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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Antikriegsfilm «Wege zum Ruhm» – Kaltherzigkeit ranghoher Offiziere

Wer in der Öffentlichkeit meist großspurig ĂŒber den Krieg spricht, sind hochrangige Politiker oder MilitĂ€rs, GenerĂ€le, die mit allerlei Phrasen so tun, als handelte es sich bloß um ein Schachspiel. Und in gewisser Hinsicht ist es ja das auch.

Auf dem realen Brett sind jene Claqueure aber Figuren, die sich am wenigsten bewegen. Die Drecksarbeit machen die einfachen Soldaten. Sie sind die Bauern, und als solche werden sie auch behandelt, als Material, das man problemlos opfern kann, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Im Krieg lĂ€uft es nicht anders ab als auf dem Schachbrett, wie Regisseur Stanley Kubrick in seinem Film «Wege zum Ruhm» («Paths of Glory») veranschaulicht hat. Der 1957 erschienene Streifen begibt sich in den festgefahrenen Grabenkampf des Ersten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht eine französische Kampfeinheit, deren Befehlshaber sich mehr fĂŒr den eigenen Ruhm interessieren als fĂŒr das Leben ihrer Untergebenen.

Praktisch ein Befehl zum Selbstmord

Als ehrgeiziger Akteur tritt vor allem General Mireau (George Macready) auf. Weil dieser seine Chance zum beruflichen Aufstieg sieht, gibt er den Befehl, eine deutsche Stellung zu erstĂŒrmen. Als der Angriff scheitert, sieht Mireau seine Beförderung in Gefahr und zwingt die Soldaten, sich dem Kugelhagel zu stellen.

Aber das Unterfangen ist aussichtslos, weshalb die Infanteristen meutern. Der General lĂ€sst daraufhin drei Soldaten wegen vermeintlicher Feigheit den Prozess machen, um ein Exempel zu statuieren und die Moral der Truppe zu stĂ€rken. FĂŒr ihn ist es die einzige Möglichkeit, seine Beförderung zu retten; fĂŒr die drei zufĂ€llig ausgewĂ€hlten Soldaten hingegen die sichere Hinrichtung.

Dem General gegenĂŒber steht Regimentskommandeur Colonel Dax, gespielt von Kirk Douglas. Er vertritt die «Bauernopfer» vor dem Kriegsgericht und will die eigentlichen Schuldigen zur Verantwortung ziehen: die GeneralitĂ€t. Doch sein couragierter Einsatz kann die Verurteilung der drei Soldaten nicht verhindern. Sie sterben im Kugelhagel der eigenen Leute, trostlos und unnötig.

BrutalitÀt des Krieges in der Praxis

Mit diesem Plot ist Kubrick einer der besten Antikriegsfilme aller Zeiten gelungen. Die fĂŒr seinen Stil typische distanzierte ErzĂ€hlweise erweist sich hier als besonders effektvoll, weil dadurch die Kaltherzigkeit der GenerĂ€le zur Geltung kommt. Wie immer blickt Kubrick auf grĂ¶ĂŸere ZusammenhĂ€nge, indem er die PerversitĂ€t des ganzen MilitĂ€rsystems offenlegt, anstatt Einzelschicksale zu beleuchten.

In «Wege zum Ruhm» kritisiert er die militĂ€rpolitische Verwaltung. Der Krieg ist hier eine Materialschlacht, in der die Soldaten als Kanonenfutter dienen. Wie brutal das geschieht, inszeniert Kubrick so authentisch, dass die Angriffssequenz auf den «AmeisenhĂŒgel» zu jenem Zeitpunkt als die atemberaubendste Darstellung des Krieges galt.

Mit Colonel Dax an der Spitze stĂŒrmen Hunderte Soldaten ins Niemandsland und fallen oft schon nach wenigen Metern. Kubrick drehte dieses Massensterben mit langen Kamerafahrten aus der Entfernung, weshalb die Sequenz anders als in typischen Kriegsfilmen nicht wie ein spektakulĂ€res Spektakel anmutet, sondern wie industrielles Töten.

