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Feed Titel: Transition News


Klimawandel soll zur «internationalen Gesundheitskrise» stilisiert werden

Eine angeblich unabhängige «Expertenkommission» hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgefordert, den Klimawandel – wie zu Beginn der Covid-«Pandemie» – offiziell zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite zu erklären. Denn der derzeitige Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) – mit seiner Ausrichtung auf zeitlich begrenzte Epidemien – sei nicht für eine Bedrohung dieser Art ausgelegt.

Die Vorschriften hätten nicht mit dem Ausmaß der Krise Schritt gehalten, so die «Experten», und da keine offizielle Notlage erklärt worden sei, «könnten die Regierungen den Klimawandel eher als chronisches Hintergrundproblem behandeln denn als akute, eskalierende Bedrohung, die sich bereits deutlich manifestiere». Besonders Europa sei gefährdet, deshalb wurden 17 unmittelbare Handlungsempfehlungen vorgelegt.

Das elfköpfige Gremium nennt sich «Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit» und wurde vor knapp einem Jahr vom Europa-Büro der WHO einberufen. Wie der Spiegel berichtet, der natürlich sofort auf den Propagandazug aufsprang, wird es von Katrín Jakobsdóttir geleitet, die bis April 2024 Premierministerin von Island war. Zu seinen Mitgliedern zählen unter anderem der frühere deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und die dänische Ex-EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard.

Was von diesem Gremium zu halten ist, hat Karl Lauterbach seit 2022 in aller Deutlichkeit klargestellt. Noch während seiner Zeit als Gesundheitsminister und «Pandemie»-Treiber hat er sich an einer spanisch-deutschen Propaganda-Kampagne über den dramatischen Anstieg von Hitzetoten beteiligt – und ist aufgeflogen (wir berichteten zum Beispiel hier, hier, hier und hier).

Seitdem wird das klimabedingte Hitzetoten-Narrativ jeden Sommer in Szene gesetzt. Die Leitmedien schütteln eine haarsträubende Anekdote nach der anderen aus dem Ärmel, Halbwahrheiten und Lügen werden verbreitet.

Angeblich «renommierte» Medien wie die spanische Zeitung El País beteiligen sich gern an dieser Angstmache. Im September 2025 verkaufte das Blatt seinen Lesern dann sogar das Märchen vom Hitzetod, der durch «tropische Nächte ab 20 Grad» ausgelöst wird.

In diesem Rahmen sei daran erinnert, dass der UN-Klimarat gerade stillschweigend eingeräumt hat, dass seine düsteren Szenarien für das Jahr 2100 «unplausibel» sind und auf unmöglichen Annahmen beruhen.

Auch die zunehmenden Wetter- und Klimamanipulationen, die weltweit durchgeführt werden und an denen sich Milliardäre wie Bill Gates oder Jeff Bezos beteiligen, sollten als Auslöser für extreme Wetterphänomene in Betracht gezogen werden. Wir haben im Laufe der Jahre schon oft darüber berichtet, zum Beispiel hier, hier, hier, hier und hier.

Wetter- und Klimamanipulationen werden oft als Verschwörungstheorie abgetan. Doch internationale Meldungen zum Thema widerlegen das. Gerade im März wurde über CIA-Dokumente aus dem Jahr 1965 informiert, die schon 2003 veröffentlicht wurden und detailliert Raketen- und Flugzeug-Einsätze beschreiben, um Chemikalien in die Atmosphäre einzubringen, Stürme zu schwächen oder zu verstärken und ganze Klimasysteme zu verändern.

US-Medien haben in den letzten Jahren schon oft über Geoengineering-Projekte berichtet. Und im Mai 2025 wurde bekannt, dass auch Großbritannien Gott spielen und die Sonne verdunkeln will, um angeblich «das Klima zu kühlen». Kurzum: «Geoengineering ist real, giftig, steuerfinanziert und geschieht ohne informierte Einwilligung».

Ebenso skandalös ist die Tatsache, dass auch die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen die Kontrolle und Verantwortung über höchst umstrittene Geoengineering-Projekte hat. Die Mitgliedstaaten haben bei diesen Wetter- und Klimamanipulationen kein Vetorecht, entschieden wird in Brüssel. Für das Projekt «Horizont Europa» wurde für die Jahre 2021 bis 2027 ein Budget von rund 95 Milliarden Euro bereitgestellt.

