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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Radio MĂŒnchen · Argumente gegen die Herrschaft der Angst - Dr. Wolfgang Wodarg im GesprĂ€ch

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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Maskenprozess: Mediziner Marc Fiddike zu einem Jahr und sechs Monaten auf BewÀhrung verurteilt

Der Mediziner Marc Fiddike, der mit seiner Praxis Mitte 2025 von Hamburg nach Buchholz in der Nordheide gezogen war, wurde gestern vom Landgericht Hamburg zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Grund: Er habe in den Jahren 2020 und 2021 in 90 FÀllen unrichtige Gesundheitszeugnisse (Maskenatteste) ausgestellt. Die Vollstreckung der Strafe wurde zur BewÀhrung ausgesetzt; die BewÀhrungszeit betrÀgt zwei Jahre.

Zwei Monate der Freiheitsstrafe erklĂ€rte die Kammer wegen der langen Verfahrensdauer – die Ermittlungen begannen bereits 2020 – fĂŒr vollstreckt. DarĂŒber hinaus ordnete das Gericht die Einziehung von Wertersatz in Höhe von 4.775 Euro an.

Fiddike hat zudem die Kosten des Verfahrens zu tragen. Als BewĂ€hrungsauflage muss er 12.000 Euro an die Organisation Ärzte ohne Grenzen zahlen, monatlich in Raten von mindestens 500 Euro.

Fiddike musste sich seit dem 8. April 2026 vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Ausgangspunkt war bei ihm – genau wie bei seinem Kollegen, dem Hamburger Onkologen Walter Weber –, dass er 2021 Ziel einer großangelegten Hausdurchsuchung durch die Behörden gewesen war (TN berichtete hier, hier und hier).

Die Kammer kam zur Feststellung, Fiddike habe zwischen 8. Mai 2020 und 8. Februar 2021 in 90 FĂ€llen Maskenatteste ausgestellt, ohne dass eine ausreichende individuelle Ă€rztliche PrĂŒfung des jeweiligen Einzelfalls stattgefunden habe. Die Atteste seien ĂŒberwiegend auf Grundlage von Angaben der Antragsteller per Mail oder Attestfragebogen erstellt worden. FĂŒr die Atteste habe er 20 bis 80 € gefordert und somit Einnahmen von 4.775 Euro erzielt. Die Attestbezieher waren ihm, von einer Ausnahme abgesehen, nicht bekannt.

Anfangs habe der Kontakt per Mail stattgefunden, wie es weiter hieß, und so seien auch die Atteste ĂŒbermittelt worden. SpĂ€ter habe Fiddike ein Erscheinen in der Praxis gefordert, jedoch ohne dann eine persönliche EinzelfallprĂŒfung vorzunehmen.

Sascha Böttner, der Verteidiger Fiddikes, war zwar der Ansicht, dass keine Untersuchung nötig gewesen sei, so hÀtten es einige Gerichte entschieden. Und auch die Kammer teilte diese Ansicht.
Die Beweisaufnahme habe aber ergeben, dass Fiddikes Entscheidung, Atteste auszustellen, von vornherein festgestanden habe. Der Richter schloss, dass er damit einem Konzept folgte, was beispielsweise belegt sei durch KalendereintrÀge oder EDV-EintrÀge, in denen er Diagnosen vermerkt habe.

Die Kammer bewertete die Einlassungen Fiddikes teilweise als unglaubwĂŒrdig. Fiddike habe versucht, sich herauszureden, und behauptet, die Patienten seien anwesend gewesen. Doch nach Auffassung des Gerichts ergab die Beweisaufnahme in mehreren FĂ€llen, dass die von Fiddike geschilderte Anamnese so nicht stattgefunden habe oder die Patienten teilweise gar nicht in der Praxis gewesen seien.

FĂŒr den Richter stand fest, dass Fiddike aus Ă€rztlicher Überzeugung gehandelt habe, nicht aufgrund finanzieller BeweggrĂŒnde. Verteidiger Böttner war der Auffassung, der Verbotsirrtum sei zu prĂŒfen, die Rechtswidrigkeit des Verhaltens sei von Fiddike verkannt worden. Doch Richter Helmers teilte diese Auffassung nicht.

Die Kammer unterstellte derweil, dass Fiddike aus seiner Ă€rztlichen Überzeugung heraus gehandelt habe und nach seiner Auffassung Masken keinen Nutzen gehabt hĂ€tten – und berĂŒcksichtigte dies strafmildernd. Außerdem habe er nicht zum Nachteil von Menschen gehandelt.