Die GenerÀle leben wie Sonnenkönige

Der militĂ€rische Gegner ist hingegen nie zu sehen. Kubrick spitzt den Konflikt dadurch zu, dass er das Leben der einfachen Soldaten im SchĂŒtzengraben mit dem der eigenen GeneralitĂ€t kontrastiert. Die hochrangigen MilitĂ€rs verbringen ihren Alltag in einem palastartigen Landsitz abseits des Schlachtfeldes.

Sie leben wie der einstige französische Adel, amĂŒsieren sich beim Abendball, trinken Champagner und Cognac, vergnĂŒgen sich mit Frauen, erteilen Befehle. Es ist eine Parallelwelt, in der die VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit ins Rutschen gerĂ€t, weshalb die GenerĂ€le bereit sind, Hunderttausende Menschenleben gegen bedeutungslose GelĂ€ndegewinne einzutauschen.

Wer glaubt, dass die Ereignisse in Kubricks Film bloß dramatisierte Fiktion sind, sollte wissen, worauf er basiert. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman des Weltkriegsveteranen Humphrey Cobb, der darin seine eigenen Erfahrungen verarbeitet hatte. Der Fall beruht auf einer wahren Begebenheit, nur dass 1915 nicht drei, sondern vier Soldaten verurteilt und am folgenden Tag erschossen wurden.

Lange Zeit verboten

Frankreich sah sich nach Erscheinen von Kubricks Film in seiner Ehre verletzt und verbot ihn. Bis 1975 durfte «Wege zum Ruhm» dort nicht gezeigt werden. In anderen LĂ€ndern ging man genauso mit dem Film um, selbst in der liberalen Schweiz, aber auch in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten.

Die Staaten- und MilitĂ€rlenker lieben diese Art der Kritik nicht, fĂŒhrt sie doch ihren Zynismus vor, mit dem sie immer wieder neue Kriege beginnen. WĂ€hrend sie von Notwendigkeit und Patriotismus faseln, verstecken sie hinter der Maske der Bigotterie ihre eigentlichen Absichten.

Welche das sind, offenbart Kubricks Film. Obwohl fĂŒr ihn nur ein sehr geringes Budget zur VerfĂŒgung stand, wurde er doch zum gefeierten Meisterwerk. Zu Recht! Selbst Winston Churchill soll ihn als ein gelungenes Beispiel fĂŒr IrrtĂŒmer im militĂ€rischen Denken bezeichnet haben.

Beispielhaft dafĂŒr ist eine Szene: Mireau trifft bei einem Besuch der Soldaten auf einen, der einen Nervenschock erlitten hat. Als ein Kamerad bittet, man möge es dem Armen nachsehen, gerĂ€t der General außer sich und antwortet, dass seine Soldaten keine Nervenschocks erleiden wĂŒrden, sondern alle gesund seien. Dieses Gebaren ist symbolhaft fĂŒr den RealitĂ€tsverlust der militĂ€rischen Obrigkeit.

Schon deshalb sollte die heutige Generation den Film schauen, insbesondere jene, die sich von den Parolen großspuriger GenerĂ€le beeindrucken lassen. Ihnen sollte das eigene Leben nicht anvertraut werden.

Trump nominiert COVID-«Impfung»- und Maskenpflicht-Skeptikerin Nicole Saphier als Surgeon General

PrĂ€sident Donald Trump hat die zuvor geplante Nominierung von Casey Means als US-Generalchirurg zurĂŒckgezogen und stattdessen die Radiologin Nicole Saphier nominiert. Laut Berichten erfolgte der Wechsel, nachdem die ursprĂŒngliche Kandidatin im Senat auf Widerstand gestoßen war. Trump machte dabei insbesondere Senator Bill Cassidy fĂŒr das Scheitern der ersten Nominierung verantwortlich.

Im Zentrum der aktuellen Diskussion steht nun Saphier selbst. Nach Darstellung von The Defender hatte sie sich wĂ€hrend der COVID-19-Pandemie kritisch gegenĂŒber staatlichen Maßnahmen positioniert. Besonders hervorgehoben wird ihre Ablehnung von Impfpflichten fĂŒr Kinder sowie ihre Skepsis gegenĂŒber Maskenmandaten.