Und während sich Politik und Medien in Europa an der Klimawandel-Propaganda dubioser Weltorganisationen beteiligen und sich über etwaige Risiken ausschweigen, ist der Widerstand gegen solche Projekte in den USA längst gewachsen. Schon im Juni 2025 hatten 31 Bundesstaaten Gesetze gegen solche Wetter- und Klimamodifikationen eingebracht.

Auch die US-Bürger sind sich der Gefahren solcher Manipulationen offensichtlich bewusster als die europäischen. So ergab ein Rasmussen Report von 2025, dass 60 Prozent der Umfrageteilnehmer Gesetze zum Verbot von Wetter- und Klimaveränderungen befürworteten. Zudem hielten es 44 Prozent für «wahrscheinlich», dass Regierungsbehörden und Unternehmen heimlich Chemikalien in die Atmosphäre ablassen.

WHO ruft wegen Ebola internationalen Notstand aus

Nachdem die finanzschwache Weltgesundheitsorganisation (WHO) gerade in Spanien und Frankreich mit viel Trara einen vermeintlichen Hantavirus-Ausbruch in Szene gesetzt hat (wir berichteten hier und hier), hat sie nun eine neue Virus-Bedrohung ausgemacht.

Schauplatz ist dieses Mal Afrika. In der Demokratischen Republik Kongo und Uganda soll es angeblich einen Ebola-Ausbruch geben. Aus diesem Grund hat die WHO eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Mit diesem Schritt will die UN-Behörde unter anderem Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm, erklärte «Dr. Tedros».

Nach Angaben der WHO sind in Provinz Ituri im Nordosten des Kongo 8 nachgewiesene und 246 mutmaßliche Fälle der Fieberkrankheit aufgetreten. Zusätzlich sei bereits ein Fall in der weit entfernten Hauptstadt Kinshasa nachgewiesen worden. Zudem seien zwei infizierte Personen aus dem Kongo nach Uganda gereist. Die WHO berichtet von bislang 80 mutmaßlichen Ebola-Todesfällen in Ituri. Auch eine der reisenden Personen sei verstorben.

Der ansteigende Trend von Verdachts- und Todesfällen in Ituri weist laut WHO darauf hin, «dass der Ausbruch möglicherweise viel größer ist als bislang entdeckt und berichtet». Deshalb bestehe ein beträchtliches Risiko für eine lokale und regionale Ausbreitung des Virus. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass es bisher noch keine zugelassene Impfung gegen den neuen Erreger gibt, der vom Spiegel als «tückische Untervariante» bezeichnet wird.

Es handelt sich um den 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo seit den 1970er Jahren. Nicht ein einziger davon führte zu einer globalen Pandemie.

Das andere «Wort zum Sonntag» oder: Vom Wahn zur Wirklichkeit

Die Änderungen sind so unscheinbar, dass sie fast nicht auffallen. Wie eine Nebensächlichkeit kommen sie daher, die beiden kleinen Wendungen, die laut dem österreichischen Bundesgesetzblatt vom 8. Mai jetzt in zwei Bestimmungen aufgenommen sind.

Die «Verordnung betreffend anzeigepflichtige übertragbare Krankheiten» und die sogenannte Absonderungsverordnung beziehen jetzt auch «von Mensch zu Mensch übertragbare Hanta-Virus-Infektionen» mit ein. Der Erreger tritt seinen Siegeszug durch die juristischen Instanzen an, und was im Gesetz steht, gilt als mindestens ebenso bewiesen, wie wenn es im Fernsehen gekommen wäre. Jede weitere Diskussion erübrigt sich damit; es geht jetzt nur noch ums fachgerechte Managen.

Man könnte also zur Tagesordnung übergehen − wenn mit diesen Eingriffen nicht gar so viel Weiteres vorgespurt wäre. Nur schon der volle Titel des zweitgenannten Erlasses lässt aufhorchen: die «Verordnung betreffend die Absonderung Kranker, Krankheitsverdächtiger und Ansteckungsverdächtiger und die Bezeichnung von Häusern und Wohnungen».

Was genau ist ein Kranker? Gemäß den «Vorläufigen Empfehlungen für Gesundheitsbehörden» ist das jemand mit einem positiven PCR- oder Antikörpertest.

