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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Radio München · Argumente gegen die Herrschaft der Angst - Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch

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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


«Deutschlands politische Klasse will ihre Kinder für den Krieg»

Deutschlands Kriegstreiberei hat auch den US-Finanzanalytiker Martin Armstrong auf den Plan gerufen. In einem aktuellen Beitrag befasst er sich vor allem mit der möglichen Wiedereinführung der 2011 ausgesetzten Wehrpflicht in dem Land. Armstrong weist auf die Aussage des deutschen Verteidigungsministers Boris Pistorius hin, wonach «nicht alle eingesetzten Soldaten Freiwillige sein werden». Und er stellt fest, dass Deutschland seine militärische Präsenz in Litauen weiter ausbaut.

Jahrelang sei der Öffentlichkeit versichert worden, dass der Wehrdienst freiwillig bleiben würde, so der Finanzanalytiker. Pistorius gebe nun hingegen offen zu, dass eine Wehrpflicht bevorsteht. Armstrong weiter:

«Manche mögen glauben, es gehe hier lediglich um Soldaten, die sich freiwillig für einen Einsatz in Litauen melden, doch in Wahrheit sagt er damit, dass Deutschland alles tun wird, um seine Vereinbarungen mit ausländischen Regierungen und in ausländischen Kriegen einzuhalten.»

Der Finanzanalytiker beobachtet, dass deutsche Politiker nun offen über die Wehrpflicht diskutieren, sollte es der Bundeswehr an ausreichenden Freiwilligen mangeln. Dabei sei die eigentliche Frage, die niemand stellen wolle, einfach:

«Gegen wen genau bereiten sie sich auf einen Kampf vor? Die europäischen Staats- und Regierungschefs sprechen weiterhin von Russland, als würde Moskau sich darauf vorbereiten, morgen in Berlin einzumarschieren. Anstatt innenpolitische Probleme zu lösen, geben sie nun Hunderte von Milliarden für den Ausbau des Militärs aus. Deutschlands Militärbudget ist dramatisch gestiegen, und es gibt Pläne, das aufzubauen, was Regierungsvertreter offen als Europas stärkste konventionelle Streitmacht bezeichnen.»

Regierungen würden niemals mit einer umfassenden Wehrpflicht beginnen, erläutert Armstrong. Sie würden die Öffentlichkeit nicht in Panik versetzen wollen, und gegenwärtig befinde sich Deutschland noch nicht im Krieg. Der Finanzanalytiker erinnert daran, dass das Land bereits ein System eingeführt hat, das junge Männer verpflichtet, dem Militär Informationen zur Verfügung zu stellen, und dass es ab 2027 obligatorische Untersuchungen vorbereitet. Die Infrastruktur werde aufgebaut, noch bevor die Öffentlichkeit vollständig verstehe, wohin der Weg führt. Die Regierung erkläre offen, dass die Deutschen mit Krieg konfrontiert werden. Armstrong schließt:

«Junge Europäer, die sich kein Eigenheim leisten können, die mit steigenden Steuern und schwindenden wirtschaftlichen Perspektiven konfrontiert sind, erfahren nun, dass sie möglicherweise eine Dienstpflicht haben werden. Politiker, die maßgeblich an vielen der geopolitischen Katastrophen des letzten Jahrzehnts beteiligt waren, sind zunehmend bereit, die Last auf die nächste Generation abzuwälzen.
Unsere Modelle haben bereits darauf hingewiesen, dass das Jahr 2026 ein Jahr des ‹Panikzyklus› sein wird, der mit zunehmenden geopolitischen Spannungen und einer militärischen Eskalation einhergeht. Der sich bis ins Jahr 2027 fortsetzende Trend wird zunehmend gefährlicher. Sobald Regierungen damit beginnen, die Bevölkerung auf den Wehrdienst vorzubereiten, geben sie damit implizit zu, dass sie nicht mehr mit Frieden rechnen. Die Ära des rein freiwilligen Wehrdienstes neigt sich dem Ende zu.»