Wörtlich wird sie in dem Beitrag unter anderem mit der Haltung beschrieben, sie habe sich gegen die «COVID vaccine mandates for kids» gestellt. In einem am 23. Oktober 2021 auf Fox News veröffentlichten Beitrag schreibt sie:

«Kinder haben durch die Lockdowns schon genug gelitten. Überlegen Sie es sich gut, bevor Sie eine Impfung fĂŒr Kinder vorschreiben.

Verabschieden Sie sich von der starren Alles-oder-Nichts-MentalitĂ€t, wenn es um Impfungen fĂŒr Kinder geht.»

Im Übrigen wird ihre generelle Linie so zusammengefasst, dass sie staatliche Vorgaben im Gesundheitsbereich kritisch sehe und medizinische Entscheidungen stĂ€rker in die individuelle Verantwortung verlagern wolle.

Saphier lehnt dabei Impfungen nicht grundsĂ€tzlich ab, sondern betrachtet diese eher im Rahmen einer individuellen RisikoabwĂ€gung. Ihre Position wird damit als Mischung aus ImpfunterstĂŒtzung und Kritik an verpflichtenden Maßnahmen beschrieben, nicht als grundsĂ€tzliche Ablehnung von Impfprogrammen. The Defender zitiert Jeffrey Tucker, PrĂ€sident und GrĂŒnder des Brownstone Institute, mit den Worten, Saphiers Nominierung sei eine «gute Wahl». Und weiter:

«Ich lese gerade Dr. Saphiers Buch von 2021 und bin sehr beeindruckt. Sie ist prĂ€zise, ​​treffend und mutig, weil sie sich so frĂŒh gegen Lockdowns, Schließungen und Impfpflichten ausgesprochen hat. Sie war entschieden gegen Maskenpflicht und Schulschließungen – wirklich eine Stimme der Vernunft in diesen verrĂŒckten Zeiten.»

Kennedy selbst kommentierte dazu auf X:

«Dr. Nicole Saphier engagiert sich seit Langem fĂŒr die MAHA-Bewegung. Sie hat eng mit Patientinnen mit Brustkrebs zusammengearbeitet und weiß um die Bedeutung von FrĂŒherkennung und PrĂ€vention. Diese Erfahrung ist unerlĂ€sslich im Kampf gegen die Epidemie chronischer Krankheiten und fĂŒr unseren Weg, die PrĂ€vention in den Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems zu stellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr als unserer nĂ€chsten GeneralĂ€rztin.»

RFK Jr. erntete zu seinem Post aber auch reichlich kritische Kommentare. Hier eine Auswahl:


Quelle: X-Account von RFK Jr.

Ob die Ersetzung von Means durch Saphier ein positives oder negatives Signal ist, insbesondere auch fĂŒr die MAHA-Bewegung, wird sich zeigen. Fakt ist derweil, dass auch die Wahl der in Stanford ausgebildeten Ärztin Means nicht nur in Mainstream-Kreisen kritisiert worden.

Kennedys ehemalige Vizekandidatin, Nicole Shanahan, zum Beispiel habe Means' Nominierung kritisiert, wie The Hill berichtete. So habe sie in einem Beitrag auf X geschrieben, ihr sei gesagt worden, dass, sofern sie Kennedy unterstĂŒtze, keines der Means-Geschwister im Department arbeiten wĂŒrde. «Diese Geschwister haben etwas sehr KĂŒnstliches und Aggressives an sich, fast so, als wĂ€ren sie von mandschurischen Agenten gezĂŒchtet und aufgezogen worden», schrieb sie und fĂŒgte hinzu, sie habe den Verdacht, dass Kennedy kontrolliert werde (TN berichtete).

Shanahan wurde auch mit der Aussage zitiert, Means' Medizinunternehmen betreibe biometrische Datenerfassung. «Sie steht vielen Big-Data-Unternehmen im Silicon Valley, die biometrische Daten erfassen, sehr nahe. Ich kenne mehrere dieser Leute, und man möchte sie nicht in einer Regierungsposition haben, die fĂŒr alle gleichermaßen verantwortlich ist», so Shanahan.

Die MAGA-Influencerin Laura Loomer wiederum warf den Beratern des PrĂ€sidenten in einer Reihe von Posts auf X vor, den neuen Kandidaten fĂŒr den Posten des Surgeon General schlecht geprĂŒft zu haben. Loomer verwies auf verschiedene alternative Praktiken, ĂŒber die Means geschrieben hĂ€tte, darunter die Kommunikation mit Geistermedien und die Verwendung halluzinogener Pilze als Medizin. Means sei eine «völlige Spinnerin» und «marxistische Baum-Umarmerin».