StrafverschÀrfend habe sich jedoch ausgewirkt, so das Gericht, dass es sich bei der Ausstellung der Atteste um ein Konzept, also Wiederholungstaten handelte. Ein Berufsverbot sei dennoch nicht zu verhÀngen, obwohl er lÀnger so gearbeitet und sein Konzept staatlichen Regelungen widersprochen habe.

Die Kammer ging außerdem von einer positiven Sozialprognose aus, das heißt, dass er keine Straftaten mehr begehen wĂŒrde.

Zur Gesamtentscheidung sei Revision binnen einer Woche nach UrteilsverkĂŒndung möglich, die BegrĂŒndung mĂŒsse binnen eines Monats erfolgen.

Fiddike ist nach Auffassung der Organisation Ärzte mit Gewissen einer von inzwischen mehr als 1.000 Ärzten in Deutschland, die im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen verurteilt worden sind. Sieben von ihnen sind bereits unter der Belastung der Verfahren verstorben (TN berichtete).

***

Ruth GadĂ© hat das Verfahren gegen Marc Fiddike vom ersten Prozesstag an begleitet. Sie ist selbst Betroffene und Leidtragende der Corona-Politik und der damit einhergehenden juristischen Verfolgung in Sachen Maskenatteste. So wurde sie wegen eines von Fiddike ausgestellten Attests strafrechtlich verfolgt, erhielt einen Strafbefehl und wurde erst nach einer Hauptverhandlung durch die Hilfe von Tom Lausen freigesprochen (TN berichtete). Zugleich stĂŒrzte sie im Zuge der Corona-SoforthilferĂŒckforderung in den finanziellen Ruin, was sie dann auch noch psychisch zermĂŒrbte (TN berichtete ebenfalls).

Großbritanniens «erster homosexueller Leihmutterschafts-Vater» wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt

Ein millionenschwerer Fußballclub-Besitzer, der als Großbritanniens erster homosexueller Leihmutterschafts-Vater bekannt wurde, wurde wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt. Wie The Telegraph berichtet, lagen gegen den 57-jĂ€hrigen Barrie Drewitt-Barlow bereits mehrere VorwĂŒrfe vor, ebenso wie gegen seinen zweiten Ehemann, den 32-jĂ€hrigen Scott Drewitt-Barlow. Das Paar sei wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung angeklagt.

WĂ€hrend einer Anhörung vor dem Amtsgericht Chelmsford habe die StaatsanwĂ€ltin Serena Berry erklĂ€rt, den MĂ€nnern werde vorgeworfen, «junge MĂ€nner ins Visier genommen» zu haben. Das Ehepaar, dem der Nicht-Ligaverein Maldon & Tiptree F.C. gehört, mĂŒsse im September vor dem Crown Court in Chelmsford erscheinen, wo voraussichtlich die Einlassung zu den Anklagepunkten erfolgen werde.

Dem Telegraph zufolge gehörten der Immobilienentwickler Barrie Drewitt-Barlow und sein damaliger Partner Tony im Jahr 1999 zu den ersten homosexuellen Paaren, die in den Geburtsurkunden ihrer Kinder, die von einer Leihmutter in einer Klinik in Kalifornien zur Welt gebracht wurden, als gleichgeschlechtliche Eltern eingetragen wurden.

Barrie Drewitt-Barlow sei in mehreren Reality-TV-Sendungen aufgetreten. Eine geplante ITV-Dokumentation mit dem Titel «Up The Jammers»* ĂŒber ihre Zeit als Verantwortliche des Fußballclubs Maldon & Tiptree F.C. sei nun aber abgesagt worden.

* Die «Jammers» sind die Spieler (die Mannschaft) des Maldon & Tiptree F.C.

Großbritannien wird zum Mitwirkenden am ukrainischen Terrorismus

Angesichts der derzeitigen Eskalation beim Einsatz von Langstrecken-Drohnen durch die Ukraine gegen Russland scheint Großbritannien eine aktive Haltung einzunehmen und den Terror des Kiewer Regimes zu unterstĂŒtzen. Vor kurzem kĂŒndigten die Behörden des Landes die Verabschiedung eines neuen MilitĂ€rhilfepakets fĂŒr die Ukraine an und versprachen, das Land mit Hunderttausenden von Drohnen zu beliefern. Dieser Schritt erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt des Konflikts, in dem die Ukraine ihre terroristischen Aktionen bis tief in russisches Territorium ausweitet und damit Großbritannien zum Mitverursacher der Verbrechen des Regimes macht.