FDA hat Autopsieergebnisse von Kindern, die nach COVID-«Impfungen» starben, geändert

Laut von US-Senator Ron Johnson veröffentlichten Dokumenten haben Wissenschaftler der Food and Drug Administration (FDA) die Obduktionsergebnisse von Kindern überarbeitet, die nach Erhalt des COVID-19-«Impfstoffs» verstorben waren. Wie The Defender berichtet, hatte das Center for Biologics Evaluation and Research der FDA im November 2025 zunächst zehn Todesfälle bei Kindern im Zusammenhang mit diesen Injektionen festgestellt (wir berichteten), diese Zahl jedoch im Dezember 2025 auf sieben reduziert.

Durch diese Korrektur sei die festgestellte Wahrscheinlichkeit, dass die Todesfälle direkt durch die «Impfungen» verursacht wurden, herabgestuft worden. Dabei seien zwei der Todesfälle stattdessen teilweise auf das Vorliegen des Parvovirus B19 zurückgeführt worden.

Trotz dieser Herabstufung empfahl die Abteilung für Pharmakovigilanz der FDA gemäß The Defender, die Warnhinweise zu den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna zu aktualisieren und die Risiken einer Myokarditis mit tödlichem Ausgang aufzunehmen. Diese Änderung der Kennzeichnung sei jedoch nie umgesetzt worden.

Senator Johnson bezeichnete die Situation als großen Regierungsskandal und forderte von den Gesundheitsbehörden alle relevanten Korrespondenzen und Unterlagen zu diesen Entscheidungen an. Rechts- und Wissenschaftsexperten argumentieren, dass die herabgestuften Befunde ein bewusster Versuch von Bundesbeamten seien, Impfstoffrisiken zu verschleiern und Pharmaunternehmen zu schützen. Sie fordern formelle rechtliche Untersuchungen sowie strafrechtliche Anklagen.

Brian Hooker, Ph.D., wissenschaftlicher Leiter von Children's Health Defense (CHD), erklärte unter Berufung auf Berichte des bundesweiten Meldesystems für Impfnebenwirkungen (VAERS), dass die Zahl der Todesfälle bei Kindern im Zusammenhang mit den COVID-Injektionen wahrscheinlich weitaus höher liege. Er teilte mit:

«VAERS-Berichte (nur für die USA) weisen 84 Todesfälle bei Kindern (bis 17 Jahre) infolge der COVID-Impfung aus. Wir wissen, dass aufgrund der massiven Untererfassung durch VAERS und der konsequenten Bemühungen der Ärzteschaft, impfbedingte Todesfälle zu verschleiern, diese 84 Todesfälle bei Kindern nur die Spitze des Eisbergs sind, wenn es um die mit der COVID-Impfung verbundene Sterblichkeit geht.
Angesichts dessen erscheint es lächerlich, sich darüber aufzuregen, dass das HHS [US-Gesundheitsministerium] versucht, die Zahl der Todesfälle von 10 auf 7 zu senken. Es verschleiert jedoch die Tatsache, dass der ‹Deep State› innerhalb des HHS – sowohl in der Vergangenheit als auch heute – in Bezug auf Impfstoffe nach Strich und Faden über Todesfälle oder Gesundheitsschäden im Zusammenhang mit Impfstoffen lügt.»

The Defender stellt zudem fest, dass mehrere hochrangige FDA-Beamte, die an der Untersuchung oder Meldung dieser Todesfälle bei Kindern beteiligt waren, darunter Dr. Vinay Prasad und Dr. Tracy Beth Høeg, kürzlich zurückgetreten sind oder aus ihren Positionen bei der Behörde entlassen wurden.

Liefers über Meinungsfreiheit in Deutschland: gewisse Déjà-vus zu DDR-Zeiten

Der Schauspieler Josef Liefers sorgt seit einigen Jahren immer wieder für Debatten, die weit über die Kulturwelt hinausreichen. Ob man ihn als mutigen «Querdenker» oder als polarisierende Stimme einordnet, hängt stark von der eigenen Perspektive ab.

