Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / IV / a
529 | 529 | |
---|---|---|
530 | 530 | - 108 - |
531 | 531 | |
532 |
Zwanzigstel des Pfund Sterlin |
|
533 |
politische Massnahmen diese Sätze abs |
|
532 | Zwanzigstel des Pfund Sterling sein muss. Dass durch währungs- | |
533 | politische Massnahmen diese Sätze abs**o**lut fest begründet sind, | |
534 | 534 | ist nichts, was in der Natur des Goldes begründet wäre, und ist |
535 | 535 | auch die Dauer auch nur durchführbar, wenn die Gesamtsumme aller |
536 | 536 | Preise oder sagen wir der Preisindex, gemessen von Land zu Land, |
… | … | … |
548 | 548 | geeignet, den Vorrang vor anderen Währungen zugesprochen zu er- |
549 | 549 | halten. |
550 | 550 | Gold als ein in der Natur lagerndes Gut ist nun auch |
551 |
allen Wechselfällen und Zvvuvvfällen der Produktion ausgesetzt, |
|
551 | allen Wechselfällen und Zvvuvvfällen der Produktion ausgesetzt, ist | |
552 | 552 | also in der Komparativen Statik gesehen nicht unbedingt wertkon- |
553 | 553 | stant. Das veranlasst uns, der Vollständigkeit halber zu prüfen, |
554 | 554 | wie im einzelnen z.B. bedeutende Goldfunde, neue technische Wege |
555 |
der Gewinnung, wie etwas |
|
556 |
oder wie umgekehrt plötzliches Aufhö |
|
555 | der Gewinnung, wie etwas [sic] gar Herstellung auf synthetischem Wege | |
556 | oder wie umgekehrt plötzliches Aufhören von Goldfunden auf die | |
557 | 557 | |
558 | 558 | | file:/WesenUndInhaltDerWerteinheit/IV/wesenundinhaltderwerteinheit_s108.png |
559 | 559 | || |
… | … | … |
565 | 565 | - 1 [übertippt 0]9 - |
566 | 566 | |
567 | 567 | Währung wirken müsste. Es ist nebensächlich, welchen Prozentsatz |
568 |
der |
|
569 |
beiden Evvrvvwä |
|
568 | der Möglichkeiten unsere Fälle in sich schliessen. Die ersten | |
569 | beiden Evvrvvwä**g**ungen scheinen sogar von wirklich praktischer Bedeu- | |
570 | 570 | tung. Nach immer grösseren Opfern für die Währungsbanken kommt |
571 |
endlich |
|
571 | endlich auch einmal der Punkt des Unvermögens, weiterhin mehr | |
572 | 572 | Gold aufzunehmen. Schliessen sich in diesem Augenblicke nicht |
573 | 573 | weitere Länder der Goldwährung an und treten dabei mit neuem Be- |
574 | 574 | darfe auf, so sind die Goldwährungsstaaten gezwungen, die freie |
… | … | … |
577 | 577 | der Förderung Monopolgewinne über den wirklichen Herstellungs- |
578 | 578 | wert hinaus vereinnahmen und inflationistisch das Preisniveau |
579 | 579 | beeinflussen konnten. Gegenüber einer so vermehrten und verbillig- |
580 |
ten Goldpr |
|
580 | ten Goldproduktion könnte der Staat und vor allem der führende | |
581 | 581 | Wirtschaftsstaat in seiner Geldpolitik nicht untätig verharren, |
582 | 582 | denn in seiner vorgeschriebenen Prägepflicht wechselt er nicht |
583 |
nur 1 kg ungeprägtes Gold in 1 kg geprägtes Gold um |
|
583 | nur 1 kg ungeprägtes Gold in 1 kg geprägtes Gold um, er wechselt | |
584 | 584 | nicht nur die Form, sondern er stempelt in einer gegebenen Form |
585 |
das Gol |
|
585 | das Gold zu seinem nominellen Gelde, das historisch verankert, | |