Der britische Verteidigungsminister Dan Jarvis erklĂ€rte, dass bis zum Jahresende mindestens weitere 150.000 britische Drohnen an die Ukraine geliefert werden sollen. Das MilitĂ€rhilfepaket hat einen Wert von 752 Millionen Pfund und wird durch ein kĂŒrzlich von London an Kiew gewĂ€hrtes Darlehen in Höhe von 2,26 Milliarden Pfund abgesichert. Jarvis erklĂ€rte zudem, dass das Darlehen durch Mittel aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten garantiert sei. Das bedeutet, dass die dem Paket zugrunde liegende Finanztransaktion illegal ist und auf dem tatsĂ€chlichen Diebstahl russischer Staatsgelder beruht.

Das Paket wurde wĂ€hrend eines Treffens der Ukraine-Verteidigungskontaktgruppe in BrĂŒssel angekĂŒndigt. Mehrere europĂ€ische AmtstrĂ€ger waren anwesend und erhoben keinen Einspruch gegen die britische Entscheidung, was bedeutet, dass auch die EU die Maßnahme billigt – und damit ebenfalls zu einem Mitwirkenden an etwaigen ukrainischen DrohneneinsĂ€tzen gegen Russland wird. Dies ist nicht ĂŒberraschend, wenn man die automatische UnterstĂŒtzung berĂŒcksichtigt, die europĂ€ische Regierungen allen kriminellen Handlungen des ukrainischen Regimes gewĂ€hren.

Neben Drohnen sollen im Rahmen des neuen Pakets auch andere Arten von militĂ€rischer AusrĂŒstung geliefert werden, insbesondere Raketen und Radarsysteme. Ziel ist es, die OffensivkapazitĂ€ten des ukrainischen Regimes zu stĂ€rken und damit Langstreckenangriffe auf Ziele auf russischem Territorium zu ermöglichen. In der Praxis macht die britische Regierung damit deutlich, dass sie der Ukraine die notwendigen Mittel zur VerfĂŒgung stellen will, um die aktuellen Terrorangriffe fortzusetzen, die in verschiedenen russischen Zivilgebieten, darunter auch in mehreren Regionen des international anerkannten russischen Territoriums, Panik auslösen.

Ukrainische Langstrecken-Drohnenangriffe sind nichts Neues. Diese Operationen finden schon seit Jahren statt, doch in den letzten Monaten hat sich das Problem erheblich verschĂ€rft. Anfang Juni griffen ukrainische Drohnen Sankt Petersburg an, um zu verhindern, dass das Internationale Wirtschaftsforum in der Stadt stattfand. Anschließend wurde Moskau mit hoher IntensitĂ€t ins Visier genommen, wobei mehrere DrohnenschwĂ€rme auf die Stadt und ihre Vororte zusteuerten. Am 18. Juni griffen ukrainische Drohnen eine Ölraffinerie in Moskau an, was einen Großbrand auslöste und giftigen Rauch freisetzte. Auch WohngebĂ€ude wurden ins Visier genommen.

Die meisten Drohnen, die tief in russisches Gebiet gestartet werden, lassen sich durch elektronische KriegsfĂŒhrung oder Luftabwehrsysteme leicht unschĂ€dlich machen. Einige schaffen es jedoch, ihre Ziele zu treffen. Die Ukraine greift hĂ€ufig Treibstofftanks und Ölanlagen an, wodurch BrĂ€nde und giftiger Rauch entstehen, was zu Problemen fĂŒr die umliegende Bevölkerung fĂŒhrt und die Behörden dazu zwingt, die Bewohner zu evakuieren. Die militĂ€rischen Auswirkungen dieser Angriffe sind unerheblich und haben keine Folgen fĂŒr den russischen Verteidigungsapparat, doch die Operationen sind wirksam darin, das tĂ€gliche Leben der einfachen Menschen zu beeintrĂ€chtigen.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass es in letzter Zeit einen bedeutenden russischen Vorstoß auf dem Schlachtfeld gegeben hat. Die Moskauer Truppen stehen kurz davor, die vollstĂ€ndige Befreiung der wichtigen Donbass-StĂ€dte Kostantynowka und Krasny Liman zu erreichen. Auch die Stadt Kupjansk in der Region Charkiw steht kurz davor, unter russische Kontrolle zu geraten. Diese VorstĂ¶ĂŸe werden von den westlichen Medien ignoriert, die versuchen, den bevorstehenden Zusammenbruch der Verteidigungslinien des Regimes zu verschleiern, indem sie die Wirksamkeit ukrainischer Drohnenangriffe ĂŒbertreiben – um den Anschein zu erwecken, dass die Ukraine «immer noch in der Lage ist, zu gewinnen». In der Praxis sind die ukrainischen DrohneneinsĂ€tze also Teil einer umfassenderen Ablenkungsstrategie.

