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Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Antikriegsfilm «Wege zum Ruhm» – Kaltherzigkeit ranghoher Offiziere

Wer in der Öffentlichkeit meist großspurig über den Krieg spricht, sind hochrangige Politiker oder Militärs, Generäle, die mit allerlei Phrasen so tun, als handelte es sich bloß um ein Schachspiel. Und in gewisser Hinsicht ist es ja das auch.

Auf dem realen Brett sind jene Claqueure aber Figuren, die sich am wenigsten bewegen. Die Drecksarbeit machen die einfachen Soldaten. Sie sind die Bauern, und als solche werden sie auch behandelt, als Material, das man problemlos opfern kann, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Im Krieg läuft es nicht anders ab als auf dem Schachbrett, wie Regisseur Stanley Kubrick in seinem Film «Wege zum Ruhm» («Paths of Glory») veranschaulicht hat. Der 1957 erschienene Streifen begibt sich in den festgefahrenen Grabenkampf des Ersten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht eine französische Kampfeinheit, deren Befehlshaber sich mehr für den eigenen Ruhm interessieren als für das Leben ihrer Untergebenen.

Praktisch ein Befehl zum Selbstmord

Als ehrgeiziger Akteur tritt vor allem General Mireau (George Macready) auf. Weil dieser seine Chance zum beruflichen Aufstieg sieht, gibt er den Befehl, eine deutsche Stellung zu erstürmen. Als der Angriff scheitert, sieht Mireau seine Beförderung in Gefahr und zwingt die Soldaten, sich dem Kugelhagel zu stellen.

Aber das Unterfangen ist aussichtslos, weshalb die Infanteristen meutern. Der General lässt daraufhin drei Soldaten wegen vermeintlicher Feigheit den Prozess machen, um ein Exempel zu statuieren und die Moral der Truppe zu stärken. Für ihn ist es die einzige Möglichkeit, seine Beförderung zu retten; für die drei zufällig ausgewählten Soldaten hingegen die sichere Hinrichtung.

Dem General gegenüber steht Regimentskommandeur Colonel Dax, gespielt von Kirk Douglas. Er vertritt die «Bauernopfer» vor dem Kriegsgericht und will die eigentlichen Schuldigen zur Verantwortung ziehen: die Generalität. Doch sein couragierter Einsatz kann die Verurteilung der drei Soldaten nicht verhindern. Sie sterben im Kugelhagel der eigenen Leute, trostlos und unnötig.

Brutalität des Krieges in der Praxis

Mit diesem Plot ist Kubrick einer der besten Antikriegsfilme aller Zeiten gelungen. Die für seinen Stil typische distanzierte Erzählweise erweist sich hier als besonders effektvoll, weil dadurch die Kaltherzigkeit der Generäle zur Geltung kommt. Wie immer blickt Kubrick auf größere Zusammenhänge, indem er die Perversität des ganzen Militärsystems offenlegt, anstatt Einzelschicksale zu beleuchten.

In «Wege zum Ruhm» kritisiert er die militärpolitische Verwaltung. Der Krieg ist hier eine Materialschlacht, in der die Soldaten als Kanonenfutter dienen. Wie brutal das geschieht, inszeniert Kubrick so authentisch, dass die Angriffssequenz auf den «Ameisenhügel» zu jenem Zeitpunkt als die atemberaubendste Darstellung des Krieges galt.

Mit Colonel Dax an der Spitze stürmen Hunderte Soldaten ins Niemandsland und fallen oft schon nach wenigen Metern. Kubrick drehte dieses Massensterben mit langen Kamerafahrten aus der Entfernung, weshalb die Sequenz anders als in typischen Kriegsfilmen nicht wie ein spektakuläres Spektakel anmutet, sondern wie industrielles Töten.

Die Generäle leben wie Sonnenkönige

Der militärische Gegner ist hingegen nie zu sehen. Kubrick spitzt den Konflikt dadurch zu, dass er das Leben der einfachen Soldaten im Schützengraben mit dem der eigenen Generalität kontrastiert. Die hochrangigen Militärs verbringen ihren Alltag in einem palastartigen Landsitz abseits des Schlachtfeldes.