586 | 586 | vor allem in einem anderen, höheren Goldwert verankert [sic] Gemeinbesitz |
587 | 587 | aller menschlichen Handlung, ihrer gesamten Denk - und Rechenope- |
588 | 588 | rationen geworden ist. Das in Münze geprägte Gold ist ein anderes |
… | … | … |
604 | 604 | Produktionskosten trennt. Der Staat darf hier aber nicht als |
605 | 605 | selbstherrlicher Autokrat betrachtet sein, sondern er ist hier |
606 | 606 | nur Ausdruck und Funktion einer Vielheit, nämlich der wirtschaf- |
607 |
t |
|
607 | t**e**nden Gesellschaft und diese--r-- wird nicht willens sein ihr Ein- | |
608 | 608 | kommen schmälern zu lassen zum Vorteil einer verschwindenden Min- |
609 | 609 | derheit oder überhaupt einer anderen Wirtschaftsgemeinschaft; |
610 | 610 | sie wird sich gegen die Unwahrheit der Tauschakte zur Wehr setzen |
611 | 611 | und das heisst hier in seiner Wirkung; sie wird die Prägepflicht |
612 |
aufheben. [handsch. geändert , und handsch. ergänzt |
|
612 | aufheben. [handsch. geändert , und handsch. ergänzt wenigstens so lange bis ?das Produkt? wieder stabil geworden ist . ] | |
613 | 613 | So könnte wohl die Mvvövvglichkeit bestehen, dass die erste |
614 | 614 | Wirtschaftsmacht sich vom Golde löst, dabei diese Vormachtstel- |
615 | 615 | lung hält und auch weiterhin ruhender Pol in der Währungen Spiel |
616 | 616 | und Schwanken bleibt, eben weil diese [hands. geändert Großschreibung L]andesallmächtige Währung |
617 | 617 | die Preise praktisch so fest als das objektiv messbare Geld zu |
618 |
binden vermag. Wäre es denkba |
|
619 |
in seinen Gvvrvvenzen und nur i |
|
620 |
wohl auch in der Lage, dem Golde einen über seine |
|
618 | binden vermag. Wäre es denkba**r**, dass solches Land das gesamte Gold | |
619 | in seinen Gvvrvvenzen und nur i**n** eigener Regie fördere, dann wäre es | |
620 | wohl auch in der Lage, dem Golde einen über seinem wirtschaftli- | |
621 | 621 | chen Herstellungswert gelegenen Preis zubgeben und in seiner |
622 | 622 | Münze zu statuieren. Andere Svvtvvatten würden praktisch, wenn auch |
623 | 623 | mit wirtschaftlichen Opfern die gleiche Währung annehmen und so |
624 |
biet |
|
624 | biet**e**t sie bisher gesehen auch alle Segnungen einer Goldwährung | |
625 | 625 | mit wirtschaftlich wahrem Inhalt. |
626 | 626 | Eine Einschränkung allerdings, die geeignet ist, aus dieser |
627 | 627 | theoretischen Möglichkeit eine fast praktische Unmöglichkeit |
… | … | … |
634 | 634 | || |
635 | 635 | _-111 - |
636 | 636 | |
637 |
zu machen ist die, dass dieses Goldschöp |
|
637 | zu machen ist die, dass dieses Goldschöp**f**ungsland als das mutmass- | |
638 | 638 | liche Hauptgläubigerlandnwohl kaum willens sein wird das Risiko |
639 | 639 | für alle anderen Auchwährungsländer zu tragen, d.h. bei Währungs- |
640 |
verfall sich deren G |
|
640 | verfall sich deren Gvvovvld als intervalutaren Ausgleich zum eigenen | |
641 | 641 | Monopolpreis gefallen zu lassen, obwohl ihm ja auf der anderen |
642 | 642 | Seite die Gewinne aus Geldverkäufen zugute kamen. |
643 | 643 | Wir wollen aber die nur gedankliche Ueberlegung fallen |
644 | 644 | lassen. |
