Meloni kritisert spanische Migrationspolitik â zu Recht
WĂ€hrend einer Diskussion der EU-Staats- und Regierungschefs zum Thema Migration hat die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni den spanischen MinisterprĂ€sidenten Pedro SĂĄnchez angegriffen. Madrids Plan, hunderttausende Migranten ohne Papiere zu legalisieren, werde Konsequenzen ĂŒber die spanischen Grenzen hinaus haben. Was Spanien tue, werde sich auf seine Nachbarn auswirken.
Meloni habe sich bei ihren Aussagen auf einen von der spanischen Regierung unterstĂŒtzten «Vorschlag» bezogen, «der voraussichtlich rund 500.000 auslĂ€ndischen Einwohnern ohne Papiere einen legalen Status gewĂ€hren soll», informierte das EU-affine Portal Euractiv.
Das ist eine irrefĂŒhrende und verharmlosende Sicht der Lage. Denn laut spanischen Medien hat der Sozialist SĂĄnchez in seiner Amtszeit seit 2018 bereits 1,43 Millionen AuslĂ€ndern die StaatsbĂŒrgerschaft verliehen.
Allein 2025 wurden 300.000 AuslĂ€nder eingebĂŒrgert. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 18,7 Prozent. Das war die höchste Zahl in der Geschichte des Landes. Das EinbĂŒrgerungs-Ranking wurde von Marokkanern, Kolumbianern und Venezolanern angefĂŒhrt.
Massenimmigration und ihre Folgen
Den Medien zufolge werden damit bei den Parlamentswahlen 2027 eine Million mehr AuslÀnder wahlberechtigt sein als bei den Parlamentswahlen 2023. Kritiker werfen Sånchez deshalb vor, durch die Legalisierung von Einwanderern «mittelfristig das WÀhlerverzeichnis verÀndern» zu wollen.
Und Tatsache ist, dass der von unzĂ€hligen Korruptionsskandalen gebeutelte SĂĄnchez das Wohlwollen dieser neuen WĂ€hlerschaft, die er durch seine massive Legalisierung fördert, dringend benötigt. Denn bei seinem eigenen Volk hat er sich dieses gröĂtenteils verspielt.
Entgegen dem Trend zu strengeren Einwanderungsrichtlinien in weiten Teilen Europas hat die linke Regierung Spaniens im Januar 2026 zudem ein auĂergewöhnliches Regularisierungsprogramm verabschiedet, von dem rund 500.000 Einwanderer profitieren sollten.
Doch nach SchÀtzungen der Polizei werden mindestens 1,2 Millionen Einwanderer vom Regularisierungsprogramm der Regierung profitieren. Und diese Zahl könnte durch den Familiennachzug explodieren.
Polizei-FĂŒhrungskrĂ€fte befĂŒrchten jedenfalls, dass es in Spanien in vier Jahren etwa fĂŒnf Millionen mehr regularisierte und nachgezogene Einwanderer geben wird. Sie betonen: «Alle, die als irregulĂ€re Migranten nach Europa gekommen sind, reisen nach Spanien ein.» Die Zahl der auĂerhalb Spaniens Geborenen werde auf 14,5 Millionen steigen.
Zahl der Gewaltverbrechen steigt
SĂĄnchez' Migrationspolitik zeigt schon jetzt Folgen: Laut offiziellen Zahlen sind Gewaltverbrechen und sexuelle Ăbergriffe im AufwĂ€rtstrend. Im ersten Quartal 2026 stieg die Zahl der Tötungsdelikte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent, die der sexuellen Ăbergriffe mit Penetration um 3,8 Prozent und die der weniger schweren Straftaten im Zusammenhang mit Körperverletzung und Massenraufereien um 11,1 Prozent.
Zwar behauptet die Regierung, dass ihre Legalisierungskampagne nichts mit der Zunahme der Gewalttaten zu tun habe, doch die offiziellen Zahlen widersprechen dieser These. So berichteten spanische Medien im September 2025 zum Beispiel, dass Einwanderer im Jahr 2024 nur 13 Prozent der Bevölkerung ausmachten, dass sie aber fĂŒr 33 Prozent der Vergewaltigungen verantwortlich waren (hier, hier und hier). Somit begingen AuslĂ€nder proportional dreimal so viele Vergewaltigungen wie spanische MĂ€nner.
