Arzt Heiko Schöning: «Ha-ha-ha Hanta»
Wie der vermeintliche Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius einzuschätzen ist, der am 10. Mai in Spanien eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde, haben wir bereits in einigen Berichten klargestellt (hier, hier und hier). Ganz offensichtlich handelt es sich um ein Seuchentheater, das im Sinne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgeschlachtet wird, um Angst zu schüren und das «Pandemie»-Geschäft am Leben zu erhalten.
Wie bei Corona übernehmen die internationalen Nachrichtenagenturen die Führung bei der Berichterstattung, die sogenannten «Qualitätsmedien» verbreiten deren Meldungen ohne einen Hauch von Kritik. Dieses Muster ist seit 2020 bekannt, aber die Journalisten haben offensichtlich nichts dazugelernt, denn sie stellen die höchst fragwürdige Virus-Show nicht einmal ansatzweise in Frage.
Eigentlich könnte das Thema Hantavirus als abgeschlossen betrachtet werden, aber es gibt einige amüsante Anekdoten und interessante Meldungen, die Beachtung verdienen: Nur einen Tag nach der Ankunft der Hondius auf Teneriffa und der Evakuierung der Passagiere zog Frankreich nach und stellte mehr als 1.700 Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff Ambition unter Quarantäne. Als Grund für diese Entscheidung wurde der Tod einer 92-jährigen Passagierin genannt. Schauplatz des Spektakels war der Hafen von Bordeaux.
Erst nachdem die «Spezialisten» der regionalen Gesundheitsbehörde am Mittwoch bestätigt hatten, dass es sich um eine «virale Gastroenteritis» (Magen-Darm-Entzündung) handelte – und nicht um eine Hantavirus-Infektion, durften die symptomlosen Passagiere ausschiffen. Für diejenigen, die Symptome zeigten, wurde Isolation und Kabinen-Quarantäne angeordnet. Laut den Medien handelte es sich um etwa 80 Personen.
Die Leitung bei der Berichterstattung über den Vorfall auf der Ambition übernahm die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP). Andere Medien kopierten die Meldung und informierten zeitgleich darüber, dass die 22 französischen Passagiere, die auf der Hondius unterwegs waren, nach ihrer Rückkehr in die Heimat ins Krankenhaus eingeliefert wurden und sich betrügerischen PCR-Tests unterziehen mussten (hier, hier und hier).
Hantavirus im Sperma
Auch die britische Zeitung The Telegraph spielte mit und titelte: «Hantavirus könnte 6 Jahre in Sperma überleben – Risiko der sexuellen Übertragung!». Selbstverständlich wurde dieser Propaganda-Artikel nicht hinter der Bezahlschranke versteckt, wie es schon in der Corona-Zeit bei vielen «renommierten» Medien üblich war.
The Telegraph berichtet in dem Beitrag über eine von Experten begutachtete Studie, die an einem einzigen männlichen Patienten durchgeführt wurde und ergeben haben soll, dass das Hantavirus bis zu sechs Jahre lang im menschlichen Sperma verbleiben und auch nach der Genesung einer Person sexuell übertragen werden kann.
Die Studie wurde am Labor Spiez durchgeführt, einem Schweizer Regierungsinstitut, das mit der Bekämpfung nuklearer, biologischer und chemischer Bedrohungen beauftragt ist. Der 55-jährige Mann soll sich angeblich vor sechs Jahren in Südamerika mit dem Anden-Stamm des Hantavirus infiziert haben. Konkret stellen die Forscher fest, dass zwar keine Spuren des Virus mehr im Blut, Urin und in den Atemwegen des Mannes nachweisbar waren, es jedoch 71 Monate später immer noch in seinem Sperma zu finden war.
Allerdings gaben sie zu, dass «die Isolierung des infektiösen Virus bei keiner der verwendeten Proben oder Kultursysteme erfolgreich war». Man habe nur RNA-Fragmente gefunden. Zur Erinnerung: Auch bei zwei Passagieren der Hondius, die laut WHO aufgrund des Hantavirus verstarben, wurde eine Infektion mit dem Anden-Stamm bestätigt. Mithilfe von PCR-Tests, die viele falsch-positive Ergebnisse liefern.
