Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / IV / a




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147 sitzen. Die Bedingungen werden nicht in [übertippt j]**j**edem Lande die gleichen
148 sein. Das aber gilt nach aussen gleich. Zur Nivellierung müssen
149 möglicherweise dann im Innern Opfer gebracht werden, sei es an
150 verminderter Lebenshaltung, sei es an erhöhter Arbeitsleistung.
151 Die Govvovvldwährung schraubte also die Preise auf dem Weltmarkt
152 mit zwingender Notwendigkeit bei sStrafe des Währungsverfalls
153 eng aneinander. Bvvevvi Rohproduktion tritt das am stärksten zu Tage,
154 aber auch die Fertigfabrikate waren in allerdings immer locke-
155 ren Banden eing**g**ehängt. Die Fvvrvvage, wieviel Geld ein Land zur Siche-
156 rung sie**i**ner Währung an Edelmetall vorrätig halten müsse, ist in
157 diesem Zusammenhang weder eine solche, die von der Golddeckung
158 der Noten abhängig wäre und mit der umlaufenden Notenmenge in
159 Verbindung gebracht werden müsse, sie ist überhaupt keine Erör-
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182 rechterhaltung der Goldwährung notwendigerweise wieder abgetragen
183 werden müssen. Die Goldwährung ist nur das Ääusserste Ventil,
184 das der Währungspolitik zum ha^^a^^lten des intervalutaren Paris
185 zur Verfügung steht. Praktisch waren es die Gold[übertippt p]**p**unkte, -die Ver-
186 sendungskosten von Land zu Land, die das [übertippt i]**i**ntervalutare Pari mit
187 dem Münzpari eng verbanden.
188      Die alten Fävvävvden wieder aufnehmend, können wir sagen, dass
189 als Folge der absoluten Vergleichbarkeit die Goldwährung unser
190 ganzes Preisniveau auf dem Uvvmvvwege üder [sic] den Weltmarkt von aussen
191 herein beeinflusst habe, so dass jede Stimme wohl gehört wird, aber
192 doch immer alle gegen einen stehen und dessen Wirtschaft beein-
193 flussen. Was aber ist mit diesem Ereignis weiter gewonnen? Zungebnis weiter gewonnen? Zu**n**ächst
194 einmal: eine allgemeine Preisänderung kann nur statthaben in Ge-
195 meinsamk**k**eit mit dem ganzen Weltmarkt. Wir können unsere Produktions
196 kosten in der Gesamthöhe, soweit sie den Preis bestimmen, nicht än-
197 dern, ohne dass dies allgemeine Regel wäre, und dazu liegen**en** noch
198 hemmend die Bindungen an das Gold vor, dessen Gebrauchswert sich
199 bei Innehaltung des alten Münz**z**fusses gegenüber dem erhöhten Preis-
200 niveau auflehnen würde. Schwanken können also nur die einzelnen
201 Produktionsgrössen, das sind die Einkommen untereinander. Von ihnen
202 können wir wohl sagen, dass in längeren Zeitabläufen genommen durch
203 die gegenseitige Konkurrenz und aAbwanderung, Stabilität sowohl im
204 allgemeinen, alsnauch in ihrem gegenseitigen Verhältnis obwaltet.
205 Das Real- und das Nominaleinkommen in der Nation sind nur verschie-
206 dene Namen zur Versinnbildlichung eines Vorrates an Gütern, ersteres
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217 ist die periodisch erzeugte Gütermenge als Masse, letzteres ist
218 eine gesellschaftliche Kategorie, bedingt dur[übertippt c]h arbeit**c**h arbeitsteilige
219 Produktion und Privatwirtschaft, - der Anspruch der einzelnen
220 insgesamt auf jenen Vorrat. Mit den Prvvrvveisen sind die Einkommen
221 gebunden, denn Einkommen sind nichts anderes wie Preise, Preise
222 für geleistet Arbeit, die zusammengenommen in den Wavvavvrenpreisen
223 das notwendige Gegenüber finden müssen. Das ist der Weg, auf dem
224 die Goldwährung über die Preisbildung und -bindung ihren Weg
225 bis zu den Einkommen findet. Das aber ist etwas durchaus verschie-
226 denes der Bedeutung, die Metallisten dem Gelde imputieren. Wir
227 aber gehen auf unserem Wege noch weiter. !!Es ist klar, dass das
228 Nominaleinkommen der Nation nur geändert werden kann und darf im
229 Einklang mit der Produktionsleistung.!! Nie kann es geändert werden
230 pro Anteil am Produkt, sondern immer nur pro Zahl. So können wir
231 die Fvvrvvage der Arbeitszeit, der Beamtengehälter, denn das sind aus
232 der Produktion geleistete Steuern; wir können das Maass, wie weit
235 müssen kalkulieren, gewissermaassen von oben nach unten, denn das
236 Oben ist uns durch die Goldwährung gegeben. In jenem fest begrenz-
237 ten Raume muss sich unser Wirtschaftsleben bewegen und einrich-
238 ten, und die angeschnittenen Fragen sind aus diesen Gesichtspunk-
239 ten heraus zu prüfen und zu beantworten. Während wir auf den Preis
240 kaum einen Einfluss haben, bleibt uns doch als Regulator unserer
241 Einkommen die Höhe der Produktion vorbehalten. Mit beiden gegebenen
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252 Grössen haben wwir auch die Notenproduktion in die Klammer ein-
253 gezogen. Wir brauchen nur von der Banknote rückwärts zu schreiten
254 über Wechsel zur Forderung, um die Verknüpfung der Note mit der
255 Ware und, was die Höhe und Menge ihres Umlaufs anlangt, mit dem
256 durch den Wevvevvltmarkt und Goldwährung uns vorgeschriebenem Preis-
257 niveau gewahr zu werden. Das liegt durchaus im Rahmen der im
258 K**K**reislauf der Wirtschaft von uns vorgetragenen Auffassung. Mit
259 diesem Eegebnis haben wir eine Waffe gegen die Einlösergebnis haben wir eine Waffe gegen die Einlösungpflicht
260 und die Deckungsfrage der Noten in der Hand. Lehrt uns der Me-
261 tallismus nicht, dass das Gold als Wertmaass real vorhanden sein
262 müsse und dass die Banknote nur deshalb wie Gold kursiere, weil
263 sie in solches u[übertippt m]**m**wandelbar ist? Wurde uns nicht besonders im
264 Kriege die Dritteldeckung als die Bremse gegen die Inflation
265 hingestellt, um allerdings praktisch in der Art und Weise, wie
266 sie gehandhabt wurde, in der Einbeziehung der assignatenmässig
267 gedeckten Darlehenskassenscheinse als Deckungsgrundlage, einen
268 sinnfälligen, wirtschaftlichen Betrug zu begehen. !!Aus unserer
269 Betrachtung erkennen wir, dass, so lange wir an die G[übertippt ol]**ol**dwährung
270 angeschlossen waren, eine Inflation als ausgeschlossen anzuse-
271 hen war.!! Wir können das Maass der Noten in der Goldwährung in
272 der Zahl gewiss nicht fixieren, aber wir können ohne weiteres
273 das Maximum angeben, bis zu dessen Höhe, obgleich sie das die
274 Deckung beträchtlich überschreiten würde, eine Notenausgabe ge-