Fest steht: In öffentlichen Gesprächen positioniert sich Liefers zunehmend als jemand, der gesellschaftliche Verengungen und medialen Konformitätsdruck kritisiert – und damit regelmäßig Widerspruch auslöst. Als DDR-Sozialisierter dachte er allerdings eigentlich, diesen Druck hinter sich zu haben. Dazu die Berliner Zeitung:

«Dieses Gefühl, sich nicht nur äußern, sondern sich zugleich moralisch verorten zu müssen, ist für ihn eindeutig einengend und freiheitsberaubend. Und auch wenn man als ‹gelernter DDR-Bürger› die Zustände heute nicht mit denen von früher vergleichen soll und darf, weil einem die Westfreunde dann gleich aufs Dach steigen und dies generell ja auch stimmt, so kann man sich doch gewisser Déjà-vus nicht erwehren. Und für seine Gedanken kann nun mal keiner was.»

Dahingehend äußerte er sich jetzt auch im Gespräch mit dem Journalisten Paul Ronzheimer, in dem er erneut Grundsatzfragen zu Meinungsfreiheit, öffentlicher Moral und gesellschaftlicher Stimmung in Deutschland aufwarf. Dabei knüpfte er auch an seine Rolle in der viel diskutierten Kunstaktion #allesdichtmachen aus dem Jahr 2021 an (TN berichtete).

Diese Initiative, an der sich zahlreiche Schauspieler beteiligten, richtete sich kritisch gegen die damalige Corona-Politik, insbesondere gegen die Lockdowns und die zeitweilige Schließung kultureller Einrichtungen. Die Aktion verstand sich als satirischer Impuls – als Versuch, gesellschaftliche Reaktionen auf staatliche Maßnahmen zu spiegeln und zu irritieren.

Wie TN 2021 schrieb, ging es bei #allesdichtmachen vor allem darum, «dass eine Kunstaktion etwas anstößt» und gesellschaftliche Debatten sichtbar macht. Die heftige öffentliche Reaktion auf die Videos – inklusive massiver Kritik in Medien und Öffentlichkeit – führte jedoch dazu, dass sich die Diskussion schnell von der inhaltlichen Ebene hin zu persönlichen Vorwürfen verschob. Dazu die Berliner Zeitung:

«Man hätte denken können, dass die brutale mediale Niedermache, die darauf folgte (in Berlin besonders seitens des Tagesspiegel) ihn verstummen lassen würde, aber dem war zum Glück nicht so.»

Liefers selbst, der durch seine Rolle im «Tatort Münster» einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist, blieb trotz der damaligen Kontroverse öffentlich präsent. Rückblickend wirkt es fast wie ein Ausgangspunkt seiner heutigen Interviewpraxis, in der er wiederholt über eine aus seiner Sicht zunehmende Selbstzensur in der Gesellschaft spricht.

In Gesprächen betont er immer wieder die Bedeutung individueller Mündigkeit und kritisiert eine Atmosphäre, in der abweichende Positionen schnell moralisch etikettiert würden.

«Uns ist doch nicht damit geholfen, wenn alle aus Angst immerzu die Schnauze halten», sagte er im Gespräch mit Ronzheimer.

Auch die Entwicklung der öffentlichen Debattenkultur beschreibt er als zunehmend angespannt. In diesem Kontext fällt sein Satz:

«Das war 2015. Mit der Öffnung der Grenzen durch Angela Merkel wurde es rabiat!»

Gemeint ist damit aus seiner Sicht eine Verschärfung gesellschaftlicher Polarisierung und eine stärkere Emotionalisierung politischer Auseinandersetzungen. Besonders deutlich wird seine Wahrnehmung im Umgang mit Symbolen und Identität. So erklärte er mit Blick auf die Deutschlandfahne und gesellschaftliche Debatten darüber:

«Weil die, für die es ein Symbol der Ewiggestrigen, der Rechten und der Nazis ist, sehr laut geworden sind in der Debatte.»

Für Liefers steht diese Entwicklung exemplarisch für eine Verunsicherung im Umgang mit nationalen Symbolen und öffentlichen Ausdrucksformen.

