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Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, bahnt sich der erste internationale Strafprozess gegen die Verantwortlichen und Strippenzieher der Corona‑P(l)andemie an. Denn beim Internationalem Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag wurde im Namen des britischen Volkes eine Klage wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegen hochrangige und namhafte Eliten eingebracht. Corona-Impfung: Anklage vor Internationalem Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit! – UPDATE

Corona Transition

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Feed Titel: Transition News


Elon Musk auf dem Weg zum ersten BillionÀr der Welt

Der Börsengang von SpaceX wird Elon Musk wahrscheinlich zum ersten BillionÀr der Welt machen. Dabei geht es um ein sagenhaftes Vermögen von 1000 Milliarden Dollar. Das sind Zahlen, die sich der Vorstellungskraft entziehen.

Musk ist schon jetzt der mit Abstand reichste Mensch des Planeten, laut dem «MilliardĂ€rsindex» des Finanzdatenanbieters Bloomberg belĂ€uft sich sein vermögen auf rund 720 Milliarden Dollar. Vor allem Beteiligungen an Unternehmen wie Tesla und SpaceX begrĂŒnden seinen Reichtum.

Doch jetzt könnte sein Reichtum in gigantische SpĂ€hren katapultiert werden. Sollte das HandelsdebĂŒt von SpaceX angestrebte Bewertung erreichen, wird sich der Wert von Musks Anteil nahezu verdoppeln und sein Vermögen ĂŒber die Billionengrenze schießen.

Um das besser einordnen zu können: Eine Billion sind tausend Milliarden. Oder eine Million Millionen. Oder eine Eins mit zwölf Nullen. Das Nachrichtenportal Ntv wies darauf hin, dass eine Billion Dollar mehr als drei Prozent der gesamten jĂ€hrlichen Wirtschaftsleistung der USA entspricht - Musk stelle damit selbst den legendĂ€ren Ölbaron John D. Rockefeller in den Schatten.

Dieser sei zu Lebzeiten auf gut anderthalb Prozent der US-Wirtschaftsleistung gekommen. Mit einer Billion Dollar ĂŒbersteige Musks Vermögen das jĂ€hrliche Bruttoinlandsprodukt von mehr als 125 LĂ€ndern, darunter Schweden, Portugal, Argentinien und SĂŒdafrika.

Die Priester des Geldes

Was macht einen Aktieninvestor gesellschaftlich angesehen, wĂ€hrend ein SozialhilfebezĂŒger als Belastung gilt? Im GesprĂ€ch mit Elisa Gratias hinterfragt der Ökonom und Bestsellerautor Max Otte die moralischen MaßstĂ€be unserer Wirtschaftsordnung.

Kapitalismus bedeute ursprĂŒnglich lediglich Privateigentum an Produktionsmitteln – heute sei daraus ein System geworden, das Wettbewerb, Konsum und Leistungsdruck zur scheinbar unverrĂŒckbaren Lebensnorm erhoben habe.

Ökonomen seien dabei zur neuen «Priesterkaste» geworden, deren Dogmen kaum noch hinterfragt wĂŒrden. Otte plĂ€diert dafĂŒr, wirtschaftliche ZwĂ€nge nicht als Naturgesetze zu akzeptieren, sondern als menschengemachte Strukturen, die verĂ€ndert werden können.

Statt sich allein an Vermögen und Erfolg zu orientieren, sollten Menschen wieder fragen, wie sie wirklich leben möchten – und welche Werte eine lebenswerte Gesellschaft tragen.

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Stefan Homburg: «Corona-Maßnahmen basierten nicht auf Irrtum, sondern auf Vorsatz»

Am 15. MĂ€rz 2020 beschloss die Bundesregierung, Deutschland herunterzufahren, mit all seinen wirtschaftlichen und sozialen Folgen. In einem Video ist der Finanzwissenschaftler Stefan Homburg einer spannenden Frage nachgegangen: Haben deutsche Politiker die Corona-Maßnahmen im MĂ€rz 2020 irrtĂŒmlich oder vorsĂ€tzlich verhĂ€ngt? Und wer hat eigentlich diese Entscheidung getroffen?

Zuerst zur letzteren Frage: Über das Schicksal der BĂŒrger entschied die «Viererbande». Dazu gehörten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Olaf Scholz, Innenminister Horst Seehofer und Gesundheitsminister Jens Spahn. Ebenfalls dabei waren Kanzleramtschef Helge Braun und RKI-Chef Lothar Wieler. Aber diese beiden hatten laut Homburg nicht denselben Rang wie die «Viererbande».