Was ist ein Krankheits- und Ansteckungsverdächtiger? Das sind bereits «asymptomatische Personen mit Kontakt zu Erkrankungsfällen». Es reicht schon eine «mögliche ANDV- [Hanta-] Exposition», und die «Empfehlungen» schlagen zu; spätestens jedoch bei den Allerweltssymptomen «Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Erschöpfungsgefühl», wie es in den «Empfehlungen» heißt.

Bis zum Beweis vom Gegenteil kann man dann weggesperrt werden; im Mediziner-Deutsch «bis zum Ausschluss der Infektion bzw. für die Dauer der Ansteckungsfähigkeit», wobei diese «nach aktuellem Wissensstand nicht eindeutig geklärt» sei. So lange, also auf grundsätzlich unbestimmte Zeit, wäre dann eine «Krankenanstalt mit Intensivkapazität und erhöhten Isolationsmaßnahmen» das Zuhause.

Die kleinen Anpassungen in den genannten Verordnungen haben es also in sich, wenn sie auf Ärzte nd Juristen treffen, denen das PMV-2 in die Gene übergegangen ist: das Paternalistische Macht-Virus zweiter Auflage.

Wie erkennt man die daran Erkrankte? Zum Beispiel daran, dass ihnen ein PCR-Test für die entsprechende Diagnose «Hanta» (ANDV, Anden‑Virus) ausreicht, weil er ja ein − notabene noch nie isoliertes − Hanta-Virus belegen könne.

Wer ist bei PMV-2 ein Ansteckungsverdächtiger? Jemand, der diese Geschichten nicht hinterfragt. Er dispensiert sich von der Lektüre kritischer Artikel und folgt «der Wissenschaft», wie sie propagiert wird.

Spaß beiseite: Die Kritiklosigkeit, mit der hier eine offenkundig inszenierte Panik in juristische Vorgaben und ärztliche Handlungsanweisungen umgegossen wird, erschreckt mich zutiefst. Ausgerechnet am 8. Mai erfolgte in Österreich diese Kriegserklärung an Ratio, Ethik und medizinisches Gewissen.

Es bräuchte nicht viel Recherche, um sich ein eigenes Bild von dem Angst-Treiben zu machen. Die entsprechenden Berichte und Hinweise sind leicht auffindbar (hier, hier, hier und hier zum Beispiel); ich muss sie nicht eigens referieren. Aber dass sie so nahe liegen, dann aber von den Machern der Gesetze und «Empfehlungen» nicht zur Kenntnis genommen werden, ist unverantwortlich. Woran sind diese Menschen gebunden? Was behindert ihren Verstand und Geist? Hier wäre jeder zur Selbstprüfung eingeladen.

Wir brauchen eine Richtschnur für unser Denken und Handeln, am besten eine nachweislich bewährte. Ich finde sie in der Bibel. Was dort über die christliche Lehre und das Leben der Gläubigen ausgesagt und ihnen geraten wird, das sind immer auch Hinweise fürs allgemeine Leben. Und was der Bibelleser an sich herankommen und in sein Leben hinein lässt, das hat immer zu tun mit allen Bereichen des Denkens und Handelns.

So rät zum Beispiel der frühere Jesus-Jünger Johannes:

«Glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.» 1. Johannes 4,1

Heißt dann: Vertraut nicht jeder Robe und jedem Kittel, sondern fragt euch, ob sie wirklich dem Leben dienen.

Oder der Arzt Lukas erzählt in seiner Apostelgeschichte von einem «Mann mit Namen Simon, der zuvor in der Stadt Zauberei trieb und das Volk von Samarien in seinen Bann zog, weil er vorgab, er wäre etwas Großes».

«Und alle hingen ihm an, klein und groß, und sprachen: Dieser ist die Kraft Gottes, die die Große genannt wird. Sie hingen ihm aber an, weil er sie lange Zeit mit seiner Zauberei in seinen Bann gezogen hatte.» Apostelgeschichte 8,10-11

Heißt: Lukas warnt vor dem blinden Glauben an eine Autorität. Auch und gerade sie kann von Suggestion und Verführung getrieben sein.

Die Juden im mazedonischen Beröa lehnten Paulus und Silas nicht von vornherein ab. Sie hörten sich an, was sie zu sagen hatten. Aber dann vergewisserten sie sich erst einmal, ob das auch stimmt:

«Sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte.» Apostelgeschichte 17,11

Heißt: Nicht jede neue Theorie ist gleich schon Propaganda. Ob etwas dran ist, merkt man nicht sofort. Sondern hier ist der eigene kritische Verstand gefragt.