Sie leben wie der einstige französische Adel, amüsieren sich beim Abendball, trinken Champagner und Cognac, vergnügen sich mit Frauen, erteilen Befehle. Es ist eine Parallelwelt, in der die Verhältnismäßigkeit ins Rutschen gerät, weshalb die Generäle bereit sind, Hunderttausende Menschenleben gegen bedeutungslose Geländegewinne einzutauschen.

Wer glaubt, dass die Ereignisse in Kubricks Film bloß dramatisierte Fiktion sind, sollte wissen, worauf er basiert. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman des Weltkriegsveteranen Humphrey Cobb, der darin seine eigenen Erfahrungen verarbeitet hatte. Der Fall beruht auf einer wahren Begebenheit, nur dass 1915 nicht drei, sondern vier Soldaten verurteilt und am folgenden Tag erschossen wurden.

Lange Zeit verboten

Frankreich sah sich nach Erscheinen von Kubricks Film in seiner Ehre verletzt und verbot ihn. Bis 1975 durfte «Wege zum Ruhm» dort nicht gezeigt werden. In anderen Ländern ging man genauso mit dem Film um, selbst in der liberalen Schweiz, aber auch in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten.

Die Staaten- und Militärlenker lieben diese Art der Kritik nicht, führt sie doch ihren Zynismus vor, mit dem sie immer wieder neue Kriege beginnen. Während sie von Notwendigkeit und Patriotismus faseln, verstecken sie hinter der Maske der Bigotterie ihre eigentlichen Absichten.

Welche das sind, offenbart Kubricks Film. Obwohl für ihn nur ein sehr geringes Budget zur Verfügung stand, wurde er doch zum gefeierten Meisterwerk. Zu Recht! Selbst Winston Churchill soll ihn als ein gelungenes Beispiel für Irrtümer im militärischen Denken bezeichnet haben.

Beispielhaft dafür ist eine Szene: Mireau trifft bei einem Besuch der Soldaten auf einen, der einen Nervenschock erlitten hat. Als ein Kamerad bittet, man möge es dem Armen nachsehen, gerät der General außer sich und antwortet, dass seine Soldaten keine Nervenschocks erleiden würden, sondern alle gesund seien. Dieses Gebaren ist symbolhaft für den Realitätsverlust der militärischen Obrigkeit.

Schon deshalb sollte die heutige Generation den Film schauen, insbesondere jene, die sich von den Parolen großspuriger Generäle beeindrucken lassen. Ihnen sollte das eigene Leben nicht anvertraut werden.

Trump nominiert COVID-«Impfung»- und Maskenpflicht-Skeptikerin Nicole Saphier als Surgeon General

Präsident Donald Trump hat die zuvor geplante Nominierung von Casey Means als US-Generalchirurg zurückgezogen und stattdessen die Radiologin Nicole Saphier nominiert. Laut Berichten erfolgte der Wechsel, nachdem die ursprüngliche Kandidatin im Senat auf Widerstand gestoßen war. Trump machte dabei insbesondere Senator Bill Cassidy für das Scheitern der ersten Nominierung verantwortlich.

Im Zentrum der aktuellen Diskussion steht nun Saphier selbst. Nach Darstellung von The Defender hatte sie sich während der COVID-19-Pandemie kritisch gegenüber staatlichen Maßnahmen positioniert. Besonders hervorgehoben wird ihre Ablehnung von Impfpflichten für Kinder sowie ihre Skepsis gegenüber Maskenmandaten.

Wörtlich wird sie in dem Beitrag unter anderem mit der Haltung beschrieben, sie habe sich gegen die «COVID vaccine mandates for kids» gestellt. In einem am 23. Oktober 2021 auf Fox News veröffentlichten Beitrag schreibt sie:

«Kinder haben durch die Lockdowns schon genug gelitten. Überlegen Sie es sich gut, bevor Sie eine Impfung für Kinder vorschreiben.

Verabschieden Sie sich von der starren Alles-oder-Nichts-Mentalität, wenn es um Impfungen für Kinder geht.»

Im Übrigen wird ihre generelle Linie so zusammengefasst, dass sie staatliche Vorgaben im Gesundheitsbereich kritisch sehe und medizinische Entscheidungen stärker in die individuelle Verantwortung verlagern wolle.