Wie diese Panikmache einzuschätzen ist, ergibt sich aus dem Artikel im The Telegraph selbst. Denn am Ende des Textes wird ein interner Link zur Rubrik «Global Health Security» angegeben. Und dort steht gleich zu Beginn:
«Unsere Berichterstattung zum Thema globale Gesundheitssicherheit wird teilweise von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert.»
Rückblick auf die spanische Virus-Show
Bei der Ankunft des vermeintlichen Seuchenschiffs MV Hondius am vergangenen Sonntag im Hafen von Grenadilla auf Teneriffa waren nicht nur 400 Einsatzkräfte am Werk, auch der Generaldirektor der WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus war angereist, um sich vom reibungslosen Ablauf seiner Operation zu überzeugen.
Bei der anschließenden Pressekonferenz hatte Gesundheitsministerin Mónica García stolz zugegeben, dass die gesamte Aktion hervorragend vorbereitet gewesen sei. Denn bereits am 14. April hätten sie und ihre Mitarbeiter auf der Kanareninsel Las Palmas eine Einsatzübung durchgeführt, nur für den Fall, dass irgendwann ein Kreuzfahrtschiff mit einem Virusausbruch vorbeikommen könnte.
Auch der von Korruptionsskandalen gebeutelte Regierungschef Pedro Sánchez, der während der Corona-«Pandemie» mit besonderer Hingabe die Vorgaben der WHO erfüllte, lobte sich und seine Minister für den Einsatz. Speziell erwähnte er die Gesundheitsministerin, den Innenminister und natürlich die Verteidigungsministerin, denn wie bei Corona mussten Militär und Polizei eine Hauptrolle übernehmen.
Sánchez betonte, die Operation sei ein großer Erfolg gewesen, sogar UN-Generalsekretär António Guterres und der Papst hätten den fabelhaften Einsatz gewürdigt. Spanien halte eben immer, was es verspreche, so der Regierungschef.
«Dr. Tedros» begeistert über Solidarität
Übrigens hat sich «Dr. Tedros» im WHO-affinen Portal Health Policy Watch zur erfolgreichen Operation auf Teneriffa geäußert. Dabei nutzte er die Gelegenheit, Pedro Sánchez zu loben, weil dieser die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) eingehalten habe, die Vertragsstaaten verpflichte, «Menschen nicht auf See stranden zu lassen, wenn sie in der Lage sind, das Risiko sicher und verantwortungsvoll zu bewältigen».
«Es gab einige Stimmen weltweit, die forderten, die Passagiere während der gesamten Quarantänezeit auf dem Schiff zu isolieren. Unsere Auffassung war, dass dies unmenschlich und unnötig gewesen wäre», verriet der WHO-Chef.
Fast 150 Menschen aus 23 Ländern hätten sich wochenlang auf dem Schiff befunden, «in einer Situation, die äußerst beängstigend gewesen sein muss», lamentierte «Dr. Tedros». Einige der Passagiere hätten kurz vor einem psychischen Zusammenbruch gestanden und sie hätten ein Recht darauf gehabt, «mit Würde und Mitgefühl» behandelt zu werden.
Übrigens behauptet «Dr. Tedros», dass die WHO erst am 2. Mai über den vermeintlichen Hantavirus-Ausbruch auf der Hondius informiert wurde – und zwar von der britischen Regierung. Die Einsatzübung auf der Kanareninsel Las Palmas, die von der spanischen Gesundheitsministerin Mónica García am 14. April durchgeführt wurde, muss dann wohl reiner Zufall gewesen sein.
Auch Sánchez wird in dem Artikel von Health Policy Watch zitiert, wie üblich mit großen, aber hohlen Worten: «Diese Welt braucht nicht mehr Egoismus und auch nicht mehr Angst. Sie braucht Länder, die Solidarität zeigen und gemeinsam voranschreiten wollen.»
Zudem sendete der spanische Regierungschef einen eindringlichen Appell an die Welt: Die internationale Zusammenarbeit müsse gestärkt und der WHO müssten die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit sie ihre Arbeit erfüllen könne.
Planung für Virusausbrüche muss verbessert werden
Die Anzahl der positiv auf das Hantavirus getesteten Personen hat sich laut WHO mittlerweile auf elf erhöht, aber «Dr. Tedros» orakelt, dass wir aufgrund «der langen Inkubationszeit des Virus» in den kommenden Wochen weitere Fälle sehen werden.