Die Corona-Maßnahmen stĂŒrzten viele Menschen ins UnglĂŒck, spalteten die Gesellschaft und ruinierten den Rechtsstaat. Und fĂŒr Homburg besteht kein Zweifel daran, dass dies mit Vorsatz geschah. TatsĂ€chlich habe der damalige Gesundheitsminister Spahn schon einen Monat nach dem Lockdown mit seiner Aussage «Wir werden einander viel verzeihen mĂŒssen» öffentlich vorgesorgt. Sein Nachfolger Lauterbach habe die Corona-Regeln im Freien sogar wortwörtlich «als Schwachsinn» bezeichnet.

Zu diesen Regeln im Freien gehörten zum Beispiel die Versammlungsverbote, die Homburg als einen der schlimmsten Grundrechtseingriffe bezeichnet:

«Ich habe mich damals verabschiedet von SĂ€tzen, die ich im Studium gelernt und an die ich geglaubt hatte. Etwa, dass unsere Verfassung als Gegenentwurf zum Dritten Reich konzipiert wurde und unverĂ€ußerliche Grundrechte garantiere. Es stimmt einfach nicht. Mit einem Federstrich haben Politiker, Behörden und Justiz unsere Grundrechte zu Makulatur erklĂ€rt.»

Der Finanzwissenschaftler erinnert mittels Videoaufnahmen daran, dass damals auf Demonstrationen Studenten von der Polizei blutig geprĂŒgelt wurden und Senioren KnochenbrĂŒche erlitten, weil die Regierung jeden Corona-Protest im Keim ersticken wollte. Politiker hatten die Demoverbote als Infektionsschutz mitten im Sommer gerechtfertigt. Sogar der UN-Sonderbeauftragte fĂŒr Folter hatte sich damals aufgrund der BrutalitĂ€t eingeschaltet.

Offizielle Daten sprechen eine klare Sprache

Wenn solche Exzesse verziehen werden sollen, muss laut Homburg zuerst eine wichtige Frage geklĂ€rt werden: «Haben Merkel & Co. den Lockdown irrtĂŒmlich oder vorsĂ€tzlich beschlossen?» Deshalb zeigt er anhand offizieller Daten auf, was die politisch Verantwortlichen im MĂ€rz 2020 wussten, als sie den Lockdown verhĂ€ngten.

Hierzu hat der Finanzwissenschaftler als Mitglied der Corona-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags ein elfseitiges Thesenpapier verfasst. Dieses enthÀlt zahlreiche Internetlinks, die jede seiner Aussagen belegen. Deutlich wird: Die Spitzenpolitiker hatten im MÀrz 2020 genug Informationen, um den schwedischen Weg zu gehen und einen Lockdown zu vermeiden.

Die «Fallzahlen» in China oder SĂŒdkorea, wo sich das Virus zuerst ausgebreitet haben soll, untermauern Homburgs Theorie. Als in Deutschland Mitte MĂ€rz 2020 alle auf diese Zahlen starrten, waren sie in China schon Mitte Februar gesunken, fast auf null. In SĂŒdkorea war dies Anfang MĂ€rz der Fall.

Wichtig ist laut Homburg, dass SĂŒdkorea nie einen Lockdown verhĂ€ngte und China nur einige StĂ€dte abriegelte. Die beiden Kurven der «Fallzahlen» in diesen LĂ€ndern zeigten zudem, dass sich das Coronavirus keineswegs exponentiell ausbreitete, sondern nach demselben Muster wie alle ErkĂ€ltungsviren, nĂ€mlich in Wellenform. Homburg fragt:

«Alle Beobachter haben das im MĂ€rz 2020 gesehen. Welche Informationen hatte die Regierung ĂŒber die Situation in Deutschland?»

Seine Antwort: Auch die sogenannten SARI-Daten (syndromische Surveillance schwerer akuter respiratorischer Infektionen), die das RKI seit vielen Jahren besonders engmaschig ĂŒberwacht und die von KrankenhĂ€usern direkt ans RKI gemeldet und wöchentlich veröffentlicht werden, rechtfertigten einen Lockdown nicht. Denn die schweren Atemwegserkrankungen gingen schon nach der 10. Kalenderwoche zurĂŒck. Das war die Zeit vom 2. bis 8. MĂ€rz.