Ein besonders heikler Aspekt der Statistik betraf Morde an Frauen. Nach Angaben des Ministeriums fĂŒr Gleichstellung wurden mehr als die HĂ€lfte der Frauenmorde von auslĂ€ndischen TĂ€tern begangen. In Proportion gesetzt: Die Zahl der von AuslĂ€ndern begangenen Frauenmorde war viermal so hoch wie die der von spanischen MĂ€nnern.
Der Chefinspektor der Nationalpolizei SerafĂn Giraldo prangerte in diesem Zusammenhang die statistischen Manipulationen der SĂĄnchez-Regierung an, die bei der Erfassung von MordfĂ€llen, Vergewaltigungen und anderen von Migranten begangenen Straftaten vorgenommen werden. Die Polizei verfĂŒge nicht ĂŒber die tatsĂ€chlichen Daten, kritisierte er und betonte: «Man nennt uns die NationalitĂ€ten, aber nicht die EingebĂŒrgerten.»
Die durch die Einwanderung verursachte Unsicherheit breite sich in Spanien ungehindert aus, und viele Spanier seien sich dessen nicht bewusst, so Giraldo. Im Speziellen wies der Chefinspektor auf den sprunghaften Anstieg der Vergewaltigungen hin: «Im Jahr 2019 lagen wir noch unter 2.000 sexuellen Ăbergriffen, und im Jahr 2024 wurden 5.200 Vergewaltigungen angezeigt.»
Giraldo fĂŒgte hinzu, dass diese Ăbergriffe auf Frauen «kein Problem der NationalitĂ€t, sondern der Kultur» seien. In diesem Rahmen erinnerte er daran, dass die Frau in der islamischen und der afrikanischen Kultur herabgewĂŒrdigt wird.
Derweil hat die Sånchez-Regierung die Regularisierung zur Staatsgeheimsache erklÀrt: Alle technischen und polizeilichen Berichte werden als «vertraulich» eingestuft.
Widerstand in der Bevölkerung wÀchst
Was die BĂŒrger ĂŒber die von europĂ€ischen Politikern vorangetriebene Massenimmigration denken, zeigt sich derzeit in vielen LĂ€ndern, wie beispielsweise in GroĂbritannien. Nachdem ein sudanesischer Asylbewerber in Belfast einen behinderten Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte, kam es zu gewalttĂ€tigen Protesten.
In Belfast wurden mehrere HĂ€user, zahlreiche Fahrzeuge, Schutthaufen und StraĂenbarrikaden in Brand gesetzt. Auch in anderen britischen StĂ€dten kam es zu Demonstrationen und teilweise schweren Ausschreitungen.
NatĂŒrlich sind Gewalt, Brandstiftung und Angriffe auf Unbeteiligte zu verurteilen. Doch der Zorn und die Wut der Menschen ist nachvollziehbar. Die Reaktion vieler Medien folgte einem inzwischen vertrauten Muster: Die Krawalle wurden zum Hauptthema, die Ursachen der öffentlichen Empörung â ein unprovozierter Messerangriff eines Einwanderers â rĂŒckten in den Hintergrund (wir berichteten).
FĂŒr die Leitmedien ist die Linie klar: Bei solchen Aktionen sind Rechtsextreme am Werk, die Hass und Rassismus schĂŒren. Dass eine verfehlte Immigrationspolitik der politischen EntscheidungstrĂ€ger den Boden fĂŒr solche Ausschreitungen bereitet hat, wird ausgeklammert.
Leitmedien verbreiten Desinformation
Wie in der Corona-Zeit scheut sich der Mainstream nicht, die Stimmung im Volk gegen die vermeintlichen «Rechtsextremen» durch LĂŒgen und Halbwahrheiten anzuheizen. In einem Beitrag ĂŒber die Proteste in Nordirland hatte das öffentlich-rechtliche ZDF zum Beispiel behauptet, der US-Unternehmer Elon Musk habe öffentlich zur «Jagd auf Immigranten» durch einen «rassistischen» Mob aufgerufen.