Das Bibelwort bringt es auf den Punkt. Wir ziehen es aus zu einer Linie ins Leben. Und werden dabei immer mündiger, in Österreich und anderswo.

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Das andere «Wort zum Sonntag» vom 10. Mai 2026: «Danken für alles? Wirklich?»

Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tätig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die Selbständigkeit geführt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte über Artikel und Begegnungen und ruft in Gottesdiensten und an Kundgebungen zu eigenständigem gläubigem Denken auf. Sein Telegram-Kanal lautet StimmeundWort.

Deutsche Medien empört über «Corona-Hilfen-Beschiss» in Spanien

Die Korruptionsskandale der links-sozialistischen Regierung rund um Pedro Sánchez gehören in Spanien zum Alltag. Dank der unermüdlichen Arbeit der UCO, einer Einheit der Guardia Civil, die sich mit schweren Verbrechen und organisierter Kriminalität beschäftigt, sind die mafiösen Strukturen im engsten familiären und politischen Umfeld des Regierungschefs deutlich zum Vorschein gekommen. Ermittler und Justiz haben alle Hände voll zu tun, diverse Gefängniszellen sind schon besetzt.

Die deutschen Leitmedien hat das bisher kaum interessiert. Doch nachdem nun bekannt wurde, dass Spanien EU-Gelder in Milliardenhöhe zweckentfremdet haben könnte, die eigentlich als Corona-Hilfen vorgesehen waren, herrscht auch im deutschen Medienwald Aufruhr (hier, hier und hier).

So titelte beispielsweise die Bild: «Corona-Hilfen-Beschiss in Spanien – So versickerten noch mehr EU-Milliarden». Laut dem Springer-Blatt schlugen die Betrügerkartelle auch in Italien und Griechenland zu, womit einmal mehr bestätigt wurde, dass die Mittelmeerländer ganz traditionell einen Hang zur Korruption haben.

Auch die Wirtschaftswoche beschäftigte sich mit dem Fall und teilte mit, dass Brüssel die Corona-Milliarden von Spanien zurück haben wolle. Sánchez' Regierung stehe im Verdacht, mehr als zehn Milliarden Euro aus dem sogenannten Next-Generation-Fonds zweckentfremdet zu haben, um unter anderem die unterfinanzierte spanische Rentenkasse zu sanieren.

Dass 2024 rund 2,4 Milliarden Euro in die Pensionskasse für Beamte und in das Budget für das spanische Mindesteinkommen verschoben wurden, hat Madrid laut Bild inzwischen bestätigt. Ferner hat die Zeitung El Mundo berichtet, weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem Corona-Aufbaufonds seien in die Sozialsysteme gewandert.

Dabei habe Brüssel den 650 Milliarden schweren Topf mit dem Namen Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) nicht geschaffen, damit die Mitgliedsstaaten Löcher im Haushalt stopfen, empört sich der deutsche Mainstream. Stattdessen hätten sich die EU-Länder 2021 dazu «durchgerungen», erstmals gemeinsam Schulden zu machen, um die wirtschaftlichen Schäden durch die «Pandemie» abzufedern und gleichzeitig die Wirtschaft zu modernisieren.

Ende 2026 läuft dieser Fonds aus. Um die Hilfen zu erhalten, mussten die Mitgliedsstaaten angeblich einen Plan mit konkreten Investitions- und Reformvorhaben vorlegen. Die Gelder sollten leistungsabhängig und schrittweise ausgezahlt werden. Doch offenbar schaut Ursula von der Leyens Kommission bei der großzügigen Verteilung der Steuergelder nicht so genau hin.

Jedenfalls hat der Europäische Rechnungshof gerade fehlende Transparenz und Kontrollen bei der Verteilung der Gelder bemängelt. Die Effizienz der Ausgaben könne nicht ermittelt werden, da die EU-Kommission keine Daten zu den tatsächlichen Kosten erhebe und nur wenige Informationen über die Ergebnisse der jeweiligen Projekte vorlägen. In Spanien sei es in vielen Fällen nicht nachvollziehbar, wohin die Gelder geflossen sind.

Die Kontrollen seien nicht engmaschig genug, kritisierten die Prüfer. Stattdessen verlasse sich die Kommission weitgehend darauf, dass die EU-Länder Regelverstöße selbst aufdeckten. Auch bemängeln sie, dass Geld fließt, bevor Projekte abgeschlossen sind.