Diese Daten umfassen sÀmtliche Atemwegserkrankungen, egal ob sie durch Corona- oder Influenza-Viren oder durch Bakterien ausgelöst werden. Homburg erklÀrt:

«Die Ansteckungen sanken wegen der Inkubationszeit natĂŒrlich noch frĂŒher, vielleicht Ende Februar, Anfang MĂ€rz. Als der Lockdown in der 13. Woche in Kraft trat, also am 23. MĂ€rz, war die Erkrankungswelle bereits auf dem RĂŒckzug.»

Alle wichtigen Daten lagen den EntscheidungstrÀgern vor

Am Lockdown, der Absage von Großveranstaltungen oder Schulschließungen ab dem 16. MĂ€rz habe das Auslaufen der Welle also nicht liegen können, weil es viel frĂŒher eingesetzt habe, betont Homburg. Vielmehr seien die Ansteckungen wie jedes Jahr automatisch zum FrĂŒhlingsbeginn gesunken.

Diese Daten sind laut Homburg ein zentrales BeweisstĂŒck, denn sie lagen den Entscheidern vor. Und wĂ€re SARS-CoV-2 so ansteckend oder so gefĂ€hrlich gewesen, wie sie behaupteten, dann hĂ€tten die SARI-Zahlen damals explodieren mĂŒssen. Doch genau das Gegenteil war der Fall, wie er mit einer Grafik zum Mehrjahresvergleich darstellt.

Der Gipfelpunkt der SARI lag 2020 demnach sogar niedriger als in den beiden Vorjahren. Höchstwerte gab es wĂ€hrend der Grippewelle 2018, als ĂŒbrigens niemand einen Lockdown forderte, und am Ende der Impfkampagne 2022.

Der Lockdown sollte angeblich eine Überlastung der Kliniken und vor allem der Intensivstationen verhindern. Doch diese Rechtfertigung war offensichtlich nur vorgeschoben, denn laut offiziellen Zahlen wussten die Politiker frĂŒhzeitig, dass keine Überlastung drohte, sondern die Intensivstationen – ganz im Gegenteil – unter einer historisch beispiellosen Unterbelegung litten.

Das geht aus den amtlichen Daten des sogenannten DIVI-Registers hervor, das seit April 2020 tÀglich die freien und belegten BehandlungskapazitÀten in der Intensivmedizin von etwa 1.100 Akut-KrankenhÀusern in Deutschland erfasst. Seit 2021 pendelt die Auslastung der Intensivstation laut Homburg um 86 Prozent, im MÀrz 2020 lagen sie deutlich unter diesem Wert.

RKI-Protokolle bestÀtigen vorsÀtzliches Handeln

Auch in den geleakten RKI-Protokollen, die eigentlich geheim gehalten werden sollten, finden sich vielsagende Passagen. Erstens heißt es dort, dass das Coronavirus nicht breit zirkulierte. Es folgt die Feststellung, dass in den Kliniken nur 50 Prozent der Betten belegt und 50 Prozent frei waren, wĂ€hrend die Normalbelegung 90 Prozent betrĂ€gt.

Und schließlich steht dort auch, dass das RKI seine Erkenntnisse gegenĂŒber der Öffentlichkeit verheimlichen wollte, weil der Lockdown und die anderen Maßnahmen sonst schlicht nicht begrĂŒndet werden könnten. «Diese TĂ€uschung haben Politiker und Behörden ĂŒber Jahre durchgehalten», sagt Homburg.

Noch 2022 sei der geĂŒbte Darsteller Lothar Wieler scheinbar den TrĂ€nen nahe gewesen, als er die allgemeine Impfpflicht als einzigen Ausweg aus der angeblich so schrecklichen «Pandemie» gefordert habe. Dabei habe das RKI schon am 17. MĂ€rz 2020, also zwei Tage nach der Entscheidung im Kanzleramt, bereits den Lockdown vorbereitet, indem es die Risikobewertung von mĂ€ĂŸig auf hoch heraufsetzte.