Neben diesen politischen und kulturellen Beobachtungen geht es ihm immer wieder um ein Grundgefühl vieler Bürger, die sich in Debatten nicht mehr frei äußern würden, ohne zugleich moralisch eingeordnet zu werden.

«Mentalität bewegt sich nun mal nicht so schnell!», so Liefers, der damit auf die aus seiner Sicht wachsende Kluft zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und individueller Anpassungsfähigkeit verweist.

Fall der Ärztin Bianca Witzschel: Staatsanwaltschaft Dresden will Gesamtstrafe von «nicht unter 4 Jahren»

Bianca Sabine Witzschel, Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie, sitzt weiterhin in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz ein. Sie wurde am 17. Juni 2024 vom Landgericht Dresden wegen des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt.

Die 69-Jährige hatte während der «Corona-Zeit» zahlreiche Masken- und Impfbefreiungsatteste ausgestellt, um ihre Patienten vor den staatlich angeordneten Maßnahmen zu schützen. Nun droht im zweiten Strafverfahren eine deutlich höhere Gesamtstrafe. Das berichtet der Substack Wissensgeist.TV.

Wie ihr Verteidiger, Rechtsanwalt Wilfried Schmitz, in einem ausführlichen Interview darlegt, strebt die Staatsanwaltschaft Dresden eine Gesamtfreiheitsstrafe von «nicht unter vier Jahren» an. Dies geht aus einer Mitteilung der JVA Chemnitz vom 10. Juni 2026 hervor.

Bei einer Gesamtstrafe von nicht unter vier Jahren würde sich der Zeitpunkt, ab dem eine vorzeitige Entlassung auf Bewährung möglich ist, erheblich nach hinten verschieben – von Ende Juli 2026 auf voraussichtlich Mitte 2027. Hintergrund: Witzschel wurde im ersten Prozess bereits zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Nun läuft ein zweites, separates Strafverfahren gegen sie.

Das heißt: Würde das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft, die Strafe beider Verfahren bei mindestens vier Jahren anzusetzen, nachkommen, würde sich das Strafmaß um mindestens ein Jahr und vier Monate verlängern (von zwei Jahren und acht Monaten auf mindestens vier Jahre).

Schmitz sieht darin eine Bestätigung seiner Kritik an der Staatsanwaltschaft. So wirft der 56-Jährige der Anklagebehörde vor, ihrer Pflicht nach § 160 Abs. 2 StPO nicht nachgekommen zu sein, auch entlastende Umstände zu ermitteln. Stattdessen habe sie sich auf einen Sachverständigen gestützt, der für die relevanten medizinischen Fragen nicht qualifiziert gewesen sei: Steffen Heide, Professor für Rechtsmedizin an der TU Dresden.

Die Verteidigung plant im zweiten Verfahren, das auf einer Anklageschrift vom 1. August 2024 beruht, mehrere unabhängige Experten wie Ulrike Kämmerer (zu PCR-Tests), Ines Kappstein (zur Maskenpflicht) sowie weitere Sachverständige zu den modRNA-Injektionen einzuführen. In dem Interview betont Schmitz den Kern der Verteidigungsstrategie:

«Die Staatsanwaltschaft Dresden müsste das Landgericht Dresden – abermals – davon überzeugen, dass die von Frau Dr. med. Witzschel ausgestellten Atteste ‹unrichtige Gesundheitszeugnisse› sind. Und das kann die Staatsanwaltschaft Dresden nicht, wenn sie eindeutige wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse berücksichtigen muss.»

Er argumentiert weiter, dass Witzschel aufgrund ihres Fachwissens davon ausgehen durfte, dass die Atteste inhaltlich richtig seien, womit bereits der Vorsatz entfalle. Schmitz fordert nicht nur die Einstellung des Verfahrens und die Freilassung seiner Mandantin, sondern auch eine Prüfung möglicher Straftaten wie der Verfolgung Unschuldiger (§ 344 StGB).

