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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Das andere „Wort zum Sonntag“ oder: Der eigene freie Blick

Man macht man, wenn die Dinge doch offenkundig wĂ€ren, offenkundig sind, und die Leute rennen einfach daran vorbei? Man könnte resignieren, und es lohnt sich auch kaum, jemand mit sommerlichem Kaffeefilter vor dem Gesicht auf die Sinnhaftigkeit seines Tuns ansprechen zu wollen. Auch bei dem jungen Studenten in Freiburg hĂ€tte ich schlechte Karten gehabt, der sich durch die GĂ€nge der Behörde geschlichen hatte auf der Suche nach «unnötig» brennendem Licht; er wollte ja «die Umwelt schĂŒtzen», wie er einem höflich zuraunte.

Ein Ă€hnliches Pathos herrscht beispielsweise im Kantonsspital Aarau. FĂŒr eine Untersuchung wurde mir eine OP-Maske angeboten. «Wissen Sie, hier geht es steril zu.» Man fasst sich an den Kopf. «Ein paar mal Luft holen, und der Lappen ist feucht. Dann atmen Sie die Pilze und das Mikroplastik ein. Nein, das mach ich nicht.» Das GesprĂ€ch hatte dann nicht mehr lange gedauert.

Eine ebenso fatale Uneinsichtigkeit erleben wir im Bereich der Wirtschaft. Ganze Industriezweige sind gefĂ€hrdet und trocknen aus, weil «man in der Politik» die falschen Weichen stellt. Autokonzerne mĂŒssen sich mit einem Bruchteil frĂŒherer Gewinne abfinden, den StĂ€dten bricht die Gewerbesteuer weg, Entlassungen im fĂŒnfstelligen Bereich werden als Rettung verkauft.

Der Grund dafĂŒr ist ein induziertes CO2-Schuldbewusstsein. In der Luft sind 0,04 Prozent dieses Gases. Rund 4 Prozent davon wĂŒrden aus menschlicher Produktion stammen; auf Deutschland entfallen davon wiederum sagenhafte 2 Prozent − man rechne also. Aber man will bei den «Klimazielen» ja «Vorreiter und Vorbild fĂŒr andere LĂ€nder sein». Mannomann! Rational ist denen offenbar nicht beizukommen, auch wenn der Weltuntergang via «KlimaerwĂ€rmung» inzwischen abgeblasen worden ist.

Geht es hier «nur» um die Wirtschaft und «nur» um die Verarmung, so bedroht die modern gewordene Kriegstreiberei allmÀhlich das Leben selbst. Die Planungen werden immer konkreter und das Getöse immer abstruser. Ein wildgewordener «Verteidigungs»-Minister und sein General fabulieren vom Gespenst eines baldigen russischen Angriffs, doch kurz darauf erklÀrt ein amerikanischer General, Russland sei «nicht auf einen Konflikt aus». Deren Planungen gehen trotzdem weiter.

Was sagt uns das alles? Dass Scheuklappen tödlich sein können. Den Pferden werden sie angelegt, damit sie sich vom Straßenverkehr und anderem Treiben nicht ablenken lassen und sich und andere nicht in Gefahr bringen. Da hat es also einen guten Zweck. Äußerlich Ă€hnlich verhĂ€lt es sich bei Menschen. Den einen werden die Scheuklappen angelegt, um sie «auf Spur» zu bringen, eine zweite Gruppe trĂ€gt sie mit Stolz als ihr Markenzeichen von «Haltung», wĂ€hrend eine dritte sie böswillig verteilt, um das Augenmerk der Masse in die gewĂŒnschte Richtung zu lenken.

Wir könnten das nun an den obigen Beispielen leicht durchspielen und haben dann die Dressierten und VerÀngstigten, die denunzianten MitlÀufer und Rechthaber sowie die Propagandisten von Kontrolle und Macht. So schwer sind die Dinge nicht zu durchschauen. Aber es ist nicht leicht, sich von ihnen abzukoppeln, ihnen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu widerstehen und Gegenakzente zu setzen.