Diesen Vorgang hat das RKI ĂŒbrigens gelöscht, doch Homburg stellt anhand von Kopien im Internetarchiv klar, dass diese Hochsetzung manipuliert wurde. Zu diesem Widerspruch behauptete der jetzige RKI-Chef Lars Schaade bei seiner Befragung in der Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag, das Risiko sei wegen steigender Fallzahlen hochgestuft worden. Doch das war offensichtlich eine LĂŒge, denn die echten Erkrankungen stiegen im MĂ€rz laut den SARI-Daten nicht, stattdessen fielen sie.

Corona, die Test-«Pandemie»

Politik und RKI ließen aber immer mehr PCR-Tests durchfĂŒhren und hatten damit eine Nebelkerze, die nicht existente Gefahren vortĂ€uschte. Diese IrrefĂŒhrung wurde lange beibehalten. Homburg zeigt das fĂŒr ihn «krasseste» Beispiel am sogenannten «Kleeblattmechanismus».

Dieser suggerierte, Corona-Patienten mĂŒssten unter Einsatz militĂ€rischer Mittel verlegt werden, weil die Not, sprich ÜberfĂŒllung in den Kliniken, angeblich so groß war. Fernsehbilder der fliegenden Intensivstation der Luftwaffe, einem Airbus, erschienen zufĂ€llig kurz bevor das Bundesverfassungsgericht alle Beschwerden gegen die Corona-Maßnahmen zurĂŒckwies.

Homburg erlÀutert: Laut offizieller Statistik werden in Deutschland rund 600.000 Patienten pro Jahr zwischen Kliniken verlegt, davon rund 200.000 zwischen Intensivstationen. Solche Verlegungen seien normal. Wenn eine Intensivstation zum Beispiel zehn Betten habe, von denen neun belegt seien, dann löse bereits ein Autounfall mit zwei Schwerverletzten eine Verlegung aus. Homburg sagt:

«Und nun schĂ€tzen Sie bitte einmal, wie viele Patienten per Kleeblattmechanismus verlegt wurden. Vielleicht 100.000 oder nur 8.000? Nein. Einer Meldung der deutschen Ärztezeitung zufolge waren es ganze 93 Patienten. Nicht 93.000, sondern 93 – oder 0,05 Prozent der Intensivverlegung.»

Der «Kleeblattmechanismus» sei eine Show gewesen, konstatiert Homburg. Patienten seien effektvoll durch die gesamte Republik von MĂŒnchen nach Hamburg geflogen worden, so als wĂ€re in ganz Bayern kein einziges Intensivbett frei gewesen. Die DIVI-Zahlen hĂ€tten allerdings das Gegenteil bewiesen. Homburg stellt fest:

«Corona war primÀr eine militÀrische Angelegenheit, keine medizinische. Wielers Vorgesetzter [Hans-Ulrich] Holtherm war General, der Chef des Krisenstabs,
[Carsten] Breuer, war General – und weltweit dominierten Uniformen ĂŒber Weißkittel.»

Alles sei ein «organisierter Wahnsinn» gewesen. Und bei der Aufarbeitung werde jetzt immer wieder behauptet, alle hĂ€tten doch nur Befehle befolgt. Der Finanzwissenschaftler resĂŒmiert:

«Diese AusflĂŒchte erinnern an Zeiten, die man eigentlich nie mehr haben wollte. Und sie fĂŒhren zur Folgefrage, ob denn wenigstens die obersten Befehlshaber wussten, dass es keinen medizinischen Notstand gab, sondern eine ganz normale ErkĂ€ltungswelle?»

FĂŒr Homburg ist die Antwort eindeutig: Sie wussten es. Die Corona-Maßnahmen beruhten nicht auf Irrtum, sondern auf Vorsatz.

Bewaffnete NeutralitĂ€t oder AbhĂ€ngigkeit? Die Milizarmee als SchlĂŒssel zur EigenstĂ€ndigkeit

Die Schweizer NeutralitĂ€t wird oft als rein diplomatisches Konzept verstanden. FĂŒr die Gruppe Giardino ist sie jedoch untrennbar mit militĂ€rischer Wehrhaftigkeit verbunden. In einem neuen Argumentarium legt die Organisation dar, weshalb eine glaubwĂŒrdige NeutralitĂ€t ohne eine starke Milizarmee nicht denkbar sei.

