Versionsunterschiede von Wesen Und Inhalt Der Werteinheit / V
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bringen mussten, nicht gleich als solche fĂŒr den einzelnen ver-
spĂŒrten und nicht verspĂŒhren wollten, dass uns die Scheinmöglichkeit
belassen wurde, sie auf andere abzuwÀlzen, ohne dass die Volks-
wirtschaft als ganzes Schaden nehme, dass liess den Kampf und die
Verschiebung der Einkommen Folge werden. Wir erkennen also, nicht
die Preissteigerung, auch nicht der Stand der Valuta ist das Ent-
scheidende und SchÀdigende der Inflation und beides ist kein
Gradmesser, sowohl nicht unseres Wohlergehens, als unseres Elends.
Beides könnte die Wirtschaft wohl ertragen ohne nennenswerte Stö-
rung. Das tief greifende und schwer zu heilende Uebel der Infla-
tion, das ist die Verschiebung der Einkommen, entstanden durch
die verschiedenartige Bewertung der Leistung als der realen GĂŒter
und notwendig bedingt durch stÀndig neu geschaffene Einkommens-
wellen, die jegliches Ausgleichsbestreben von neuem ĂŒberfluteten
und jegliches Vergleichsmaass uns raubten. Das Vergleichsmaass
Arbeit war im Nominaleinkommen nicht mehr heraus zu lesen, weil
es die Beziehung zu den Preisen und den durch Arbeitsaufwand
erzeugten GĂŒtern verloren hatte.
Das Charakteristikum der stabilen WÀhrung ist Paralleli-
pole, Einkommen und Preise, aufgebaut auf Arbeitswertgrössen, in
nur jeweils anderer ZusammenfĂŒgung; das restlose Aufgehen der Wer-
te beim GĂŒtertausch. Das Merkmal der unstabilen WĂ€hrung bedeutet
das Brechen dieser GrundsÀtze und damit das Zerstören des doppelt
gebundenen Maasses der Arbeit. Der Boden, auf dem die unstabile
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gewissermassen nur ein mit Notwendigkeit ausbrechendes Mittel,
sie uns fĂŒhlbar werden zu lassen, und sie hatte im Gefolge die
wirtschaftliche und gesellschaftliche SchÀdigung, wie wir sie bei
unserer Betrachtung kennen lernten.
Haben wir mit diesem letzten Abschnitt anscheinend den
liche und praktische Erscheinung gerichtet, so geschah es, um diÚ
Wahrheit der vorher entwickelten SÀtze hier zu erhÀrten. Wir stell-
ten diese Betrachtung an den Schluss, weil wir sie fĂŒr den Aufbau
unserer Gedanken nicht benötigten, weil wir nicht rĂŒckwĂ€rts von
den Tatsachen ableiten, sondern diese auf eine theoretische Mei-
nung projekzieren.
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