Doch nötig ist es; nur schon, um sich nicht anstecken zu lassen. Und es mĂŒsste dann ohne Scheuklappen geschehen: ohne von außen aufgezwungene, ohne selber akzeptierte, ohne von anderen verordnete, also mit freiem Blick auf die Nöte, auf die Notleidenden und auf die Notbringer. DafĂŒr braucht es einen Stand außerhalb dieses lebensfeindlichen Systems, wenn wir uns nicht im reinen Anti aufreiben wollen. Wir mĂŒssen etwas einspeisen können an echtem Leben.

Wir mĂŒssen selber an echtem Leben Anteil haben, unabhĂ€ngig von den UmstĂ€nden. «Der Dieb», sagt Jesus, auch der neuzeitliche Dieb «kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten» (Johannes 10,10). Er selber aber sei «gekommen, damit sie das Leben haben und es in FĂŒlle haben».

Ein Beispiel dafĂŒr, was das unter widrigsten UmstĂ€nden heißen kann, ist Helmuth James Graf von Moltke vom Gut Kreisau aus dem inneren Widerstandskreis des 20. Juli. Über ihn und seinen Glauben erzĂ€hlt seine Frau Freya:

«Der christliche Glaube wurde im Laufe der Jahre immer bedeutungsvoller fĂŒr ihn. Ja, man kann sagen: Je grĂ¶ĂŸer der Druck auf ihm lastete, desto zentraler der Glaube. (
) Das Christentum ist viel stĂ€rker als die Kirchen, die es heute reprĂ€sentieren, und das war die eigentliche Erkenntnis der Kreisauer. In schwerer Zeit wurde ihnen bewusst, welche revolutionĂ€re Glaubens- und Lebenskraft in der Lehre dieses Mannes aus PalĂ€stina auch heute noch steckt. Ja, das möchte ich so stehen lassen.»

Kurz darauf fÀhrt sie fort:

«Es ist ja ein unerhörter Anspruch, der im Christentum liegt. Dass es immer Anspruch bleibt, dass man das Ziel nicht erreichen kann, ist bezeichnend fĂŒr unser aller Existenz. (
) Wenn man das erst einmal bedacht hat, beginnt man zu tun, was man fĂŒr richtig hĂ€lt, selbst wenn das Gegenteil dabei herauskommt.» (aus: Mit dem Mut des Herzens, 1993, Seite 146)

Was fĂŒr ein Zeugnis − fast 50 Jahre nach der Hinrichtung ihres Mannes. Diesen Außen-Stand meine ich, mit dem man den UmstĂ€nden begegnen kann, ohne sich von ihnen vereinnahmen zu lassen, und nicht an der Engstirnigkeit, der Unbelehrbarkeit und der HĂ€rte jener drei Kategorien von «Scheugeklappten» verzweifeln muss. Im Gegenteil: Der Blick wird frei und weit. Und das Leben fruchtbar.

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Das andere «Wort zum Sonntag» vom 14. Juni 2026: «Den Weg klÀren»

Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tĂ€tig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die SelbstĂ€ndigkeit gefĂŒhrt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte ĂŒber Artikel und Begegnungen und ruft in Gottesdiensten und an Kundgebungen zu eigenstĂ€ndigem glĂ€ubigem Denken auf. Sein Telegram-Kanal lautet StimmeundWort.

Meloni kritisert spanische Migrationspolitik – zu Recht

WĂ€hrend einer Diskussion der EU-Staats- und Regierungschefs zum Thema Migration hat die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni den spanischen MinisterprĂ€sidenten Pedro SĂĄnchez angegriffen. Madrids Plan, hunderttausende Migranten ohne Papiere zu legalisieren, werde Konsequenzen ĂŒber die spanischen Grenzen hinaus haben. Was Spanien tue, werde sich auf seine Nachbarn auswirken.

Meloni habe sich bei ihren Aussagen auf einen von der spanischen Regierung unterstĂŒtzten «Vorschlag» bezogen, «der voraussichtlich rund 500.000 auslĂ€ndischen Einwohnern ohne Papiere einen legalen Status gewĂ€hren soll», informierte das EU-affine Portal Euractiv.

Das ist eine irrefĂŒhrende und verharmlosende Sicht der Lage. Denn laut spanischen Medien hat der Sozialist SĂĄnchez in seiner Amtszeit seit 2018 bereits 1,43 Millionen AuslĂ€ndern die StaatsbĂŒrgerschaft verliehen.