Anwalt Schmitz, Heinrich Habig und der «Soldatenprozess»

Schmitz ist in der Szene der Corona-Kritiker alles andere als ein Unbekannter. So war er Strafverteidiger des Arztes Heinrich Habig, der insgesamt zu rund drei Jahren Haft verdonnert worden war. Wegen guter Führung wurde er im vergangenen Monat nach Verbüßung von zwei Dritteln vorzeitig zur Bewährung entlassen.

Auch stufte das Bundesverwaltungsgericht 2022 in einem Grundsatzurteil die Corona-Impfpflicht (Duldungspflicht) in der Bundeswehr als rechtmäßig ein. Die Klage hatte seinerzeit Schmitz geführt. Dabei sah er sich nach dem Urteilsspruch nicht unerheblicher Kritik ausgesetzt.

So hatte er seinem Mandanten in diesem «Soldatenprozess» einen «100-prozentigen Prozesserfolg versprochen. «Seriöse Anwälte würden niemals solche Aussagen tätigen», heißt es dazu auf Covidimpfung-soldaten.de. Und er hat diesen «Soldatenprozess» – den vielleicht bedeutendsten Corona-Prozess überhaupt – selbst auch als «juristisch unverlierbar» bezeichnet (TN berichtete).

Bahner, die bei dem Verfahren eine Zeit lang an seiner Seite agierte, sagte dazu auch noch im Interview mit Transition News:

«Vielleicht war es ein Schauprozess – und doch hätte man das Gericht mehr in die Zange nehmen müssen!»

Schmitz selbst äußerte sich dazu unter anderem wie folgt:

«Tatsächlich muss man sich mit der Tatsache anfreunden, dass die gesamte Beweisaufnahme letztlich nur eine Fakeveranstaltung war, man war überhaupt nicht daran interessiert, die Ergebnisse der Beweisaufnahme wirklich zu verwerten.»

Auch der Fall Witzschel hat derweil bundesweit Aufmerksamkeit erregt und Unterstützer mobilisiert. Am 24. April 2026 zum Beispiel fand in Chemnitz eine Demonstration vor der JVA statt, bei der die sofortige Freilassung, Amnestie und Rehabilitation der Ärztin gefordert wurde. Auf der Website «Freiheit für Dr. Bianca Witzschel» heißt es dazu:

«Fast anderthalb Jahre saß die mutige Ärztin Dr. Bianca Witzschel bereits im Gefängnis, weil sie in tiefsten Corona-Zeiten als eine von wenigen Ärzten deutschlandweit trotz der drohenden Repressalien ihr ärztliches Gelöbnis verteidigt hat. Sie stellte über 900 Masken- und Impfatteste zum Schutz der Gesundheit und des Lebens ihrer Patienten vor den nachweislich schädlichen Corona-Maßnahmen aus.»

Petition für Witzschel mit bereits 44.000 Unterschriften

Inzwischen haben knapp 44.000 Menschen die Petition «Freiheit für Dr. Bianca Witzschel!» unterzeichnet. Fälle von Medizinerinnen und Medizinern wie die von Witzschel werden von der im April 2026 gestarteten Plattform «Ärzte mit Gewissen» dokumentiert. Diese Initiative will die juristische Verfolgung von Ärzten sichtbar machen, die individuelle Masken- und Impfbefreiungsatteste ausstellten.

Laut den Betreibern sind in Deutschland mehr als 1.000 Ärzte im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen verurteilt worden; sieben seien unter der Belastung der Verfahren verstorben. Viele Betroffene erlebten Hausdurchsuchungen und hohe finanzielle sowie berufliche Einbußen.

Antikriegsbewegung sucht neue Schlagkraft gegen Aufrüstung

In London hat die internationale Antikriegsbewegung auf Einladung der Stop the War Coalition versucht, aus Protest wieder Organisation zu machen. Am 19. und 20. Juni kamen mehr als 2.000 Aktivisten, Gewerkschafter, Parlamentarier, Studierende und Vertreter der Zivilgesellschaft zur International Conference Against War zusammen. Der Ort war symbolisch: die Central Hall Westminster, wo 1946 die erste Generalversammlung der UNO eröffnet wurde.