Dabei könnte man sich aber durchaus fragen, warum «Baum-Umarmerin» jetzt etwas Negatives sein soll. So kann es als Ausdruck der «Liebe zum Lebendigen» verstanden werden, wenn BĂ€ume umarmt werden. Der Psychoanalytiker Erich Fromm prĂ€gte dafĂŒr 1964 in seinem Werk «Die Seele des Menschen im Kontext» den Begriff Biophilie – eine Zusammensetzung aus den altgriechischen Begriffen bios (Leben) und philia (Liebe), wie das Baumpflegeportal schreibt.

«Unser Wirtschaftsleben schneidet uns von dem ab, was uns menschlich macht – doch jeder kann Heilung erfahren»

Als im MĂ€rz 2020 die Welt fĂŒr viele geradezu dystopisch wurde, befand sich Renaud Beauchard, ein in Washington lebender französischer Rechtsanwalt und Journalist, bereits mitten in einer tiefgreifenden persönlichen VerĂ€nderung. Nach einem Jahrzehnt als internationaler Entwicklungsberater, der vor allem in Afrika tĂ€tig war, hatte er sich zunehmend vom abstrakten Leben der professionellen Managerklasse distanziert. DarĂŒber berichtet er in einem auf Brownstone.org veröffentlichten Beitrag.

Die Corona-Maßnahmen beschleunigten diesen Bruch nicht – sie bestĂ€tigten ihn lediglich. Bereits in den Jahren zuvor hatte er sich intensiv mit den Schriften von Christopher Lasch, Wendell Berry, Matthew Crawford und Simone Weil auseinandergesetzt. Diese Denker öffneten ihm die Augen fĂŒr die Entwurzelung des modernen Menschen, die Zerstörung von Aufmerksamkeit durch abstrakte BĂŒroarbeit und die Entfremdung von natĂŒrlichen KreislĂ€ufen.

Besonders Wendell Berry, US-amerikanischer Farmer und Essayist, wurde zu einer zentralen Inspirationsquelle mit seiner Kritik am industriellen Landbau und der Entfremdung des Menschen von der Erde. Ende 2019 begann der Autor ein Ausbildungsprogramm fĂŒr regenerative Landwirtschaft bei einer lokalen Non-Profit-Organisation. Als die Megapandemie ausgerufen wurde, hatte er den theoretischen Teil gerade abgeschlossen.

WĂ€hrend viele Mitstreiter aus Angst zu Hause blieben, nutzte er die Zeit fĂŒr eine intensive praktische Ausbildung. Monatelang arbeitete er fast allein mit zwei außergewöhnlichen Mentoren auf dem Feld: einem jĂŒdischen Handwerker mit Kibbutz-Hintergrund und einem ghanaischen Einwanderer. Diese Phase, inmitten dystopischer Stimmung, beschreibt er rĂŒckblickend als besonders wertvoll und prĂ€gend.

Gleichzeitig beobachtete er in den Nachbarschaften einen regelrechten «Garten-Boom». Die Lockdowns lösten eine massive Nachfrage nach Saatgut und Pflanzen aus, Social-Media-KanĂ€le fĂŒllten sich mit Bildern von Fensterbank-Setzlingen. Viele Versuche scheiterten jedoch klĂ€glich: falsche Standorte, schlechte Erde, ungeeignete Hochbeete und fehlendes Grundwissen fĂŒhrten zu Frustration und EnttĂ€uschung.

Aus dieser Beobachtung entstand eine GeschĂ€ftsidee. Beauchard erkannte, dass angehende GĂ€rtner keine komplette Farmer-Ausbildung brauchten, sondern praktische Grundkenntnisse zu Boden, Sonne, Kompostierung, Fruchtfolge und jahreszeitlichen Rhythmen. Er grĂŒndete ein Coaching-Unternehmen, das Familien dabei unterstĂŒtzt, chemiefreies eigenes Essen anzubauen.