Allein 2025 wurden 300.000 AuslĂ€nder eingebĂŒrgert. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 18,7 Prozent. Das war die höchste Zahl in der Geschichte des Landes. Das EinbĂŒrgerungs-Ranking wurde von Marokkanern, Kolumbianern und Venezolanern angefĂŒhrt.

Massenimmigration und ihre Folgen

Den Medien zufolge werden damit bei den Parlamentswahlen 2027 eine Million mehr AuslÀnder wahlberechtigt sein als bei den Parlamentswahlen 2023. Kritiker werfen Sånchez deshalb vor, durch die Legalisierung von Einwanderern «mittelfristig das WÀhlerverzeichnis verÀndern» zu wollen.

Und Tatsache ist, dass der von unzĂ€hligen Korruptionsskandalen gebeutelte SĂĄnchez das Wohlwollen dieser neuen WĂ€hlerschaft, die er durch seine massive Legalisierung fördert, dringend benötigt. Denn bei seinem eigenen Volk hat er sich dieses grĂ¶ĂŸtenteils verspielt.

Entgegen dem Trend zu strengeren Einwanderungsrichtlinien in weiten Teilen Europas hat die linke Regierung Spaniens im Januar 2026 zudem ein außergewöhnliches Regularisierungsprogramm verabschiedet, von dem rund 500.000 Einwanderer profitieren sollten.

Doch nach SchÀtzungen der Polizei werden mindestens 1,2 Millionen Einwanderer vom Regularisierungsprogramm der Regierung profitieren. Und diese Zahl könnte durch den Familiennachzug explodieren.

Polizei-FĂŒhrungskrĂ€fte befĂŒrchten jedenfalls, dass es in Spanien in vier Jahren etwa fĂŒnf Millionen mehr regularisierte und nachgezogene Einwanderer geben wird. Sie betonen: «Alle, die als irregulĂ€re Migranten nach Europa gekommen sind, reisen nach Spanien ein.» Die Zahl der außerhalb Spaniens Geborenen werde auf 14,5 Millionen steigen.

Zahl der Gewaltverbrechen steigt

SĂĄnchez' Migrationspolitik zeigt schon jetzt Folgen: Laut offiziellen Zahlen sind Gewaltverbrechen und sexuelle Übergriffe im AufwĂ€rtstrend. Im ersten Quartal 2026 stieg die Zahl der Tötungsdelikte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent, die der sexuellen Übergriffe mit Penetration um 3,8 Prozent und die der weniger schweren Straftaten im Zusammenhang mit Körperverletzung und Massenraufereien um 11,1 Prozent.

Zwar behauptet die Regierung, dass ihre Legalisierungskampagne nichts mit der Zunahme der Gewalttaten zu tun habe, doch die offiziellen Zahlen widersprechen dieser These. So berichteten spanische Medien im September 2025 zum Beispiel, dass Einwanderer im Jahr 2024 nur 13 Prozent der Bevölkerung ausmachten, dass sie aber fĂŒr 33 Prozent der Vergewaltigungen verantwortlich waren (hier, hier und hier). Somit begingen AuslĂ€nder proportional dreimal so viele Vergewaltigungen wie spanische MĂ€nner.

Ein besonders heikler Aspekt der Statistik betraf Morde an Frauen. Nach Angaben des Ministeriums fĂŒr Gleichstellung wurden mehr als die HĂ€lfte der Frauenmorde von auslĂ€ndischen TĂ€tern begangen. In Proportion gesetzt: Die Zahl der von AuslĂ€ndern begangenen Frauenmorde war viermal so hoch wie die der von spanischen MĂ€nnern.

Der Chefinspektor der Nationalpolizei SerafĂ­n Giraldo prangerte in diesem Zusammenhang die statistischen Manipulationen der SĂĄnchez-Regierung an, die bei der Erfassung von MordfĂ€llen, Vergewaltigungen und anderen von Migranten begangenen Straftaten vorgenommen werden. Die Polizei verfĂŒge nicht ĂŒber die tatsĂ€chlichen Daten, kritisierte er und betonte: «Man nennt uns die NationalitĂ€ten, aber nicht die EingebĂŒrgerten.»