Saphier lehnt dabei Impfungen nicht grundsätzlich ab, sondern betrachtet diese eher im Rahmen einer individuellen Risikoabwägung. Ihre Position wird damit als Mischung aus Impfunterstützung und Kritik an verpflichtenden Maßnahmen beschrieben, nicht als grundsätzliche Ablehnung von Impfprogrammen. The Defender zitiert Jeffrey Tucker, Präsident und Gründer des Brownstone Institute, mit den Worten, Saphiers Nominierung sei eine «gute Wahl». Und weiter:

«Ich lese gerade Dr. Saphiers Buch von 2021 und bin sehr beeindruckt. Sie ist präzise, ​​treffend und mutig, weil sie sich so früh gegen Lockdowns, Schließungen und Impfpflichten ausgesprochen hat. Sie war entschieden gegen Maskenpflicht und Schulschließungen – wirklich eine Stimme der Vernunft in diesen verrückten Zeiten.»

Kennedy selbst kommentierte dazu auf X:

«Dr. Nicole Saphier engagiert sich seit Langem für die MAHA-Bewegung. Sie hat eng mit Patientinnen mit Brustkrebs zusammengearbeitet und weiß um die Bedeutung von Früherkennung und Prävention. Diese Erfahrung ist unerlässlich im Kampf gegen die Epidemie chronischer Krankheiten und für unseren Weg, die Prävention in den Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems zu stellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr als unserer nächsten Generalärztin.»

RFK Jr. erntete zu seinem Post aber auch reichlich kritische Kommentare. Hier eine Auswahl:


Quelle: X-Account von RFK Jr.

Ob die Ersetzung von Means durch Saphier ein positives oder negatives Signal ist, insbesondere auch für die MAHA-Bewegung, wird sich zeigen. Fakt ist derweil, dass auch die Wahl der in Stanford ausgebildeten Ärztin Means nicht nur in Mainstream-Kreisen kritisiert worden.

Kennedys ehemalige Vizekandidatin, Nicole Shanahan, zum Beispiel habe Means' Nominierung kritisiert, wie The Hill berichtete. So habe sie in einem Beitrag auf X geschrieben, ihr sei gesagt worden, dass, sofern sie Kennedy unterstütze, keines der Means-Geschwister im Department arbeiten würde. «Diese Geschwister haben etwas sehr Künstliches und Aggressives an sich, fast so, als wären sie von mandschurischen Agenten gezüchtet und aufgezogen worden», schrieb sie und fügte hinzu, sie habe den Verdacht, dass Kennedy kontrolliert werde (TN berichtete).

Shanahan wurde auch mit der Aussage zitiert, Means' Medizinunternehmen betreibe biometrische Datenerfassung. «Sie steht vielen Big-Data-Unternehmen im Silicon Valley, die biometrische Daten erfassen, sehr nahe. Ich kenne mehrere dieser Leute, und man möchte sie nicht in einer Regierungsposition haben, die für alle gleichermaßen verantwortlich ist», so Shanahan.

Die MAGA-Influencerin Laura Loomer wiederum warf den Beratern des Präsidenten in einer Reihe von Posts auf X vor, den neuen Kandidaten für den Posten des Surgeon General schlecht geprüft zu haben. Loomer verwies auf verschiedene alternative Praktiken, über die Means geschrieben hätte, darunter die Kommunikation mit Geistermedien und die Verwendung halluzinogener Pilze als Medizin. Means sei eine «völlige Spinnerin» und «marxistische Baum-Umarmerin».

Dabei könnte man sich aber durchaus fragen, warum «Baum-Umarmerin» jetzt etwas Negatives sein soll. So kann es als Ausdruck der «Liebe zum Lebendigen» verstanden werden, wenn Bäume umarmt werden. Der Psychoanalytiker Erich Fromm prägte dafür 1964 in seinem Werk «Die Seele des Menschen im Kontext» den Begriff Biophilie – eine Zusammensetzung aus den altgriechischen Begriffen bios (Leben) und philia (Liebe), wie das Baumpflegeportal schreibt.