Im Zentrum stand nicht nur die Ablehnung einzelner Kriege, sondern die Kritik an einem ganzen System: steigende Militärbudgets, Rüstungsindustrie, Bündnispolitik, Wehrpflichtdebatten und die Militarisierung von Bildung und Alltag. Die soziale Frage wurde direkt mit der Kriegsfrage verbunden: Geld, das für Gesundheit, Wohnen, Bildung, Löhne und Klimaschutz fehlt, fließt in Waffen und Kriegslogistik.

«Wohlfahrt statt Krieg», «Löhne statt Waffen», «Jobs statt Wehrpflicht» lauteten die Parolen.

Palästina war ein Schwerpunkt. Der Krieg wurde als Beispiel westlicher Doppelmoral, selektiver Menschenrechte und gescheiterter internationaler Institutionen verstanden. Zugleich warnten Redner vor Einseitigkeit: Die Antwort auf US-Imperialismus dürfe nicht europäischer Imperialismus sein.

Diskutiert wurden auch Alternativen: gemeinsame Sicherheit, Diplomatie, Abrüstung, zivile Konfliktbearbeitung, gewaltfreier Widerstand und Friedensbildung. Der entscheidende Test beginnt nach der Konferenz: Aus starken Reden müssen verbindliche Kampagnen werden – in Gewerkschaften, Schulen, Universitäten, Parlamenten und lokalen Initiativen.


Ausführlicher Konferenzbericht auf zeitpunkt.ch


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Doctors4CovidEthics

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Feed Titel: Wissenschaft - News und Hintergründe zu Wissen & Forschung | NZZ


BILDSTRECKE - Impressionen der Fussball-WM 2026

Drei Gastgeber, 48 Teilnehmer: Vom 11. Juni bis zum 19. Juli findet die Fussball-Weltmeisterschaft der Männer in Mexiko, Kanada und den USA statt. Einblicke in die WM in Bildern.
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BILDSTRECKE - Impressionen der Fussball-WM 2026

Drei Gastgeber, 48 Teilnehmer: Vom 11. Juni bis zum 19. Juli findet die Fussball-Weltmeisterschaft der Männer in Mexiko, Kanada und den USA statt. Einblicke in die WM in Bildern.
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Vera Lengsfeld

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Feed Titel: Vera Lengsfeld


Weltanschauung ist unheilbar

Letzten Oktober hat Jürgen K. Hultenreich, der sich leider kaum bemerkt in die erste Reihe der Gegenwartsliteraten geschrieben hat, einen neuen Band vorgelegt: Aphorismen. Bekannt wurde er mit seinem Roman Die Schillergruft, in dem er seine Erlebnisse als 17-Jähriger verarbeitet hat, der Mitte der 60er Jahre in der DDR wegen eines gescheiterten Fluchtversuchs verhaftet wurde. … „Weltanschauung ist unheilbar“ weiterlesen

Zwanzig Jahre Schlossfestspiele Sondershausen

Mit dem Wetter hatten die Schlossfestspiele Glück. Keines der von den Wetterdiensten angekündigten denkbaren und undenkbaren Unwetter ging über Sondershausen nieder. Statt dessen erwartete die Besucher ein warmer Sommerabend im schönen Lustgarten des Schlosses. Der Schlosshof konnte diesmal nicht genutzt werden, da es umfangreiche Reparaturarbeiten am Ostflügel gibt. Aber es gibt offenbar jede Menge Lustgarten-Fans, … „Zwanzig Jahre Schlossfestspiele Sondershausen“ weiterlesen

Verdummung statt nur Mogelei: 90 statt 100 Gramm in der üblichen Verpackung

Ob Milka den Trick erfunden hat, in einer gewohnten 100-Gramm-Packung nur noch 90 g zum selben Preis zu verkaufen, oder ob er schon vorher von anderen angewendet wurde, weiß ich nicht. Bekanntlich hat Milka ja vor Gericht verloren, weil es die Reduzierung des Inhalts nicht auf der Vorderseite angegeben hat. Das Gericht verfügte, dass diese … „Verdummung statt nur Mogelei: 90 statt 100 Gramm in der üblichen Verpackung“ weiterlesen
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