssen Gewalt, Krieg und Terror von allen Seiten klar ablehnen, GesprĂ€che einfordern und auf diese Weise den Frieden am besten zu fördern. Die kompromisslose Haltung der neutralen Schweiz ist auch zentral fĂŒr den inneren Zusammenhalt unseres Landes. Anstatt zu moralisieren, muss die Schweiz, also der Bundesrat und das Parlament, konsequent auf Machtpolitik verzichten. Dabei mĂŒssen die Schweizer BĂŒrger sowie die Medien nicht gesinnungsneutral bleiben, sondern können sich eine kritische Meinung zu jedem Konflikt bilden und diese auch öffentlich vertreten. Auf diese Weise schĂŒtzt die NeutralitĂ€t auch die Meinungsfreiheit eines Landes.

Die NeutralitÀt unter Druck

Kriegsparteien, die ihre Übermacht durchsetzen wollen, lehnen es ab, Entstehung und Ursachen der Konflikte als Prozesse zu sehen. Aus diesen GrĂŒnden haben Kriegsparteien, die auf ihre Übermacht zĂ€hlen, kein Interesse an neutralen Standpunkten, die ihren Herrschaftsanspruch argumentativ oder auch territorial relativieren könnten. Nach Vormacht strebende Kriegsparteien werden deshalb den neutralen Standpunkt offen oder verdeckt bekĂ€mpfen. Die fortlaufenden, vielfĂ€ltigen Angriffe der USA auf die Schweiz sind auch in diesem Kontext einzuordnen.

Die Hegemonie besonders der USA formt die Medienberichterstattung, so dass von den zeitlichen und rĂ€umlichen Dimensionen der Konfliktprozesse zunehmend abgelenkt wird. Dadurch wird der Konflikt in Bezug auf die Entstehung, die Ursachen sowie seine Entwicklung zunehmend unkenntlich gemacht, die Überschaubarkeit des Herganges wird verschleiert. Somit bleiben die Konfliktursachen im Dunkeln und sichtbar bleibt nur, was der entsprechende Hegemon medienwirksam arrangiert, ohne nennenswerte Opposition beschließt und mehr oder weniger rĂŒcksichtslos durchfĂŒhrt.

Die Dekonstruktion der NeutralitÀt

Kriegsparteien, die ihre Macht durchsetzen wollen, empfinden die neutrale Position als potenzielle EinschrĂ€nkung. Sie werfen deshalb der neutralen Position vor, im Interesse der Gegenpartei zu handeln. Die Dekonstruktionsversuche der NeutralitĂ€t als wegschauende Trittbrettfahrerin bis zur heimlichen BĂŒndnispartnerin der gegnerischen Kriegspartei liegen im Interesse der Kriegswilligen und sollten besser verstĂ€ndlich gemacht werden.

«Wir mĂŒssen uns eben die Tatsache vor Augen halten, dass im Grunde kein Angehöriger einer kriegsfĂŒhrenden Nation eine neutrale Gesinnung als berechtigt empfindet. Er kann das mit dem Verstande, wenn er ihn gewaltig anstrengt, aber er kann es nicht mit dem Herzen.»

Das sagte Carl Spitteler schon vor mehr als 100 Jahren. Hier haken die NeutralitĂ€tsgegner auch heute mit ihrer Propaganda und ihren unsinnigen Unterstellungen ein. Das ist nicht «Mainstream», sondern Manipulation der öffentlichen Meinung: NeutralitĂ€t wird als Fehlverhalten, als Spionage fĂŒr die andere Kriegspartei verunglimpft. Doch der VerrĂ€ter ist nicht der Neutrale, sondern derjenige, der die Schweiz hinterrĂŒcks an kriegerische fremde BĂŒndnisse verschachern will. Die sicherheitspolitische Strategie des Bundesrates vom 12. Dezember 2025 legt dazu ein beredtes Zeugnis ab. Auf rund 60 Seiten sind nur eineinhalb Seiten der NeutralitĂ€t gewidmet. Auch die nationalrĂ€tliche Debatte wĂ€hrend der FrĂŒhlingssession zum Thema NeutralitĂ€t kam mehr als bescheiden daher und im Gegensatz zum StĂ€nderat war sie flach und inhaltsleer.

Auch Thomas Cottier (siehe NZZ vom 30. MĂ€rz 2026) und RenĂ© Rhinow (siehe NZZ vom 7. April 2026) sind «Architekten» solcher Dekonstruktion. Sie wollen offenbar hinter die AufklĂ€rung zurĂŒck, reden von «situativer NeutralitĂ€t» (Rhinow) und versuchen so eine unsĂ€gliche «Rosinenpickerei» der Schweiz zu fördern. Rhinow weiter:

«Im Klartext: neutral zu sein und zu bleiben, wenn es unserer Sicherheit nĂŒtzt, sie zu verlassen, wenn gewichtige außen-, wirtschafts- und sicherheitspolitische GrĂŒnde Vorrang genießen.»