«Unser Wirtschaftsleben schneidet uns von dem ab, was uns menschlich macht – doch jeder kann Heilung erfahren»

Als im März 2020 die Welt für viele geradezu dystopisch wurde, befand sich Renaud Beauchard, ein in Washington lebender französischer Rechtsanwalt und Journalist, bereits mitten in einer tiefgreifenden persönlichen Veränderung. Nach einem Jahrzehnt als internationaler Entwicklungsberater, der vor allem in Afrika tätig war, hatte er sich zunehmend vom abstrakten Leben der professionellen Managerklasse distanziert. Darüber berichtet er in einem auf Brownstone.org veröffentlichten Beitrag.

Die Corona-Maßnahmen beschleunigten diesen Bruch nicht – sie bestätigten ihn lediglich. Bereits in den Jahren zuvor hatte er sich intensiv mit den Schriften von Christopher Lasch, Wendell Berry, Matthew Crawford und Simone Weil auseinandergesetzt. Diese Denker öffneten ihm die Augen für die Entwurzelung des modernen Menschen, die Zerstörung von Aufmerksamkeit durch abstrakte Büroarbeit und die Entfremdung von natürlichen Kreisläufen.

Besonders Wendell Berry, US-amerikanischer Farmer und Essayist, wurde zu einer zentralen Inspirationsquelle mit seiner Kritik am industriellen Landbau und der Entfremdung des Menschen von der Erde. Ende 2019 begann der Autor ein Ausbildungsprogramm für regenerative Landwirtschaft bei einer lokalen Non-Profit-Organisation. Als die Megapandemie ausgerufen wurde, hatte er den theoretischen Teil gerade abgeschlossen.

Während viele Mitstreiter aus Angst zu Hause blieben, nutzte er die Zeit für eine intensive praktische Ausbildung. Monatelang arbeitete er fast allein mit zwei außergewöhnlichen Mentoren auf dem Feld: einem jüdischen Handwerker mit Kibbutz-Hintergrund und einem ghanaischen Einwanderer. Diese Phase, inmitten dystopischer Stimmung, beschreibt er rückblickend als besonders wertvoll und prägend.

Gleichzeitig beobachtete er in den Nachbarschaften einen regelrechten «Garten-Boom». Die Lockdowns lösten eine massive Nachfrage nach Saatgut und Pflanzen aus, Social-Media-Kanäle füllten sich mit Bildern von Fensterbank-Setzlingen. Viele Versuche scheiterten jedoch kläglich: falsche Standorte, schlechte Erde, ungeeignete Hochbeete und fehlendes Grundwissen führten zu Frustration und Enttäuschung.

Aus dieser Beobachtung entstand eine Geschäftsidee. Beauchard erkannte, dass angehende Gärtner keine komplette Farmer-Ausbildung brauchten, sondern praktische Grundkenntnisse zu Boden, Sonne, Kompostierung, Fruchtfolge und jahreszeitlichen Rhythmen. Er gründete ein Coaching-Unternehmen, das Familien dabei unterstützt, chemiefreies eigenes Essen anzubauen.

In seinen Augen bedeutete die «Corona-Zeit» für viele nicht nur Einschränkung, sondern auch einen Weckruf. Der Autor sieht im Gärtnern und der Hinwendung zur regenerativen Landwirtschaft eine bewusste Alternative zur «Machine» – jenem modernen System aus Abstraktion, Zentralisierung und Entfremdung, das er mit Bezug auf Paul Kingsnorth und Wendell Berry kritisiert.

Statt Optimierung und Biohacking geht es ihm um Aufmerksamkeit, Verantwortung gegenüber dem Boden und die Rückgewinnung sinnlicher Erfahrung. Was als persönliche Flucht aus der globalisierten Berufswelt begann, mündete in eine neue berufliche Existenz: vom Berater zum Gärtner und Coach. Beauchard:

«Das eigentliche Problem ist nicht die Verseuchung unserer Lebensmittelversorgung, obwohl diese unbestreitbar besteht. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie wir unser Wirtschaftsleben organisiert haben, die Menschen systematisch von jener bodenständigen, sinnlichen Erfahrung der Welt abschneidet, die uns menschlich macht.