In seinen Augen bedeutete die «Corona-Zeit» fĂŒr viele nicht nur EinschrĂ€nkung, sondern auch einen Weckruf. Der Autor sieht im GĂ€rtnern und der Hinwendung zur regenerativen Landwirtschaft eine bewusste Alternative zur «Machine» – jenem modernen System aus Abstraktion, Zentralisierung und Entfremdung, das er mit Bezug auf Paul Kingsnorth und Wendell Berry kritisiert.

Statt Optimierung und Biohacking geht es ihm um Aufmerksamkeit, Verantwortung gegenĂŒber dem Boden und die RĂŒckgewinnung sinnlicher Erfahrung. Was als persönliche Flucht aus der globalisierten Berufswelt begann, mĂŒndete in eine neue berufliche Existenz: vom Berater zum GĂ€rtner und Coach. Beauchard:

«Das eigentliche Problem ist nicht die Verseuchung unserer Lebensmittelversorgung, obwohl diese unbestreitbar besteht. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie wir unser Wirtschaftsleben organisiert haben, die Menschen systematisch von jener bodenstÀndigen, sinnlichen Erfahrung der Welt abschneidet, die uns menschlich macht.

Solange wir das nicht ernst nehmen, werden wir weiterhin nur die Symptome behandeln, wĂ€hrend sich die zugrunde liegende Problematik verschlimmert – ganz gleich, wie viele Erfolge eine Bewegung wie MAHA auf politischer oder juristischer Ebene erzielen mag.»

Die gute Nachricht sei, so Beauchard weiter, dass jeder diese Heilung erfahren könne. «Es ist, um es mit Berrys Worten zu sagen, die Wiederherstellung des â€čwunderbaren Energiekreislaufsâ€ș, der Boden, Nahrung, Körper und Gemeinschaft miteinander verbindet.» Es sei die RĂŒckgewinnung unserer Sinne von einer Maschine, die sie abgestumpft habe. Beauchard:

«Es ist die Entscheidung, sei sie auch noch so klein, so bescheiden, etwas anzubauen oder zu erschaffen. Etwas von dieser Welt (
) und keine technologische Himmelsleiter.»

Drosten: Kritik an seiner Rolle bei Corona sei «nicht relevant», «Pressezensur» notwendig – dabei sitzt er im Glashaus

Christian Drosten, nach wie vor Chefvirologe der Berliner CharitĂ©, hat in einem Interview mit der SĂŒddeutschen Zeitung Kritik an Teilen der Presse geĂŒbt und eine stĂ€rkere «berufsstĂ€ndische QualitĂ€tssicherung» fĂŒr den Journalismus gefordert. Er sprach davon, dass lediglich «ein kleiner Teil der Presse» ihn persönlich angegriffen und falsche Informationen verbreitet habe. Diese Kritik sei «im Prinzip nicht relevant» – und dagegen mĂŒsse man «einschreiten».

DarĂŒber berichtet Gunnar Schupelius in einem Kommentar, veröffentlicht in der B.Z. und mit der spitzen Headline «Virologe Drosten plĂ€diert jetzt fĂŒr Pressezensur».

Drosten zeigt sich hier unbeirrt, forderte er doch bereits 2023 eine Art Wahrheitsgremium, das Falschbehauptungen von Ärzten und Wissenschaftlern benennen und richtigstellen soll (TN berichtete). Drosten wörtlich:

«Wenn einige wenige, aber besonders lautstarke Wissenschaftler oder Ärzte wieder und wieder mit großer Vehemenz falsche Behauptungen, die Menschenleben kosten, in die Medien tragen, mĂŒsste es innerhalb der Wissenschaft auch eine Art Korrektiv fĂŒr ein solches Fehlverhalten geben»

Drosten pro Schulschließungen

Doch wie heißt es so schön: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und gerade bei Drosten erzeugen solche Forderungen nach mehr Kontrolle und Zensur besonders ein KopfschĂŒtteln – angesichts einer ganzen Reihe von eigenen Aussagen und Prognosen wĂ€hrend der Corona-Pandemie, die sich im Nachhinein als nicht haltbar erwiesen haben. Dazu Schupelius:

«Drosten scheint sich fĂŒr unfehlbar zu halten. Er setzte sich 2020 massiv fĂŒr Schulschließungen ein, die spĂ€ter als schwerer Fehler erkannt wurden.

