Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / IV / a
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567 | Währung wirken müsste. Es ist nebensächlich, welchen Prozentsatz |
568 | der |
569 | beiden Evvrvvwä |
570 | tung. Nach immer grösseren Opfern für die Währungsbanken kommt |
571 | endlich |
572 | Gold aufzunehmen. Schliessen sich in diesem Augenblicke nicht |
573 | weitere Länder der Goldwährung an und treten dabei mit neuem Be- |
574 | darfe auf, so sind die Goldwährungsstaaten gezwungen, die freie |
… | … |
577 | der Förderung Monopolgewinne über den wirklichen Herstellungs- |
578 | wert hinaus vereinnahmen und inflationistisch das Preisniveau |
579 | beeinflussen konnten. Gegenüber einer so vermehrten und verbillig- |
580 | ten Goldpr |
581 | Wirtschaftsstaat in seiner Geldpolitik nicht untätig verharren, |
582 | denn in seiner vorgeschriebenen Prägepflicht wechselt er nicht |
583 | nur 1 kg ungeprägtes Gold in 1 kg geprägtes Gold um |
584 | nicht nur die Form, sondern er stempelt in einer gegebenen Form |
585 | das Gol |
586 | vor allem in einem anderen, höheren Goldwert verankert [sic] Gemeinbesitz |
587 | aller menschlichen Handlung, ihrer gesamten Denk - und Rechenope- |
588 | rationen geworden ist. Das in Münze geprägte Gold ist ein anderes |
… | … |
604 | Produktionskosten trennt. Der Staat darf hier aber nicht als |
605 | selbstherrlicher Autokrat betrachtet sein, sondern er ist hier |
606 | nur Ausdruck und Funktion einer Vielheit, nämlich der wirtschaf- |
607 | t |
608 | kommen schmälern zu lassen zum Vorteil einer verschwindenden Min- |
609 | derheit oder überhaupt einer anderen Wirtschaftsgemeinschaft; |
610 | sie wird sich gegen die Unwahrheit der Tauschakte zur Wehr setzen |
611 | und das heisst hier in seiner Wirkung; sie wird die Prägepflicht |
612 | aufheben. [handsch. geändert , und handsch. ergänzt |
613 | So könnte wohl die Mvvövvglichkeit bestehen, dass die erste |
614 | Wirtschaftsmacht sich vom Golde löst, dabei diese Vormachtstel- |
615 | lung hält und auch weiterhin ruhender Pol in der Währungen Spiel |
616 | und Schwanken bleibt, eben weil diese [hands. geändert Großschreibung L]andesallmächtige Währung |
617 | die Preise praktisch so fest als das objektiv messbare Geld zu |
618 | binden vermag. Wäre es denkba |
619 | in seinen Gvvrvvenzen und nur i |
620 | wohl auch in der Lage, dem Golde einen über seine |
621 | chen Herstellungswert gelegenen Preis zubgeben und in seiner |
622 | Münze zu statuieren. Andere Svvtvvatten würden praktisch, wenn auch |
623 | mit wirtschaftlichen Opfern die gleiche Währung annehmen und so |
624 | biet |
625 | mit wirtschaftlich wahrem Inhalt. |
626 | Eine Einschränkung allerdings, die geeignet ist, aus dieser |
627 | theoretischen Möglichkeit eine fast praktische Unmöglichkeit |
… | … |
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637 | zu machen ist die, dass dieses Goldschöp |
638 | liche Hauptgläubigerlandnwohl kaum willens sein wird das Risiko |
639 | für alle anderen Auchwährungsländer zu tragen, d.h. bei Währungs- |
640 | verfall sich deren G |
641 | Monopolpreis gefallen zu lassen, obwohl ihm ja auf der anderen |
642 | Seite die Gewinne aus Geldverkäufen zugute kamen. |
643 | Wir wollen aber die nur gedankliche Ueberlegung fallen |
644 | lassen. |
645 | Praktisch würde eine Verbilligung des Goldes, die im |
646 | Ausmass eine Rückkehr zur alten Relation ausschliesst, nach ein- |
647 | getretenem Ruhezustand eine Währungsumänderung mit veränderte |
648 | Münzfuss bedingen. Die Wirtschaft könnte diese ganze Entwicklung |
649 | unbehelligt von der Entwertung des Wertmessers überdauern. Die |
650 | neu fixierte Werteinheit hätte dann als Inhalt wieder die glei- |
… | … |
653 | Auch diese Exkursion zeigt uns, dass in der Werteinheit |
654 | keine sfalls die wertvolle Ware sich mit den anderen Gütern aus- |
655 | tauscht, sondern in ihrer Bedeutung als Arbeitswertquantum in |
656 | der Geld |
657 | sen wandern, ihre Fvvuvvnktion |
658 | das eine wie an das andere ist der ökonomische Wert der Wert- |
659 | einheit stabilisiert. Der ökonomische Wert liegt in der Kauf- |
660 | kraft der Einheit tausendfältig gebunden an jeden Preis und |
… | … |
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672 | Werteinheit dagegen überdauert Einzelpreis und Einzeleinkommen |
673 | und selbst ganze Perioden. W |
674 | herstellbar sein, |
675 | vierung, dass nun immer mehr der Chara |
676 | rung in den Vordergrund gerückt würde. Die zuletzt angeführte Va- |
677 | riante, dass Gold im Weltkörper nimmer zu finden wäre, ist natür- |
678 | lich in ihrer Einwirkung auf die Währung nur vermutungsgemäss zu |
… | … |
681 | dert fortbestünden, obwohl das Gold als so seltenes Gut einen viel |
682 | höheren Preis, als sein statuierter Wert ist, erzielen müsste. Wie- |
683 | derum sei uns das ein Beweis, dass es bei der Werteinheit grund - |
684 | sätzlich nicht auf den Wert des gew |
685 | weil dieser nur eben e i n e Ware ist neben so vielen und eher |
686 | wie alle anderen durch staatliche Maassnahmen von seinem rein |
687 | wirtschaftlichen Wert abgedrängt werden kann. Goldmünzen werden |
… | … |
691 | Heyn'schen Plane von Land zu Land als Spitzènausgleich dienen, |
692 | immer wieder aus der Evvrvvwägung heraus, dass hier Forderung plus und |
693 | minus sich notwendig aufhebt und ein wirklicher Export, der nicht |
694 | Tausch wäre, auch nicht stattfindet. Was die Go |
695 | aneinander kettet, ist nicht die jeweilige Preisgestaltung nach |
696 | dem Goldwerte, sondern die Preisvergleichungsmöglichkeit auf Grund |
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… | … |
728 | er eine Umstellung für sein Wirtschaftsleben als schädlich erach- |
729 | tet. Der ökonomische Gehalt der Werteinheit wird dann allerdings |
730 | nichts nach dem Golde als Münzparität fragen, sondern wird ganz |
731 | natürlich seine gedanklich allgemein bekannte |
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