Cottier und Rhinow frönen damit als Juristen einem Rechtspositivismus und fordern unverblĂŒmt das Einbinden der Schweiz in die zentralistischen Fehlkonstruktionen der EU und der NATO. Beide Organisationen fordern ein «kriegstĂŒchtiges Europa» und wollen dies mit BĂŒndnispolitik und AufrĂŒstung erreichen – ganz so wie am Vorabend des Ersten Weltkrieges.

Die Schweizer NeutralitÀt jenseits von VasallitÀt

Der Weg Europas aus dieser heillos verfahrenen Situation heraus und zurĂŒck zum universalen Auftrag der AufklĂ€rung fĂŒhrt ĂŒber die NeutralitĂ€t. Das muss der Beitrag der Erneuerung der Schweizer NeutralitĂ€t sein und deshalb muss eine klare Definition derselben mithilfe der NeutralitĂ€tsinitiative in der Bundesverfassung verankert werden. Denn die Schweizer NeutralitĂ€t ist das Ergebnis ihrer besonderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung, die sich frĂŒhzeitig am gegenseitigen wirtschaftlichen Vorteil und nicht an den kolonialen Übergriffen orientierte. Die Wiedererlangung der Errungenschaften der AufklĂ€rung, und dazu gehört die NeutralitĂ€t, fĂŒhrt letztlich zum Ziel eines eidgenössischen Europas.

Die Schweiz muss außerhalb von sklavischen BĂŒndnispflichten und VasallitĂ€t stehen. Sie leistet sich so eine eigenstĂ€ndige, wohl begrĂŒndete Meinung und bleibt mit allen in einem dialogischen Kontakt. Die Schweizer NeutralitĂ€t ist ĂŒber alle Parteien hinweg ein politischer Auftrag der Schweiz. Das BedĂŒrfnis der Menschen nach Frieden muss ĂŒber die machtpolitischen Interessen gestellt werden. Nur falls die politische UnabhĂ€ngigkeit der Schweiz verteidigt werden kann, ist es möglich, die Errungenschaft eines aufgeklĂ€rten, freiheitlichen Menschenbildes zu sichern und weiterzuentwickeln.

Jene, die bisher das Narrativ der «SVP»- oder «Putin-Initiative» vorschieben, weichen damit nur der Frage nach den Ursachen der zunehmenden Konflikte aus. Dadurch akzeptieren sie teilweise unbewusst oder resignierend den laufenden Prozess der EntmĂŒndigung.

Hans Bieri, Schweizerische Vereinigung fĂŒr Landwirtschaft und Industrie (SVIL), Mitglied im Komitee der NeutralitĂ€tsinitiative.

René Roca, Forschungsinstitut direkte Demokratie (FIDD), Mitglied im Komitee der NeutralitÀtsinitiative.

Eine gekĂŒrzte Version des Artikels erschien in der NZZ vom 30. April 2026.


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Feed Titel: Vera Lengsfeld


Mehr Bebel wagen

Nachdem wir tagtĂ€glich Lars Klingbeil, BĂ€rbel das und Saskia Esken ertragen mĂŒssen, wie sie die Ă€lteste Partei Deutschlands in Grund und Boden ruinieren tut es gut, daran zu erinnern, was Sozialdemokraten frĂŒher auszeichnete. Von Tilmann Wiesner Den Arbeiterparteien gehen die Arbeiter aus. Sie entfernen sich immer weiter von ihrem geschichtlichen Ursprung und verlieren als Klassenparteien 
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Deutschlands neue Kreuzfahrer 4

Nach einem weiteren Seetag, diesmal durch die WasserwĂŒste des Mittelmeeres, erreichen wir den Hafen von MĂĄlaga. Außer, dass es der Geburtsort von Pablo Picasso ist, kann man MĂĄlaga fĂŒr seine wunderschöne botanische Anlage zwischen den beiden Uferstraßen rĂŒhmen. Ich tauche in die historische Altstadt auf der Höhe des Römischen Theaters ein, das von Touristen belagert 
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Mietenkataster und „Mieterpolizei“: Berlins neuer Zugriff auf den Wohnungsmarkt

Von Ekaterina Quehl Ein Register fĂŒr Millionen MietvertrĂ€ge, KI-Kontrolle und eine „Mieterpolizei“: Neuer Hauptstadt-Plan soll durch mehr staatlichen Eingriff das Wohnen billiger machen. Haben wir bald einen KI-gestĂŒtzten Sozialismus? Bekanntermaßen ist Wohnen in Berlin kaum noch bezahlbar. Zu hohe Mieten sind deshalb ein dankbares Thema in jedem Partei-Programm. Jede Partei hat ihr eigenes Know-how, wie 
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