Noch im Juli 2024 behauptete er in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), Versammlungsverbote, Kontaktsperren und Homeoffice-Pflicht hĂ€tten â€čeindeutig eine Wirkungâ€ș gezeigt, also die Pandemie eingedĂ€mmt. Beweise dafĂŒr liefert er nicht, es gibt sie auch nicht.»

Und es gibt noch mehr Belege dafĂŒr, zu schlussfolgern, dass Drosten selbst einer dieser «lautstarken Wissenschaftler» ist, die «mit großer Vehemenz falsche Behauptungen in die Medien» getragen haben und deren «Fehlverhalten» entsprechend sanktioniert werden sollte.

Drosten und die Intensivbetten-, Inzidenzwellen-, No-COVID-, «Impf»- und VirusursprungslĂŒge

Folgende Behauptungen von ihm mĂŒssten zum Beispiel von einem «Wahrheitsgremium» einkassiert werden:

- Drosten war immer wieder Warner «an vorderster Front», wenn es um das Thema Â«Ăœberlastung der Intensivbetten» ging. Im April 2021 etwa sprach er diesbezĂŒglich von einem «Notruf», und im November desselben Jahres behauptete er im NDR-Podcast, dass wir eine «echte Notfallsituation» hĂ€tten. Doch es gab zu keinem Zeitpunkt wĂ€hrend der «Corona-Zeit» eine Überlastung der Intensivbettensituation beziehungsweise des Gesundheitssystems – und das sogar, obwohl wĂ€hrend dieser Zeit Tausende Intensivbetten abgebaut wurden.

- Im September 2022 hatte der Chefvirologe der Berliner CharitĂ© eine «starke Inzidenzwelle» von Corona-Infektionen «noch vor Dezember» prognostiziert und die VerschĂ€rfung der Maßnahmen gefordert. Dabei erwartete er unter anderem, dass das Maskentragen in InnenrĂ€umen wieder notwendig wird. Ansonsten drohe eine Krankheitswelle, bei der «so viele krank werden, dass man nichts mehr einkaufen kann, dass die KrankenhĂ€user nicht mehr funktionieren oder kein Polizeibeamter auf der Wache sitzt». Doch dazu kam es bekanntlich nicht – und das, obgleich die Maßnahmen nicht verschĂ€rft wurden. Und dann sprach er plötzlich sogar selbst davon, dass «die Pandemie vorbei ist», ohne dass, wie gesagt, die Maßnahmen verschĂ€rft worden wĂ€ren.

- In einem elfminĂŒtigen Interview mit den Tagesthemen, ausgestrahlt am 21. Januar 2021, machte sich Drosten fĂŒr eine «No-COVID»-Strategie stark, indem er unter anderem sagte: «Ich unterstĂŒtze die Grundphilosophie, die dahinter steht [der Strategie mit dem Ziel einer Inzidenz von null].» Selbst laut etablierten Medien wie der Welt gilt diese No-COVID-Idee aber als «gescheitert».

Kristina Schröder, die von Ende 2009 bis Ende 2013 Bundesfamilienministerin im Kabinett Merkel II war, konstatierte Ende 2021 bei Bild-Live (TN berichtete):

«Ich sage: No-COVID ist ein attraktives Ziel, aber in der Verwirklichung mĂŒssen wir damit die Freiheitsrechte von Menschen ĂŒber Wochen, Monate, vielleicht sogar ĂŒber Jahre derart massiv einschrĂ€nken.» Daher halte sie No-COVID «fĂŒr eine letztendlich totalitĂ€re Ideologie».

- Kurz vor Ende 2021 erklĂ€rte Drosten, eine dritte «Impfung» zur Auffrischung, auch Booster-«Impfung» genannt, sei «gut effizient» gegen Omikron. Doch wie kann eine Impfung gegen Corona «gut effizient» sein, wo es nicht einmal eine einzige solide Placebo-kontrollierte Studie gibt, die zeigt, dass auch nur eine «Corona-Impfung» besser ist als Nichtstun? (Siehe dazu den TN-Artikel «Das Fiasko bisheriger Impfstoff-Placebo-Studien: Warum Kennedys Forderung nach soliden Placebo-Analysen gerechtfertigt ist – Teil 2 â€čPolio, HPV, COVID, Tuberkuloseâ€ș»)

