Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / IV / a




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  636 zu machen ist die, dass dieses Goldschöpfungsland als das mutmass-
  637 liche Hauptgläubigerlandnwohl kaum willens sein wird das Risiko
  638 für alle anderen Auchwährungsländer zu tragen, d.h. bei Währungs-
  639 verfall sich deren Gold als intervalutaren Ausgleich zum eigenen
  640 Monopolpreis gefallen zu lassen, obwohl ihm ja auf der anderen
  641 Seite die Gewinne aus Geldverkäufen zugute kamen.
  642      Wir wollen aber die nur gedankliche Ueberlegung fallen
  643 lassen.
  644      Praktisch würde eine Verbilligung des Goldes, die im
  645 Ausmass eine Rückkehr zur alten Relation ausschliesst, nach ein-
  646 getretenem Ruhezustand eine Währungsumänderung mit veränderte[übertippt m]
  647 Münzfuss bedingen. Die Wirtschaft könnte diese ganze Entwicklung
  648 unbehelligt von der Entwertung des Wertmessers überdauern. Die
  649 neu fixierte Werteinheit hätte dann als Inhalt wieder die glei-
  650 che Menge Arbeitswerte, wie sie im Gegenüber der Waren in diesen
  651 allen aufzufinden ist.
  652      Auch diese Exkursion zeigt uns, dass in der Werteinheit
  653 keine sfalls die wertvolle Ware sich mit den anderen Gütern aus-
  654 tauscht, sondern in ihrer Bedeutung als Arbeitswertquantum in
  655 der Geld[nachträgl. eingefügt f]orm von Preisen zu Einkommen und von Einkommen zu Prei-
  656 sen wandern, ihre Fvvuvvnktionen sich erfüllt. Eng gebu?nden, sowohl, sowohl an
  657 das eine wie an das andere ist der ökonomische Wert der Wert-
  658 einheit stabilisiert. Der ökonomische Wert liegt in der Kauf-
  659 kraft der Einheit tausendfältig gebunden an jeden Preis und
  660 jedes Einkommen, mit dem sie geschaffen wurde. Der Gedanke der
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  671 Werteinheit dagegen überdauert Einzelpreis und Einzeleinkommen
  672 und selbst ganze Perioden. Würde Gold auf synthetischem Wege
  673 herstellbar sein,, so dürfte genau das Gesagte gelten miz (sic) der Moti-
  674 vierung, dass nun immer mehr der Charackter der stoffwertlosen Wäh-
  675 rung in den Vordergrund gerückt würde. Die zuletzt angeführte Va-
  676 riante, dass Gold im Weltkörper nimmer zu finden wäre, ist natür-
  677 lich in ihrer Einwirkung auf die Währung nur vermutungsgemäss zu
  678 beantworten. Das nächstliegendste und theoretisch ebenfalls unan-
  679 greifbare ist wohl anzunehmen, dass die alten Relationen unverän-
  680 dert fortbestünden, obwohl das Gold als so seltenes Gut einen viel
  681 höheren Preis, als sein statuierter Wert ist, erzielen müsste. Wie-
  682 derum sei uns das ein Beweis, dass es bei der Werteinheit grund -
  683 sätzlich nicht auf den Wert des gew[übertippt ä]hlten Geldstoffes ankommt,
  684 weil dieser nur eben e i n e Ware ist neben so vielen und eher
  685 wie alle anderen durch staatliche Maassnahmen von seinem rein
  686 wirtschaftlichen Wert abgedrängt werden kann. Goldmünzen werden
  687 in diesem Zustande nicht mehr im Verkehr sein, da sie ja infolge
  688 ihrer Kvvovvstbarkeit sofort daraus entzogen würden; analog wird auch
  689 die Einlösbarkeit aufgehoben sein. Das Gold aber kann nach dem
  690 Heyn'schen Plane von Land zu Land als Spitzènausgleich dienen,
  691 immer wieder aus der Evvrvvwägung heraus, dass hier Forderung plus und
  692 minus sich notwendig aufhebt und ein wirklicher Export, der nicht
  693 Tausch wäre, auch nicht stattfindet. Was die Go[übertippt l]dwährungsländer
  694 aneinander kettet, ist nicht die jeweilige Preisgestaltung nach
  695 dem Goldwerte, sondern die Preisvergleichungsmöglichkeit auf Grund
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  706 des sonst eigentlich nebensächlichen Münzfusses. Das Land, das
  707 jetzt aus der Gvvovvldwährung ausscheidet, wird sein Gold nicht zum
  708 niederen Münzpreis versenden, sondern zu dem viel höheren wirt-
  709 schaftlichen Arbeitswert. Wenn das Gold auf den freien Markt
  710 kommt, tauscht es sich nach diesem letztgenannten Wert. Niemand
  711 wird nach dem künstlich gehaltenen Münzfuss fragen, zu dem es
  712 auch an den staatlichen Kassen nicht mehr erhältlich ist. Dass
  713 jetzt das Pfund Svvtvverling als X Gvvrvvamm Gold begründet ist, hat
  714 nur Ivvnvvteresse nach aussen hin, weil die Mark beispielsweise nach
  715 allen anderen Warenpreisen gemessen eben auch nur als x/20 gr
  716 Gold proklamiert sein kann. Wir können nach wie vor konstatie-
  717 ren, wer teuerer, wer billiger ist, absolute Werte wollen wir heu-
  718 te an jenem kostbaren Golde nimmer messen. Der Schwächere haftet
  719 sich an den Stärkeren und muss dabei ohne Ueberlegung die von
  720 diesen betretenen Bahnen einhalten .
  721      Wir beispielsweise ohne Besitz von Goldbergwerken, die
  722 wir gegenüber England und Amerika nun als wirtschaftlich schwä-
  723 chere zu bezeichnen sind, können keine Währungsänderung befehlen,
  724 während das ein starker Vvvevvrband mit weitreichender Macht vermag.
  725 Aus diesem Grunde kann er auch in obigem Falle die alten,
  726 eigentlich hinfällig gewordenen Relationen dennoch belassen, wenn
  727 er eine Umstellung für sein Wirtschaftsleben als schädlich erach-
  728 tet. Der ökonomische Gehalt der Werteinheit wird dann allerdings
  729 nichts nach dem Golde als Münzparität fragen, sondern wird ganz
  730 natürlich seine gedanklich allgemein bekannte [übertippt i]n allen Preisen
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