Die durch die Einwanderung verursachte Unsicherheit breite sich in Spanien ungehindert aus, und viele Spanier seien sich dessen nicht bewusst, so Giraldo. Im Speziellen wies der Chefinspektor auf den sprunghaften Anstieg der Vergewaltigungen hin: «Im Jahr 2019 lagen wir noch unter 2.000 sexuellen Übergriffen, und im Jahr 2024 wurden 5.200 Vergewaltigungen angezeigt.»

Giraldo fĂŒgte hinzu, dass diese Übergriffe auf Frauen «kein Problem der NationalitĂ€t, sondern der Kultur» seien. In diesem Rahmen erinnerte er daran, dass die Frau in der islamischen und der afrikanischen Kultur herabgewĂŒrdigt wird.

Derweil hat die Sånchez-Regierung die Regularisierung zur Staatsgeheimsache erklÀrt: Alle technischen und polizeilichen Berichte werden als «vertraulich» eingestuft.

Widerstand in der Bevölkerung wÀchst

Was die BĂŒrger ĂŒber die von europĂ€ischen Politikern vorangetriebene Massenimmigration denken, zeigt sich derzeit in vielen LĂ€ndern, wie beispielsweise in Großbritannien. Nachdem ein sudanesischer Asylbewerber in Belfast einen behinderten Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte, kam es zu gewalttĂ€tigen Protesten.

In Belfast wurden mehrere HĂ€user, zahlreiche Fahrzeuge, Schutthaufen und Straßenbarrikaden in Brand gesetzt. Auch in anderen britischen StĂ€dten kam es zu Demonstrationen und teilweise schweren Ausschreitungen.

NatĂŒrlich sind Gewalt, Brandstiftung und Angriffe auf Unbeteiligte zu verurteilen. Doch der Zorn und die Wut der Menschen ist nachvollziehbar. Die Reaktion vieler Medien folgte einem inzwischen vertrauten Muster: Die Krawalle wurden zum Hauptthema, die Ursachen der öffentlichen Empörung – ein unprovozierter Messerangriff eines Einwanderers – rĂŒckten in den Hintergrund (wir berichteten).

FĂŒr die Leitmedien ist die Linie klar: Bei solchen Aktionen sind Rechtsextreme am Werk, die Hass und Rassismus schĂŒren. Dass eine verfehlte Immigrationspolitik der politischen EntscheidungstrĂ€ger den Boden fĂŒr solche Ausschreitungen bereitet hat, wird ausgeklammert.

Leitmedien verbreiten Desinformation

Wie in der Corona-Zeit scheut sich der Mainstream nicht, die Stimmung im Volk gegen die vermeintlichen «Rechtsextremen» durch LĂŒgen und Halbwahrheiten anzuheizen. In einem Beitrag ĂŒber die Proteste in Nordirland hatte das öffentlich-rechtliche ZDF zum Beispiel behauptet, der US-Unternehmer Elon Musk habe öffentlich zur «Jagd auf Immigranten» durch einen «rassistischen» Mob aufgerufen.

Musks Vergehen: Nach dem Angriff des Einwanderers hatte er Aufrufe des britischen Aktivisten Tommy Robinson zu Protesten in ganz Großbritannien weitergeleitet und an seine 240 Millionen Follower auf X geschrieben: «Nur wenn wir wiederholt und laut protestieren, wird sich etwas Ă€ndern.»

Die Berichterstattung des ZDF kam beim Neu-BillionĂ€r nicht gut an. Umgehend forderte er die Abgabe einer UnterlassungserklĂ€rung und drohte mit einer Klage wegen «des Verstoßes gegen journalistische GrundsĂ€tze» und einer «ehrabschneidenden und verleumderischen Unterstellung». Der Sender zog den Schwanz ein – und rĂ€umte ein, dass er gelogen hatte.

Auch in Italien brodelt es. Nachdem ein Gesetzesentwurf, der Maßnahmen gegen Migranten vorsieht, genĂŒgend UnterstĂŒtzung erhielt, um dem Parlament vorgelegt zu werden, gab es Proteste gegen und fĂŒr Migration in Rom. Zehntausende Menschen demonstrierten in der italienischen Hauptstadt.

Europa auf «Remigrationskurs»?

Schweden hat derweil einen «historischen Schritt» gegen die Masseneinwanderung eingeleitet: Das schwedische Parlament verabschiedete einen Gesetzentwurf der Regierung, der die Einwanderungspolitik des Landes erneut verschĂ€rft und die Möglichkeit ausschließt, Asylbewerbern und anderen von der Reform betroffenen Einwanderergruppen unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen zu erteilen.