- Was das Thema «Ursprung von SARS-CoV-2» angeht, so erklĂ€rte er in einem Schriftsatz, dass die These, wonach das Coronavirus womöglich eine menschengemachte GenverĂ€nderung aufweise, «in jedem Fall nicht belegbar sei». Und wie etwa Tagesschau.de im MĂ€rz 2023 berichtete, hĂ€tten sich er «und andere auf den â€čnatĂŒrlichen Ursprung der Pandemie festgelegtâ€ș» (siehe dazu den TN-Beitrag «China: USA fĂŒr Covid verantwortlich – Laborleck-Theorie â€čextrem unwahrscheinlichâ€ș»).

Gerne wird dabei ĂŒbrigens die dritte These zum Thema SARS-CoV-2 ĂŒbersehen: dass das Virus als solches gar nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden sei. Die Wissenschaftsplattform NEXT LEVEL etwa verwies im Herbst vergangenen Jahres auf eine aktuelle Stellungnahme des Bundesministeriums fĂŒr Gesundheit (BMG).

Darin rĂ€umt das Ministerium ein, dass eine Genomsequenzierung keinen PrimĂ€rnachweis fĂŒr einen Erreger gemĂ€ĂŸ Infektionsschutzgesetz darstelle. Zudem fehlten Negativkontrollen mit gesunden Proben, was jeden angeblichen Virusnachweis wissenschaftlich wertlos mache. NEXT LEVEL meint dazu:

«Ohne Negativkontrollen ist jeder angebliche Virusnachweis wissenschaftlich wertlos – denn wie will man etwas beweisen, wenn man nicht zeigen kann, dass die Methode bei Gesunden negativ bleibt?»

Das BMG bestÀtige damit, dass es sich auf keinen gesetzlich fundierten PrimÀrnachweis eines krankmachenden SARS-CoV-2-Virus berufen könne (siehe auch hier).

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RCP8.5 ist offiziell tot – Die UN-EU–Klimakatastrophen-Szenarien verlieren ihre Grundlage

Jahrzehntelang diente das Extrem-Szenario RCP8.5 als Grundlage fĂŒr die dĂŒstersten Horrormeldungen der Klimapolitik: untergehende KĂŒstenstĂ€dte, apokalyptische ErwĂ€rmung, Millionen KlimaflĂŒchtlinge und das Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen. Dieses Szenario wurde als „business as usual“ verkauft – also als das, was passiert, wenn wir nichts tun. Nun hat die offizielle Szene-Entwicklungsgruppe der Klimamodellierer (ScenarioMIP/CMIP7) zugegeben: [...]

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USA und Iran stehen angeblich kurz vor der Unterzeichnung eines einseitigen Memorandums zur Beendigung des Krieges. Trump hatte die US-MilitĂ€roperation zur „Begleitung“ von Schiffen aus der Straße von Hormus sei ausgesetzt. Außenminister Marco Rubio behauptete, die USA befĂ€nden sich nun in einer „Verteidigungsoperation“ gegen den Iran. Washington und Teheran stehen angeblich kurz vor der Unterzeichnung [...]

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Es ist ein stiller Genozid, der noch dazu ein „grĂŒnes“ Label bekommen hat: jĂ€hrlich werden allein in Deutschland 100.000 Vögel durch WindrĂ€der ermordet. Besonders hart trifft es Greifvögel. Ein aktuelles Video, das viral geht, zeigt eine seltene Aufnahme und gibt dem Massenmord an der Vogelwelt ein Gesicht: Ein GĂ€nsegeier, stolz und edel, gleitet durch die [...]

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Regierungen missbrauchen Big Tech fĂŒr globale Kontrolle – AnonymitĂ€t stirbt aus. Hinter den Kulissen wir ein Überwachungsapparat aufgebaut. Die Regierungen – allen voran die USA – wollen ĂŒber die privaten Technologiegiganten Zugriff auf jedes Smartphone, jeden Suchverlauf und jede kritische Äußerung im Internet. Auf X/Twitter schreibt der Ökonom Martin Armstrong: „Deshalb diskutiert Europa gleichzeitig ĂŒber [...]

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