Spaniens Verhalten «ist absolut inakzeptabel»

Das EU-Parlament will nun alles daran setzen, die Interessen der Steuerzahler zu schützen. Das versprach jedenfalls Andreas Schwab (CDU/EVP), der Vorsitzende des Ausschusses für Haushaltskontrolle, gegenüber der Bild. Von der Leyens Parteikollege sagte:

«Es ist absolut inakzeptabel, europäische Mittel aus dem ARF zu nutzen, um Haushaltsprobleme beim nationalen Rentensystem zu kaschieren.»

Man werde die Sache nicht auf sich beruhen lassen, sondern Konsequenzen ziehen, betonte der Politiker und kündigte an: «Wir müssen eine möglicherweise evident fehlerhafte Verwendung im Haushaltskontrollausschuss sehr genau prüfen.» Schließlich sei das Europäische Parlament verpflichtet, die Interessen der europäischen Steuerzahler zu schützen.

Bei diesen Worten drängt sich unweigerlich die Frage auf, warum sich Schwab und das Parlament nicht genauso engagiert mit den missbräuchlichen Ausgaben beschäftigen, die von der Leyen im Rahmen ihres Pfizergate-Skandals getätigt hat. Immerhin ging es bei ihrem Deal mit Pfizer-CEO Albert Bourla um 35 Milliarden Euro Steuergelder.

Per privater und angeblich nicht mehr auffindbarer Textnachrichten hatte die EU-Chefin im Frühjahr 2021 bei Bourla 1,8 Milliarden Impfstoffdosen bestellt und damit die Anzahl der Injektionen auf etwa zehn pro EU-Bürger erhöht – am offiziellen Beschaffungsgremium vorbei. Aber nicht nur die EU-Kommission oder das Parlament schweigen sich lieber zu diesem Thema aus, auch die deutschen Leitmedien tun das.

Hinsichtlich der Zweckentfremdung der EU-Gelder in Spanien, sind sie allerdings weniger nachsichtig. Deutschland habe ein besonders großes Interesse daran, dass EU-Gelder nicht verpuffen, befinden deutsche Journalisten. Schließlich gelte die Bundesrepublik als größter Nettozahler des EU-Wiederaufbaufonds und steuere mit über 50 Milliarden Euro mehr bei, als sie erhalte (rund 30 Milliarden Euro). Spanien dagegen gehöre zu den größten Profiteuren.

Wird Sánchez zur Verantwortung gezogen?

Das Misstrauen gegenüber Spanien sitze in Brüssel tief, weiß der deutsche Mainstream. Denn schon in der Finanzkrise 2011/12 sei nachgewiesen worden, dass spanische Sparkassen und Unternehmen mithilfe von Staatsbeamten EU-Gelder veruntreut hätten. Damals seien die beiden Volksparteien PSOE und PP gleichermaßen involviert gewesen in die Immobilienblase – und die damit einhergehende Korruption. Der spanische Finanzsektor sei damals durch den EU-Schutzschirm gerettet worden.

Abschließend wird mitgeteilt, dass der Sozialist Sánchez, der 140 Milliarden Euro (68 Milliarden Euro reine Hilfsleistungen) für das «von der Pandemie gebeutelte Spanien herausschlagen konnte», 2018 angetreten sei, um gegen Korruption vorzugehen. Das stimmt – und das ist zweifelsohne ein guter Witz. Übrigens könnte auch in Erwägung gezogen werden, dass Sánchez mit dieser hohen Summe für seine tatkräftige Rolle bei der Inszenierung der europäischen Corona-Hysterie belohnt wurde.

In Spanien kursieren übrigens Gerüchte, dass Sánchez der erste Regierungschef sein könnte, der verhaftet und im Gefängnis landen wird, während er sich noch im Amt befindet. Es bleibe nur abzuwarten, ob die spanische Justiz den Knopf selbst drücke, oder ob sie die Schande noch vergrößere, indem sie auf den internationalen Haftbefehl warte, heißt es. Auf jeden Fall sei die Besorgnis im Regierungssitz Moncloa groß.

Sánchez selbst versucht derweil, die Show des integren und transparenten Regierungschefs aufrechtzuerhalten. Aber man sieht ihm an, dass er angezählt ist. Gerade hatte er einen Auftritt im andalusischen Wahlkampf, in dem seine Parteikollegin María Jesús Montero, bis 2025 seine Finanzministerin und Vizepräsidentin, den Sieg erringen will. Auch ihr steht das Wasser bis zum Hals.