Solange wir das nicht ernst nehmen, werden wir weiterhin nur die Symptome behandeln, während sich die zugrunde liegende Problematik verschlimmert – ganz gleich, wie viele Erfolge eine Bewegung wie MAHA auf politischer oder juristischer Ebene erzielen mag.»

Die gute Nachricht sei, so Beauchard weiter, dass jeder diese Heilung erfahren könne. «Es ist, um es mit Berrys Worten zu sagen, die Wiederherstellung des ‹wunderbaren Energiekreislaufs›, der Boden, Nahrung, Körper und Gemeinschaft miteinander verbindet.» Es sei die Rückgewinnung unserer Sinne von einer Maschine, die sie abgestumpft habe. Beauchard:

«Es ist die Entscheidung, sei sie auch noch so klein, so bescheiden, etwas anzubauen oder zu erschaffen. Etwas von dieser Welt (…) und keine technologische Himmelsleiter.»

Drosten: Kritik an seiner Rolle bei Corona sei «nicht relevant», «Pressezensur» notwendig – dabei sitzt er im Glashaus

Christian Drosten, nach wie vor Chefvirologe der Berliner Charité, hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Kritik an Teilen der Presse geübt und eine stärkere «berufsständische Qualitätssicherung» für den Journalismus gefordert. Er sprach davon, dass lediglich «ein kleiner Teil der Presse» ihn persönlich angegriffen und falsche Informationen verbreitet habe. Diese Kritik sei «im Prinzip nicht relevant» – und dagegen müsse man «einschreiten».

Darüber berichtet Gunnar Schupelius in einem Kommentar, veröffentlicht in der B.Z. und mit der spitzen Headline «Virologe Drosten plädiert jetzt für Pressezensur».

Drosten zeigt sich hier unbeirrt, forderte er doch bereits 2023 eine Art Wahrheitsgremium, das Falschbehauptungen von Ärzten und Wissenschaftlern benennen und richtigstellen soll (TN berichtete). Drosten wörtlich:

«Wenn einige wenige, aber besonders lautstarke Wissenschaftler oder Ärzte wieder und wieder mit großer Vehemenz falsche Behauptungen, die Menschenleben kosten, in die Medien tragen, müsste es innerhalb der Wissenschaft auch eine Art Korrektiv für ein solches Fehlverhalten geben»

Drosten pro Schulschließungen

Doch wie heißt es so schön: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und gerade bei Drosten erzeugen solche Forderungen nach mehr Kontrolle und Zensur besonders ein Kopfschütteln – angesichts einer ganzen Reihe von eigenen Aussagen und Prognosen während der Corona-Pandemie, die sich im Nachhinein als nicht haltbar erwiesen haben. Dazu Schupelius:

«Drosten scheint sich für unfehlbar zu halten. Er setzte sich 2020 massiv für Schulschließungen ein, die später als schwerer Fehler erkannt wurden.

Noch im Juli 2024 behauptete er in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), Versammlungsverbote, Kontaktsperren und Homeoffice-Pflicht hätten ‹eindeutig eine Wirkung› gezeigt, also die Pandemie eingedämmt. Beweise dafür liefert er nicht, es gibt sie auch nicht.»

Und es gibt noch mehr Belege dafür, zu schlussfolgern, dass Drosten selbst einer dieser «lautstarken Wissenschaftler» ist, die «mit großer Vehemenz falsche Behauptungen in die Medien» getragen haben und deren «Fehlverhalten» entsprechend sanktioniert werden sollte.

Drosten und die Intensivbetten-, Inzidenzwellen-, No-COVID-, «Impf»- und Virusursprungslüge

Folgende Behauptungen von ihm müssten zum Beispiel von einem «Wahrheitsgremium» einkassiert werden:

- Drosten war immer wieder Warner «an vorderster Front», wenn es um das Thema «Überlastung der Intensivbetten» ging. Im April 2021 etwa sprach er diesbezüglich von einem «Notruf», und im November desselben Jahres behauptete er im NDR-Podcast, dass wir eine «echte Notfallsituation» hätten. Doch es gab zu keinem Zeitpunkt während der «Corona-Zeit» eine Überlastung der Intensivbettensituation beziehungsweise des Gesundheitssystems – und das sogar, obwohl während dieser Zeit Tausende Intensivbetten abgebaut wurden.

