Epstein und Gates beteiligten sich an Finanzierung eines Forschungsportals
Die vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten offenbaren laut The Defender, dass Jeffrey Epstein, Bill Gates und andere mit der Gates Foundation verbundene Personen an der Finanzierung von ResearchGate beteiligt waren. Dabei handelt es sich um ein Online-Portal für wissenschaftliche Forschung.
Gates habe ResearchGate beispielsweise im Jahr 2013 mit zehn Millionen Dollar finanziert. Dies sei Teil einer von Gates angeführten Finanzierungsrunde gewesen, die ResearchGate Investitionen in Höhe von 35 Millionen Dollar eingebracht hätte, so The Defender.
In der Zusammenfassung des Fonds heiße es, dass ResearchGate darauf abziele, «Suchende und Wissenschaftler miteinander zu verbinden, um Erkenntnisse auszutauschen, zu entdecken, zu nutzen und zu verbreiten». Laut ScienceGuardians wurde die Plattform jedoch tatsächlich «als gewinnorientiertes Unternehmen entwickelt, um mit Wissenschaft viel Geld zu verdienen» – mit der Absicht, «den Fluss wissenschaftlicher Ideen zu kontrollieren» und Einfluss auf den wissenschaftlichen Diskurs zu nehmen. Karl Jablonowski, leitender Wissenschaftler bei Children's Health Defense (CHD), und der Epidemiologe M. Nathaniel Mead teilen diese Einschätzung.
Gates hätte zusammen mit Epstein und anderen mit der Gates Foundation verbundenen Personen auch dabei geholfen, Investoren und Werbekunden zu gewinnen, darunter große Pharmaunternehmen und die Investmentbank Goldman Sachs, erklärt The Defender. Im Jahr 2017 hätte sich Gates an einer neuen Finanzierungsrunde für ResearchGate beteiligt, bei der Investitionen in Höhe von 52,6 Millionen Dollar zusammengekommen seien.
Gates und Epstein trugen The Defender zufolge zudem dazu bei, Partnerschaften mit den Herausgebern bedeutender wissenschaftlicher Zeitschriften zu schließen, darunter das renommierte Nature.
In diesem Zusammenhang weist The Defender auf eine 2022 veröffentlichte, begutachtete Studie hin, die ergab, dass Forscher «aufgrund ihrer kritischen und unorthodoxen Positionen zu COVID-19» während der «Pandemie» einer «Vielzahl von Zensur- und Unterdrückungstaktiken ausgesetzt waren». Zu diesen Taktiken gehörte auch «die Rücknahme wissenschaftlicher Arbeiten nach ihrer Veröffentlichung».
Auch im 2023 erschienenen Buch «The Bill Gates Problem: Reckoning with the Myth of the Good Billionaire» werde der Einfluss von Persönlichkeiten wie Gates auf wissenschaftliche Veröffentlichungen kritisiert. Eine 2024 in Nature veröffentlichte Buchrezension habe festgestellt, dass die Verteilung dieser Gelder «hauptsächlich von den persönlichen Interessen einer Handvoll superreicher Personen bestimmt wird». ScienceGuardians meint dazu:
«Es handelt sich nicht um harte Zensur – es ist eine subtile, unsichtbare Steuerung von Ideen, Trends und Wahrheiten.»
Jablonowski stimmt dem zu:
«Algorithmische Kontrolle ist autoritäre Kontrolle, und zwar weitgehend ohne Rechenschaftspflicht.»
Er vergleicht diese Kontrolle mit der Zensur durch die großen Tech-Unternehmen in Zeiten der «Pandemie» und ergänzt:
«Mit ein paar kleinen Änderungen an den Algorithmen konnten Facebook und Google die Informationen steuern und kontrollieren, die die meisten Amerikaner während der Pandemie konsumierten: Google, YouTube, Facebook, Instagram usw. – von denen CHD entweder gesperrt oder shadowbanned wurde.»
Die Involvierung in die Finanzierung von ResearchGate seitens von Epstein und Gates erhält zusätzliche Brisanz, wenn man berücksichtigt, dass die Epstein-Akten auch eine Kommunikation zwischen den beiden über Pandemiesimulationen und Impfstoffe enthüllen (wir berichteten).