Musks Vergehen: Nach dem Angriff des Einwanderers hatte er Aufrufe des britischen Aktivisten Tommy Robinson zu Protesten in ganz GroĂbritannien weitergeleitet und an seine 240 Millionen Follower auf X geschrieben: «Nur wenn wir wiederholt und laut protestieren, wird sich etwas Ă€ndern.»
Die Berichterstattung des ZDF kam beim Neu-BillionĂ€r nicht gut an. Umgehend forderte er die Abgabe einer UnterlassungserklĂ€rung und drohte mit einer Klage wegen «des VerstoĂes gegen journalistische GrundsĂ€tze» und einer «ehrabschneidenden und verleumderischen Unterstellung». Der Sender zog den Schwanz ein â und rĂ€umte ein, dass er gelogen hatte.
Auch in Italien brodelt es. Nachdem ein Gesetzesentwurf, der MaĂnahmen gegen Migranten vorsieht, genĂŒgend UnterstĂŒtzung erhielt, um dem Parlament vorgelegt zu werden, gab es Proteste gegen und fĂŒr Migration in Rom. Zehntausende Menschen demonstrierten in der italienischen Hauptstadt.
Europa auf «Remigrationskurs»?
Schweden hat derweil einen «historischen Schritt» gegen die Masseneinwanderung eingeleitet: Das schwedische Parlament verabschiedete einen Gesetzentwurf der Regierung, der die Einwanderungspolitik des Landes erneut verschĂ€rft und die Möglichkeit ausschlieĂt, Asylbewerbern und anderen von der Reform betroffenen Einwanderergruppen unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen zu erteilen.
Auch in BrĂŒssel tut sich etwas. Nachdem die EU-Kommission die Massenimmigration jahrelang gefördert hat, wurden am vergangenen Mittwoch im Parlament strengere Asyl-Regelungen gebilligt. Bei der Abstimmung sprachen sich 418 EU-Abgeordnete fĂŒr die Reform aus, 218 waren dagegen und 30 enthielten sich. Die neuen Regeln, die auf eine Erhöhung der Abschiebungen aus der EU abzielen, mĂŒssen noch von den Mitgliedstaaten formell ratifiziert werden.
Die Abstimmung wurde, wie Medien berichten, von Jubel und Pfiffen begleitet. Abgeordnete des rechten FlĂŒgels hĂ€tten applaudiert und skandiert «Schickt sie zurĂŒck!», woraufhin die Opposition «SchĂ€mt euch!» gerufen habe.
Nur Rechtsextreme sind gegen Masseneinwanderung
AusfĂŒhrlich erlĂ€uterten die sogenannten «QualitĂ€tsmedien», «dass die Forderung nach Massenausweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte ein Kernthema von rechtspopulistischen Parteien ist». Und gerne berichteten sie darĂŒber, dass sich auch Papst Leo XIV. gegen eine sogenannte «Remigration» von Zuwanderern ausgesprochen habe (hier und hier). Die sei nĂ€mlich «unchristlich».
Bleibt die Frage, warum die politischen EntscheidungstrĂ€ger â allen voran «Mutti» Angela Merkel â die massive Einwanderung von Immigranten seit vielen Jahren vorangetrieben haben. Folgen sie â wie bei der inszenierten Corona-Pandemie â einer globalen Agenda? Wollen sie die Spaltung der Gesellschaft fördern und die europĂ€ische Kultur zerstören?
Eines ist sicher: Mit ihrer Politik haben sie die ZĂŒndschnur zu einem Pulverfass gelegt, das explodieren â und sogar BĂŒrgerkriege auslösen könnte. Schon wĂ€hrend der Corona-Zeit wurde darĂŒber diskutiert, ob genau diese Entwicklung beabsichtigt ist. Ich ĂŒberlasse es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Ihre eigenen SchlĂŒsse zu ziehen.