Bei der Veranstaltung forderte er, dass seine progressive Regierung «behütet und beschützt» werden müsse. Sie müsse weiterbestehen auch nach den Parlamentswahlen 2027. Sánchez verkündete:

«Ich sage ja immer, ich habe die Hälfte der Aufgabe geschafft, und ich arbeite schon seit acht Jahren daran.»

Diese Aussage deckt sich mit der Vermutung, die seine Kritiker bereits geäußert haben: Dass Sánchez Spanien endgültig in eine Diktatur verwandeln will. Sie gehen davon aus, dass er dafür auch vor Wahlbetrug nicht zurückschrecken würde – es wäre nicht das erste Mal.

Zudem könnte er, sollte er ewiger Regierungschef bleiben, alle seine ehemaligen Mitstreiter, die derzeit wegen mutmaßlicher Korruptionsdelikte auf der Anklagebank sitzen oder noch sitzen werden, bei einer eventuellen Verurteilung im Nachhinein begnadigen. Das betrifft auch seine Ehefrau Begoña und seinen Bruder David.

Ob auch Sánchez zur Verantwortung gezogen wird? Würde gegen ihn in Deutschland ermittelt, wäre die Lage klar: Als Regierungschef käme er unbeschadet davon, er müsste einfach nur vorgeben, sich an nichts zu erinnern.

In Spanien ist die Lage noch nicht ganz so hoffnungslos – obwohl Sánchez in den letzten Jahren fleißig daran gewerkelt hat, seine Macht weiter auszubauen und die Gewaltenteilung aufzuheben. Die Sache bleibt spannend.

pedro_sa_nchez_andaluci_a.mp4 (video/mp4 4.66)

Antikriegsfilm «Im Morgengrauen ist es noch still» – Wenn Frauen zur Waffe greifen müssen

Seit geraumer Zeit prägen Begriffe wie Kriegstüchtigkeit und Wehrdienstpflicht die öffentliche Debatte. Was dabei untergeht, ist die Rolle der Frauen. Auch auf sie wird Jagd gemacht. Die Verteidigungsministerien buhlen um sie genauso wie um Männer, bearbeiten sie mit den gleichen Propagandaparolen und versuchen, sie für den Dienst an der Waffe zu gewinnen.

Auf Werbeplakaten und Kinoclips treten sie in Uniform auf, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Was das für Frauen im Endeffekt bedeutet, spielt der sowjetische Streifen «Im Morgengrauen ist es noch still» aus dem Jahr 1972 durch. Regisseur Stanislav Rostozki brach schon damals mit der Konvention, selbst in Antikriegsfilmen ausschließlich kernige Soldaten in den Mittelpunkt zu stellen. In dieser außergewöhnlichen Produktion wird dem Offizier Waskow eine komplett weiblich besetzte Flak-Einheit unterstellt.

Zunächst heiterer Ton

Die Handlung spielt im Sommer 1942 in der russisch-finnischen Grenzregion Karelien. Zu Beginn des Films sieht man eine der wechselnden männlichen Besatzungen eines Außenpostens zur Flugabwehr, die angenehme Tage verbringt. Der Auftakt ist heiter, der Ton noch eher humorvoll.

Einmal wolle er Soldaten bekommen, die nicht jeden Tag zechen und den Weibern hinterherlaufen, ruft Waskow auf. Er wird erhört. Als die Kompanie aus jungen Frauen eintrifft, muss er sich die Augen reiben. Die ersten Tage zeitigen dann auch zahlreiche Konflikte, weil Anspruch und Wirklichkeit nicht zur Deckung kommen.

Regisseur Rostozki dehnt die Exposition ordentlich aus und macht das, wodurch sich Antikriegsfilme stilistisch gelegentlich auch kennzeichnen – er setzt auf Humor. Zugleich nimmt er sich Zeit für die Personen, indem er einige der Frauen in Rückblenden vorstellt.

Anders als der Hauptfilm sind diese in Farbe und in Studiokulissen inszeniert. Rostozki zeigt jeweils eine der Protagonistinnen vor dem Eintritt in den Kriegsdienst. Es sind Augenblicke des Abschiednehmens, hauptsächlich von dem jeweiligen Geliebten. Bisweilen gibt es auch Bilder, die veranschaulichen, wie sich das jeweilige Paar kennenlernt, zusammenzieht, eine Familie gründet.