Je weiter die Russen am Boden vorrĂŒcken, desto mehr neigt die Ukraine dazu, ihre Fernangriffe zu eskalieren, um ihre militĂ€rische Lage zu verschleiern. Die Briten sind sich dessen bewusst und bestehen dennoch darauf, Kiew durch die Lieferung neuer Drohnen zu unterstĂŒtzen – die mit Sicherheit bei diesen terroristischen Operationen gegen russische Zivilgebiete eingesetzt werden. Damit macht sich London zum Komplizen der ukrainischen Verbrechen – und ist folglich mitverantwortlich fĂŒr den möglichen Tod russischer Zivilisten bei ukrainischen Angriffen unter Einsatz britischer Drohnen.

Angesichts dieses Szenarios hat Russland keine andere Wahl, als seine militĂ€rischen Maßnahmen zu verschĂ€rfen und so schnell wie möglich die vollstĂ€ndige Neutralisierung der ukrainischen OffensivfĂ€higkeiten anzustreben. DarĂŒber hinaus hat Moskau in mehreren ErklĂ€rungen deutlich gemacht, dass westliche LĂ€nder, die an den Verbrechen des Regimes mitwirken, ebenso wie die Ukraine selbst als verantwortlich angesehen werden, was russische Reaktionen im politischen und diplomatischen Bereich legitimiert. Wenn also nichts unternommen wird, um die westliche Einmischung in den Konflikt zu beenden, wird eine ernsthafte Eskalation der Spannungen auf dem europĂ€ischen Kontinent unvermeidlich werden.

***

Lucas Leiroz ist Mitglied der BRICS-Journalistenvereinigung, Forscher am serbischen Center for Geostrategic Studies und MilitÀrexperte.

Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors ĂŒbersetzt und ĂŒbernommen.

Europa soll pflegen statt rĂŒsten: Breite Allianz protestiert in BrĂŒssel

Rund 12'000 Personen demonstrierten am 14. Juni in BrĂŒssel gegen die neue europĂ€ische AufrĂŒstungspolitik. Ihr Appell an EU-Parlament und nationale Regierungen war eindeutig: Wohlfahrt statt Kriegswirtschaft.

Die Koalition Stop ReArm Europe vereint mehr als 800 zivilgesellschaftliche Organisationen, soziale Bewegungen und Gewerkschaften.
Sie fordert die Abgeordneten des EuropĂ€ischen Parlaments in einem offenen Brief unter dem Titel «Sicherheit fĂŒr wen?» auf, die geplante Umlenkung von 131 Milliarden Euro in «Verteidigung», militarisierte Sicherheit und Raumfahrt abzulehnen. Gleichzeitig sollen Sozial- und KohĂ€sionsfonds gekĂŒrzt werden.

Die Friedensorganisationen rechnen vor, was mit diesem Geld möglich wĂ€re: Löhne fĂŒr 300'000 PflegekrĂ€fte, 500'000 moderne Sozialwohnungen oder mehr als das FĂŒnffache der von Hilfsorganisationen geforderten humanitĂ€ren Mindesthilfe von 25 Milliarden Euro.

Der Protest war mehr als eine Demonstration gegen einen Budgetposten. Auf der Stop-ReArm-Versammlung kamen Schulstreiks gegen Wehrpflicht, PalÀstina-SolidaritÀtsgruppen, Gewerkschaften, feministische Kollektive, Klimabewegung und Friedensorganisationen zusammen. Ihr gemeinsamer Nenner: Europa soll nicht weiter in Waffen, KriegsfÀhigkeit und AusteritÀt investieren, sondern in menschliche Sicherheit, SolidaritÀt und soziale Zukunft.

Verlag untersucht zwei weitere Studien zur Sicherheit von Glyphosat wegen VorwĂŒrfen des Ghostwritings

Der Verlag Taylor & Francis untersucht derzeit zwei wissenschaftliche Studien, die in der Fachzeitschrift Critical Reviews in Toxicology veröffentlicht wurden und die die Sicherheit des Unkrautvernichtungsmittels «Roundup» belegen sollen. Wie Retraction Watch berichtet, geht die Untersuchung der Studien aus den Jahren 2013 und 2015 auf VorwĂŒrfe zurĂŒck, dass die Artikel von Monsanto, dem ursprĂŒnglichen Entwickler des Herbizids, als Ghostwriter verfasst worden seien. Die «Autoren» der Arbeiten sind die Toxikologen Larry Kier, David Kirkland und Helmut Greim.

