Die Gedanken sind frei – Wie lange noch?
Der klinische Psychologe Harald Walach analysiert in einem Beitrag auf der Website der Gesellschaft der «Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie» (MWGFD) schonungslos, wie die Meinungsfreiheit in Deutschland und Europa immer stärker unter Druck gerät.
Dabei beschäftigt er sich mit der dünnhäutigen Reaktion der Mächtigen, der vermeintlichen «Delegitimierung des Staates», den Faktencheckern, dem Digital Services Act der EU (DSA) – und der dadurch entstehenden gefährlichsten Zensur: der Schere im Kopf.
Hinsichtlich der modernen Zensur, die in den letzte Jahren eingezogen ist, stellt Walach fest:
«Es gibt zu allen wichtigen Themen ein offizielles Narrativ. Dieses wird von den politisch Verantwortlichen definiert und von ‹Leitmedien› und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreitet.
Wer sich diesem Narrativ entgegenstellt, der gehört zu denen, die ‹Falschinformation› verbreiten. Und weil das nun nicht nur ein Kavaliersdelikt ist, sondern zur ‹Delegitimierung des Staates› führt, wenn man so etwas tut – denn dann greift man ja die staatliche Deutungshoheit an –, wird es nun ziemlich rasch zu einem Straftatbestand.
Man braucht kein Prophet zu sein, um zu sehen, wohin das führt: In eine totalitäre, von oben definierte, Interpretation der Welt; dessen, was richtig ist; dessen, wer zu unseren Feinden gehört; dessen, was der Bürger tun und lassen, sagen und verschweigen soll; ja und auch dazu, was der Bürger denken und besser nicht denken darf.»
Doch all das hat mit demokratischen Werten nichts zu tun. Walach betont in diesem Zusammenhang: «Nicht der Konsens, sondern der Dissens, der Diskurs und das Ringen um Kompromisse sind das Wesen der Demokratie.»
Den ganzen Text können Sie auf der Website von MWGFD lesen.