Auch in BrĂŒssel tut sich etwas. Nachdem die EU-Kommission die Massenimmigration jahrelang gefördert hat, wurden am vergangenen Mittwoch im Parlament strengere Asyl-Regelungen gebilligt. Bei der Abstimmung sprachen sich 418 EU-Abgeordnete fĂŒr die Reform aus, 218 waren dagegen und 30 enthielten sich. Die neuen Regeln, die auf eine Erhöhung der Abschiebungen aus der EU abzielen, mĂŒssen noch von den Mitgliedstaaten formell ratifiziert werden.

Die Abstimmung wurde, wie Medien berichten, von Jubel und Pfiffen begleitet. Abgeordnete des rechten FlĂŒgels hĂ€tten applaudiert und skandiert «Schickt sie zurĂŒck!», woraufhin die Opposition «SchĂ€mt euch!» gerufen habe.

Nur Rechtsextreme sind gegen Masseneinwanderung

AusfĂŒhrlich erlĂ€uterten die sogenannten «QualitĂ€tsmedien», «dass die Forderung nach Massenausweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte ein Kernthema von rechtspopulistischen Parteien ist». Und gerne berichteten sie darĂŒber, dass sich auch Papst Leo XIV. gegen eine sogenannte «Remigration» von Zuwanderern ausgesprochen habe (hier und hier). Die sei nĂ€mlich «unchristlich».

Bleibt die Frage, warum die politischen EntscheidungstrĂ€ger – allen voran «Mutti» Angela Merkel – die massive Einwanderung von Immigranten seit vielen Jahren vorangetrieben haben. Folgen sie – wie bei der inszenierten Corona-Pandemie – einer globalen Agenda? Wollen sie die Spaltung der Gesellschaft fördern und die europĂ€ische Kultur zerstören?

Eines ist sicher: Mit ihrer Politik haben sie die ZĂŒndschnur zu einem Pulverfass gelegt, das explodieren – und sogar BĂŒrgerkriege auslösen könnte. Schon wĂ€hrend der Corona-Zeit wurde darĂŒber diskutiert, ob genau diese Entwicklung beabsichtigt ist. Ich ĂŒberlasse es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Ihre eigenen SchlĂŒsse zu ziehen.

Brustkrebs: Studie findet Zusammenhang mit bestimmten Pestiziden

Eine Anfang Juni publizierte wissenschaftliche Untersuchung aus den USA liefert neue Hinweise darauf, dass bestimmte hormonwirksame Pestizide mit einer erhöhten Brustkrebsrate in Zusammenhang stehen könnten. Die im Fachjournal Cancer Causes & Control veröffentlichte Studie analysierte Daten aus 2.457 US-Landkreisen und untersuchte, ob der Einsatz sogenannter endokriner Disruptoren – also Chemikalien, die in das Hormonsystem eingreifen können – mit der HĂ€ufigkeit von Brustkrebs korreliert.

Die Forscher um Harish Neelam von der Michigan State University werteten landkreisbezogene Daten zum Pestizideinsatz zwischen 2001 und 2015 aus und verglichen diese mit Brustkrebsinzidenzen aus den Jahren 2016 bis 2020. Damit sollte ein möglicher zeitlicher Abstand zwischen Exposition und Erkrankung berĂŒcksichtigt werden.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass «Ergebnisse auf einen moderaten positiven Zusammenhang zwischen dem Einsatz hormonstörender Pestizide auf Kreisebene und der Brustkrebsinzidenz in lÀndlichen Kreisen der USA hindeuten».

Von besonderem Interesse ist die Frage, welche Pestizide die stÀrksten Assoziationen aufwiesen. Laut der Studie waren insbesondere Neonicotinoide sowie Phosphonate am konsistentesten mit höheren Brustkrebsraten verbunden. Zu den Phosphonaten zÀhlen vor allem Glyphosat und Glufosinat. Die Autoren schreiben hierzu:

«Unter den Pestizidklassen waren Neonicotinoide und Phosphonate am konsistentesten mit höheren Brustkrebsraten in lÀndlichen Regionen assoziiert.»