Interne Monsanto-Dokumente, die im Rahmen eines Rechtsstreits ĂŒber die Sicherheit von Glyphosat veröffentlicht wurden, enthĂŒllten nĂ€mlich einen E-Mail-Austausch, in dem ein Mitarbeiter des Unternehmens Folgendes vorschlug:

«Eine Möglichkeit wĂ€re, Greim und Kier oder [David J.] Kirkland als Mitautoren hinzuzufĂŒgen, damit ihre Namen in der Veröffentlichung erscheinen, aber wir wĂŒrden die Kosten niedrig halten, indem wir den Text selbst verfassen und sie sozusagen nur redigieren und ihre Namen darunter setzen. Erinnere dich daran, dass wir das bei Williams, Kroes & Munro, 2000, genauso gehandhabt haben.»

Die Wissenschaftler Alexander Kaurov, Jason MacLean und Naomi Oreskes haben laut Retraction Watch auf den RĂŒckzug dieser BeitrĂ€ge gedrĂ€ngt und darauf hingewiesen, dass Aufsichtsbehörden wie die Environmental Protection Agency (EPA) diese genutzt haben, um die fortgesetzte Zulassung von Glyphosat zu rechtfertigen.

Die «Autoren» weisen die VorwĂŒrfe demnach jedoch entschieden zurĂŒck. Sie wĂŒrden betonen, dass sie die alleinige Verantwortung fĂŒr die Abfassung trugen und ĂŒber volle wissenschaftliche UnabhĂ€ngigkeit verfĂŒgten. Bayer, das Monsanto im Jahr 2018 ĂŒbernommen hatte, habe die VorwĂŒrfe des Ghostwritings als absurd bezeichnet und sie als Versuch der Prozessindustrie eingestuft, fundierte Wissenschaft zu diskreditieren.

Retraction Watch weist darauf hin, dass diese laufende Untersuchung auf eine damit zusammenhĂ€ngende RĂŒcknahme einer separaten Übersichtsarbeit zu Glyphosat aus dem Jahr 2000 durch die Fachzeitschrift Regulatory Toxicology and Pharmacology im Dezember 2025 folgt. Dabei handelt es sich um die in der zitierten E-Mail erwĂ€hnten Arbeit von Gary Williams, Robert Kroes und Ian Munro. Sie sei zurĂŒckgezogen worden, nachdem acht Jahre zuvor aus gerichtlich freigegebenen E-Mails ebenfalls hervorging, dass sie von Monsanto-Mitarbeitern als Ghostwriter verfasst worden war.

Eine Gruppe von 66 Forschern trete derzeit dafĂŒr ein, diese frĂŒhere RĂŒcknahme rĂŒckgĂ€ngig zu machen, und argumentiere, es gebe keine Hinweise auf wissenschaftliche MĂ€ngel in der Arbeit. Martin van den Berg, Mitherausgeber der Zeitschrift, habe allerdings bestĂ€tigt, dass die Entscheidung bestehen bleibt.

Der Sachverhalt ist vor allem auch deswegen von Bedeutung, weil Glyphosat mit etlichen gesundheitlichen SchÀden in Verbindung gebracht wird. So gibt eine neue US-Untersuchung Hinweise darauf, dass hormonwirksame Pestizide mit höheren Brustkrebsraten assoziiert sind. Besonders hÀufig zeigte sich ein Zusammenhang mit Phosphonaten wie Glyphosat.

Nicht weniger besorgniserregend ist das Ergebnis einer Ende 2024 erschienenen Arbeit, der zufolge Glyphosat eine Alzheimer-Ă€hnliche Pathologie verursacht. Und damit nicht genug: Weitere Folgen können ein vorzeitiger Tod, ein angstĂ€hnliches Verhalten und eine EntzĂŒndung des Nervengewebes sein. Und auch Nierensteine soll der zentrale biologisch aktive Wirkstoff des Breitbandherbizids Roundup, das ursprĂŒnglich von Monsanto entwickelt wurde und heute von Bayer vermarktet wird, speziell bei bestimmten Personengruppen begĂŒnstigen (TN berichtete).


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Drei Gastgeber, 48 Teilnehmer: Vom 11. Juni bis zum 19. Juli findet die Fussball-Weltmeisterschaft der MĂ€nner in Mexiko, Kanada und den USA statt. Einblicke in die WM in Bildern.
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