sagen, dieser Haushalt sei nicht im Gleichgewicht? Nehmen wir
den Mehrwert der kapitalistischen Wirtschaft, der einer Klasse
an ihrem wahren Einkommen abgezogen wird und der anderen als
«Kapitalprofit» zuzuwachsen; Wir denken noch an Monopolgewinne,
wo sie auftreten und dennoch – das Gleichgewicht der Wirtschaft
als ganzes braucht dadurch nicht gestört zu werden. Wir können
endlich wieder die ganze Welt als e i n e Wirtschaft ansehen,
in der Die Nationen die Rolle der Einzelindividuen spielen -.
Bilanziert dieses Weltwirtschaftsgebilde nicht auch in dem Sinne,
dass es sich selbst genügt und mit seinen Mitteln haushält und
sind nicht auch hier die einzelnen Mitglieder, die abhängigen
Kolonialländer wie dort durch gesellschaftliche, hier durch macht-
politische Momente im wahren Einkommen auf Grund ihrer wirklichen
realen Leistung oftmals und möglicher Weise gekürzt, um dem Mutter-
lande Kolonialgewinne zu ermöglichen .
Alle die erwähnten Fälle aber sind solche, wo es sich
um eine Verteilungsfrage handelt, immer aber eine Verteilungsfrage
innerhalb der gegebenen wirtschaftliche Möglichkeiten nur auf
Grund des vorhandenen Vorrats, und da spielt der Grad, in dem ge-
sellschaftliche oder machtpolitische, vielleicht in langer histo--
rischer, immer aber in organischer Entwicklung entstanden[handschr. durchgestr. d]e und
in dem Wesen des modernen Einkommensbezugs in Geldform wie in
der Struktur der Wirtschaft liegenden Momente die Reinheit der
Oekonomik zu trübern vermögen, keine Rolle. Ganz besonders ist die
Schichtung der Einkommen auf Grund ihrer Entlohnung in sich genau
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