Ausgangspunkt ist das NeutralitĂ€tsrecht, insbesondere die Haager Abkommen von 1907. Ein neutraler Staat mĂŒsse verhindern können, dass sein Territorium von Kriegsparteien militĂ€risch genutzt werde. NeutralitĂ€t sei deshalb nicht nur ein politisches Bekenntnis, sondern verlange die FĂ€higkeit zur eigenstĂ€ndigen Verteidigung. Fehle diese FĂ€higkeit, verliere die NeutralitĂ€t ihre GlaubwĂŒrdigkeit und das Land werde frĂŒher oder spĂ€ter von fremden SchutzmĂ€chten abhĂ€ngig.

Die Autoren plĂ€dieren deshalb fĂŒr eine konsequent autonome Verteidigungsstrategie. Im Zentrum stehen eine personell verstĂ€rkte Milizarmee, der Schutz kritischer Infrastrukturen, eine leistungsfĂ€hige Luftverteidigung sowie der Ausbau der Cyberabwehr. Besonderes Gewicht erhĂ€lt die Nutzung der Schweizer Topografie. Sperrstellen, Bunker, EngpĂ€sse und AlpenĂŒbergĂ€nge sollen einen potenziellen Angreifer verlangsamen und den «Eintrittspreis» eines Angriffs möglichst hoch treiben.

Gleichzeitig trĂ€gt das Papier den Erfahrungen aktueller Konflikte Rechnung. Der Krieg in der Ukraine zeige die Bedeutung von Drohnen, elektronischer KriegfĂŒhrung und prĂ€ziser Fernwirkung. Die Gruppe Giardino fordert deshalb eine stĂ€rkere Integration von AufklĂ€rungs- und Angriffsdrohnen, moderne Luftabwehrsysteme sowie weitreichende PrĂ€zisionswaffen zur BekĂ€mpfung gegnerischer Stellungen außerhalb der Landesgrenzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der DurchhaltefĂ€higkeit. Die Schweiz mĂŒsse Treibstoff, Munition und Ersatzteile langfristig bevorraten sowie ihre eigene RĂŒstungsindustrie stĂ€rken, um auch in einer internationalen Krise handlungsfĂ€hig zu bleiben. Ebenso wichtig sei die Widerstandskraft der Bevölkerung – von SchutzrĂ€umen ĂŒber dezentrale Infrastrukturen bis zur Cyberresilienz.

Das Fazit des Argumentariums ist eindeutig: Wer eine immerwĂ€hrende bewaffnete NeutralitĂ€t erhalten wolle, mĂŒsse bereit sein, die dafĂŒr nötigen militĂ€rischen Mittel bereitzustellen. FĂŒr die Gruppe Giardino ist die Milizarmee deshalb nicht ein Relikt vergangener Zeiten, sondern die zentrale Voraussetzung dafĂŒr, dass die Schweiz auch kĂŒnftig unabhĂ€ngig, bĂŒndnisfrei und neutral bleiben kann.

Gruppe Giardino: Was sind die GrundsĂ€tze einer neutralitĂ€tsgerechten Verteidigungsarmee in der Schweiz? – Argumentarium fĂŒr die NeutralitĂ€t.

Widerstand gegen KI-Rechenzentrum in Schaffhausen: Aktivisten planen Protestcamp

Der Widerstand gegen den Ausbau der KI-Infrastruktur hat die Schweiz erreicht. Die Gruppierung «AufstĂ€nde der Allmende» plant Anfang Juli ein mehrtĂ€giges Protestcamp gegen ein Rechenzentrum des US-Unternehmens Stack Infrastructure in Beringen SH. Die Gemeinde hat dafĂŒr keine Bewilligung erteilt.

Das Datencenter soll ab 2028 in Betrieb gehen und jĂ€hrlich rund 315 Gigawattstunden Strom – rund 70 Prozent des Stromverbrauchs des Kantons Schaffhausen – sowie große Mengen KĂŒhlwasser benötigen. Kritiker sehen darin ein Beispiel fĂŒr den steigenden Ressourcenverbrauch der KI-Branche.

Die aus der Klimagerechtigkeitsbewegung hervorgegangene Gruppe versteht sich als basisdemokratische, antikapitalistische Organisation. Sie betrachtet Rechenzentren als Teil eines «digitalen Kolonialismus», bei dem internationale Technologiekonzerne lokale Ressourcen nutzen.

Laut Medienberichten beobachten mehrere Kantonspolizeien und das Fedpol die AktivitĂ€ten der Bewegung. Über die Form der geplanten Proteste ist bisher nichts NĂ€heres bekannt.


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