- Im September 2022 hatte der Chefvirologe der Berliner Charité eine «starke Inzidenzwelle» von Corona-Infektionen «noch vor Dezember» prognostiziert und die Verschärfung der Maßnahmen gefordert. Dabei erwartete er unter anderem, dass das Maskentragen in Innenräumen wieder notwendig wird. Ansonsten drohe eine Krankheitswelle, bei der «so viele krank werden, dass man nichts mehr einkaufen kann, dass die Krankenhäuser nicht mehr funktionieren oder kein Polizeibeamter auf der Wache sitzt». Doch dazu kam es bekanntlich nicht – und das, obgleich die Maßnahmen nicht verschärft wurden. Und dann sprach er plötzlich sogar selbst davon, dass «die Pandemie vorbei ist», ohne dass, wie gesagt, die Maßnahmen verschärft worden wären.

- In einem elfminütigen Interview mit den Tagesthemen, ausgestrahlt am 21. Januar 2021, machte sich Drosten für eine «No-COVID»-Strategie stark, indem er unter anderem sagte: «Ich unterstütze die Grundphilosophie, die dahinter steht [der Strategie mit dem Ziel einer Inzidenz von null].» Selbst laut etablierten Medien wie der Welt gilt diese No-COVID-Idee aber als «gescheitert».

Kristina Schröder, die von Ende 2009 bis Ende 2013 Bundesfamilienministerin im Kabinett Merkel II war, konstatierte Ende 2021 bei Bild-Live (TN berichtete):

«Ich sage: No-COVID ist ein attraktives Ziel, aber in der Verwirklichung müssen wir damit die Freiheitsrechte von Menschen über Wochen, Monate, vielleicht sogar über Jahre derart massiv einschränken.» Daher halte sie No-COVID «für eine letztendlich totalitäre Ideologie».

- Kurz vor Ende 2021 erklärte Drosten, eine dritte «Impfung» zur Auffrischung, auch Booster-«Impfung» genannt, sei «gut effizient» gegen Omikron. Doch wie kann eine Impfung gegen Corona «gut effizient» sein, wo es nicht einmal eine einzige solide Placebo-kontrollierte Studie gibt, die zeigt, dass auch nur eine «Corona-Impfung» besser ist als Nichtstun? (Siehe dazu den TN-Artikel «Das Fiasko bisheriger Impfstoff-Placebo-Studien: Warum Kennedys Forderung nach soliden Placebo-Analysen gerechtfertigt ist – Teil 2 ‹Polio, HPV, COVID, Tuberkulose›»)

- Was das Thema «Ursprung von SARS-CoV-2» angeht, so erklärte er in einem Schriftsatz, dass die These, wonach das Coronavirus womöglich eine menschengemachte Genveränderung aufweise, «in jedem Fall nicht belegbar sei». Und wie etwa Tagesschau.de im März 2023 berichtete, hätten sich er «und andere auf den ‹natürlichen Ursprung der Pandemie festgelegt›» (siehe dazu den TN-Beitrag «China: USA für Covid verantwortlich – Laborleck-Theorie ‹extrem unwahrscheinlich›»).

Gerne wird dabei übrigens die dritte These zum Thema SARS-CoV-2 übersehen: dass das Virus als solches gar nicht zweifelsfrei nachgewiesen worden sei. Die Wissenschaftsplattform NEXT LEVEL etwa verwies im Herbst vergangenen Jahres auf eine aktuelle Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Darin räumt das Ministerium ein, dass eine Genomsequenzierung keinen Primärnachweis für einen Erreger gemäß Infektionsschutzgesetz darstelle. Zudem fehlten Negativkontrollen mit gesunden Proben, was jeden angeblichen Virusnachweis wissenschaftlich wertlos mache. NEXT LEVEL meint dazu:

«Ohne Negativkontrollen ist jeder angebliche Virusnachweis wissenschaftlich wertlos – denn wie will man etwas beweisen, wenn man nicht zeigen kann, dass die Methode bei Gesunden negativ bleibt?»

Das BMG bestätige damit, dass es sich auf keinen gesetzlich fundierten Primärnachweis eines krankmachenden SARS-CoV-2-Virus berufen könne (siehe auch hier).

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