Jedes Land sei selbst dafür verantwortlich, die Gesundheit seiner von dem Schiff evakuierten Staatsbürger zu überwachen, erklärte der WHO-Chef. Einige Länder wie Australien würden zum Beispiel verlangen, dass die Betroffenen in staatlichen Quarantäneeinrichtungen bleiben. Andere – wie die USA – hätten dagegen erklärt, dass asymptomatische Bürger sich zu Hause isolieren dürften.
«Dr. Tedros» empfiehlt, dass die ehemaligen Hondius-Passagiere «aktiv überwacht werden sollten – entweder in einer bestimmten Quarantäneeinrichtung oder zu Hause – für 42 Tage ab dem letzten möglichen Kontakt am 10. Mai, also bis zum 21. Juni».
Einige handverlesene Experten, die Health Policy Watch zu Wort kommen lässt, fordern derweil, die Anwendung der IHR auf Kreuzfahrtschiffen zu verstärken. Sie erklärten:
«Auch wenn Todesfälle auf Schiffen leider vorkommen, wird mit der zunehmenden Zahl von Menschen, die Abenteuerreisen in abgelegene Regionen unternehmen, der Bedarf steigen, Reisende und Kontaktpersonen vor einer möglichen Exposition gegenüber Krankheitserregern zu schützen.»
In diesem Sinn verlangen sie von den Regierungen, «die Planung für Ausbrüche und Pandemien zu überprüfen, um Schwachstellen im System zu beheben, unter anderem in den Bereichen Schifffahrt, maritime Gesundheit und Todesfallprotokolle, Hafenmanagement sowie Schutz der Bevölkerung in abgelegenen Regionen».
Außerdem rufen sie die Staats- und Regierungschefs dazu auf, «alle relevanten Protokolle für Kontaktverfolgung, Infektionskontrolle, Meldung, Isolation und unterstützende Behandlung einzuhalten», um die Übertragungskette des Hantavirus zu unterbrechen.
Denn trotz der Verhandlungen über ein Pandemieabkommen seit dem Ende der COVID-«Pandemie» hätten sich die WHO-Mitgliedstaaten bislang nicht auf einen Anhang zum sogenannten PABS-System (Pathogen Access and Benefit Sharing) einigen können, der regeln soll, wie Informationen über gefährliche Krankheitserreger geteilt werden müssen (wir berichteten).
Gerade vor einigen Wochen hatte «Dr. Tedros» zum Abschluss der letzten PABS-Verhandlungsrunde zur Eile aufgerufen: «Denn die nächste Pandemie ist keine Frage des Ob, sondern des Wann.»
Im September wird die UN ein hochrangiges Treffen zur Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion (PPPR) einberufen – und deshalb ist die derzeitige Hantavirus-Zirkus von besonderer Bedeutung.
«Ha-ha-ha Hanta»
Das gesamte Seuchentheater hat der österreichische Sender Auf 1 auf den Punkt gebracht. In einem Interview fragte Chefredakteur Stefan Magnet den Arzt und Analysten Heiko Schöning, ob wir das Hantavirus ernstnehmen müssten. Schöning antwortete:
«Nein, das ist nur eine kurze Zwischenkampagne. Lachen wir es weg. Ha-ha-ha Hantavirus.»
Das Hantavirus sei nur einen Halbsatz wert, betonte Schöning. Die Propaganda sei die Erhaltungsdosis für die Ahnungslosen, diejenigen, die nicht aufgeklärt seien. Es gehe darum, die Angst vor Viren aufrechtzuerhalten.
Auch der britische Gesundheitsforscher John Campbell kam bei Auf 1 zu Wort und erklärte, dass er sich «nicht einmal im Entferntesten» Sorgen mache. Die Risiken für die öffentliche Gesundheit seien «absolut vernachlässigbar».
Dass Politiker und Mainstream-Medien gerne «Seuchenangst» schüren, hat einen Grund: Gates' vorgegebene Agenda muss erfüllt werden. Immerhin hat der «Impfguru» schon in seinem 2022 erschienenen Buch «Wie wir die nächste Pandemie verhindern» auf Seite 287 geschrieben: «Wir müssen alles tun, um das Thema Pandemie auf der politischen Tagesordnung zu halten ...»