Ganz ohne Kitsch kommen diese Rückblenden nicht aus. Das liegt nicht nur an dem artifiziellen Ambiente, sondern auch an der überhöht romantischen Mimik, die Melancholie bewirken soll, aber leider ins Sentimental-Schmalzige kippt.

Interesse an der jeweiligen Person

Rostozkis Ansatz ist trotzdem unmissverständlich: Er will seine weiblichen Protagonisten nicht in ihrer abstrahierten soldatischen Funktion zeigen, sondern interessiert sich für die Personen dahinter. Die Zuschauer sollen sich mit deren Einzelschicksalen im Kontext des Krieges beschäftigen. Und dieses mündet in Tragik, wie sich im weiteren Verlauf zeigt.

Konzentriert sich der Regisseur im ersten Teil seines drei Stunden dauernden Films noch auf die Menschen in Uniform, wendet er sich im zweiten Teil ihrer militärischen Funktion zu. Der Offizier Waskow bricht mit fünf der Frauen in das Walddickicht auf, um zwei deutsche Fallschirmjäger im Hinterland gefangen zu nehmen.

Am Zielort kommt jedoch alles anders als gedacht. Angetroffen wird eine weitaus größere Spezialeinheit der Wehrmacht, die Probleme bereitet. Nach über zwei Stunden Charakterstudie, humorvollen Szenen und Rückblenden brechen schließlich Gefechte aus.

Doch auch die sind eher spröde dargestellt, weil Rostozki nicht auf Action aus ist, sondern die Zuschauer mit dem fesseln will, was vor, nach und während der Kämpfe passiert. Die Spannung liegt in der Anbahnung, in dem, was sich innerhalb der Truppe abspielt.

Akzent auf Kameradschaft

Die fünf Frauen und Waskow werden zu einer Einheit, sie rücken näher aneinander, lernen es, blind zu kooperieren, sodass der Akzent auf der Bildung von Kameradschaft liegt. Wieder ist es die Menschlichkeit, die im Vordergrund steht, nicht das actiongeladene Gefecht oder die Strukturen des Militärs.

Die Auseinandersetzung mit der deutschen Spezialeinheit ist jedoch nicht zu gewinnen. Alle fünf Frauen sterben. Lediglich Waskow bleibt übrig und schafft es zurück, um Verstärkung zu rufen. In der letzten Szene gedenkt er viele Jahre später der verstorbenen Frauen, genau an der Stelle, wo die Gefechte mit den Deutschen ausgetragen worden waren.

Wie sinnlos derlei Auseinandersetzungen sind, verdeutlicht eine Radiomeldung, die Waskow nach seinem erfolgreichen Rückzug hört: «Keine wesentlichen Kampfhandlungen, nur Gefechte von lokaler Bedeutung», wird verlautbart.

Das erinnert an die Schlusszeilen des Antikriegsfilms «Die Brücke». Was für die Beteiligung an Dramatik und Tragik kaum zu überbieten ist, hat in der großen Kriegsmaschinerie so gut wie keine Bedeutung. Angesichts der vielen verlorenen Leben ist das einfach nur zynisch.

Basiert auf wahrer Begebenheit

Gemeinsam mit «Die Brücke» und anderen bekannten Antikriegsfilmen ist Rostozkis Streifen die literarische Vorlage. In diesem Fall handelt es sich aber nicht um einen Roman, sondern um eine Erzählung mit dem gleichen Titel, geschrieben von Boris Wassiljew. Diese erschien zunächst 1969 in der Literaturzeitschrift Junost. Zwei Jahre später wurde die Erzählung als Theaterstück inszeniert, bevor Rostozkis sie schließlich verfilmte. Das Drehbuch dazu schrieb er zusammen mit Wassiljew.

Interessant ist dabei der Wahrheitsgehalt. Wassiljew verarbeitete in seiner Erzählung die eigenen Erfahrungen als 17-jähriger Soldat, dem ebenfalls junge Frauen zur Seite standen. Auch wenn viele Kriegs- und Antikriegsfilme das nicht thematisieren, wurde das weibliche Geschlecht schon im Zweiten Weltkrieg in Kampfhandlungen eingebunden. Nun könnte es wieder dazu kommen. Welche Folgen das hätte, führt Rostozkis Film eindrucksvoll vor Augen.


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