Die Wissenschaftler weisen derweil auch darauf hin, dass insbesondere die Verwendung von Neonicotinoiden und Phosphonaten in den vergangenen Jahren zugenommen habe.

Was Glyphosat angeht, so fĂŒhrte erst kĂŒrzlich eine tierexperimentelle Studie vor Augen, dass das meistverwendete Herbizid der Welt die Darmgesundheit erheblich beeintrĂ€chtigen kann – selbst in Dosierungen, die gemĂ€ĂŸ Behörden als sicher gelten (TN berichtete).

Nicht weniger besorgniserregend ist das Ergebnis einer Ende 2024 erschienenen Arbeit, der zufolge Glyphosat eine Alzheimer-Ă€hnliche Pathologie verursacht. Und damit nicht genug: Weitere Folgen können ein vorzeitiger Tod, ein angstĂ€hnliches Verhalten und eine EntzĂŒndung des Nervengewebes sein. Auch hier können die SchĂ€den schon bei einer niedrigen Glyphosat-Dosis auftreten (TN berichtete ebenfalls). Und auch Nierensteine soll der zentrale biologisch aktive Wirkstoff des Breitbandherbizids Roundup, das ursprĂŒnglich von Monsanto entwickelt wurde und heute von Bayer vermarktet wird, speziell bei bestimmten Personengruppen begĂŒnstigen.

«Minority Report» in der echten Welt: Beispiel Kalifornien

Automatisierte, KI-gestĂŒtzte staatliche Entscheidungen liegen im Trend. Daher auch das Bestreben von Regierungen, möglichst viele Daten ĂŒber die BĂŒrger zu sammeln und daraus Profile zu erstellen. Je mehr Entscheidungen einem Algorithmus ĂŒberlassen werden, desto mehr vom Leben einer Person muss erfasst und gespeichert werden, um das Ergebnis zu rechtfertigen.

In Kalifornien hat das Technologieministerium (CDT) kĂŒrzlich eingerĂ€umt, dass bereits sechs «hoch-risikoreiche automatisierte Entscheidungssysteme» (High-Risk Automated Decision System, ADS) im Einsatz sind, um Entscheidungen ĂŒber das Leben von BĂŒrgern zu treffen. DarĂŒber berichten verschiedene Medien.

Die Angabe erfolgte in einem Legislativbericht, den der Staat gemĂ€ĂŸ einem Gesetz aus dem Jahr 2023 jĂ€hrlich vorlegen muss. Im vergangenen Jahr 2025 hatten die kalifornischen Behörden darin noch behauptet, nicht ein einziges derartiges System zu betreiben.

Was automatisierte Entscheidungssysteme sind, erklĂ€rt das CDT auf seiner Website folgendermaßen:

«Unter â€čAutomated Decision Systemâ€ș versteht man einen auf maschinellem Lernen, statistischer Modellierung, Datenanalyse oder kĂŒnstlicher Intelligenz basierenden Rechenprozess, der vereinfachte Ergebnisse liefert – darunter eine Bewertung, eine Klassifizierung oder eine Empfehlung –, die dazu dienen, menschliche Ermessensentscheidungen zu unterstĂŒtzen oder zu ersetzen, und die wesentliche Auswirkungen auf natĂŒrliche Personen haben.»

Der Aspekt des hohen Risikos spezifiziert die Definition dahingehend, dass es um Entscheidungen mit rechtlichen oder Ă€hnlich bedeutsamen Auswirkungen geht. Dies schließt Entscheidungen ein, «die den Zugang zu oder die Bewilligung von Wohnraum oder UnterkĂŒnften, Bildung, BeschĂ€ftigung, Krediten, Gesundheitsversorgung und Strafjustiz wesentlich beeinflussen», heißt es beim CDT.

Eins der jetzt offiziell zugegebenen im Einsatz befindlichen Systeme soll vorhersagen, ob Inhaftierte nach ihrer Entlassung Straftaten begehen werden. Das liest sich laut Reclaim The Net wie Philip K. Dicks «Minority Report», eine Kurzgeschichte, die als Vorlage fĂŒr den gleichnamigen Kinofilm aus dem Jahr 2002 diente.