645 | 645 | Praktisch würde eine Verbilligung des Goldes, die im |
646 | 646 | Ausmass eine Rückkehr zur alten Relation ausschliesst, nach ein- |
647 |
getretenem Ruhezustand eine Währungsumänderung mit veränderte |
|
647 | getretenem Ruhezustand eine Währungsumänderung mit veränderte**m** | |
648 | 648 | Münzfuss bedingen. Die Wirtschaft könnte diese ganze Entwicklung |
649 | 649 | unbehelligt von der Entwertung des Wertmessers überdauern. Die |
650 | 650 | neu fixierte Werteinheit hätte dann als Inhalt wieder die glei- |
… | … | … |
653 | 653 | Auch diese Exkursion zeigt uns, dass in der Werteinheit |
654 | 654 | keine sfalls die wertvolle Ware sich mit den anderen Gütern aus- |
655 | 655 | tauscht, sondern in ihrer Bedeutung als Arbeitswertquantum in |
656 |
der Geld |
|
657 |
sen wandern, ihre Fvvuvvnktion |
|
656 | der Geld**f**orm von Preisen zu Einkommen und von Einkommen zu Prei- | |
657 | sen wandern, ihre Fvvuvvnktion sich erfüllt. Eng geb**u**nden, sowohl an | |
658 | 658 | das eine wie an das andere ist der ökonomische Wert der Wert- |
659 | 659 | einheit stabilisiert. Der ökonomische Wert liegt in der Kauf- |
660 | 660 | kraft der Einheit tausendfältig gebunden an jeden Preis und |
… | … | … |
670 | 670 | - 112 - |
671 | 671 | |
672 | 672 | Werteinheit dagegen überdauert Einzelpreis und Einzeleinkommen |
673 |
und selbst ganze Perioden. W |
|
674 |
herstellbar sein, |
|
675 |
vierung, dass nun immer mehr der Chara |
|
673 | und selbst ganze Perioden. Wvvüvvrde Gold auf synthetischem Wege | |
674 | herstellbar sein, so dürfte genau das Gesagte gelten miz (sic) der Moti- | |
675 | vierung, dass nun immer mehr der Charakter der stoffwertlosen Wäh- | |
676 | 676 | rung in den Vordergrund gerückt würde. Die zuletzt angeführte Va- |
677 | 677 | riante, dass Gold im Weltkörper nimmer zu finden wäre, ist natür- |
678 | 678 | lich in ihrer Einwirkung auf die Währung nur vermutungsgemäss zu |
… | … | … |
681 | 681 | dert fortbestünden, obwohl das Gold als so seltenes Gut einen viel |
682 | 682 | höheren Preis, als sein statuierter Wert ist, erzielen müsste. Wie- |
683 | 683 | derum sei uns das ein Beweis, dass es bei der Werteinheit grund - |
684 |
sätzlich nicht auf den Wert des gew |
|
684 | sätzlich nicht auf den Wert des gew**ä**hlten Geldstoffes ankommt, | |
685 | 685 | weil dieser nur eben e i n e Ware ist neben so vielen und eher |
686 | 686 | wie alle anderen durch staatliche Maassnahmen von seinem rein |
687 | 687 | wirtschaftlichen Wert abgedrängt werden kann. Goldmünzen werden |
… | … | … |
691 | 691 | Heyn'schen Plane von Land zu Land als Spitzènausgleich dienen, |
692 | 692 | immer wieder aus der Evvrvvwägung heraus, dass hier Forderung plus und |
693 | 693 | minus sich notwendig aufhebt und ein wirklicher Export, der nicht |
694 |
Tausch wäre, auch nicht stattfindet. Was die Go |
|
694 | Tausch wäre, auch nicht stattfindet. Was die Go**l**dwährungsländer | |
695 | 695 | aneinander kettet, ist nicht die jeweilige Preisgestaltung nach |
696 | 696 | dem Goldwerte, sondern die Preisvergleichungsmöglichkeit auf Grund |
697 | 697 |