Dem Bericht zufolge ermittelt das System einen Risiko-Kennwert, der die Wahrscheinlichkeit vorhersagt, mit der ein StraftĂ€ter innerhalb von drei Jahren nach seiner Entlassung auf BewĂ€hrung erneut wegen eines schweren Verbrechens verhaftet werden wird. Zu den berĂŒcksichtigten Risikofaktoren gehören unter anderem Alter, Geschlecht, Vorstrafen sowie VerstĂ¶ĂŸe gegen BewĂ€hrungsauflagen.

Das Instrument namens California Static Risk Assessment (CSRA) erstellt aus festgelegten persönlichen Daten ein Profil und komprimiert dies zu einer einzigen Zahl. Das zugewiesene Risikoniveau reicht von 1 (niedrig) bis 5 (hohes Gewaltrisiko).

Das Ministerium habe eingerĂ€umt, dass die Arbeit eigentlich keinerlei Automatisierung erfordere, erklĂ€rt Reclaim The Net. Die Mitarbeiter könnten die CSRA-Bewertung auch manuell durchfĂŒhren. Der Algorithmus sei eher eine Bequemlichkeit, auf die der Staat zurĂŒckgegriffen habe.

Der GefĂ€ngnisalgorithmus sei Teil eines umfassenderen Automatisierungssystems, das der Staat nie freiwillig offengelegt hĂ€tte, so das Portal. Kalifornien betreibe außerdem Systeme, die entscheiden, ob AntrĂ€ge auf Arbeitslosengeld betrĂŒgerisch erscheinen, Studenten der California State University wĂ€hrend PrĂŒfungen ĂŒberwachen und vieles mehr.

FĂŒr sich genommen sei die automatisierte Risikobewertung fĂŒr BewĂ€hrungsauflagen nicht die alarmierendste Überwachungsmeldung des Jahres, urteilt Reclaim The Net. Ein menschlicher Beamter, der dieselbe Strafakte lese, wĂŒrde zu Ă€hnlichen Schlussfolgerungen gelangen. Das eigentliche Problem sei der zugrundeliegende Trend.

Mögliche Schutzmaßnahmen wĂŒrden sicher nicht so schnell in Kraft treten. Derzeit gebe es jedenfalls in Kalifornien kein Gesetz, das verhindere, dass eine automatisierte Bewertung ausschlaggebend fĂŒr die staatliche Behandlung einer Person ist.

Erdbeben in Spanien: Ehefrau des Regierungschefs muss ihre PĂ€sse abgeben

Das hat es in der Geschichte Spaniens noch nie gegeben: Der Ehefrau des Regierungschefs Pedro Sånchez, Begoña Gómez, werden laut richterlicher Anweisung die PÀsse entzogen. Ihr wird ein Reiseverbot auferlegt und sie muss alle zwei Wochen vor Gericht erscheinen.

GĂłmez werden diverse Korruptionsdelikte vorgeworfen. Die Anklage lautet: Einflussnahme, Korruption im Privatsektor sowie Unterschlagung und Veruntreuung. DemnĂ€chst wird sie vor einem Geschworenengericht aussagen mĂŒssen.

Untersuchungsrichter Juan Carlos Peinado ordnete die Beschlagnahme der PĂ€sse von GĂłmez und ihrer Assistentin MarĂ­a Cristina Álvarez als Vorsichtsmaßnahme an. Dies geht aus einem Urteil vom 20. Juni hervor, in dem Peinado die Beschlagnahme der PĂ€sse mit Fluchtgefahr aufgrund der möglichen Haftstrafen zwischen zwei und 16 Jahren begrĂŒndet.

Der Richter ordnete wörtlich die Einziehung aller PĂ€sse an, die sich im Besitz der Angeklagten befinden, unabhĂ€ngig von ihrer NationalitĂ€t, ob regulĂ€r oder diplomatisch, und untersagte ausdrĂŒcklich die Ausstellung neuer PĂ€sse.

Hintergrund: Seit etwa zwei Jahren wird in Spanien ein Korruptionsfall nach dem anderen aufgedeckt. Gerade Ende Mai hat die Guardia Civil eine Razzia im PSOE-Hauptsitz in Madrid durchgefĂŒhrt. Der Partei wird vorgeworfen, eine Verschwörung organisiert zu haben, um Gerichtsverfahren in KorruptionsfĂ€llen zu behindern, die das familiĂ€re und politische Umfeld des Regierungschefs betreffen (wir berichteten).


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